E. C. Bentley Trents letzter Fall

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Inhaltsangabe zu „Trents letzter Fall“ von E. C. Bentley

"Der erste und letzte Fall für den Gentleman-Detektiv - der Startschuss des Goldenen Zeitalters des Kriminalromans" Krimi-couch<br> Detektiv Philip Trent ist davon überzeugt, den Mörder eines Geschäftstycoons überführt zu haben. Doch dann klärt ihn der wirkliche Täter beim Dinner über den wahren Sachverhalt auf und führt ihm die Fehler, die er in seiner Analyse gemacht hat, vor Augen.

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  • Ein Eckpfeiler der Detektivgeschichte

    Trents letzter Fall
    Stefan83

    Stefan83

    06. October 2011 um 18:34

    Im Zuge der "Fischer Crime Classics"-Reihe sind nun bereits schon einige Titel veröffentlicht worden, dessen Autorennamen bei heutigen Krimilesern wohl meistens nur ein Stirnrunzeln hervorrufen dürfte. E.C. Bentley ist da keine Ausnahme. Selbst im englischsprachigen Raum völlig in Vergessenheit geraten, wird seine Reihe um den Hobbyermittler Philip Trent auch bei Kennern des Genres auf Unkenntnis stoßen. Und das völlig zu unrecht. Bereits 1941 titulierte Howard Haycraft den ersten Band, der ironischerweise "Trent's letzter Fall" heißt, als "Eckpfeiler der Detektivgeschichte", und in der Tat stellt dieses Buch den Beginn einer neuen Ära da. Bekannt als das "Golden Age" des Kriminalromans. Als Prototyp des Cosys, des beschaulichen, lauschigen Landhauskrimis, ebnet dieser Titel den Weg für eine Vielzahl bekannter Autoren wie Agatha Christie, Dorothy L. Sayers und John Dickson Carr. Die Geschichte sei nur kurz angerissen: Genannter Philip Trent wird von seinem Chefredakteur kontaktiert, der einen neuen Auftrag für ihn hat. Sigsbee Manderson, Multimillionär, Geschäftstycoon und Börsenspekulant, ist tot im Obstgarten vor seinem Landhaus aufgefunden worden. Die Wall Street tobt, der Scotland Yard tappt bei seinen Ermittlungen im Dunkeln. Trent bietet seine Unterstützung an und wird in einen Fall involviert, der sich nicht nur als schwierigster seiner Karriere herausstellen soll, sondern auch einige Überraschungen für ihn bereithält... Als Gegenentwurf zu dem Meisterdetektiv Sherlock Holmes kreiert Bentley die Figur Philip Trent, einen freundlichen, lebensfrohen Maler und Journalisten, dessen Vorliebe die Kriminalistik ist. Und im Gegensatz zu Doyles Werken schüttelt der Autor hier das steife britische Getue ab, reagiert er auf die modernen Zeiten und den Wunsch der Leser, intelligent unterhalten zu werden und ein Amüsement zu bieten, dass nicht nur auf einem intellektuellen Miträtseln fußt, sondern ein heimeliges Gefühl bei ihm erwecken soll. Die Detektivgeschichte wird zu einem Spiel zwischen zwei Wettkämpfern umgestaltet, das zwar nicht immer realistisch, aber kurzweilig ist. Ein Kritikpunkt, den sich die Vertreter des Genres (Ann Granger, Martha Grimes, P.D. James) noch heute gefallen lassen müssen, der dem Erfolg dieses Genres aber auch knapp hundert Jahre nach dessen Entstehung keinen Abbruch getan hat. Um also dieses Buch in Gänze genießen zu können, sollte man sich auf diese Elemente einlassen können, wenngleich Bentley sogar mit einigen Regeln des "Golden Age" bricht. Im Gegensatz zu seinen Nachfolgern legt der Autor nämlich nicht alle Indizien offen, die nötig sind, damit der Leser den Fall selbst lösen kann. Er spielt unfair. In diesem Fall ist das aber dem Plot geschuldet, der knapp in der Mitte eine Wendung erfährt, welche bei mir für Erstaunen gesorgt hat. Ich wäre sogar gänzlich überrumpelt worden, würde der Klappentext nicht traurigerweise hier viel zu viel verraten. Meiner Meinung nach ist das sehr ärgerlich. Der guten Unterhaltung hat das insgesamt keinen Abbruch getan und der anfangs zäh in Gang kommende Plot, weiß dank der schönen, altertümlich anmutenden Sprache sowie der tollen Umgebung zu begeistern. Einzig und allein Trents Hang zum Zitieren stört etwas den Lesefluss, wird aber im wieder mal äußerst aufschlussreichen Nachwort von Lars Schafft näher erklärt. Überhaupt wäre allein dieser Anhang den Kauf des Buches wert, fasst er doch gekonnt die Entwicklung des Cosy-Romans zusammen und gibt er tiefe Einblicke in Bentleys Gedankenwelt, der dieses Buch seinem Freund G.K. Chesterton (Der Autor der Father Brown-Geschichten) gewidmet hat. Auch wenn die Liebesgeschichte etwas stört, die Affektiertheit Trents mitunter nervt, bleibt am Ende des Tages ein gutes Buch, dessen finale Auflösung mich zufrieden zurückgelassen hat. Insgesamt ist "Trent's letzter Fall" ein guter, sehr früher Vertreter des "Golden Age", den alle Freunde dieses Zeitalters genießen und mit Adleraugen betrachten sollten. Ein vergessener Schmöker mit geschichtlicher Bedeutung, der zudem noch Spaß macht.

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  • Rezension zu "Trents letzter Fall" von E. C. Bentley

    Trents letzter Fall
    Nil

    Nil

    05. September 2010 um 12:01

    Trent's letzter Fall von Edmund Clerihew Bentley spielt in England um die Jahrhundertwende (Der Roman erschien zum ersten Mal im Jahr 1913). Es geht um den Mord an einem der reichsten Männer der Welt, der es durch Geschick und Skrupellosigkeit zum Millionär gebracht hat: Sigsbee Mandersons. Der Mord ereignet sich auf dem Sommeranwesen in England, wo er erschossen auf dem Grundstück gefunden wird. Als der Tod gekannt wird, schickt der 'Record' (eine englische Tageszeitung) Trent als Report und Ermittler mit ins Rennen. Dieser Roman überrascht, denn Trent löst den Fall, aber nicht korrekt! Erst als der Mörder ihm aufzeigt was geschah, ist des Rätsels Lösung komplett. Guter Krimi, aber für meinen Geschmack zu langatmig. Auch der übliche "'Mit-Rate-Spaß" bei diesen alten Krimis des Golden Age hält sich leider in Grenzen.

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