Klappentext:
London 1912: Ist der verurteilte Mörder Charles Linkworth in Wahrheit unschuldig? Nach dessen Hinrichtung wird der zuständige Gefängnisarzt von Erscheinungen gepeinigt, die er sich nicht erklären kann. Schnell wird klar, dass der Verbrecher gar nicht so tot ist, wie es den Anschein hatte – und dass er noch eine Rechnung im Diesseits zu begleichen wünscht …
Rezension:
Charles Linkworth wurde wegen Mordes an seiner eigenen Mutter zum Tode verurteilt. Die Tat hat er jedoch nie gestanden. Nach seiner Erhängung bestätigt der Gefängnisarzt Dr. Teesdale seinen Tot. In der folgenden Nacht erhält er jedoch einen mysteriösen Anruf aus dem Gefängnis. Bei einem Rückruf bestätigt der Wachhabende, unheimliche Beobachtungen gemacht zu haben.
Mit E. F. Bensons „Das Geständnis des Charles Linkworth“ geht die aufwändig produzierte Hörspiel-Reihe „Gruselkabinett“ schon in die 194. Runde. Wie gewohnt wirkt auch diesmal wieder eine überraschend große Anzahl an Sprechern mit, wobei die oben gemachte Auflistung nicht einmal vollständig ist. Die hier umgesetzte Geschichte eines reuigen Geistes konnte mich dagegen nicht restlos überzeugen, wirkt sie am Ende doch recht harmlos. Keiner der vorkommenden Charaktere der Haupthandlung gerät in eine wirkliche Gefahr. Der Fokus der aus der Perspektive des Dr. Teesdale erlebten Geschichte liegt ganz auf der unheimlichen Atmosphäre. Auch wenn der Verlag das Hörspiel für Hörer ab 14 empfiehlt, würde ich es durchaus auch als für etwas jüngere Teilnehmer einer Halloween-Party geeignet empfehlen, da in der eigentlichen Handlung niemand zu Schaden kommt. Vom Mord und der Hinrichtung wird lediglich erzählt.
Fazit:
Die Spannung dieser Gruselgeschichte liegt ausschließlich in der unheimlichen Stimmung.
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