E. Lockhart Die unrühmliche Geschichte der Frankie Landau-Banks

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Inhaltsangabe zu „Die unrühmliche Geschichte der Frankie Landau-Banks“ von E. Lockhart

Die Zeiten, in denen Frankie immer nur "Puschelhäschen" genannt wird, sind endgültig vorbei. Nun ist sie 15, Schülerin der renommierten Alabaster-Akademie und seit kurzem Freundin von dem hinreißenden Matthew Livingston. Eigentlich kann sich Frankie nicht beschweren wenn Matthew nur nicht immer wieder Geheimnisse vor ihr hätte, wie z.B seine Mitgliedschaft im ehrenwerten Basset-Orden ("nur für Männer!"). Doch Frankie lässt sich nicht so einfach hintergehen. Und sie hat hundert Ideen, den Club der Jungs mal ein bisschen aufzumischen

Konnte mich mit Frankies Charakter überhaupt nicht anfreunden.

— LaKaro

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  • Rezension zu "Die unrühmliche Geschichte der Frankie Landau-Banks" von E. Lockhart

    Die unrühmliche Geschichte der Frankie Landau-Banks

    Dubhe

    16. December 2012 um 22:58

    Frankie geht auf eine der elitärsten Schulen in den USA. Schon ihr Vater ist dort gewesen und nachdem ihre Schwester nun mit der Schule fertig ist, steht sie nicht mehr in ihrem Schatten. In den Ferien davor ist sie noch einem Jungen begegnet, der ihre Schule zu kennen scheint, und dann trifft sie ihn wieder auf der Schule, und zwar als Alpha, einer der beliebtesten 12 Klässler, die die Schule regieren. Doch er tut so, als ob er sie nicht kennt, obwohl das ganz und gar nicht so ist. Und warum? Weil sie Matthews Freundin wird, der gleichzeitig der beste Freund von Alpha ist. Am Anfang ist alles ja schön und gut, doch dann beginnt Matthew immer öfters wegen Alpha zu verschwinden. Sie tut so, als ob sie den Grund nicht wisse, doch sie weiß ihn, denn er ist Mitgleid im Basset-Orden, einer geheimen Gesellschaft der Schule, der einmal ihr Vater angehört hat, weswegen sie davon weiß. Sie sollte eigentlich glücklich sein, doch so ganz ist sie es nicht, und um ihrem Freund und Alpha zu beweisen, erstellt sie eine Mailadresse mit Alphas Namen und tut so, als wäre sie er, als er für ein paar Tage weg war und macht einen genialen Streich. Zwar weiß Alpha, als er zurück kommt, dass er das nicht war, doch er heimst den ganzen Erfolg ein und weiterhin kommen immer mehr Streiche. Doch bleiben die Drahtzieher unentdeckt? Und werden die anderen jemals erfahren, dass Frankie dahinter steckt? . Eine geniale Idee, nur leider etwas langweiliger Erzählstil, was ich schade finde, da die Autorin so viel aus diesem Buch hätte machen können. Frankie ist richtig sympathisch, nur leider ist das Ende leider nicht gerade gelungen, ebensowenig wie die Klischees, die das ganze Buch bevölkern. Ich finde, man sollte hineinlesen, bevor man dieses Buch kauft.

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  • Rezension zu "Die unrühmliche Geschichte der Frankie Landau-Banks" von E. Lockhart

    Die unrühmliche Geschichte der Frankie Landau-Banks

    Podie

    30. October 2011 um 09:43

    Als ich das Buch kaufte, war es als Geburtstagsgeschenk für eine gute Freundin von mir gedacht. Als ich dann allerdings beschloss, es selbst mal ein bisschen zu überfliegen, wahr ich so begeistert, dass ich mir prompt ein weiteres Exemplar kaufte, das ich mir selbst behalten konnte. Ich war so dermaßen begeistert von der Protagonistin, die so anders agierte und dachte, als alle anderen weiblichen Hauptfiguren, die ich bisher durch Jugendbücher für Mädchen begleitet hatte. Von dem sprachlichen Witz, die alle Figuren in diesem Buch aufwiesen, der Fähigkeit jede Lebenssituation und jede Aktion eines Menschen durch psychologische Anhaltspunkte immer neu zu anlaysieren und der Erkenntnis, die die Protagonistin am Ende erreicht. Meiner Meinung nach ein einzigartiger Jugendroman.

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  • Rezension zu "Die unrühmliche Geschichte der Frankie Landau-Banks" von E. Lockhart

    Die unrühmliche Geschichte der Frankie Landau-Banks

    Buchhandlung_Schmitz_Junior

    27. August 2011 um 22:07

    Mit 14 wird Frankie noch Puschelhäschen gerufen, mit 15 sieht sie einfach nur umwerfend aus. Und das entgeht auch Matthew, dem Mädchenschwarm am Alabaster-College, nicht… Die beiden werden schnell ein Paar. Alles läuft super für Frankie, wenn Matthew nicht seine Geheimnisse hätte. So seine Mitgliedschaft im Geheimbund, für dessen Aktivitäten er seine Freundin gerne mal versetzt. Von den »Bassets« weiß Frankie bereits von ihrem Vater, der zu seiner Zeit an dem College ebenfalls dem Geheimbund angehörte und immer noch ein Riesengeheimnis darum macht. Eigentlich wäre Frankie gerne ein Teil der Bassets, doch die Mitgliedschaft ist ausschließlich männlichen Schülern vorbehalten. Das hält sie aber nicht davon ab, mit- und den Orden auch ordentlich aufzumischen… Äußerst unterhaltsame College- und Liebesgeschichte, mit einer gewitzten und frechen Heldin. Ab 14 (Sandra Rudel)

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  • Rezension zu "Die unrühmliche Geschichte der Frankie Landau-Banks" von E. Lockhart

    Die unrühmliche Geschichte der Frankie Landau-Banks

    sunshine95

    06. August 2011 um 12:55

    Inhalt: In dem Buch "Die unrühmliche Geschichte der Frankie Landau-Banks" erzählt die Autorin E. Lockhart eine Story über das 15-jährige Mädchen Frankie, die in einem angesehenen Internat lebt. Noch in dem letzten Schuljahr wurde sie kaum von jemanden beachtet. Sie gehörte zu den Außenseitern. Zuhause ist sie das "Puschelhäschen". Doch ihr Aussehen hat sich im Laufe des Sommers verändert und somit die ganze Person. Jungs gehen plötzlich auf sie zu. Zurück auf dem Campus wird sie schließlich von dem bestaussehenden Jungen überhaupt angesprochen. Frankie kann ihr Glück kaum fassen. Es ensteht eine ernsthafte Beziehung zwischen ihr und Matthew. Sie taucht immer weiter in das Leben von Matthew ein. So gehören auch Matthews Freunde bald zu ihrem Bekanntenkreis. Doch nach ein paar Wochen versetzt Matthew Frankie oft um sich mit Alpha (Alpha ist der Junge den sie am Strand kennengelernt hat) und anderen Freunden zu treffen. Doch anstatt ihr das so zu sagen, lügt Matthew sie andauernd an und sagt z.B. er müsse hetzt zur Lerngruppe. Aber die geheimen Treffen, die Matthew und Alpha veranstalten sind Treffen der Mitglieder des Basset-Ordens, der streng geheimhalten werden muss. Dieser Club ist nur für Jungs. Jedoch hält dies Frankie nicht davon ab sich einzumischen. Mit fatalen Folgen... Meine Meinung: Das Buch lässt sich sehr flüssig lesen und der Schreibstil ist größtenteils auch schön, aber an manchen Stellen ein wenig zu formal und sehr anspruchsvoll und deshalb an diesen Stellen immer kurz schwer verständlich. Die Story ist gut und man kann sich leicht in die Hauptperson hineinversetzen. Manche Reaktionen der Figuren jedoch kann ich nicht nachvollziehen. Das Ende fand ich nicht ganz zufriedenstellend. Trotz allem hat mir das Buch gut gefallen. Fazit: Das Buch ist empfehlenswert und bringt einige lustige und schöne Lesestunden mit sich. Wer auf Internatsgeschichten mit ein wenig Liebe steht, wird auch dieses Buch mögen!

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  • Rezension zu "Die unrühmliche Geschichte der Frankie Landau-Banks" von E. Lockhart

    Die unrühmliche Geschichte der Frankie Landau-Banks

    Akira

    12. May 2011 um 21:23

    Erstaunlicherweise verkauft sich dieses Buch sehr schlecht, man sollte sich aber nicht vom Einband abschrecken lassen denn der Inhalt ist Gold wert. Absolut hammer story mit einer sehr sympatischen Heldin von der man nicht genug bekommt und einem unterhaltsamen Plot. Das Buch ist geignet für alle 11 bis irgendwas Jährigen die für Schabernack und eine lustig, leichte, süffige Geschichte noch nicht zu alt sind.

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  • Rezension zu "Die unrühmliche Geschichte der Frankie Landau-Banks" von E. Lockhart

    Die unrühmliche Geschichte der Frankie Landau-Banks

    Ivy

    06. April 2011 um 18:03

    Der erste Satz: „Obwohl es im Nachhinein betrachtet nicht so spektakulär war wie die Missetaten, die sie als Zehntklässlerin nach ihrer Rückkehr ins Internat verüben würde, war das, was mit Frankie Landau-Banks im Sommer nach der neunten Klasse passierte, doch ein Schock.“ - Inhalt: Frankie Landau-Banks mit 14: Schülerin an einem Elite-Internat, Mitglied im Debattierklub. Spitzname: Puschelhäschen. - Frankie Landau-Banks mit 15: Eine Schönheit. Mit scharfer Zunge. Starkem Willen. Und einem hinreißenden neuen Freund, dem wortgewandten Matthew Livingston. Frankie lässt sich nun nicht länger mit einem Nein abspeisen. Nicht, wenn dieses Nein bedeutet, dass sie von Matthews Geheimbund (Nur für Männer!) ausgeschlossen ist. Wenn es bedeutet, dass Matthew sie anlügt. Und wenn sie hundert Ideen hat, albernen Jungenstreichen etwas mehr Tiefgang zu verleihen. - Meine Meinung: Als ich diesen Klappentext gelesen habe, bin ich neugierig geworden. Ich konnte mir regelrecht vorstellen, welche Abenteuer Frankie auf dem Weg dahin besteht, den Jungs zu zeigen, dass Mädchen auch bei einem Geheimbund mitmachen können und ebenfalls einiges beizusteuern haben. Doch auf den ersten Seiten des Buches hatte ich leider die Angst, dass Frankie doch ein wenig zu sehr in die Schiene „graue Maus, die während eines Sommers plötzlich erblüht“ abdriften wird. Aber mit der Zeit wurde dieses Bild durch augenzwinkernde Kommentare des Erzählers ein wenig aufgefrischt und Frankie war ganz und gar nicht so perfekt, wie man auf den ersten Blick meinen konnte. Frankie hasst es eingeengt zu werden und macht dies auch oft deutlich. Sie ist weder extrem beliebt noch unbeliebt und Mitglied im Debattierclub, was man in einigen der Diskussionen, die sie führt merkt. Was ich an ihrem Charakter am meisten mochte, war der Drang sich nicht unterkriegen zu lassen und ihr eigenes Ding durchzuziehen. Die Methoden, die Frankie sich dazu ausdenkt, mögen nicht immer die besten sein, wissen aber zu unterhalten. Da das Buch einen starken Jugendton hat, wird natürlich nicht daran gespart, den Mann ihrer Begierde auch dementsprechend zu kennzeichnen. Schließlich ist Matthew Livingston nicht irgendjemand, sonder DER Matthew Livingston, weswegen das zu Anfang stets deutlich gemacht wird. Beim Lesen habe ich mich tatsächlich zehn Jahre zurückversetzt gefühlt und konnte Frankies Schwärmerei ein Stück weit nachvollziehen. Leider hat Matthew es für mich nicht ganz geschafft seine stereotypen Eigenschaften zu erweitern, um dadurch komplexer zu werden. Er ist gut aussehend, sportlich, beliebt und reich. Gerade zu Beginn glaubt man auch, dass Frankie nur deshalb mit ihm zusammensein will. Wenn sie aber beginnt, mehr über die Bassets und deren Geschichte herauszufinden, rückt Matthew als ihr Freund ein wenig in den Hintergrund, weswegen es mir nicht allzu sehr negativ aufgefallen ist, dass er noch vielschichter hätte sein können. Zu kurz kommt daneben leider auch der durchaus interessante Charakter von Alessandro Tesorieri – genannt Alpha – der einen besonderen Platz bei den Bassets einnimmt. Trotzdem habe ich mich insbesondere von den Jungs in der Gruppe gut unterhalten gefühlt und habe oft Schmunzeln müssen, wenn man von ihren Treffen erfahren hat, oder einfach nur über ihren Umgang miteinander. Der „Männerbund“ der Bassets und dessen Unternehmungen waren wirklich putzig und amüsant zu lesen. - E. Lockhart schafft einen runden Bogen innerhalb der Geschichte, indem sie mit einem Brief anfängt, den Frankie am Höhepunkt ihrer kleinen Karriere an ihrer Schule, schreibt. Wenn man der Geschichte folgt, fügen sich viele Andeutungen, die in diesem Brief gemacht werden, zum Ende hin zusammen und ergeben ein großes Ganzes. - Frankie selbst ist zwar ziemlich verbissen, extrem ehrgeizig und ja, man merkt ihr oft an, dass sie eben erst 15 ist, doch das macht das Buch meiner Meinung nach auch aus. Sie ist eben eine jugendliche Protagonistin, die sich im Verlauf der Geschichte selbst auf die Spur kommt und findet. Am Ende mochte ich sie gerne und fand ihre Einstellung teilweise gar nicht mal schlecht. „Die unrühmliche Geschichte der Frankie Landau-Banks“ ist eine flüssig geschriebene Geschichte, mit einer jugendlichen Protagonistin, die sich selbst ihren eigenen Weg erkämpft. Wer mal eine Geschichte mit einem jungen, aber etwas anderen weiblichen Hauptcharakter lesen möchte, kann sich ruhig an dieses Buch wagen, sollte aber nicht zu starken Tiefgang erwarten. - Meine Rezensionen und Anderes könnt ihr auch auf meinen Buchblog finden: http://our-storytime.blogspot.com

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  • Rezension zu "Die unrühmliche Geschichte der Frankie Landau-Banks" von E. Lockhart

    Die unrühmliche Geschichte der Frankie Landau-Banks

    Blackvelvet

    19. January 2011 um 20:04

    Frankie Landau-Banks wandelt sich innerhlab eines Sommers in ein hübsches junges Fräulein mit Oberweite, Arsch und Grips! Sie lernt an der Eliteschule Alabaster. Sie ist verliebt in Matthew, doch erst jetzt fällt sie ihm auf. Was sie bislang nicht weiß, er ist Mitglied im ehrenwerten Basset Orden. Sie kann ihn für sich gewinnen doch steht sie immer hinten an. Für Matthew steht an erster Stelle seine Freunde aus dem Basset Orden. Seit dem versucht Frankie dem Basset Orden auf die Spur zu kommen. Sie veranstaltet so einiges um ihn zu infiltrieren. Mit gemeinen Tricks schafft sie es auch. Selbst ihr Anführer weiß nicht wer sie ist und gibt die Streiche für seine eigene aus. Eine amüsante Geschichte einer jungen Frau ihre Intelligenz unter Beweis zu stellen. Sie angelt sich den süßesten Typen und infiltriert seinen Eliteorden. Manchmal etwas langatmig, aber in großen und ganzen recht gut.

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  • Rezension zu "Die unrühmliche Geschichte der Frankie Landau-Banks" von E. Lockhart

    Die unrühmliche Geschichte der Frankie Landau-Banks

    RoccosMom

    18. September 2010 um 12:39

    Die Geschichte beginnt mit einem Brief von Frances Rose Landau-Banks an den Schulleiter ihrer Privatschule. In diesem Brief übernimmt Frankie die volle Verantwortung für alle Turbulenzen, die der Bassett-Orden dem Direktor bereitet hat. Schon dabei wird man neugierig auf z. B. den Bibliotheksbusen und die Rebellion der eingemachten Roten Beete. Rückblende: Frankie verwandelt sich eines Sommers von einem unscheinbaren Kind in eine frauliche Sahneschnitte. Sie ist hochintelligent, liest gerne, war erst einmal verliebt und hoch angesehen im Debattierclub. Doch dies ändert sich alles in ihrem 10. Schuljahr. Matthew Livingston beachtet Frankie endlich, als sie vom Fahrrad fällt. Er flirtet mit ihr und sie werden ein Paar. Die Geschichte nimmt ihren Lauf, als Frankie eine Einladung vom geheimen Basset-Orden bekommt und sie sich beweisen will. Das erste, was mir zu diesem Roman einfiel, war, das die Geschichte mich an den Internatsfilm „Strike! – Mädchen an die Macht“ erinnert. Denn auch dort geht es um Mädchen, die erwachsen werden und als Club der konservativen Leitung Streiche spielen, um ihren Willen durchzusetzen. Nur das man im Laufe der Geschichte merkt, das Frankies Motivation eine andere ist. Aber die Örtlichkeiten beispielsweise stelle ich mir genau so wie im Film vor! Mein zweiter Gedanke war: „Dieser Roman ist ja richtig gut!“. Denn ehrlich gesagt hörte sich die Kurzbeschreibung genau so langweilig an, wie das Cover aussieht. Und so war ich ziemlich überrascht, dass dieser Roman mir super gefallen hat. Die etwas altertümliche Sprache passt sehr gut zum Geschehen, lässt mich aber eher glauben dass ich irgendwo in den 50er bis 60er Jahren gelandet bin, als im Jahre 2007. Nur die Nutzung von Handys holte mich dann in die richtige Jahreszeit zurück. Die Sprache passt allerdings sehr gut zu einer Eliteschule, wie es die Alabaster ist. Die ganze Geschichte ließ sich auch flüssig lesen und hat mich sehr erheitert. Die Dialoge sind intelligent und witzig. Vor allem als Frankie gelernt hat was vernachlässigte Affirmative sind und sich Wörter (sowie deren Sinn) immer wieder nach ihrem Gutdünken umstellt. Auch das Prinzip des Panopticon durchzieht das ganze Buch. Frankie greift es immer wieder auf und macht sich klar, das sie ENTGEGEN der Regeln handeln kann, da sie sich an diese nur wegen einer Scheinüberwachung hält. Eine interessante These, die sich auch ins wirkliche Leben gut umsetzen lässt. Denn man fühlt sich schon fast überall beobachtet. In Geschäften und an öffentlichen Plätzen hängen Kameras, und wie Frankie so schön erklärt: Warum schließt man zu Hause auch die Klotüre, obwohl man alleine ist? Wegen des Panopticons! Wir fühlen uns beobachtet. Das Internat funktioniert gerade auf dieser Basis – und Frankie hat es verstanden. Nur deshalb kann sie sich so weiter entwickeln, wie sie es in dieser Geschichte macht. Ebenfalls verantwortlich für ihre Entwicklung ist natürlich Matthew Livingston. Er ist zwar der tollste Junge an der Schule, aber genauer betrachtet sehr oberflächlich. Matthew interessiert sich eigentlich nur für sich selbst. Er integriert Frankie vollständig in sein Leben, nimmt aber nicht an ihrem Teil. Auch seine Freunde sind „obercool“. Weil sie wissen, wo sie im Leben stehen ist ihnen nichts peinlich. Dennoch verleugnen sie einfach alles, was ihnen nicht gefällt. Frankie als emanzipierte und eigenständig denkende Frau reizt dies natürlich. Die Kapitel haben selbst haben eine angenehme Länge, die sich in einem Rutsch lesen lassen. Schön war auch das Kopfkino, welches mir der lebendige Schreibstil bescherte. Das Cover entfaltet seine Wirkung übrigens erst nach der Lektüre des Buches. Denn dann erst versteht man die Abbildung als einen Streich von Frankie. Rückseitig kann man sogar den Stempel des Basset-Ordens erkennen. Ein Lesebändchen ist ebenfalls enthalten. „Die unrühmliche Geschichte der Frankie Landau-Banks“ hat mir sehr gut gefallen. In dieser intelligenten Geschichte kostet Frankie das Internatsleben voll aus – und lässt den Leser lebhaft daran teilhaben. Insgesamt war diese ganze unrühmliche Geschichte sehr kurzweilig und ich kann sie nur empfehlen.

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  • Rezension zu "Die unrühmliche Geschichte der Frankie Landau-Banks" von E. Lockhart

    Die unrühmliche Geschichte der Frankie Landau-Banks

    Solifera

    29. August 2010 um 20:36

    ** Inhalt ** Frankie ist 15 und besucht eine exklusive Privatschule (Alabaster). Während der Sommerferien zwischen 9te und 10ter Klasse macht sie eine Radikalverwandlung durch. Sie sieht auf einmal richtig gut aus und das scheint auch den Jungs, insbesondere ihrem Schwarm Matthew endlich aufzufallen. Sie kommen zusammen. Doch das macht Frankie nicht wirklich glücklich. Matthew versetzt Frankie immer öfter wegen eines ominösen Geheimclubs, den Basstes, der nur für Männer und ganz exklusiv ist. Sie planen regelmäßig eher langweilig Streiche. Und dann gibt es noch den geheimnisvollen Schwur der Basstes, der offenbar ein Rätsel ist und zu den geheimen Aufzeichnungen der bisherigen Mitglieder führt. Frankie will es allen mal so richtig beweisen, dass die mindestens genauso gut wie all die anderen Basstes ist. Kann das gut gehen? Und was wird Matthew dazu sagen? ** Hauptpersonen ** Frankie Landau-Banks ist gerade 15, als sie sich im Sommer zwischen neunter und zehnter Klasse vom unscheinbaren Mädchen regelrecht zu einer "Sahneschnitte" entwickelt, nach der sich die Jungs plötzlich umdrehen. Zudem ist sie hoch intelligent und sehr redegewandt (schließlich ist sie auch Mitglied des Debattierklubs). Auf der Alabaster ist sie anfangs immer nur "Zadas kleine Schwester" ist. Doch schon längst ist sie nicht mehr so unschuldig, schutzbedürftig und unbedeutend[--> Spitzname Puschelhäschen] , wie andere, vor allem ihre Mutter Ruth meinen. Sie behandelt Frankie immer noch ein wenig wie ein Baby. Doch dieses Baby kann schon auf eigenen Beinen stehen. Matthew hat Frankie die ganze Zeit nicht beachtet. Er ist selbst auch ziemlich schlau und daher lässt er sich auch durch Frankies Intelligenz beeindrucken. Er hängt fast immer nur mit seinen Kumpels von den Basstes herum, um irgendwelche geheimen Aktionen zu starten. Er lügt Frankie eigentlich ständig deswegen an, was ihn echt unsympathisch erscheinen lässt. Trotzdem ist er für Frankie eine Art Statussymbol, dass sie zusammen sind. Will sie wirklich ihn, oder nur das Ansehen, dass sie als Matthews Freundin hat. ** Stil und Sprache ** Von Anfang an hat mich das Buch an einige dieser Internatsserien erinnert und so empfand ich es anfangs auch er seicht und soapartig. Teilweise bringt die Autorin echt eine Menge an komplizierten Fremdwörtern ein, was bei der Zielgruppe (Jugendlich, vor allem Mädels, ab 14) zu leichten Verständnisschwierigkeiten führen könnte. Vielleicht war die Autorin ja selbst in ihrer Schulzeit in Debattierklub und hat ihre Erfahrung einfließen lassen. Ansonsten liest sich das Buch recht flüssig, allerdings dauert es ein wenig, bis echt Spannung aufkommt. ** Fazit ** Das Buch ist eine wunderbare Lektüre für heranwachsende Jugendliche und dürfte aufgrund deiner weiblichen Protagonistin vor allem die Mädels ansprechen. Mir hat es im Großen und ganzen eigentlich recht gut gefallen, auch wenn die Spannung nicht immer durchgehend da war und vieles recht vorhersehbar war. Von mir gibt es daher "nur" 3 1/2 Sterne (ich vermisse hier ernsthaft halbe Sterne!!!)

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