E. L. Greiff Zwölf Wasser - Nach den Fluten

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Inhaltsangabe zu „Zwölf Wasser - Nach den Fluten“ von E. L. Greiff

Die Prophezeiung der Undae scheint grausame Wirklichkeit zu werden: Die Welt steht in Flammen, das Wasser schwindet zusehends und mit ihm die Menschlichkeit. In Agen hat Asing in Gestalt von Babu ihre Schreckensherrschaft begonnen und wer sich ihr nicht unterwirft, wird öffentlich verbrannt. Das Schicksal des Kontinents hängt mehr denn je an der Standhaftigkeit der Welsen, die ihre letzten Kräfte aufbieten.

Unfassbar realistisch und lehrreich.

— Alondria

Schöner Abschluss einer wirklich tollen Trilogie!

— Moosi

War alles umsonst? Denn trotz aller Bemühungen ist der Dämon Arsing wieder zurück. Und er hat es sich zum Ziel gesetzt, den Zorn zu ...

— Splashbooks

Ein bewegender Abschluss einer Geschichte, die man so schnell nicht vergessen wird.

— 19Rei-Sama

Ein aktionsreicher, berührender Abschluss der Trilogie, der mich grade gegen Ende sehr bewegt hat. Der anspruchsvolle Schreibstil ist auch h

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Ein würdgies Finale dieser Trilogie...

— Abby90

Stück für Stück lese ich, langsam wie nie, intensiv, leide mit den Charakteren ... weil ich nicht will, dass es endet!

— elane_eodain

Viel Potential, aber leider kenne ich Band 1 und 2 noch nicht und konnte so der Handlung nicht folgen und eintauchen!

— Floh

Nicht ganz so gut wie die Vorgänger, aber trotzdem grandios geschrieben! Diese Trio dürft ihr euch nicht entgehen lassen, unglaublich gut!!!

— Aleshanee

Ein toller Abschluss für diese grandiose Reihe!

— Tasmetu

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  • Buchverlosung zu "Throne of Glass - Die Erwählte" von Sarah J. Maas

    Throne of Glass - Die Erwählte

    Tamii1992

    Hallo ihr Lieben! Bei dieser Verlosung geht es um das Buch "Throne of Glass - Die Erwählte" von Sarah Maas.  Schreibt mir einfach  was euer Lieblings Fantasy war und warum! Jeder Teilnehmer erhält nach der Anmeldung eine Losnummer von mir. Die Losnummer ist gleichzeitig die Reihenfolge mit der sich die Teilnehmer angemeldet haben. Ihr habt Zeit bis zum 19.08.2016 um 23:59. Am 20.08.2016 werde ich einen aus meiner Familie eine Nummer ziehen lassen. Danach wird der Gewinner von mir kontaktiert. Hier noch einmal alle Teilnahmebedingungen: Ich müsst 18 Jahre alt sein, sonst brauche ich die Erlaubnis eurer Eltern. Versendet wird nur innerhalb der EU. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen Eine Gewinnauszahlung erfolgt nicht Es wird keine Haftung bei Verlust der Zusendung übernommen Die Kontaktdaten des Gewinners werden nicht an Dritte weitergegeben und nach erfolgreicher Zusendung gelöscht. Zusendung erfolgt per Post Ich wünsche allen Teilnehmenden viel Glück! Alles Liebe, eure Tamii

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    • 101
  • Asing kehrt zurück

    Zwölf Wasser - Nach den Fluten

    mondy

    InhaltAsing ist zurückgekehrt! Und sie beherrscht nicht nur Babus Körper und Geist, sondern auch die Stadt Agen mit ihren vielen Tunneln und verborgenen Mechanismen. Doch die Stadt ist ihr nicht genug: Asing will die Welt der Menschen vernichten und dafür will sie sich das letzte Untier der alten Zeit zu Nutze machen: den Zorn, der unter der Stadt gefangen gehalten wird. Auch im Westen braut sich Unheil zusammen, denn der Dämonenkönig Hardh hat zur letzten Schlacht gerüstet und seine Dhurmmets lechzen nach Blut. Doch die Undae und ihre Welsen-Begleiter sind nicht untätig. Felt und Reva versuchen, in die Stadt Agen zu den letzten beiden Quellen dieser Welt zu gelangen und Marken bringt Smirn sicher nach Irpen. Kersted reitet, über den Kummer um Untate verrückt geworden, in die Schlacht gegen Hardh. Doch was können drei Welsen und zwei Undae gegen diese Übermacht schon ausrichten? Und wird es ihnen gelingen, sich ihren eigenen Dämonen zu stellen? Meine MeinungWas für ein fulminanter Abschluss einer äußerst gelungenen Fantasy-Reihe! Schade, dass es damit schon vorbei ist, ich hätte gerne noch länger in dieser Welt verweilt ... auch wenn sie nicht schön ist. Ganz im Gegenteil sogar: sie ist hässlich, blutig und dreckig und die Autorin schreckt auch nicht davor zurück, ihre Hauptcharaktere in den Wahnsinn zu treiben oder diverse Gliedmaßen verlieren zu lassen (siehe Band 2). Aber gerade das hat mir so gut gefallen, denn auch wenn die Welsen besonders widerstandsfähig sind: sie sind nur Menschen, die zwischen den Mysterien der alten und der jetzigen Zeit aufgerieben werden.Das Hauptaugenmerk liegt in diesem Teil auf Felt, doch auch Kersteds und Markens Geschichte geht natürlich weiter. Außerdem lernt man noch einige neue Charaktere kennen und auch Asings bzw. Babus Gedanken bekommen ihren Platz. ich weiß nicht mehr, ob das in den vorangegangenen Bänden auch schon so war, aber in diesem wechseln sich die Geschichten teilweise ziemlich schnell ab. Da liest man mal eine halbe Seite über Felt, dann wieder über Kersted und dann ist man wieder wo ganz anders. Das ist nur manchmal so, aber mir persönlich hat das weniger gut gefallen, da man dadurch immer wieder aus dem Lesefluss herausgerissen wird. Das ist aber auch mein einziger Kritikpunkt an diesem Buch.  Über die Reihe hinweg hat sich vor dem Leser eine komplexe Welt entfaltet, die natürlich auch im letzten Band Bestand hat. Für mich war es ein Genuss, in diese Welt abzutauchen und sie zu entdecken. Es gibt viele Mysterien, die diese Welt durchdringen. Ich für meinen Teil fand es besonders gelungen, dass diese nicht weiter erklärt werden. In dieser Welt sind sie zwar auch außergewöhnlich, aber eben bekannt bzw. werden als möglich hingenommen ... da braucht es keine Erklärung. Und auch wenn sie für mich als Leser sehr mysteriös und manchmal unverständlich erscheinen, macht dieser Kniff diese Welt für mich doch wirklicher als wenn mir ständig erklärt werden würde, warum und wie das jetzt möglich ist. Manche Eigenheiten kann man sich irgendwie zusammenreimen, andere bleiben wohl für ewig ein Mysterium.Ich werde Vorablesen auf ewig dankbar dafür sein, dass ich dort den ersten Band gewonnen habe. Diese Reihe hätte ich ansonsten sehr wahrscheinlich übersehen und damit hätte ich wirklich etwas verpasst. 

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    • 3
  • Zwölf Wasser 3: Nach den Fluten, rezensiert von Götz Piesbergen

    Zwölf Wasser - Nach den Fluten

    Splashbooks

    10. June 2015 um 08:26

    Mit "Zwölf Wasser 3: Nach den Fluten" beendet E. L. Greiff ihre Saga. Und noch steht nicht fest, ob weitere Romane der Autorin erscheinen werden. Denn bislang ist nichts angekündigt worden. Es scheint Ewigkeiten her zu sein, das sich drei Undae aufmachten, um zwölf Quellen aufzusuchen, und so wieder Leben in ihre Welt zu bringen. Ihr Ziel war es, die Dämonin Arsing und andere Gefahren zu bannen. Doch ihre Mission war kein Erfolg. Gefahren und Katastrophen haben sie heimgesucht, so dass ihre Gegner erstarkt sind. Und so macht sich Arsing in einem neuen Körper auf, das letzte Ungeheuer der Alten Zeit zu befreien. Es ist der Zorn, der vor vielen Zeiten durch zwei Freunde aufgehalten werden konnte. Doch jetzt zerrt es an den Ketten, die es gefangen halten. Und die Gefängniswärter scheinen kein Interesse daran zu haben, es weiterhin festzuhalten. Ist also alles verloren? Es wird spannend. E. L. Greiff präsentiert eine Story, wie sie von den Umständen her nicht spannender hätte sein können. Die Geschichte ist düster, ohne depressiv zu wirken. Denn die Umstände für den Sieg des Guten sehen nicht so gut aus. Das macht die Autorin wiederholt klar. Schon allein Arsing alleine ist jemand, den man nicht unterschätzen sollte. Sie oder er, je nachdem, welche Rolle ihr Wirtskörper bei der Ansprache spielt, wirkt übermächtig. Sie überlebt jeden Attentatsversuch und kann alles in ihrer Umgebung mit ihrem Blick töten. Wie kann man sie besiegen?Rest lesen unter: http://splashbooks.de/php/rezensionen/rezension/21953/zwoelf_wasser_3_nach_den_fluten

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  • Die Flut kommt - und neue Quellen müssen geboren werden

    Zwölf Wasser - Nach den Fluten

    19Rei-Sama

    05. June 2015 um 16:57

    Die Geschichte setzt so spannend fort, wie sie im Vorgänger geendet ist. Ein Krieg bricht an und der Kampf scheint ungewiss. Felt muss seinen eigenen Weg finden, das Unheil abzuwenden, während Reva ihren Teil dazu beiträgt, den Dämon zu besänftigen. Heftige Brände sind dabei, Pram zu zerstören und Agen zu zerfressen - und mit den Städten jeden einzelnen Menschen, der zu tief in seine eigene Dunkelheit abtaucht. Die einzige Rettung? Der Tod dessen, den Felt so ins Herz geschlossen hat. Findet er einen anderen Weg? Er ist sich sicher, dass er einen finden kann - und er sucht unermüdlich. Der Schreibstil ist gewohnt fesselnd, detailliert, sehr beschreibend, mal schwungvoll, mal seicht, angepasst an die Situation. Die Charaktere lernen neue Welten tief in sich selbst kennen - und es gibt neue Charaktere, die die Geschichte entscheidend voranbringen. Das Ende eines sagenumwobenen Liedes ist eine Flut unglaublichen Ausmaßes - der Beginn einer neuen Ära, in die man sich zuerst einleben muss. Ein gelungerner, bewegender Abschluss, der nach mehr verlangt, obwohl man weiß, dass es so richtig geendet ist. Vergessen wird man diese Geschichte so schnell nicht mehr.

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  • Buchverlosung zu "Die Widerspenstigkeit des Glücks" von Gabrielle Zevin

    Die Widerspenstigkeit des Glücks

    Diana_Verlag

    Liebe LB-Leserinnen und -Leser, Fans von Gabrielle Zevin (!) und alle, die den Erscheinungstermin des gefeierten NY Times-Bestsellers „Die Widerspenstigkeit des Glücks“ (jetzt, d.h. ab dem 11. Mai 2015 auf Deutsch!) kaum noch erwarten können:  ‚Kein Mensch ist eine Insel; jedes Buch ist eine Welt.‘ Der New York Times-Bestseller „Die Widerspenstigkeit des Glücks“ überrascht mit Literatur am Ende der Welt (nämlich auf einer ziemlich einsamen Insel)! Gabrielle Zevin (geb.1977) schreibt, seit sie 14 Jahre ist: Dies ist ihr großer Durchbruch! Ihr Roman wird gerade in 25 Sprachen übersetzt. Und darum geht’s: Amelia Loman ist Verlagsvertreterin. Bei einem ihrer Besuche lernt sie den eigenwilligen Buchhändler A.J. Fikry kennen, den Besitzer von Island Books, der etwas verstaubten Buchhandlung auf der abgelegenen Ostküsteninsel Alice Island. Also eigentlich am Ende der Welt. In seinem Herzen haben nur turmhohe Bücherstapel Platz. Bis er einen ungebetenen Gast entdeckt: Eines Morgens sitzt die zweijährige Maya in der Kinderbuchecke seiner Buchhandlung. Gegen seinen Willen nimmt sich der schrullige A.J. des kleinen aufgeweckten Mädchens an (denn es stellt sich heraus, dass ihre Mutter sie ausgesetzt hat), das einen festen Platz an seiner Seite findet. Und auch Amelia wird er nicht so schnell vergessen. Diese Geschichte ist eine Entdeckung! Island Books bildet die Bühne, auf der sich die eigenwilligsten Charaktere auf einer unbedeutenden Insel zusammenfinden, um über das Leben im Allgemeinen und die Literatur im Besonderen (bzw. den Einfluss des Gelesenen auf sich selbst) zu sprechen. Die junge Autorin überzeugt mit Menschenkenntnis, Lebenserfahrung und einer überraschenden Wendung nach der anderen, so dass man sich nie sicher sein kann, wie es auf der nächsten Seite weitergehen wird. Immer anders! Und das bis zur wunderbaren Schlusspointe! Liebesgeschichte inklusive. So bleibt mit dem Motto von Island Books nur noch zu sagen: ‚Kein Mensch ist eine Insel; jedes Buch ist eine Welt.‘. Hier gibt es eine Leseprobe und einen stimmungsvollen Buchtrailer Wenn Ihr diesen wirklich ganz außergewöhnlichen Roman, der 2014 in den USA erschienen ist und seitdem (!) auf der New York Times-Bestsellerliste steht, gewinnen möchtet, dann bewerbt Euch hier bis einschließlich den 25.05.2015  für eines der zwanzig Buchexemplare. Mögt Ihr uns dazu vielleicht noch eine Frage beantworten? Welcher Roman hat Euch bisher so richtig ein Glücksgefühl erleben lassen?  Euer begeistertes Diana Verlags-Team.  

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    • 555
  • Zwölf-Wasser-Band-3-Nicht-verpassen!

    Zwölf Wasser - Nach den Fluten

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    15. May 2015 um 10:09

    Zum Inhalt Die Lage wird brenzlig auf dem Kontinent - im wahrsten Sinne des Wortes. Während sich in Kwothien die Armee der Dhurmmets unter dem dämonischen König Hardt sammelt, um die Nord-Kwother endgültig zu vertreiben, brodelt es überall unter der Erdoberfläche. Im Süden droht nicht nur eine uralte Macht aus den Tiefen hervorzubrechen, auch Asing ist zurückgekehrt. Sie hat ein Tor in diese Welt gefunden und einen Körper der ihren dämonischen Geist aufgenommen hat. Chaos und Verwüstung regieren in der Stadt Agen und Asing steht kurz davor den Zorn der Alten Zeit zu entfesseln. Ihre Anhänger folgen ihr in Scharen - doch auch wenn Angst und Schrecken die Gedanken der Menschen bestimmen, die Quelle der Hoffnung ist noch nicht versiegt. Die Hohen Frauen und die Welsenkrieger geben nicht auf, um das immerwährende Feuer endgültig zu löschen. Meine Meinung Der Einstieg hat mir hier auch wieder sehr gut gefallen. Mit einer alten Legende erfährt man einiges über die Alte Zeit und die Anfänge, die Quellen, die Hüter und die Undae. Der Schreibstil bleibt wie gewohnt fesselnd und bildhaft, ein dichtes Netz, das die Handlung sehr treffend auf den Punkt bringt. Im Mittelteil hat sich der Fokus etwas zu sehr auf ein Ereignis fixiert, dass man meiner Meinung nach auch etwas wenig ausführlich behandleln hätte können. Der Krieg gegen die dämonische Macht steht natürlich im Vordergrund, trotzdem hätte ich mir auch etwas mehr von den Figuren gewünscht - ich hab sie zwischendurch doch etwas vermisst. Dafür hat es die Autorin aber auch wieder geschafft, Platz für neue Charaktere zu finden, die dem ganzen noch einmal etwas überraschendes und originelles bieten. Der eigenwillige Kajen, ein junger Bursche, der in seiner anmaßenden Art nur Bestätigung sucht, die mutige Nanminsi, die trotz ihres Alters mehr Mut beweist als so manch anderer oder auch der ehemalige Krieger Arghad, dessen Leben plötzlich eine ganz andere Bedeutung bekommt. Und natürlich die zwei noch verbliebenen Quellhüter, die, so verschieden sie sind, eine maßgebliche Rolle spielen. Noch immer ist zwar Felt unbestritten DER große Held, aber es gibt auch viele andere, die mit ihren Taten - so gering sie auch scheinen - etwas großes bewirken können. Jeder von ihnen hat mit seinem eigenen Schicksal zu kämpfen und E. L. Greiff versteht es wirklich meisterlich, ihre inneren Widerstände und Sehnsüchte nachvollziehbar und greifbar zu machen. Die Spannung wird gut durch den Wechsel der Perspektiven aufrecht erhalten und durch viele Cliffhanger am Ende der Kapitel weiter geschürt. Die Handlung hat mich wieder von der ersten Seite an gepackt und die vielen Ideen, die die Autorin gekonnt umgesetzt hat, haben mich überrascht und begeistert. Hauptaugenmerk war dieses Mal die Stadt Agen im Süden des Kontinents. Der Kampf gegen das Böse wird sehr gut aus den vielen Facetten gezeigt, die überall Wurzeln getrieben haben. Es gibt viele Schlachten, die zu bestreiten sind: zwischen großen Heeren, zwischen Menschen und Dämonen, und die kleinen, wohl bedeutungsvollsten, die in den Menschen selbst stattfinden. Das innere Ringen und die widerstreitenden Gefühle mit Hilflosigkeit, Angst und Trauer verändern die Menschen, aber nicht jeden gleich. "Fest stand, das die Natur keine Katastrophen kannte, sondern nur der Mensch." S. 423 Die Spannung baut sich immer weiter auf, immer neue Impulse sprudeln zwischen den Seiten vor und es wird teilweise sehr vielschichtig und komplex. Im letzten Drittel ballt sich nochmal alles zusammen, das große Finale, in der sich die vielen Teilchen zusammensetzen alles umfassend aufgeklärt wird. Obwohl ich mit dem Ende in dieser Form gerechnet habe, hält es noch einige Überraschungen bereit, bei der ich die ein oder andere Träne vergossen habe. Das Ende - gezielt wird darauf zugesteuert, doch es ist kein großer Knall, sondern ein ausklingen - mit dieser Geschichte hat mich eine unglaubliche Flut an Eindrücken überrollt, die mich fasziniert und mitgerissen haben und die mit dem sanften Rauschen der Ebbe zu einem stimmigen Finale enden: Denn "wenn eine Tür zufällt, öffnet sich stets eine neue."

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  • Ein super Finale dieser Trilogie...

    Zwölf Wasser - Nach den Fluten

    Abby90

    12. May 2015 um 17:11

    Meine Meinung: Also ich weiß gar nicht wo genau ich anfangen soll um dieses Buch zusammen zu fassen, aber ich versuch das jetzt einfach mal. Das Buch ist der dritte und letzte Band der Zwölf-Wasser-Trilogie, was voraussetzt, dass man hier mitten im Geschehen beginnt. Asing, die Dämonin, hat sich in Agen niedergelassen und verbreitet dort alles Übel und plant auch, die Menschlichkeit und damit die Menschen für immer vom Kontinent zu vertreiben. Ihr Plan ist ja auch ziemlich gut nachzuvollziehen, denn sie wurde von einem Menschen betrogen und ist für ihn in den Tod gegangen. Ich wäre da auch sauer, wenn ich ein solches Opfer aus Liebe bringen würde. Ehrlich gesagt, finde ich sie sogar sehr genial, nun ja, außer der Tatsache, dass sie jetzt Besitz von dem armen Merzer Babu ergriffen hat, da sie einen Körper brauchte durch den sie ihr Handeln vollführen kann. Sie ist einzigartig. Aber Babu auch, eigentlich ist er der nächste König, hier Thon genannt, der Merzer, wurde aber durch seinen Onkel betrogen und vertrieben, sodass er auf der Suche nach Heimat und Liebe auf dem Kontinent umherirrt. Jedenfalls bis er sich einen Splitter einfängt, durch den Asing ihren Weg in seinen Geist findet. Leid getan hat er mir aber nicht, denn ich mag ihn nicht so ganz, auch wenn er eigentlich eher derjenige ist, dem Mitleid entgegen gebracht werden sollte… Aber naja, jedenfalls glaubt der Welsenoffizier Feld, dass Babu noch zu retten ist, auch wenn Felt selbst dem Tod ziemlich nah ist, also macht er sich zusammen mit der Unda Reva und einem Chronisten auf den Weg nach Agen. Die Mission, die Quellen neu zu beleben, rückt dabei jedoch ziemlich in den Hintergrund. Ich glaube jetzt habt ihr in etwa die Kurzform von Band 1 und 2, also starten wir mal mit dem Teil der Rezi, die sich um Band 3 dreht. Felt ist also mit Reva in Agen gelandet und ist jetzt auf dem Weg zu Babu um ihn zu retten oder zu töten, je nachdem was eben helfen würde. Allerdings ist vieles, das dem Leser hier begegnet, so unvorhersehbar, dass es regelrecht verwirrt, denn hier wird sehr viel an Gut und Böse gerüttelt. Ist Gut wirklich noch Gut und Böse wirklich noch Böse? Die Grenzen verschwimmen hier und mich hat vieles ein ums andere Mal doch sehr überrascht. Die Autorin hat es geschafft, dem was uns Angst macht ein Gesicht zu geben. So bringt ein kaltblütiger Mord z.B. Wölfe hervor, die einen Jagen und selbst zu töten versuchen, oder aber der Zorn in Gestalt eines riesigen Dämons, der das zweite Herz der Stadt Agen bildet. Ich finde, diese wunderbare neue Art der Fantasy sollte auf jeden Fall möglichst viele Leser bezaubern, denn hier ist es nicht allein die Geschichte die einen so mitreißt. Hier geht es vielmehr darum, welche Botschaft diese Worte beinhalten. Jede dieser 12 Quellen steht für einen Teil der Menschlichkeit und solange sie intakt sind, sind auch wir intakt, vollkommen menschlich. Im Verlauf der Trilogie jedoch sterben die Quellen und mit ihnen Teile der Menschlichkeit, was sich besonders auf die Figuren der Geschichte auswirkt, denn sie werden unweigerlich Teile ihrer eigenen Menschlichkeit aufgeben müssen und so unter anderem zu Besten, Mördern und mehr. Was mich besonders beeindruckt hat ist folgendes, denn der Autorin ist es hier gelungen, dass sie mich zum Nachdenken angeregt hat. Habe ich selbst eine meiner 12 Quellen aufgegeben oder kämpfe ich noch gegen die Dämonen in mir? Irgendwie glaube ich nämlich, dass ihre Trilogie auf genau diesen Sachverhalt abzielt. Den ersten Band hatte ich mir damals gekauft, bzw. ist dieser mir aufgefallen, weil das Cover so ein wunderbarer Blickfang ist. Dunkles Blau, dass wie Stein anmutet und es aussieht, als wären dort Verzierungen reingemeißelt. Diesen Untergrund hat man auch gleich gelassen, jedoch nur die Farbe verändert. Band 1 ist mit blauem Untergrund, Band 2 mit braunem und Band 3 mit grünem Untergrund. Davor ist jeweils einmal die Phiole mit dem Wasser der Undae zu sehen. Kunstvoll, Kostbar und eisig. Eben wie sie Undae es selbst sind. Ich liebe die Cover und die gesamte Reihe. Um also meinem kleinen Roman mal ein Ende zu verleihen komme ich lieber schnell zur abschließenden Bewertung, sonst rennt ihr alle noch schreiend vorm Bildschirm weg. Sicher ist euch schon aufgefallen, dass ich total ins Schwärmen geraten bin und mehr als nur ein wenig Ehrfurcht vor einem solchen Werk gezeigt habe. Meines Erachtens kann es in jedem Fall mit „Der Herr der Ringe“ mithalten und verdient ebenso viel Beachtung. Zudem ist der Schreibstil leicht verständlich gehalten, eher nüchtern und dennoch so nah am Geschehen dran, dass man einfach immer mehr lesen möchte. Man sollte sich jedoch auf längere Kapitel von ca. 100 Seiten oder mehr einstellen, in denen recht oft die Perspektiven der Figuren wechseln und man so aus mehreren Blickwinkeln Einblick in diesen letzten Kampf erhält. Dennoch ist es kein Buch, dass man schnell mal zwischendurch lesen kann, sondern eher ein Buch, für das man sich Zeit nehmen sollte. So vergebe ich hier volle 10 Stöberkisten, einfach weil ich so beeindruckt von dem Buch bin, ständig darüber nachgedacht habe und so gern Teil dieser Welt sein wollte. Für mich eins der Fantasy-Highlights des Jahres.   Tipp: Lest es, sofern ihr Literatur sucht, die in jedem Fall eure Weltsicht verändern kann, denn diese Trilogie schafft dies in jedem Fall. Ihr müsst die Undae nur zu euch sprechen lassen…  

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  • Buchverlosung zu "Zwölf Wasser - Zu den Anfängen" von E. L. Greiff

    Zwölf Wasser - Zu den Anfängen

    Aleshanee

    08. May 2015 um 07:25

    Damit ihr euch nicht wundert! Es werden NICHT 9x der erste Band der Trilogie verlost, sondern 3 x die komplette Trilogie - von der Autorin signiert + 2 Poster und als Trostpreis noch einmal 2 Poster - auf Wunsch auch gerne signiert! Für diese tollen Preise müsst ihr einfach unserer Blogtour folgen! Auf jedem Blog gibt es zu jedem Beitrag eine Frage, die ihr beantworten müsst - damit könnt ihr also insgesamt 6 Lose sammeln! Die Blogtourstationen sind 4.5. Ungewöhnliche Helden Weltenwanderer 5.5. Welt und Wesen bei Schnuffelchens Bücher 6.5. Die Quellen bei Fantasiejunkie 7.5. Mythen der Undae bei Skyline of Books 8.5. Die Menschlichkeit Bücherjunkies 9.5. Blick hinter die Kulissen bei E. L. Greiff Die genauen Regeln findet ihr in unseren Beiträgen - die Auslosung findet am 16. Mai statt. Ich wünsche allen viel Spaß und viel Glück! :)

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    • 22
  • Buchverlosung zu "Zwölf Wasser - Nach den Fluten" von E. L. Greiff

    Zwölf Wasser - Nach den Fluten

    ELGreiff

    Lesefreude schenken, aber gern! Ich verlose 3 signierte Exemplare des kürzlich erschienenen dritten Bandes von ZWÖLF WASSER - Nach den Fluten. Was ihr dafür tun müsst? Nichts. Sonst wäre es ja kein Geschenk! Aber: Ich freue mich über Rezensionen, über Follower auf Twitter oder Facebook - und ganz besonders über Besucher und Kommentatoren auf meinem Blog. In diesem Sinne: Lasst was von euch hören, liebe Lerserinnen und Leser! ;-) Bitte schreibt hier in diesen Strang, ob ihr gern eins der Exemplare bekommen möchtet - ich lose dann am schönen 1. Mai aus!

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    • 192
  • Abschluss der „Wasser-Trilogie“

    Zwölf Wasser - Nach den Fluten

    michael_lehmann-pape

    13. April 2015 um 15:37

    Abschluss der „Wasser-Trilogie“ Die Flammen schlagen hoch und werden stärker und stärker. Noch hält das Wasser, aber seine Kräfte und seine Verbündete scheinen schwächer zu werden. Der alte „Hüter des Zorns“, Soovend, der seit Urzeiten die letzte Kreatur, den letzten Dämon der Bedrohung der Menschheit, den „Zorn“ mit Wasser gefangen hält (und seit ebenso Urzeiten darüber nachsinnt, wie er dieses Ungeheuer wirklich und letztgültig vernichten kann), kann zwar sich selbst nachhaltig und „stark“ gegen die Flammen des Feuers schützen, doch neben ihm verkohlt bereits einer seiner Hüter und Betreuer. Asing, die alles ehemals menschliche und anreizende schon längst weggeben hat, die als kraftvolle „dunkle Kraft“ mit ihren Flammen die Menschen bereits unterjoch, die schon in Agen bereit steht, im Mittelpunkt der Stadt unter der Erde jenen letzten und mächtigsten Dämon zu befreien, setzt Sooven unerbittlich zu. Da wirken die Kräfte „des Guten“ allzu schwach und kaum in der Lage, Asin wirklich etwas entgegensetzten zu können. Aber das Wasser geht seine ganz eigenen Wege, fließt an Stellen, die man kaum vermutet hätte und trägt die Kraft des Lebens (noch) in allen Gefährdungen in sich. Aber die Quellen drohen zu versiegen. Soovens Kraft wirkt nachlassend, sein Freund, „der im Schatten geht“ hat sich seit so langer Zeit nicht mehr zu Wort gemeldet, dass Sooven auch jetzt von ihm keine Hilfe erwarten darf. Felt und Reva suchen ihren ganz eigenen Weg, sich der Kraft Asings entgegen zustellen, doch werden auf eine harte Probe gestellt werden und finden sich in scheinbar aussichtsloser Situation je auf sich alleine gestellt wieder. Und die anderen, die auf dem Weg zu den Quellen sich Asin in den Weg zu stellen versuchen, haben oft im Buch mit sich selbst genug zu tun, um zunächst entscheidend eingreifen zu können. In großer Breite erzählt Greif den letzten Teil ihres Fantasy Epos, was einerseits den Leser doch auch in Kleinigkeiten (die Kinder, welche die Wege des Wassers gängig halten) detailliert in diese Fantasy Welt mit hineinnimmt, was aber andererseits doch auch für Längen im Buch sorgt und das Tempo der Handlungen teils deutlich reduziert. Ebenso nimmt mit zunehmender Lektüre ein mystischer Erzählfaden breiten Raum ein (der auch das Finale bestimmen wird), bei dem man leicht den Überblick über die realen Handlungen verlieren kann und sich des Öfteren fragt, wie denn nun genau das jeweilige Ereignis zustande gekommen und zu erklären ist. In sehr poetischer, breiter, durchaus bildkräftiger Sprache erzählt Greif vom „letzten Kampf“. Eine Geschichte mit durchaus spannenden Momenten, mit griffig geschilderten Kämpfen und Gefahrensituationen, im Gesamten aber auch ein wenig zerfasert und hier und da zu sehr in mythische Regionen abdriftend, um durchgehend zu fesseln.

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  • Ein sehr guter Abschluss einer grandiosen Trilogie!

    Zwölf Wasser - Nach den Fluten

    Aleshanee

    09. April 2015 um 06:52

    Zum Inhalt Die Lage wird brenzlig auf dem Kontinent - im wahrsten Sinne des Wortes. Während sich in Kwothien die Armee der Dhurmmets unter dem dämonischen König Hardt sammelt, um die Nord-Kwother endgültig zu vertreiben, brodelt es überall unter der Erdoberfläche. Im Süden droht nicht nur eine uralte Macht aus den Tiefen hervorzubrechen, auch Asing ist zurückgekehrt. Sie hat ein Tor in diese Welt gefunden und einen Körper der ihren dämonischen Geist aufgenommen hat. Chaos und Verwüstung regieren in der Stadt Agen und Asing steht kurz davor den Zorn der Alten Zeit zu entfesseln. Ihre Anhänger folgen ihr in Scharen - doch auch wenn Angst und Schrecken die Gedanken der Menschen bestimmen, die Quelle der Hoffnung ist noch nicht versiegt. Die Hohen Frauen und die Welsenkrieger geben nicht auf, um das immerwährende Feuer endgültig zu löschen. Meine Meinung Der Einstieg hat mir hier auch wieder sehr gut gefallen. Mit einer alten Legende erfährt man einiges über die Alte Zeit und die Anfänge, die Quellen, die Hüter und die Undae. Der Schreibstil bleibt wie gewohnt fesselnd und bildhaft, ein dichtes Netz, das die Handlung sehr treffend auf den Punkt bringt. Im Mittelteil hat sich der Fokus etwas zu sehr auf ein Ereignis fixiert, dass man meiner Meinung nach auch etwas wenig ausführlich behandleln hätte können. Der Krieg gegen die dämonische Macht steht natürlich im Vordergrund, trotzdem hätte ich mir auch etwas mehr von den Figuren gewünscht - ich hab sie zwischendurch doch etwas vermisst. Dafür hat es die Autorin aber auch wieder geschafft, Platz für neue Charaktere zu finden, die dem ganzen noch einmal etwas überraschendes und originelles bieten. Der eigenwillige Kajen, ein junger Bursche, der in seiner anmaßenden Art nur Bestätigung sucht, die mutige Nanminsi, die trotz ihres Alters mehr Mut beweist als so manch anderer oder auch der ehemalige Krieger Arghad, dessen Leben plötzlich eine ganz andere Bedeutung bekommt. Und natürlich die zwei noch verbliebenen Quellhüter, die, so verschieden sie sind, eine maßgebliche Rolle spielen. Noch immer ist zwar Felt unbestritten DER große Held, aber es gibt auch viele andere, die mit ihren Taten - so gering sie auch scheinen - etwas großes bewirken können. Jeder von ihnen hat mit seinem eigenen Schicksal zu kämpfen und E. L. Greiff versteht es wirklich meisterlich, ihre inneren Widerstände und Sehnsüchte nachvollziehbar und greifbar zu machen. Die Spannung wird gut durch den Wechsel der Perspektiven aufrecht erhalten und durch viele Cliffhanger am Ende der Kapitel weiter geschürt. Die Handlung hat mich wieder von der ersten Seite an gepackt und die vielen Ideen, die die Autorin gekonnt umgesetzt hat, haben mich überrascht und begeistert. Hauptaugenmerk war dieses Mal die Stadt Agen im Süden des Kontinents. Der Kampf gegen das Böse wird sehr gut aus den vielen Facetten gezeigt, die überall Wurzeln getrieben haben. Es gibt viele Schlachten, die zu bestreiten sind: zwischen großen Heeren, zwischen Menschen und Dämonen, und die kleinen, wohl bedeutungsvollsten, die in den Menschen selbst stattfinden. Das innere Ringen und die widerstreitenden Gefühle mit Hilflosigkeit, Angst und Trauer verändern die Menschen, aber nicht jeden gleich. "Fest stand, das die Natur keine Katastrophen kannte, sondern nur der Mensch." S. 423 Die Spannung baut sich immer weiter auf, immer neue Impulse sprudeln zwischen den Seiten vor und es wird teilweise sehr vielschichtig und komplex. Im letzten Drittel ballt sich nochmal alles zusammen, das große Finale, in der sich die vielen Teilchen zusammensetzen alles umfassend aufgeklärt wird. Obwohl ich mit dem Ende in dieser Form gerechnet habe, hält es noch einige Überraschungen bereit, bei der ich die ein oder andere Träne vergossen habe. Das Ende - gezielt wird darauf zugesteuert, doch es ist kein großer Knall, sondern ein ausklingen - mit dieser Geschichte hat mich eine unglaubliche Flut an Eindrücken überrollt, die mich fasziniert und mitgerissen haben und die mit dem sanften Rauschen der Ebbe zu einem stimmigen Finale enden: Denn "wenn eine Tür zufällt, öffnet sich stets eine neue." Fazit Ein aktionsreicher, berührender Abschluss der Trilogie, der mich grade gegen Ende sehr bewegt hat. Der anspruchsvolle Schreibstil ist auch hier wieder ein Genuss, auch wenn es zwischendrin die ein oder andere Länge gab. Vielen Dank für diese wunderbare Trilogie und die vielen Anregungen, über das Menschsein und über mich selbst nachzudenken. Wer die Trilogie nicht gelesen hat, der verpasst was! ;) © Aleshanee Weltenwanderer Zwölf Wasser 1 - Zu den Anfängen 2 - In die Abgründe 3 - Nach den Fluten

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  • Kann der Dämon noch gestoppt werden?

    Zwölf Wasser - Nach den Fluten

    Nabura

    03. April 2015 um 12:16

    Vor zahlreichen Zehnen haben sich die Undae mit ihren Begleitern auf den Weg gemacht, um die zwölf wichtigsten Quellen des Kontinents aufzusuchen. Alle drei Reisegemeinschaften haben inzwischen herbe Rückschläge hinnehmen und sich von liebgewonnenen Gefährten verabschieden müssen. Doch nun scheint alles vergebens gewesen zu sein, denn dem Dämon Asing ist es gelungen, im Körper Babus die Stadt Agen zu besetzen. Nun brennt die Stadt, und Asing plant die nächsten Schritte, um ihren Einfluss auszubreiten. Kann sie noch gestoppt werden? Auf die Veröffentlichung des finalen Bandes der Zwölf Wasser-Trilogie habe ich lange gespannt gewartet, denn das Erscheinen des zweiten Bandes liegt inzwischen anderthalb Jahre zurück. In der Zwischenzeit sind meine Erinnerungen an den Vorgänger leider ziemlich verblasst. Beim Durchblättern des zweiten Bandes sind die wichtigsten Dinge allerdings schnell wieder präsent geworden, und auch kurze Erinnerungen zu Beginn des dritten Bandes halfen mir, in die Geschichte zurückzufinden. Wer nun welche Quelle mit welchem Ergebnis aufgesucht hat, habe ich leider nicht vollständig rekapitulieren können – hier wäre eine Übersicht im Anhang schön gewesen – doch aufgrund der Rückkehr Asings ist diese Aufgabe nun sowieso aufgegeben worden. Dieser finale Teil der Trilogie fokussiert sich demnach ganz auf den Dämon Asing und das Bestreben, sie zu vernichten. Dazu muss man allerdings erst einmal schaffen, in ihre Nähe zu kommen und dabei nicht gleich von ihrem Blick getötet zu werden. Felt und Reva wollen das Unmögliche wagen und sind daher auf dem Weg nach Agen. Diese Reise und die zählreichen Hindernisse und Herausforderungen werden ausführlich beschrieben. Dabei wird Felts innere Zerrissenheit, sein Schwanken zwischen Verbitterung und Entschlossenheit, intensiv thematisiert. Ein wenig frischen Wind gibt es durch neue Charaktere in Agen, zum Beispiel den Hüter Soovend und die kleine Min. Beide entwickeln sich im Laufe des Buches zu wichtigen Charakteren, die man immer besser kennen lernt und deren Handeln von großer Bedeutung sein wird. Die anderen beiden Reisegruppen rund um Kersted und Marken/Smirn geraten aufgrund der Geschehnisse in Agen stark in den Hintergrund. Diese Handlungsstränge werden eher schnell abgehandelt, offenbar um mehr über die Vorgänge im Brennpunkt Agen erzählen zu können. Immerhin leisten Mitglieder aus beiden Gruppen noch einen Beitrag zum Endergebnis der Trilogie und geraten so nicht gänzlich in Vergessenheit. Schließlich nähert sich das Buch der großen Entscheidung, mit der ich leider nicht ganz glücklich geworden bin. Es war sehr mystisch und die Autorin hat es sich in meinen Augen ein wenig zu einfach gemacht, indem sie viele Vorgänge unerklärt ließ. Auch ein paar abschließende und aufschlussreiche Erklärungen zur Bedeutung der Quellen hätte ich schön gefunden. Immerhin erfährt der Leser so manches über das Schicksal der Hauptcharaktere des Buches, was meine Neugier befriedigen konnte. In dieser Hinsicht haben mich die letzten Seiten noch einmal berühren können. „Zwölf Wasser: Nach den Fluten“ fokussiert sich auf die Ereignisse rund um Agen, wo der Dämon Asing im Körper Babus zurückgekehrt ist. Neue Charaktere in Agen sorgen für frischen Wind, während die Handlung fernab von Agen zur Nebensache wird. Die Wortgewandtheit der Autorin konnte mich erneut beeindrucken, dennoch hat das Buch sein Spannungspotenzial nicht voll ausgeschöpft. Die letzten Seiten fand ich schließlich noch einmal richtig gelungen, so dass ich dem Finale der Zwölf Wasser-Trilogie solide drei Sterne gebe.

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  • Lesemarathon zu Ostern vom 3. - 6. April 2015

    Panthertage - Mein Leben mit Epilepsie

    Daniliesing

    Ostern rückt immer näher und damit ein schönes, verlängertes Wochenende um mal wieder richtig viel zu lesen! Wir zumindest finden, dass das die perfekte Gelegenheit für einen Lesemarathon ist, bei dem wir uns so richtig Zeit für all unsere tollen Bücher nehmen. Wir freuen uns schon sehr und sind natürlich dabei - ihr auch? Was ist ein Lesemarathon? Bei unserem Lesemarathon kommen wir hier vom 3. - 6. April (Karfreitag bis Ostermontag) zusammen und tauschen uns darüber aus, welche Bücher wir gerade lesen. Der Lesemarathon ist die perfekte Gelegenheit, um sich mal wieder ganz bewusst Zeit fürs Lesen zu nehmen und das gleich für mehrere Tage. Sonst kommt ja doch immer wieder was dazwischen und plötzlich hat man die schöne Lesezeit mit Putzen, Fernsehen usw. verbracht. Natürlich müsst ihr nicht die gesamten 4 Tage durchlesen, sondern es ist so gedacht, dass jeder mitmachen kann, wann und wie er möchte. Hier haben wir dann einen gemeinsamen Platz, an dem wir uns über unsere Lesefortschritte und die gelesenen Bücher austauschen können. Wie kann man mitmachen? Jeder ist herzlich willkommen hier jederzeit mitzumachen. Einfach drauflosschreiben und dabei sein - wir freuen uns über jeden, der uns ein kleines oder auch großes Stück unseres Lesemarathons begleiten möchte. Für die Abwechslung zwischendurch, werden wir hier im Zeitraum der 4 Tage kleine Fragen oder Aufgaben stellen, bei denen ihr gern mitmachen könnt. Natürlich ist das kein Muss, aber es macht immer wieder viel Spaß, auf diese Weise andere Leser kennen zu lernen, neue Bücher zu entdecken und sich sein eigenes Leseverhalten näher anzuschauen. Selbstverständlich könnt ihr gern auch über eure Blogs und Social Media Kanäle teilnehmen. Verwendet hierbei bitte den Hashtag #lblm - so können wir unsere Beiträge leicht wiederfinden. Jetzt heißt es nur noch, ein paar Tage warten und schon ist unser Lesemarathon da. Wir freuen uns auf viele spannende, berührende, lustige und einfach nur schöne Lesestunden mit euch! PS: Vielleicht wundert ihr euch, warum wir unseren Lesemarathon gerade zum Buch "Panthertage" angelegt haben? Wir möchten euch dieses Buch gern als persönliche Leseempfehlung ans Herz legen. Die Autorin Sarah ist eine ehemalige Kollegin von uns und hat hier fast 4 Jahre mit uns zusammen gearbeitet. Wir sind ganz begeistert von ihrem Buch und sehr stolz! Vielleicht sucht der ein oder andere von euch ja noch passenden Lesestoff?

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    • 734
  • Rezension zu "Zwölf Wasser - In die Abgründe" von E. L. Greiff

    Zwölf Wasser - In die Abgründe

    elane_eodain

    >> "Keine Quelle kann verhindern, dass Menschen einander töten. Eine Quelle ist eine Möglichkeit. Die Möglichkeit zum Frieden, zur Hoffnung, zur Selbstlosigkeit. Die Quelle der Friedfertigkeit ist nicht die Gewähr dafür, dass diese Welt von Krieg verschont bleibt. Aber ihr Sprudeln sorgt dafür, dass die Idee des Friedens in den Herzen der Menschen lebendig bleibt." << INHALT: Mit jeder Quelle, die versiegt, schwindet Menschlichkeit aus der Welt. Um das Schlimmste zu verhindern, sind drei Undae, hohe Frauen mit einer besonderen Verbindung zu Wasser, mit ihren Begleitern auf Reisen zu den 12 Quellen der Menschlichkeit. Doch die Zeit wird knapp, Krieg steht bevor, Abgründe tun sich auf, die Menschen blicken in physische Erdspalten und tief in ihre eigene Psyche hinab. Es brodelt. Etwas geht vor! Denn Asing, der Dämon, will mit aller Macht zurück in die Welt der Lebenden ... GEDANKEN: Große Erwartungen hatte ich an diesen zweiten Band der "Zwölf Wasser"-Trilogie. Der erste Band, "Zwölf Wasser - Zu den Anfängen" (Rezension) gefiel mir ausgesprochen gut. Ich hatte die Geschichte nicht nur gelesen, ich hatte sie gelebt, und anschließend sehnsüchtig auf ihre Fortsetzung gewartet. Nun halte ich diese in Händen, nun habe ich sie genauso intensiv durchlebt, wie den ersten Teil. E. L. Greiff schickt ihre Charaktere in verschiedene Regionen des Kontinents zu den Quellen der Menschlichkeit, und der Leser begleitet sie, ist ihnen nah. Düstere Gefühle und Stimmungen kamen ganz dicht an mich heran, die Bedrohung ist so greifbar, ist real. Markens ausweglose Situation spürte ich so unmittelbar, dass ich die Hoffnung fast mit ihm aufgegeben hätte ... >> Drei gehen, nur zwei bestehen. Wer tiefer ins Auge des Bösen sieht, wer weiter als die anderen geht, gerät ins Dunkel zwischen den Welten. Drei wurden auserwählt, das Schicksal zu wenden, nur zwei vollenden. Wer weiter als die anderen geht, der stirbt allein. << Doch trotz dieser allgegenwärtigen Bedrohung und der düster-traurigen Atmosphäre, bleibt das Buch nicht in dunkler Erinnerung, denn im Gegenteil strahlt es so viel Schönheit in seiner Sprache und seinen Worten, seinen Zusammenhängen aus, dass es ein Genuss ist; und schlägt es einen so bedeutsamen Bogen zu unserer Realität, dass man es nur einen Schatz nennen kann! "Zwölf Wasser - In die Abgründe" ist anders aufgebaut als sein Vorgänger, hat aber eine genauso klare Struktur inne. E. L. Greiff verändert, bleibt dabei dennoch wiederzuerkennen und stimmig. Brüche, Sprünge, wie wir es aus dem ersten Band gewohnt sind, gibt es auch hier wieder, aber neu ist, dass auf jedes Kapitel ein Brief folgt. Ein tolles Stilmittel! Vielleicht kann man dieses Buch ohne den ersten Teil der Trilogie lesen, empfehlen möchte ich das jedoch nicht, denn die Zusammenhänge werden klarer, die Figuren greifbarer, wenn man zunächst den ersten Band liest. Ich finde beide Bände grandios, sie bilden eine bemerkenswerte Einheit, die der dritte Teil sicher wunderbar abrunden wird. Darauf freue ich mich sehr! FAZIT: Fantasy, die weit über sein phantastisches Setting hinausragt, die nachdenklich macht und mich in eine Geschichte hineinzieht, der ich gedanklich noch lange folgen werde! E. L. Greiff setzt mit "Zwölf Wasser" das Genre Fantasy auf eine neue Stufe - ich bin beeindruckt! ANMERKUNG: Übrigens lohnt sich auch ein Blick auf die Webseite zum Buch (www.12wasser.de) und in den Blog der Autorin (greiffblog.wordpress.com). (Zitate aus "Zwölf Wasser - In die Abgründe" von E. L. Greiff) Reiheninformation Band 1: "Zwölf Wasser - Zu den Anfängen" Band 2: "Zwölf Wasser - In die Abgründe" Band 3: "Zwölf Wasser - Nach den Fluten"

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    • 3
  • Das düstere Finale

    Zwölf Wasser - Nach den Fluten

    Tasmetu

    01. April 2015 um 10:27

    Wie lange habe ich auf diesen dritten Band gewartet? Offensichtlich zu lange, denn am Anfang war ich tatsächlich kurz so: "Was ist gleich nochmal im zweiten Band passiert?" aber das hat sich sehr schnell wieder gelegt und was soll ich sagen? Ich habe die ersten beiden Bände geliebt, ich liebe auch den dritten. Ich liebe den Schreibstil, die Charaktere, die fantastischen Elemente, die Verbindungen und Verknüpfungen, einfach alles. Der dritte Band ist sehr viel düsterer als seine Vorgänger, aber wie sagte Smirn im ersten Band so schön? "Der Tod ist groß. Bereite dich bei Zeiten darauf vor." Es war ein wahnsinns Finale. Einerseits wollte ich dieses Buch schnell beenden - für die Rezension und weil ich wissen wollte wie es endet. Doch andererseits wollte ich auch jeden Satz in mir aufnehmen - denn ich will einfach nicht glauben, dass es vorbei sein soll. Die Bücher sind vermutlich nach den Trudi Canavan Bücher meine liebsten Fantasy Bücher und ich werde sie definitiv noch einmal lesen. Aber jetzt heißt es erstmal Abschied nehmen und das fällt schwer... am liebsten würde ich mir eine Karte dieser Welt an die Wand hängen, um sie nicht verlassen zu müssen. Nach wie vor kann ich die Reihe nur jedem empfehlen, der gerne Fantasy Bücher liest, in denen es um Kämpfe und vollkommene Charaktere in einer fantastischen Welt mit ein wenig Untergangsstimmung geht. Meiner Meinung nach ist das alles sehr gelungen, zumal für ein Debüt. Ich hoffe, E.L. Greiff schreibt noch mehr solcher großartigen Bücher. Vielleicht sogar in der gleichen Welt? (Sagen, Vorgeschichte,...) Mehr auf: http://wp.me/p5aiIx-SI

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