E. K. Johnston Tausend Nächte aus Sand und Feuer

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Inhaltsangabe zu „Tausend Nächte aus Sand und Feuer“ von E. K. Johnston

Fantasy meets Orient
Lo-Melkhinn hat schon dreihundert Mädchen auf dem Gewissen, bevor er in ihr Dorf kommt, um sich eine neue Braut zu suchen. Als sie die Staubwolke am Horizont sieht, weiß sie, dass er das hübscheste Mädchen im Dorf mitnehmen wird: ihre Schwester. Aber das wird sie nicht zulassen. Stattdessen kehrt sie selbst mit dem geheimnisvollen Wüstenherrscher in seinen Palast zurück. Der Tod scheint ihr sicher, doch am nächsten Morgen ist sie immer noch am Leben. Von nun an erzählt sie Lo-Melkhinn jede Nacht eine neue Geschichte und jeden Morgen erwacht sie mit einem magischen Funken in sich, der von Tag zu Tag mächtiger wird ...

Eine Adaption des Märchenklassikers von Tausend und einer Nacht. Konnte mich leider trotz märchenhafter Elemente nicht überzeugen.

— Ayanea

Spannend, magisch, etwas ungewöhnlich. Das Ende war mir etwas zu abgefahren, deshalb nur 4 Sterne

— killerprincess

Eine Hauptfigur ohne Namen ist etwas gewöhnungsbedürftig. Liest sich aber (mit Ausnahmen) ganz gut.

— katha_dbno

Zauberhaftes Orient-Märchen, welches mich ebenso begeistert hat wie "Zorn und Morgenröte", auch wenn beide Romane nicht vergleichbar sind.

— ConnyKathsBooks

Eine interessante Geschichte die mich leider nicht fesseln konnte. Wenn ein Ereignis alles verändert.

— Solara300

Persisch? Arabisch? Mystisch?

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Wunderschöner Orient-Roman mit vielen Geheimnissen und einem ansteckenden Zauber.

— _crazy_bookgirl_

Mit einigen Schwächen, aber ganz nett für Zwischendurch. Etwas langatmig aber mit einer guten Portion "Wüsten-Flair".

— _Buchliebhaberin_

Gutes Buch mit einigen etwas langatmigen Stellen

— Victoria_Townsend

Detailreich und ein schöner Einblick in den Orient. Aber leider etwas kompliziert.

— Drakonia007

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  • *Dämonen vs. Kleingötter*

    Tausend Nächte aus Sand und Feuer

    Ayanea

    08. August 2017 um 09:09

    *Dämonen vs. Kleingötter* Tausend Nächte aus Sand und Feuer ist eine Adaption des berühmten Klassiker Tausend und eine Nacht, in der eine junge Frau jeden Abend dem Prinzen eine Geschichte erzählt, um so den nächsten Morgen zu erleben. Viele Adaptionen mochte ich bisher sehr gerne, ebenso das Original. Dieses Buch hier konnte mich jedoch nicht wirklich fesseln. Es geht darin um ein Mädchen (einen Namen gibt es nicht- vielleicht soll sich so der geneigte Leser selbst in diese Rolle setzen) was ihre Schwester retten möchte und an ihrer Stelle mit dem jungen Kalifen in den Ksar reist, wohlwissend, das sie den Morgen nicht erleben wird. Denn schon viele Frauen vor ihr wurden von Lo-Milkhiin umgebracht. Die junge Frau wird da nur eine weitere Perle auf der Schnur sein.  Doch wie nicht anders zu erwarten, überlebt die junge Frau eine Nacht nach der anderen und weiß dabei selbst nicht, wie sie es macht. Hier und da werden natürlich kleinere Geschichten erzählt.  Ich muss gestehen, zu Beginn habe ich das Buch wirklich sehr genossen. Das Flair kam sehr gut rüber und ich wähnte mich schon selbst in der Wüste mit Sand in den Augen. Ziemlich schnell jedoch empfand ich es dann doch als zu langweilig und tröge und die magischen Elemente waren für mich dann nicht mehr märchenhaft, sondern zuviel des Guten. Denn die junge Frau entwickelt ungeahnte Kräfte und ihre Worte scheinen wahr zu werden. Die erwähnte Romantik auf dem Klappentext habe ich suchen müssen und doch nicht gefunden. Die junge Frau hasst Lo-Milkhiin was verständlich ist. Das bleibt eigentlich bis zum Ende des Buches so. Der Dämon in Lo ist recht interessant. Einige kursive Kapitel sind aus dessen Sicht geschrieben, die die Story doch etwas aufpeppen. Zum Ende hin wird es dann ganz merkwürdig. Für mich war das einfach alles zu viel fern jeder Realität. Sicherlich ist es ein Märchen, aber selbst Märchen haben irgendwo einen realitätsbezogenen Kern.  Ganz merkwürdig fand ich dann noch wie im letzten Kapitel das Buch dem Leser und dessen Aussage nochmal erklärt wurde. Damit man es als Leser auch ja versteht nach dem Motto: was habe ich daraus gelernt, dieses Buch gelesen zu haben? Ich fand das recht unpassend. Ich bin ein Leser, ich denke mir grundsätzlich etwas bei den Büchern und ziehe für mich Lehren, ich brauche dann nicht nochmal ein abschließendes Kapitel der mir das Gefühl gibt, etwas hohl zu sein, weil ich nicht von selbst darauf gekommen bin.  Schade- das Buch war für mich ein echter Reinfall. Kann es nicht weiter empfehlen...da gibt es schönere Adaptionen (wie zum Beispiel Zorn und Morgenröte). 

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  • Interessante Geschichte

    Tausend Nächte aus Sand und Feuer

    malinsbookworld

    16. June 2017 um 23:24

    Inhalt Tausend Nächte aus Sand und Feuer von Emily Kate Johnson handelt von der  Lo-Melkhinn. Wenn er in ein Dorf kommt, nimmt er sich immer ein neues Mädchen zur Braut, die wenige Zeit später das Licht des Tages nicht mehr erblicken wird. Sie wird ausgeschlossen von der Welt. Als der gefürchtete Herrscher in das Dort kommt, weiß sie: sie muss ihre Schwester retten und bietet sich als Opfer dar. Trotz des sicheren Todes geht sie mit dem geheimnisvollen Mann mit und erzählt ihm Nacht für Nacht eine neue und neue Geschichte. Meine Meinung HandlungDie Handlung ist sehr individuell und märchenhaft dargestellt. Durch das Buch bekommt man mehre Sachen zugesprochen wie Glaube/Religion; Hoffnung; Märchenhaft. Die Handlung ist ruhig und zäh Man kann herauslesen, dass es eine Hauptperson gibt, aber es wird kein Name genannt. Fazit   „Tausend Nächte aus Sand und Feuer von Emily Kate Johnson“ ist ein atmosphäres Buch, wo man den Zauber des Romans verfällt. Als erstes möchte ich das Cover loben. Der Titel wird sehr schön dargestellt mit der verschnörkelten Schrift. „Tausend Nächte aus Sand und Feuer“ ist ein interessantes, märchenhaftes Buch. Das Buch konnte mich zwar nicht richtig umhauen, dafür aber überzeugen und mich in die eine mir völlig fremde Welt entführen. Ich fühlte mich nicht so richtig nah den Charakter Alles in Allem ist es ein interessantes Jugendbuch ab 14.Jahre und den ich weiter empfehlen kann für die gerne eine märchenhaftes Buch lesen.    

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  • Der Zauber des Orients

    Tausend Nächte aus Sand und Feuer

    katha_dbno

    25. February 2017 um 15:24

    Rezension auf Buntes Tintenfässchen Ich hatte ursprünglich vor, einen großen Bogen um diesen Roman zu machen. Ich war einfach zu skeptisch gegenüber der Handlung, die mich basierend auf der Inhaltsangabe zu stark an "Zorn und Morgenröte" von Renée Ahdie erinnert hat. Gleich zu Beginn will ich positiv festhalten: abgesehen von dem frauenmordenden Herrscher und einer weiblichen Protagonistin, die wie durch ein Wunder nicht nur die Hochzeitsnacht, sondern alle folgenden Nächte überlebt, haben sie nicht viel gemein. Allein das Motiv der Protagonistin ist ein gänzlich anderes: sie wird nicht von Rache angetrieben, sondern von Liebe. Denn sie will ihre wunderschöne Schwester davor bewahren, Lo-Melkhinns nächste Frau und damit sein nächstes Opfer zu werden. Auch Lo-Melkhinn ist nicht wie Chalid, denn seine Grausamkeit hat eine ganz andere Ursache. Da es ein wesentlicher Bestandteil der Erkenntnisse unserer Hauptfigur ist, werde ich die Hintergründe nicht weiter vertiefen. Entsprechend anders verläuft also auch der Roman, was ich zunächst sehr gut fand, denn ich wollte zwar eine Geschichte in einem ähnlichen Setting (ich liebe einfach die orientalische Atmosphäre - zumindest in Büchern), aber keinen Abklatsch von Ahdies Roman. Es geht weitaus fantasiereicher zu, denn Magie spielt eine enorme Rolle. Die Romanheldin verfügt nämlich über außergwöhnliche Fähigkeiten, die sie im Verlauf der Handlung entdeckt und trainiert. Dieser Aspekt steht - neben ihrer Sorge um ihre Familie - im Zentrum der Geschichte, da sie die einzige Waffe im "Kampf" gegen Lo-Melkhinn sind. Ich wahr gespannt darauf, wie sie sich zur Wehr setzt und das Problem löst. Entsprechend habe ich auch mit einem dramatischen Showdown gerechnet, mit welchem ich aber nur eingeschränkt zufrieden bin. Die Charaktere selbst empfand ich eigentlich gelungen, allerdings kam es mir gelegentlich so vor, als wären sie sehr auf bestimmte Merkmale reduziert worden. Ich kann gar nicht zählen, wie oft die Schönheit der Schwester der Hauptfigur erwähnt wurde. Man hat zwar auch andere Dinge von ihr erfahren (ihr Glaube an die Kleingötter, ihre enge Bindung zu ihrer Schwester, ihre Leidenschaft), aber trotzdem kam mir die Beschreibung etwas dürftig vor. Ähnlich erging es mir mit Lo-Melkhinn, der eindeutig mit 'bösen' Eigenschaften attribuiert wurde. Meistens(!) habe ich ihm seine Grausamkeit abgekauft, auch wenn es Momente gab, in denen ich an ihm einige 'gute' Eigenschaften bzw. Absichten erkennen konnte. Das lag daran, dass es Johnston wichtig war, auch hin und wieder (besonders durch seine Mutter) auf seine positiven Charakterzüge und Leistungen aufmerksam zu machen. Es ist eben nicht immer alles Schwarz-Weiß und deshalb war er mir nicht durchweg unsympathisch. An der Protagonistin habe ich nicht viel zu kritisieren. Sie ist eigensinnig, mutig, robust und klever, leidenschaftlich und kämpferisch, wenn es um ihre Familie geht, und verfügt über genug Weit- und Einsicht, um die Vor- und Nachteile der Herrschaft von Lo-Melkhinn und von ihren Taten abzuwägen. Was ich aber als sehr störend und anstrengend empfand, war ihr fehlender Name. Ich dachte zuerst, ich hätte ihn überlesen, aber sie bleibt tatsächlich anonym. Eigentlich ist Lo-Melkhinn der Einzige, der einen Namen erhält. Das führt zu solch unschönen Wortketten wie "der Vater meines Vaters Vater" und macht die Erzählung auch ein Stück weit unpersönlich. Dafür liebe ich die Kosenamen, die sie (mehr oder weniger spöttisch) von ihrem Mann erhalten hat: "Stern meines Herzens" oder "Licht meines Herzens". Total schmalzig, aber irgendwie süß. Zu guter Letzt noch ein paar Worte zum Schreibstil selbst. Der Ton passt sehr gut zu einer Fantasy-Geschichte und kreiert die meiste Zeit eine magisch-mythisch aufgeladene Atmosphäre. Dennoch kamen mir manchmal die Formulierungen zu unbeholfen und schlicht vor, als würde man einem kleinen Kind die Geschichte erzählen. Natürlich ist das typisch für Märchen und es macht letztlich auch Sinn, da es sich um eine mündlich tradierte Geschichte handeln soll. Dennoch bin ich häufig darüber gestolpert. Fazit Anfangs war ich positiv überrascht, da ich einen Abklatsch von "Zorn und Morgenröte" erwartet hatte. Johnstons Roman jedoch schlägt eine ganz andere Richtung ein, sodass ich gespannt auf die Entwicklungen war. Letzlich war es jedoch nicht ganz so spektakulär, wie ich es mir erhofft hatte.

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    • 4
  • Zauberhaft-magisches Orientmärchen

    Tausend Nächte aus Sand und Feuer

    ConnyKathsBooks

    08. February 2017 um 10:52

    "Wir werden dich von dem Augenblick an verehren, in dem du fortgehst. Noch ehe du im Ksar angekommen bist, wirst du eine Kleingöttin sein." (S. 24) Als Lo-Melkhiin in ihr Dorf kommt, hat er schon 300 Frauen auf dem Gewissen. Die nächste Braut wird ihre hübsche Schwester sein, doch das wird sie nicht zulassen. Sie verkleidet sich und geht stattdessen selbst mit dem geheimnisvollen König der Wüste mit. Wider Erwarten ist sie auch am nächsten Morgen noch am Leben und auch die Tage danach. Denn die Geschichten, die sie jede Nacht ihrem Ehemann erzählt, bergen eine magische Kraft in sich, einen Zauber, der immer mächtiger wird. "Tausend Nächte aus Sand und Feuer" ist das Debüt von Emily Kate Johnston. Eine ungewöhnliche Adaption von 1001 Nacht, die mich positiv überraschte. Denn durch die vielen negativen Meinungen war ich zunächst eher skeptisch. Doch die märchenhafte Geschichte hat mich bereits auf den ersten Seiten in ihren Bann gezogen. Allein die wunderbar poetische Sprache macht das Ganze zu einem einzigartigen Leseerlebnis. Anfangs fand ich es zwar etwas gewöhnungsbedürftig, dass die kanadische Autorin außer Lo-Melkhiin keine Namen verwendet und ihre Figuren nur umschreibt (z.B. mit die Mutter der Mutter meiner Mutter). Doch später störte es mich nicht mehr, eher im Gegenteil. Denn es unterstreicht das Zeitlose und Mystische der Geschichte. Ich fühlte mich sofort in die orientalische Wüste versetzt mit all ihren Sitten und Gebräuchen, den grünen Oasen, Karawanen, prunkvollen Palästen und prachtvollen Kleidern. Eine zauberhaft-magische Welt aus Sand, Sternen und Feuer. "Jetzt würde ich die Sonne sein und ich würde auf die Gebete antworten, die meine Schwester vor meinem Schrein sprach, und ich würde das ändern, was geändert werden musste." (S. 201) Hier lebt die 17jährige Ich-Erzählerin, ein einfaches Wüstenmädchen, welche den Platz ihrer Schwester einnimmt. Nun ist sie die neue Braut und Ehefrau des grausamen Herrschers Lo-Melkhiin, wird in dessen Ksar gebracht und ist dem Untergang geweiht. Doch die Geschichten über ihre Schwester und ihr Dorf faszinieren Lo-Melkhiin und sie überlebt. Nacht für Nacht kommt er nun zu ihr und hört ihren Worten zu, die auf magische Weise wahr werden. Mit jeder Geschichte, die sie spinnt, steigt ihre Macht. Jede Berührung entfacht magische Flammen, Visionen erfüllen sich und Dinge erscheinen. Eine göttliche Magie, die ihren Ehemann und König vielleicht noch retten kann. Denn nicht immer war er so ein Monster, bis Etwas ihn veränderte. Ein dämonisches Wesen, das einen hohen Preis fordert. "Du gehörst mir, erwiderte Sie. Und ich dir. Uns verbindet so viel, dass nicht einmal ein Dämon uns trennen kann." (S. 304) Die Geschichte wird recht ruhig erzählt und entwickelt dabei ihre ganz eigene Faszination und einen Zauber, der einen nicht mehr loslässt. Wer allerdings auf große Gefühle wie in Ahdiehs "Zorn und Morgenröte" hofft, wird enttäuscht werden. Eine derartige Romanze kommt hier nicht vor. Beide Romane sind auf ihre Art ganz wundervoll, aber nicht zu vergleichen. Hier geht es eher um den bedingungslosen Zusammenhalt einer Familie und die tiefe Liebe zweier Schwestern, die alle Grenzen und Entfernungen auf magische Weise überwindet. Am Schluss wird es dann immer spannender. Ein mitreißendes, berührendes und hoffnungsvolles Finale unter dem Wüstenhimmel, in dem nur wenige Worte das Schicksal von Lo-Melkhiin entscheiden. Wird seine Frau die Dämonen besiegen und das Königreich befreien? "Für tausend Nächte habe ich im Dunkeln einen Albtraum gelebt, aber als die tausendunderste Nacht kam, war der Albtraum vorbei." (S. 361) Insgesamt kann ich daher "Tausend Nächte aus Sand und Feuer" sehr empfehlen. Wenn man sich darauf einlässt, entspinnt sich trotz des etwas ausgefallenen Schreibstils ein zauberhaft-magisches Orient-Märchen. Ich freue mich schon auf "Spindle", den zweiten unabhängigen Teil der Reihe mit einer Adaption von "Dornröschen", der hoffentlich auch bald in Deutsch erscheint. Knappe 5 Sterne von mir.

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  • Wenn Geschichten Dir das Leben retten können...

    Tausend Nächte aus Sand und Feuer

    Solara300

    28. January 2017 um 18:15

    Kurzbeschreibung Eine unerwartete Wendung beginnt in dem Fall, als sich eine junge Frau entschließt sich selbst, anstatt ihre bildhübsche Schwester dem Wüstenherrscher Lo-Melkhinn zu überlassen. Leider hat sie nicht damit gerechnet, das sich hinter den Sagen mehr verbirgt und das sie einem großen Geheimnis auf die Spur kommt. Die Frage ist nur, wie lange wird sie leben, den der Herrscher ist dafür bekannt seine Bräute in der ersten Nacht zu töten. Somit sind schon hunderte auf seinem Gewissen, die zwar vom Volk verehrt werden, aber trotz allem Tod sind. Wie wird diese Geschichte enden, mit dem Mut der jungen Frau... Cover Das Cover ist passend zu der Geschichte die ja mitten in der Wüste spielt. Sehr schön daran ist der Sternenhimmel und der Titel der mit dieser goldenen Schrift. Schreibstil Die Autorin E. K. Johnston hat hier eine interessante Geschichte erschaffen, die von den Erzählungen der jungen Frau über ihre Familie geht und ihren Empfindungen am Herrscherhof. Ich fand es teilweise sehr interessant, aber der Spannungsbogen konnte mich nicht wirklich fesseln. Den man denkt immer es geht weiter und weiter und es dauert, bis man dann wirklich soweit ist, das es interessant wird. Denn die Charaktere haben mich jetzt leider nicht so in ihren Bann gezogen. Deshalb muss ich leider Punkte abziehen, wobei das nur meinem persönlichen Leseempfinden entspricht. Meinung Wenn Geschichten Dir das Leben retten können... Dann sind wir bei  Lo-Melkhinn der jedes Mal eine neue Braut erwählt aus einem Dorf wenn seine erst angetraute verstorben ist und dies passierte jetzt schon über 300-mal. Erschreckend und Furchterregend möchte man am liebsten die Töchter aller Familien verstecken, wenn man von er Staubwolke erfährt die der Herrscher und sein Gefolge an den Tag legen. Genau das dachte sich auch eine junge Frau die mit ihrem Jahreszwilling aufgewachsen ist und sich lieber selber opfert, als ihre Schwester in den sicheren Tod reiten zu lassen. Dabei geschieht das erste Mal merkwürdiges, den sie wird wirklich die nächste angetraute, obwohl der Herrscher  Lo-Melkhinn sehr wohl weiß, das sie nicht diejenige war die ihm zugedacht ist. Er ist interessiert und möchte mehr erfahren, dessen ist seine Braut sich sicher und fängt an ihm jede Nacht Geschichten zu erzählen und seltsamerweise hat sie keine Angst vor ihm. Am Tag erfährt sie dann mehr über den Herrscher, seine Mutter und einen Vorfall der alles veränderte. Gelungen finde ich den Ansatz der Idee und der Geschichte, der einen mitnimmt in die Wüste die mehr als ein Geheimnis ihr Eigen nennt. Des Weiteren hat auch die junge Frau mehr an sich als man zuerst vermutet, denn sie ist stärker als gedacht und beide müssen feststellen dass sie mehr als nur keine Furcht vor dem anderen haben. Fazit  Eine interessante Geschichte die mich leider nicht fesseln konnte. Wenn ein Ereignis alles verändert. 3 von 5 Sternen

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  • Sandige Dünen, feurige Gegner ...

    Tausend Nächte aus Sand und Feuer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    25. January 2017 um 20:43

    Hallo ihr Lieben ich mal wieder, heute habe ich ein Buch gelesen was mich wirklich sehr an meine Kinderheit erinnert hat.
    Nicht unbediengt negativ wie ich finde aber durchaus war meine Meinung seeeehr durchwachsen.

    Liest selbst!

    http://bluubsbuecherwelt.blogspot.de/2017/01/tausend-nachte-aus-sand-feuer-emily.html

  • Romantische Erwartung - leider entäuscht

    Tausend Nächte aus Sand und Feuer

    Drakonia007

    03. November 2016 um 22:58

    Emily Kate Johnson – Tausend Nächte aus Sand und Feuer Erscheinungsdatum: 24. Mai 2016Format: Gebundene AusgabeVerlag: cbt VerlagSeiten : 368Preis: 16,99 € ISBN: 978-3570164068 Klappentext/Inhaltsangabe: Lo-Melkhinn hat schon dreihundert Mädchen auf dem Gewissen, bevor er in ihr Dorf kommt, um sich eine neue Braut zu suchen. Als sie die Staubwolke am Horizont sieht, weiß sie, dass er das hübscheste Mädchen im Dorf mitnehmen wird: ihre Schwester. Aber das wird sie nicht zulassen. Stattdessen kehrt sie selbst mit dem geheimnisvollen Wüstenherrscher in seinen Palast zurück. Der Tod scheint ihr sicher, doch am nächsten Morgen ist sie immer noch am Leben. Von nun an erzählt sie Lo-Melkhinn jede Nacht eine neue Geschichte und jeden Morgen erwacht sie mit einem magischen Funken in sich, der von Tag zu Tag mächtiger wird ... Meine Meinung: Das Buch beginnt in einem kleinen Wüstendorf, indem die Protagonistin mit ihrer Familie lebt. Sie hat Angst davor, dass der bekannte König Lo-Melkhinn ihr Dorf besucht um sich das nächste schönste Mädchen auszusuchen. Dies wäre ihre Schwester. Lo-Melkhinns Frauen leben nicht lange. Die Protagonistin schafft es, dass sie anstelle ihrer Schwester ausgewählt und mit in das königliche Ksar genommen wird. Sie weiß durch die Geschichten, dass sie nicht lange leben wird. Aber sie denkt sich, lieber solle sie sterben, anstatt ihrer schönen Schwester. Ich hatte eine wunderschöne Liebesgeschichte aus dem Orient erwartet. Doch leider wurde ich enttäuscht. Die Geschichte ist zwar märchenhaft, aber leider keine Liebesgeschichte. Das Buch wird aus der Sicht der Protagonistin erzählt. Leider hat diese keinen Namen. Es wird immer geschrieben "Die Mutter meiner Schwester; Der Vater des Vaters meines Vaters" etc. Das war für mich ein Minuspunkt. Die Geschichte war sehr ausgeschmückt und detailreich. Eigentlich stört mich sowas nicht, aber hier wurden viele Sachen wiederholt und andere blieben auf der Strecke. An manchen Punkten wurde es spannend, aber dann flachte es wieder ab und zog sich. Ich konnte absolut keine Bindung zu den Charakteren aufbauen, da mir die Emotionen gefehlt haben. Was mir aber wiederrum gefallen hat, war das Cover und das ich auch ein paar Einblicke in die Bräuche und Rituale erhalten habe. Die Detailverliebtheit bei der Beschreibung der Gewänder hat mir gut gefallen. Fazit: Ich hatte mir wesentlich mehr unter dem Buch vorgestellt. Die Autorin konnte mich leider nicht in ihren Bann ziehen. Leser, die einen sehr ausführlichen Schreibstil mögen und denen es nicht stört, dass die Protagonistin und fast alle anderen namenlos sind, könnten Gefallen an diesem Buch haben. 2,5 von 5 Büchern Anmerkung: "Tausend Nächte aus Sand und Feuer" wurde mir vom cbt Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Vielen Dank ! 

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  • Rezension: Tausend Nächte aus Sand und Feuer

    Tausend Nächte aus Sand und Feuer

    RaccoonBooks

    02. November 2016 um 17:02

    Inhalt Lo-Melkhinn hat schon dreihundert Mädchen auf dem Gewissen, bevor er in ihr Dorf kommt, um sich eine neue Braut zu suchen. Um ihre Schwester zu retten, entscheidet sie sich, selbst mit dem geheimnisvollen Wüstenherrscher in seinen Palast zurück zu kehren. Der Tod scheint ihr sicher, doch am nächsten Morgen ist sie immer noch am Leben. Von nun an erzählt sie Lo-Melkhinn jede Nacht eine neue Geschichte und jeden Morgen erwacht sie mit einem magischen Funken in sich, der von Tag zu Tag mächtiger wird... Meine Meinung Als ich das erste mal von diesem Buch erfuhr, wusste ich, dass ich  es schnellstmöglich haben muss, da ich ein großer Fan von 1001 Nacht und dem orientalischen Flair im allgemeinen bin. Leider konnten sich meine zugegebenermaßen hohen Erwartungen nicht ganz erfüllen. Bei diesem Buch handelt es sich um eine Mischung aus Märchen und Fantasy, bei der die Autorin ihre eigene, etwas abweichende Geschichte von 1001 Nacht erzählt. Das Buch wird überwiegend aus der Sicht der weiblichen Hauptfigur in der Ich-Perspektive erzählt. Es gibt allerdings auch Abschnitte von Lo-Melkhinn in der dritten Person. Was mich persönlich an dem Buch störte war, dass keine der Figuren, bis auf Lo-Melkhinn, einen Namen besaß. Während mich das Buch am Anfang wirklich in seinen Bann ziehen konnte und ich die ersten 100 Seiten in Höchstgeschwindigkeit hinter mich bringen konnte, so wurde es in der Mitte des Buches allerdings ein wenig langatmig. Das lag vor allem daran, dass der Leser sehr schnell hinter Lo-Melkhinns Geheimnis kommt und es von da an nur noch um den Kampf zwischen ihm und der weiblichen Hauptfigur geht. Das Ende jedoch konnte mich wieder voll und ganz überzeugen und hat dem Buch noch einmal den nötigen Schwung und ein definitiv gelungenes Ende gegeben. Romantik gab es in diesem Roman leider überhaupt keine, was ich sehr Schade fand. Fazit Ein alles in allem atmosphärisches und spannendes Buch mit ein paar kleinen Durchhängern, die zum Glück aber nur kurze für Zeit anhalten.  Es ist ein Buch, dass vermutlich nicht jedem gefällt, da es sich sehr vom Gewohnten entfernt, aber wer gerne Bücher mit poetischem Schreibstil liest, Geschichten aus 1001 Nacht mag und auch keine Liebesgeschichte benötigt, wird auf jeden Fall nicht enttäuscht sein.

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  • Tausend Nächte aus Sand und Feuer

    Tausend Nächte aus Sand und Feuer

    littleowl

    28. October 2016 um 21:35

    Meine Meinung Sobald ich den Klappentext gelesen hatte, war mir klar, dass dieser Roman ein Must-Read für mich ist. Ich liebe Geschichten mit Orient-Flair und Nacherzählungen der berühmten Saga von 1001 Nacht finde ich ganz besonders interessant. Dass "Tausend Nächte aus Sand und Feuer" oft mit "Zorn und Morgenröte" verglichen wurde, hat meine Erwartungen dann nochmal höher geschraubt, da mich dieser Reihenauftakt auf ganzer Linie begeistern konnte. Jetzt, nach dem Lesen, finde ich allerdings, dass die Parallelen zwischen den beiden Romanen bis auf die gemeinsame Vorlage eher spärlich sind.Schon von der ersten Seite an war mir klar, dass mich bei "Tausend Nächte aus Sand und Feuer" eine Geschichte der etwas anderen Art erwartet. Der Schreibstil der Autorin ist wirklich außergewöhnlich, und zwar auf eine gute Art. Ihre etwas altmodische, märchenhafte Sprache erinnert an klassische Sagen und passt perfekt zum Orient-Setting. Mit wunderbar atmosphärischen Beschreibungen ist es der Autorin gelungen, bei mir ein Kopfkino in Gang zu setzen. Egal ob Wüstenlandschaften, Nomadenzelte oder der prächtige Palast - ich konnte mir alles wunderbar vorstellen. Sehr gelungen fand ich auch die Dialoge, weil sie tatsächlich in die Zeit zu passen scheinen, zu der die Handlung spielt. Allgemein hatte ich das Gefühl, dass die Autorin gut recherchiert und sich umfassend über das Leben der Menschen damals informiert hat. Die Mentalität und die Gepflogenheiten damals waren natürlich völlig anders, doch dank der anschaulichen Beschreibungen fällt es leicht, Vorurteile abzustreifen und sich in diese fremde Kultur einzufühlen. Eine Besonderheit darf an dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben: Die Figuren in diesem Roman bleiben allesamt namenlos, selbst die Protagonistin. Zu Beginn ist das natürlich gewöhnungsbedürftig, aber nach ein paar Kapiteln hat es mich dann gar nicht mehr so gestört und ich hatte irgendwie das Gefühl, dass es zur Atmosphäre des Romans insgesamt passt. Das einzige, was etwas genervt hat, waren die umständlichen Bezeichnungen für Verwandte a la "Der Vater des Vaters meines Vaters". Obwohl sie keinen Namen bekommt, habe ich mich der Hauptfigur dank der Ich-Perspektive schnell nahe gefühlt. Mit ihrem Mut und ihrer Entschlossenheit war sie mir sofort sympathisch. Besonders gelungen fand ich, dass sie sich nicht wie eine moderne Protagonistin in Orient-Klamotten verhält, sondern tatsächlich in das altertümliche Setting zu passen scheint. Trotzdem konnte ich mich mit ihr identifizieren und ihre Gefühle immer nachvollziehen. „Tausend Nächte aus Sand und Feuer“ ist eindeutig kein Roman, der mit rasanten Actionszenen unterhält, und der Mittelteil hat sich dann doch ein kleines bisschen gezogen. Allerdings entwickelt die Geschichte durch die ganze Atmosphäre und den wunderschönen Schreibstil von Anfang an eine Sogwirkung, der ich mich nicht entziehen konnte. Ein weiterer großer Unterschied zu „Zorn und Morgenröte“ ist, dass dieser Roman keine Liebesgeschichte im klassischen Sinn erzählt. Zwischen der Protagonistin und Lo-Melkhiin sprühen zwar durchaus Funken, aber nicht auf die romantische Art. Ich bin völlig in das Buch eingetaucht und habe jede Minute genossen, auch wenn an sich gar nicht so viel passiert. Nur vom Finale war ich etwas enttäuscht, hier hätte ich mir dann doch etwas mehr Dramatik gewünscht. Ich hatte das Gefühl, dass die Geschichte mit dem Ende wirklich abgeschlossen ist, deshalb war ich überrascht, dass es einen zweiten Teil geben soll. Nachdem mir der Auftakt so gut gefallen hat, werde ich der Fortsetzung aber eine Chance geben, denke ich. Fazit Eine außergewöhnliche und erfrischend unromantische Nacherzählung des Mythos von 1001 Nacht. Mit ihrem traumhaften Schreibstil und der magisch-mystischen Atmosphäre konnte E.K. Johnston mich vollauf begeistern.

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  • Tausend Nächte aus Sand und Feuer

    Tausend Nächte aus Sand und Feuer

    weinlachgummi

    02. October 2016 um 00:48

    Kurzmeinung Da ich Zorn und Morgenröte von Renée Ahdieh gelesen hatte, war ich erst mal nicht so erpicht darauf, Tausend Nächte aus Sand und Feuer zu lesen. Da der Klappentext sich sehr ähnlich anhörte. Die ganzen Parallelen schreckten mich ab. Doch dann habe ich ein paar Rezensionen gelesen, von Bloggern, die auch beide Bücher gelesen habe und meinte, es gäbe gar nicht so viele Gemeinsamkeiten. So habe ich es mir dann bei Skoobe ausgeliehen und es nicht bereut.Das Buch und besonders der Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig. Die Autorin hat einen ganz eigen Stil. So erfährt der Leser zum Beispiel nur einen Namen und der ist nicht gerade einfach, Lo-Melkhinn. Alle anderen sind die Schwester, Mutter, die Mutter meiner Schwester oder die Mutter meiner Mutter. Dies kann verwirrend sein oder einfach ungewohnt. Ich finde, ein paar Namen mehr hätten nicht geschadet. Aber durch diese Eigenart, hat die Geschichte auch etwas besonderes. Mit der Protagonistin, konnte ich nicht ganz warm werden. Nicht nur, weil wir auch von ihr keinen Namen erfahren. Sie war für mich nicht so greifbar. Dafür war die 1001 Nacht Atmosphäre des Buches toll. Und auch die Idee hinter der Geschichte, die in eine ganz andere Richtung geht wie bei Zorn und Morgenröte.Fazit:Eine eher eigene Geschichte.Der Schreibstil der Autorin beschwert an manchen Stellen das Lesen, hebt das Buch aber auch damit von der Masse ab.Das Setting aus 1001 Nacht gefällt mir sehr und die Atmosphäre kommt beim Leser an.

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  • ... tausend Nächte ...

    Tausend Nächte aus Sand und Feuer

    Levenya

    31. August 2016 um 09:09

    Tausend Nächte aus Sand und Feuer Emily Kate Johnston hat eine Ausbildung zur forensischen Archäologin, ist von Beruf Buchhändlerin und liebt von Natur aus Grammatik. Sie ist sich sicher, dass sie die „reale Welt“ eines Tages verstehen wird, aber bis dahin verbringt sie so viel Zeit wie möglich in anderen Welten. Wenn sie nicht gerade auf tumblr unterwegs ist, träumt sie vom Reisen und von Tolkien. Oder sie schreibt Bücher. Kommt ganz auf das Wetter an. QuelleWebsite der Autorin!Erster Satz:„Wir wissen nicht, warum wir vom Meer zu diesem unwirtlichen und staubigen Land gekommen sind, aber wir wissen, dass wir viel mehr wert sind als es.“Klappentext:Lo-Melkhinn hat schon dreihundert Mädchen auf dem Gewissen, bevor er in ihr Dorf kommt, um sich eine neue Braut zu suchen. Als sie die Staubwolke am Horizont sieht, weiß sie, dass er das hübscheste Mädchen im Dorf mitnehmen wird: ihre Schwester. Aber das wird sie nicht zulassen. Stattdessen kehrt sie selbst mit dem geheimnisvollen Wüstenherrscher in seinen Palast zurück. Der Tod scheint ihr sicher, doch am nächsten Morgen ist sie immer noch am Leben. Von nun an erzählt sie Lo-Melkhinn jede Nacht eine neue Geschichte und jeden Morgen erwacht sie mit einem magischen Funken in sich, der von Tag zu Tag mächtiger wird ...Cover:Ich habe mich sofort in das Cover verliebt und wollte mir unbedingt das Buch genauer anschauen. Das Cover ist meiner Meinung nach ein richtiger Blickfang und hat mich total angesprochen. Zu sehen ist ein orientalischer Palast unter einer Wüstennacht. Groß darüber ist der wunderschöne Titel toll gestaltet geschrieben. Die Farben haben mich sofort an 1001-Nacht denken lassen und passen toll zu der Stimmung und Thematik des Buches. Das Cover passt wunderbar zum Titel und im Nachhinein auch sehr schön zum Inhalt des Buches. Ein absoluter Pluspunkt!LeseprobeMeinung:An dieser Stelle meinen herzlichsten Dank an cbt für das Rezensionsexemplar.Die Geschichte wird uns aus Sicht einer jungen Frau erzählt, deren Namen wir erst ganz am Ende des Buches erfahren. Deswegen werde ich ihn an dieser Stelle nicht verraten. Unsere junge Heldin habe ich sofort in mein Herz geschlossen. Das Leben in der Wüste ist hart und seit der grausame Herrscher Lo-Melkhinn es sich zur Aufgabe gemacht hat, seine Ehefrauen zu ermorden, sind die jungen Frauen des ganzen Landes in Gefahr. Als Lo-Melkhinn sich auf den Weg zu unserer Heldin ihrem Dorf macht, setzt sie einfach alles daran, um ihre geliebte Schwester vor Lo-Melkhinn zu beschützen. Sie schafft es, den Herrscher von sich zu überzeugen und ihre Schwester zu retten. Zusammen mit Lo-Melkhinn kehrt sie in seinen Palast zurück und überlebt tatsächlich die erste Nacht und dann die nächste. Unsere Heldin schafft, wo 300 Mädchen vor ihr gescheitert sind und beginnt einen Kampf …Sie hat mich mit ihrem Mut und ihrem großem Herzen überzeugt. Für ihre Liebsten würde sie alles tun und findet selbst in dem grausamen Herrscher etwas Gutes. Im Verlauf der Geschichte wächst unsere Heldin in die Rolle der Herrscherin und entdeckt sich und ihre eigenen Stärke neu. Sie entwickelt sich von einem mutigen Mädchen zu einer starken Frau, die weiß, was sie will.Ihr gegenüber steht Lo-Melkhinn. Der grausame Herrscher war nicht immer so. In dem Prolog erfahren wir, warum sich der Herrscher so gewandelt hat und wer da von dem Herrscher Besitz ergriffen hat. Ich fand ihn sehr gut dargestellt, aber so richtig überzeugen konnte er mich trotzdem nicht. Trotzdem war er das perfekte Gegenüber unserer Heldin.Ich liebe Märchen und die Geschichten aus 1001-Nacht haben mich schon immer sehr fasziniert. Das war auch einer der Gründe, warum ich das Buch so gerne lesen wollte. Die Autorin schafft es wirklich eindrucksvoll, den Leser in die orientalische Welt zwischen Wüste, Sand und Magie zu entführen. Die zahlreichen Nächte unter den Sternen, der wunderschöne Palast und auch die Sitten und Gebräuche sind toll in die Geschichte eingebaut worden.Auch die Magie kam nicht zu kurz und auch Dämonen, Götter und Kleingötter fanden ihren Platz. Hierbei konnte mich die Autorin leider nicht so ganz packen. Zwar waren die magischen Aspekte eine wunderbare Idee, aber mir persönlich hat die Umsetzung nicht so gut gefallen und passte für mich nicht so wirklich zusammen.Eine wirkliche Liebesgeschichte gab es nicht, was aber absolut nicht dramatisch war. Wenn man so will, stand die große Liebe zwischen den Schwestern im Vordergrund. Die bedingungslose Liebe unserer Heldin ihrer Schwester gegenüber war wirklich wunderbar und besser, als es jede andere Liebesgeschichte hätte sein können.„´Bist du denn gar nicht neugierig?´, fragte er. ´Willst du nicht wissen, woraus die Welt besteht?´´Ich bin es und ich will es´, antwortete ich ihm. ´Aber ich ziehe es vor, geduldig alles zu seiner Zeit zu erlernen, statt Wissen zu erzwingen und dafür Zerstörung in Kauf zu nehmen.´“Es war das erste Buch der Autorin, das ich gelesen habe und ich muss gestehen, dass ich Probleme hatte, in die Geschichte hineinzufinden und mich an den Schreibstil zu gewöhnen. Der Prolog war wirklich spannend und sehr viel versprechend und es ging auch gleich rasant weiter. Aber in der Mitte gab es für mich ein paar Stellen, die sich etwas lang hinzogen. Zum Ende hin nahm die Geschichte noch einmal an Fahrt auf und endete in einem spannenden Finale.Der Schreibstil der Autorin ist sehr bildlich und flüssig. Trotzdem bin ich das eine oder andere Mal über Formulierungen gestolpert. Die Dialoge kamen mir ab und an etwas gestellt rüber. Aber das ging einfach mir persönlich so und sollte euch nicht davon abhalten, dass Buch einmal auszuprobieren.„Tausend Nächte aus Sand und Feuer“ war ein interessantes Bücher aus der Welt von Tausend und einer Nacht. Eine solide Geschichte, an die ich ein paar Kritikpunkte hatte. Magisches Feuer, Wüstensand und eine starke junge Frau. Dieses märchenhafte Buch kann ich jedem empfehlen, der eine Schwäche für Märchen, Orient und starke Frauen hat. Lasst euch nicht von meinem „Gemecker“ abschrecken, sondern reist in den Orient und wer weiß, vielleicht werdet ihr ja verzaubert?LgLevenya Vielen DANK für das Rezensionsexemplar!Hier kaufen!Fakten:Gebundene Ausgabe: 368 SeitenVerlag: cbt (24. Mai 2016)Sprache: DeutschISBN-10: 3570164063ISBN-13: 978-3570164068Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 JahrenOriginaltitel: A Thousand NightsPreis: 16,99€

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    • 2
  • Man muss es mögen

    Tausend Nächte aus Sand und Feuer

    Patchwork_Family_yt

    11. August 2016 um 17:26

    https://www.youtube.com/watch?v=rTW8nT2m6c0 Tausend Nächte aus Sand und Feuer Inhalt: Immer wenn Lo-Melkhiin in ein Dorf kommt, nimmt er sich ein neues Mädchen zur Braut. Jede seiner Braut stirbt nach kurzer Zeit, keiner außerhalb kann sich das wirklich erklären. Als Lo-Melkhiin in ein neues Dorf kommt, in das der Erzählerin, fasst sie den Entschluss ihre Schwester zu retten und bietet sich als seine neue Frau an. Nacht für Nacht erzählt sie ihm eine neue Geschichte von sich und ihrem Dorf, jeden morgen erwacht sie gesund, mit einer inneren Funken…. Das Cover: Das Cover ist schön auch wenn ich finde das es nicht sehr viel aussagt. Die ersten 3 Sätze: Lo-Melkhiin hatte bereits dreihundert Mädchen getötet, bevor er zur Brautschau in mein Dorf kam. Die von ihm Erwählte würde eine Heldin sein. Sie würde den anderen das Leben schenken. Meine Meinung: Meiner Meinung nach ein Buch mit einer guten Idee im Gedanken aber bei der Umsetzung hat es meiner Meinung nach an vielem gefehlt. Mir fehlte die Spannung, der rote Faden und der eigentliche Höhepunkt des ganzen. Die Geschichte zieht sich einfach unheimlich ohne das was großes wirklich passiert, vieles ist Vorhersehbar. Was mich besonders gestört hat waren all die namenlosen Charaktere. Fazit: Für mich einfach kein Buch, daher weiß ich auch nicht so wirklich was ich dazu noch sagen soll. Von mir gibt es 2 von 5 Sternen. Über die Autorin: Emily Kate Johnston hat eine Ausbildung zur forensischen Archäologin, ist von Beruf Buchhändlerin und liebt von Natur aus Grammatik. Sie ist sich sicher, dass sie die „reale Welt“ eines Tages verstehen wird, aber bis dahin verbringt sie so viel Zeit wie möglich in anderen Welten. Wenn sie nicht gerade auf tumblr unterwegs ist, träumt sie vom Reisen und von Tolkien. Oder sie schreibt Bücher. Kommt ganz auf das Wetter an. Format: Hardcover Verlag: cbt ISBN: 978-3-570-16406-8 Preis:  16,99€ Seiten:  350 Seiten Erschien: 24.05.2016

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  • märchenhaft geschrieben, inhaltlich aber seltsam umgesetzt

    Tausend Nächte aus Sand und Feuer

    Waldschrat

    06. August 2016 um 13:27

    „Tausend Nächte aus Sand und Feuer“ ist neben „Zorn und Morgenröte“ die zweite Märchenadaption rund um die Geschichte von tausendundeiner Nacht. Ich habe zwar gehört, dass sich manche darüber aufregen und nachzuweisen hoffen, wer wohl bei wem abgeschrieben hat, aber ich habe beide gelesen und meiner Meinung nach, haben die beiden Bücher nichts miteinander zu tun. Es geht bei beiden um die Grundgeschichte, dass ein Herrscher ständig junge Frauen heiratet und diese dann sterben müssen, aber da hören die Gemeinsamkeiten auch schon auf. Beide Romane haben ebenfalls eine völlig unterschiedliche Herangehensweise und Auflösung des ganzen Dramas und ich vermute fast, dass es daher eher wenig Leser geben wird, denen beide Bücher gleichzeitig gefallen – gerade, weil sie so unterschiedlich sind. Die Geschichte beginnt mit einem kleinen Wüstendorf und der Angst der Protagonistin, dass der Herrscher dieses Mal in ihr Dorf kommt und das hübscheste Mädchen auswählen wird, nämlich ihre Schwester. Leider haben beide Mädchen keinen Namen, außer dass sie jeweils als die Schwester der anderen bezeichnet werden, daher kann ich immer nur von „Protagonistin“ oder „Heldin“ sprechen. Das ist übrigens auch ein Minuspunkt von mir an das Buch: es gibt eigentlich nur zwei Personen, die einen Namen haben, nämlich der Herrscher: Lo-Melkhinn und eine Wache. Die Heldin bekommt ganz am Ende einen Namen verpasst, aber man kann eigentlich nicht von einem Rufnamen sprechen. Die Entscheidung, ansonsten keine Namen zu verwenden, fand ich persönlich schade, weil dadurch eine gewisse Identifikation verlorengeht. Namen haben ja bekanntlich Macht und diese ist für mich ein Stück weit verloren gegangen. Die Heldin hat also Angst, dass Lo-Melkhinn ihre Schwester mitnimmt und sorgt mit einem Trick dafür, dass sie statt dessen ausgewählt wird. In dem Märchen würde sie dem Herrscher jede Nacht eine Geschichte erzählen, die so spannend ist, dass sie den Morgen überlebt und es Abends wieder von vorn beginnt. Wie ich aber bereits sagte, ist dieses Buch zwar angelehnt an das Märchen, die Erklärung ist aber eine völlig andere – sowohl für das Handeln des Herrschers, als auch für das Überleben des Mädchens. Warum sie viele Wochen überlebt, will ich hier nicht verraten, aber es hat nichts mit dem Erzählen von Geschichten gemein (auch wenn das in der Inhaltsangabe steht – keine Ahnung warum der Verlag sich dafür entschieden hat, denn es entspricht nicht wirklich der Handlung) und er verliebt sich auch nicht in sie. Und auch wenn ich es gut fand, dass sie sich nicht einfach (grundlos und instant) verlieben, so hat mir die Interpretation leider nicht gefallen. Es spielt sehr viel Magie eine Rolle und wie das alles miteinander verflochten ist, wurde zwar märchenhaft-malerisch erzählt, aber mir persönlich hat diese Umsetzung nicht gefallen. Ich kann „Tausend Nächte aus Sand und Feuer“ grundsätzlich allen Liebhabern von arabischen Märchen empfehlen, aber wem die Umsetzung gefallen wird und wem nicht, kann ich leider nicht abschätzen. Vom Schreibstil her hat mir das Buch absolut gefallen (bis auf die fehlenden Namen), ich bin wunderbar in der Welt versunken und habe mich gen Osten entführen lassen. Aber die Umsetzung mit der ganzen Magie, dem Feuer, dem Weben und die Tiere, die später entstehen (müsst ihr selbst lesen!), war mir zu weit hergeholt bzw. hat mir einfach nicht gefallen. Geschmäcker sind aber verschieden, weswegen ich das Buch wirklich empfehlen kann, auch wenn ich nur 3 von 5 Sternen vergeben werde.

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    • 4
  • Tausend Nächte aus Sand und Feuer

    Tausend Nächte aus Sand und Feuer

    MoonlightBN

    05. August 2016 um 14:42

    Klappentext: Lo-Melkhinn hat schon dreihundert Mädchen auf dem Gewissen, bevor er in ihr Dorf kommt, um sich eine neue Braut zu suchen. Als sie die Staubwolke am Horizont sieht, weiß sie, dass er das hübscheste Mädchen im Dorf mitnehmen wird: ihre Schwester. Aber das wird sie nicht zulassen. Stattdessen kehrt sie selbst mit dem geheimnisvollen Wüstenherrscher in seinen Palast zurück. Der Tod scheint ihr sicher, doch am nächsten Morgen ist sie immer noch am Leben. Von nun an erzählt sie Lo-Melkhinn jede Nacht eine neue Geschichte und jeden Morgen erwacht sie mit einem magischen Funken in sich, der von Tag zu Tag mächtiger wird ...Quelle: cbt Meine Meinung: Bei diesem Buch ist es gerade sehr schwierig für mich einen Anfang zu finden um es zu beschreiben. Grundsätzlich habe ich zwei große Meinungen zu diesem Buch: „WOW, das war mal eine andere Art in ein Buch zu versinken“ und: „Mir fehlt so vieles, es war mir alles viel zu fern“.Grundsätzlich möchte ich schon mal nicht auf die Charaktere eingehen, wie ich es sonst bei meinen Rezensionen gerne mache. Das Problem sind hier einfach die Namen, denn die Namen werden entweder nur selten mal erwähnt (und sind dann übelst kompliziert *hehe*), oder aber die Person wird beschrieben, als das was sie ist. Hmmm....Ganz saloppes Beispiel: Statt ihre Schwester beim Vornamen zu nennen, nennt sie sie Schwester. Das führte bei mir dazu, dass ich mich nicht so ganz wohlfühlte, ehrlich gesagt. Gut, Schwester ist Schwester, aber insgesamt wurde es dadurch so steif. Statt Namen wurden einfach die Beziehungen beziehungsweise die Verbindungen genannt und das war wirklich fremd.Trotzdem möchte ich ein paar Worte zur Protagonistin verlieren, denn sie hat natürlich eine tragende Rolle gespielt. Am Anfang fand ich sie befremdlich, ich konnte sie nicht verstehen, habe es aber ehrlich gesagt auch nicht auf Teufel komm raus versucht. Sie erschien mir sehr kühl, total distanziert, allerdings konnte man ihre Liebe dann doch spüren, die sie für einige Menschen empfand und ich bin etwas aufgetaut mit der Zeit. Nein, anders: Der Charakter ist aufgetaut und ich konnte unsere Protagonistin mehr leiden! =) Allerdings blieb eine gewisse Distanz, ich befürchte nur, dass es so gewollt war von der Autorin.Denn eins merkt man: Dieses Buch ist so absolut und komplett ein Buch, das gegen den Strom schwimmt. Es ist anders, gewaltig, sprachlich für mich eine neue Erfahrung gewesen und dennoch ist es wahnsinnig kühl und es fehlte mir etwas.Die Autorin erzählt in diesem Buch ein Märchen, das Märchen von 1001 Nacht und das ist ihr meiner Meinung nach auf ihre ganz eigene Art auch total gelungen. Ich hatte allerdings kurz zuvor eine andere Adaption gelesen, die mich viel mehr packen konnte und deshalb kann ich hier ganz klar sagen, dass mich bei „Tausend Nächte aus Sand und Feuer“ kein Sog ergriffen hat, der mich nicht mehr losließ. Kein Prickeln, kein Schmachten, keine Aufregung, kein wärmendes Gefühl eines Wohlfühlbuches.Dieses Buch war einfach irgendwie da, dennoch war da dieses gewisse Etwas, das mich immer wieder dazu geführt hat zu dem Buch zu greifen und weiterzulesen.Die Autorin spielt meiner Meinung nach nicht viel mit dem Leser, sondern wirklich mit der Geschichte, mit den Beschreibungen und auch der Entwicklung der Charaktere. Dabei ist der Fokus für mich ganz klar auf der Sprache gewesen, die so absolut anders und neu für mich war, mir die Atmosphäre eines Märchens aus 1001 Nacht allerdings wirklich nah bringen konnte. Die Sprache ist so verschnörkelt wie der Orient selbst, die Geschichte ist so ruhig wie eine Oase in der Wüste, die Charaktere so tief und weit wie die weitesten Sanddünen. Und was ich anfangs daran befremdlich fand, habe ich schnell lieben gelernt irgendwie. So schnell kann es gehen! =)Allerdings änderte diese gewaltige Sprache nichts an der fehlenden Bindung zu den Charakteren, die ich wirklich schmerzlich vermisst habe. Diese kalte Herangehensweise an eigentlich warme Gefühle, diese Sachlichkeit und Förmlichkeit. Argh! Das war auf der einen Seite wie gesagt echt mal neu und auch besonders und gut! Aber mein Bücherherz konnte nichts greifen und das greift doch so gerne nach Gefühlen und Situationen und Dingen und... ach^^.Ihr seht schon, die Rezension ist etwas konfus und unstrukturiert. Dieses Buch lässt viel Platz für Gedanken, aber für mich hatte es mehr was von einer „Hassliebe“ und ich weiß im Nachhinein echt nicht so ganz wie ich es angemessen bewerten könnte. Echt schwierig, aber ich versuche es mal… Fazit: Ein Buch, das seinesgleichen sucht und mit der wundervollen Atmosphäre des Orients in einer bildhaften gewaltigen Sprache überzeugen konnte. Aber da die Charaktere trotz Tiefe zu distanziert für mich blieben, mich ihre Geschichte nicht packen konnte und ich nicht Teil der Geschichte wurde, bewerte ich das Buch mit der goldenen Mitte und rufe dazu auf es selbst anzulesen. Es ist anders und das muss man mögen! =)3 von 5 Pfotenherzen von mir

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  • Nett, aber nicht außergewöhnlich

    Tausend Nächte aus Sand und Feuer

    Kaetzin

    31. July 2016 um 17:29

    Nach 'Zorn und Morgenröte' war ich mir nicht sicher, ob ich mir jetzt ein zweites 1001 Nacht - Retelling antun muss, aber als ich dann das Leseexemplar lesen durfte, habe ich das auch gemacht und bin auch froh darüber. Denn es ist wirklich besser als 'Zorn und Morgenröte', dass ich im Nachhinein mit 3 Sternen bewerten würde... Zu erst das Gute und Lobenswerte. In dem Buch gibt's Magie und Dämonen! Juhuuu! Endlich! Zudem ist dieses Buch sehr klassisch/historisch geschrieben. Ich habe nämlich ein paar Seiten gebraucht, um zu verstehen, dass der Vater der Protagonistin zwei Ehefrauen hat und es daher immer heißt "Mutter meines Herzens/meiner Schwester" und "die Brüder meines Herzens/meiner Schwester".  Außerdem ist der Schreibstil der Autorin wirklich angenehm, aber das war es auch schon. Besonders detailliert ist er nicht. Schade. Und somit zu dem nicht so Guten. Die Protagonistin blieb mir fremd, was sicherlich auch am fehlenden/nicht erwähnten Namen liegt, aber nicht hauptsächlich. Ich finde, die Autorin hätte definitiv mehr auf die Gefühle ihrer Protagonistin eingehen sollen, damit man als Leser (oder ich) mehr Nähe zu ihr hätte aufbauen können. Dann hatte ich wieder zu wenig Geschichten in dem Buch, schließlich bleibt das Mädchen ja nur am Leben, weil sie 1001 Nächte lang den König durch Geschichten an der Stange hält... Die Dämonen sind zwar da, aber auch hier habe ich mir mehr gewünscht! Erwähnt habe ich ja schon, dass auch der Schreibstil hätte besser sein könnte. Zusätzlich hat das Buch leider auch einige kleine Längen, diese vielen Rückblicke sind zwar schon interessant, aber für nur 360 Seiten zu viel und zu unwichtig.Fazit: Daher vergebe ich vier von fünf Sternen! Ein auf jeden Fall nettes und magisches Retelling von 1001 Nacht!

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