E. Lockhart Solange wir lügen

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Inhaltsangabe zu „Solange wir lügen“ von E. Lockhart

Eine wohlhabende und angesehene Familie. Eine Privatinsel vor der Küste Massachusetts. Ein Mädchen ohne Erinnerungen. Vier Jugendliche, deren Freundschaft in einer Katastrophe endet. Ein Unfall. Ein schreckliches Geheimnis. Nichts als Lügen. Wahre Liebe. Die Wahrheit.

Leider hielt die anfängliche Verwirrung viel zu lange an als dass man eine enge Bindung zu den Charakteren hätte aufbauen können. Schade.

— Cailess
Cailess

Es ist echt lange her, dass ich so ein schlechtes Buch gelesen habe.

— bookwoorld
bookwoorld

Am Anfang etwas verwirrend. Zum Ende hin doch ganz gut, aber nicht herausragend.

— Keri
Keri

Ich habe was ganz anderes erwartet.Trotzdem hat mich die Geschichte überzeugt & überrascht, aber nicht total umgehauen.Ein gutes Jugendbuch!

— Miia
Miia

Auch wenn ich recht früh auf die Lösung gekommen bin, war es dennoch interessant zu lesen.

— Minka93
Minka93

So schön - das Ende schockierend! Ein Buch, das mir für immer in Erinnerung bleiben wird...

— txnx
txnx

Neid und Mißgunst unter reichen Schwestern. Sehr überraschendes Ende!

— TanyBee
TanyBee

Brillant, intelligent, verwirrend und anders. Echt genial.

— Anruba
Anruba

So beeindruckt war ich noch nie von einem Buch. Von vorne bis hinten ist der Spannungsbogen kaum zu ertragen

— BOBOBOBO
BOBOBOBO

Oh man, tolle Geschichte! Ich konnte am Ende nicht aufhören zu weinen.

— kathy125
kathy125

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  • Solange wir lügen

    Solange wir lügen
    Cailess

    Cailess

    22. July 2017 um 19:22

    Cadence kommt aus einer reichen Familie, welcher der äußere Schein stets wichtiger ist als das innere Gebilde. An einen Sommer in ihrem Leben kann sie sich allerdings nicht zurückerinnern und der Leser geht mit Cadence auf Spurensuche was in jenem Sommer geschah als sich im Leben der Familie von jetzt auf gleich alles änderte. Vielfach empfohlen und sehr hoch angepriesen wurde dieses Jugendbuch und auch ich wollte mir das Ganze nicht entgehen lassen. Allerdings wurde ich eher enttäuscht. Die vielen Verwirrungen anfangs, welche mit den unheimlich vielen Charakteren einhergeht, machten es mir nicht gerade leicht in die Story zu finden, weshalb ich bis zum Schluss zu keiner Figur eine emotionale Bindung aufbauen konnte. Wer allerdings "Pretty Little Liars" mag, könnte auch an diesem Buch Gefallen finden. Hauptsächlich geht es darum eine Geschichte Puzzlestück für Puzzlestück wieder zusammenzusetzen um am Ende den großen Schreck zu bekommen wie dramatisch eigentlich alles war.Ich persönliche finde den Roman aber eher überbewertet.

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  • EINFACH ATEMBERAUBEND!!!

    Solange wir lügen
    WAIBELJaci

    WAIBELJaci

    20. July 2017 um 18:12

    4 Jugendliche auf einer Insel und eine davon kann sich nicht an das schreckliche Ereignis im Sommer davor erinnern.Welches Geheimnis tragen sie mit sich? Ein Buch das jeden Leser begeistern wird. Spannend ab der ersten Seite und mit einem Ende über das man noch lange nachsinnt. Ich war noch nie am Ende eines Buches so geschockt wie bei diesem Buch hier. UNBEDINGT LESEN!!SIE WERDEN ES NICHT BEREUEN!!!

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  • Ich habe was völlig anderes erwartet

    Solange wir lügen
    Miia

    Miia

    15. June 2017 um 21:21

    Inhalt:  Eine wohlhabende und angesehene Familie. Eine Privatinsel vor der Küste Massachusetts. Ein Mädchen ohne Erinnerungen. Vier Jugendliche, deren Freundschaft in einer Katastrophe endet. Ein Unfall. Ein schreckliches Geheimnis. Nichts als Lügen. Wahre Liebe. Die Wahrheit. Meine Meinung:  Irgendwie habe ich von dieser Geschichte was ganz anderes erwartet. Ich denke das liegt daran, dass der Klappentext eben nicht viel verrät. Wenn man die Geschichte zu Ende liest, weiß man auch warum, denn man kann hier sehr schnell zu viel verraten und dem Leser damit die Spannung und auch die Überraschung nehmen. Daher möchte ich gar nicht zu viel sagen. Dadurch, dass ich nicht wusste, worum es wirklich in der Geschichte gehen wird, gingen meine Gedanken während des Lesens in unterschiedliche Richtungen - ich hatte somit immer unterschiedliche Möglichkeiten für das Ende im Kopf. In der Geschichte geht es eben um ein Geheimnis und dieses Geheimnis liegt die ganze Zeit zwischen den Zeilen und bleibt dabei immer im Hintergrund. Dadurch wird wirklich eine nicht auszuhaltende Spannung erzeugt. Der Autorin ist es also absolut gelungen, den Leser zu fesseln, obwohl der Schreibstil ziemlich furchtbar ist und sie sich dadurch vieles viel kaputt macht. Zu Beginn fand ich die kurzen Sätze und die kurzen Kapitel sehr gut, weil man einfach mal eben schnell noch ein Kapitel lesen kann. Doch irgendwann werden der sehr knappe Schreibstil und die kurzen Sätze, die gar nicht wirklich was aussagen, ziemlich anstrengend. Dadurch geht etwas die Tiefe und Emotionalität der Figuren verloren. Obwohl mich die Geschichte total gefesselt hat und ich vom Ende wirklich überrascht wurde, konnte mich das Ganze aufgrund des Schreibstils emotional nicht packen. Der Schreibstil hat mich etwas distanziert und ich habe mich mit Cadence nicht wirklich verbunden gefühlt. Das ist wirklich schade, weil die Autorin sich wirklich gute Themen für ihre Geschichte überlegt hat und sehr wichtige und grundlegende Dinge anspricht. Insbesondere die Themen Wohlstand, Egoismus und Altruismus spielen eine große Rolle, bekommen zwar auch ihren Raum in der Geschichte, aber gehen durch den knappen Schreibstil irgendwie unter. Ich lande bei wirklich guten 4 Sternen und halte das Buch trotz des anstrengenden Schreibstils für ein gutes Jugendbuch! Fazit: Ein gutes Jugendbuch, welches insbesondere durch den Aufbau der Geschichte überzeugt. Die Autorin fesselt einen bis zur letzten Seite, weil das Geheimnis immer zwischen den Zeilen liegt, aber man irgendwie nicht genau durchschauen kann, was genau passiert ist. Leider macht die Autorin sich die gute Spannung etwas durch den sehr anstrengenden Schreibstil und die kurzen Sätze kaputt. Da hätte man mehr rausholen können. Trotzdem lande ich bei sehr guten 4 Sternen!

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  • Auf zu den bezaubernden Sinclairs

    Solange wir lügen
    dominona

    dominona

    25. February 2017 um 09:15

    Die Familie Sinclair inszeniert sich selbst bis ins kleinste Detail, einschließlich Reichtum, Erbstreitigkeiten und eigener Realität. Es gibt Dinge, die dort hinein passen und solche, die es nicht tun und man sollte sich immer normal verhalten, weil man es kann. Nur ist mit 15 nicht immer alles normal und das bekommt Cadence zu spüren. Ich habe eine Weile gebraucht um reinzukommen, aber die Idee ist interessant und ich würde dieses Buch nicht als normales Jugendbuch bezeichnen. Allerdings ist der Stil anfangs leicht hölzern, fast aristokratisch und versnobbt. Das passt natürlich zur Familie, hat mich aber lange gestört.

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  • Das Ende überrollt dich wie eine Flutwelle und reißt alles mit sich was du dachtest zu wissen!

    Solange wir lügen
    carrie-

    carrie-

    29. January 2017 um 11:00

    Erster Satz:Herzlich Willkommen bei den wunderschönen Sinclairs.   Meine Erwartungen: Meine Freundin hat das Buch bereits gelesen und mich dementsprechend darauf vorbereitet dass es Anfangs eher langweilig sein würde, dann verwirrend und zum Schluss einfach nur mega spannend und schockierend. Ich hab mir daher Mühe gegeben jede Information am Anfang aufzusaugen, damit ich dann vielleicht ein bisschen weniger verwirrt bin – was eigentlich sehr gut funktioniert hat. Die ganze Zeit habe ich darüber gegrübelt was es mit dem schockierenden Ende zu tun haben könnte und hab mir die wildesten Sachen ausgemalt – aber nie wäre ich auf so ein Ende gekommen. Das Cover: Das Titelbild zeigt die Protagonistin Cadence und einen weiteren Charakter aus der Geschichte, Gat. Eigentlich hatte ich irgendwie trotzdem mehr auf eine Liebesgeschichte getippt weil mir das Cover eben dieses Gefühl gab. Wenn man den Schutzumschlag abnimmt sieht man einen Teil der Insel Beechwood Island und eines der dort stehenden Familienhäuser. Ohne den Schutzumschlag wirkt das Cover relativ düster, was dann doch wieder gut zur Story passt.   Der Schreibstil: E. Lockhart hat eine sehr sehr eigenen Schreibweise. Die Geschichte wird aus Cadence Perspektive erzählt. Die Autrin schreibt in kurzen prägnanten Sätzen die teilweise ein bisschen verwirrend sind, aber gut zu der Geschichte passen. Auch die Kapitel sind ziemlich kurz und kommen nicht chronologisch. Es ist aber einfach, dem zu folgen weil die Sommer, die die Jugendlichen dort verbringen nummeriert sind. Sommer 15, Sommer 16, Sommer 17 – je nachdem wie alt die 4 in diesem Sommer waren. Zwischendurch findet man immer wieder Geschichten, die Cadence geschrieben hat  - die einen ziemlich zum Nachdenken bringen. Am Anfang, vor der Geschichte findet man einen kleinen Familienstammbaum der wirklich extrem hilfreich ist bei so vielen Leuten. Die Charaktere: Cadence ist eine sehr eigene Person. Anfangs habe ich etwas gebraucht um mit ihr warm zu werden, aber wenn man sich erst an die Schreibweise gewöhnt hat, funktioniert das ziemlich gut. Man konnte gut erkennen wie sehr sie sich nach ihrem Unfall verändert hat. Sie legte keinen Wert mehr auf teure Sachen und Dinge, die es zwar nett war zu haben, sie aber nicht wirklich brauchte weshalb sie alles verschenkte. Den ganzen Sommer 17 kämpft sie darum ihre Erinnerungen wieder zu erlangen, da der gesamte Sommer 15 wie ausgelöscht ist in ihrem Gedächtnis.   Gat, Jonny und Mirren waren die anderen drei Jugendlichen, mit denen sie die meiste Zeit auf der Insel verbracht hatte. Jeder von ihnen war ebenso wie Cadence eigen. Der Einzige der nicht wirklich zur Familie gehört hatte, aber dennoch jeden Sommer mitkam, war Gat. Der war mir eigentlich ziemlich sympatisch – er hat die Welt mit eigenen Augen gesehen und Cadence zunehmend verändert. Zitate: „Ich weiß nicht, ob ich ein guter Mensch bin“  „Ich glaube das weiß niemand von sich selbst“ sagte ich. „Und ich habe keine Ahnung, wie man überhaupt einer ist. Ich improvisiere einfach“ (S. 41)   Ein Satz, mit dem eine von Cadence Geschichten endete: „Und vielleicht, nur vielleicht, würde er eines Tages zurückkehren, und diesen beschissenen Palast niederbrennen“   Meine Meinung: Man wird in diesem Buch sehr leicht verwirrt durch die Schreibweise und die verwirrenden Infos, die man Anfangs nicht so leicht zuordnen kann. Aber keine Angst, das kommt dann alles noch!   Die Familie selbst fand ich extrem merkwürdig. Der Großvater, ein furchtbarer Mann in meinen Augen, der mit unterschwelligen Drohungen versucht, alles zu bekommen aber immer einen auf nett macht. Und die Mütter von Cadence, Johnny und Mirren, die alles dafür tun wollen um möglichst viel zu erben. Das Buch ist zerfressen von Habgier und Machtgeilheit. Ich bin froh gewesen, dass die Jugendlichen da nicht mitgespielt haben. Auch sieht man immer wieder den Unterschied zwischen Arm und Reich, weil Gat aus einfachen Familienverhältnissen kommt. Auch war Rassendiskriminierung unterschwellig ein Thema in diesem Buch was mir sehr gut gefallen hat.   Warum sich die 4 die Lügner nennen, hab ich lange nicht verstanden, doch zum Schluss wurde eben einiges klar. Die Erinnerungsfetzen, die bei Cadence immer wieder auftauchen im Sommer 17 sind zwar wahr, doch jede Münze hat zwei Seiten und nichts ist wie es scheint. Mehr will ich dazu eigentlich gar nicht sagen.   Die Liebesgeschichte zwischen Gat und Cadence hat mir eigentlich gut gefallen, auch wenn es ein ziemliches Auf und Ab war und die Beiden, so wie auch die anderen, nur im Sommer miteinander Kontakt hatten, ansonsten kam es mir so vor als wären sie während des restlichen Jahres, nur Leute, die sich irgendwann mal gesehen haben. Das fand ich auch ziemlich merkwürdig, aber die Gefühle der Beiden und die Sympathien, die die 4 füreinander empfanden flammten jeden Sommer wieder auf, und es war, als hätten sie sich das ganze restliche Jahr auch gesehen.   Das Ende hat mich dann einfach umgehauen. Nie hätte ich mit sowas gerechnet – es war einfach schockierend. Ich hätte heulen können als ich das gelesen habe und hab mehrmals diesen Satz gelesen weil ich es einfach nicht glauben konnte.   Fazit:Es ist ein Buch, dass dich lange im Dunkeln tappen lässt und dann überrollt es dich mit so einer Wucht, dass du einfach platt bist. Definitiv eine Leseempfehlung – man muss nur durchhalten!

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  • Ein wundervolles Jugendbuch, das seine Preise verdient hat

    Solange wir lügen
    Liss

    Liss

    22. January 2017 um 13:48

    Ein wundervolles Jugendbuch, das seine Preise verdient hatDiesen großen Jugendbuchklassiker wollte ich mir wirklich nicht entgehen lassen und ich bin auch nach dem Lesen noch unheimlich geflasht. Cadence ist ein wohlhabendes Mädchen einer wohlhabenden Familie, die eher schein als sein ist. Direkt zu Beginn bekommt man gut mit, dass es ziemlich viele Streitereien und Vorurteile gibt. Dabei kommen auch Themen wie Rassismus und die Vorstellung einer Klassengesellschaft nicht zu kurz und werden, wenn auch nebenbei gut mit in die Geschichte eingebunden und thematisiert. Auch eine Liebesgeschichte ist mit dabei.Das Gute an diesem Buch ist jedoch das große Geheimnis um den Vorfall, der vor 2 Jahren auf der Insel stattgefunden hat. Alles was man bis fast ganz zum Schluss weiß, ist, dass Cadence einen Unfall hatte und nun mit riesigen Kopfschmerzen den Alltag bestreitet. Was mich und auch viele andere Leser das ganze Buch über beschäftigt hat: Niemand will ihr etwas sagen. Alles wird totgeschwiegen und ständig drumherum geredet und Fragen ausgewichen. Das hat mich fast um den Verstand gebracht. Ich habe mir viel vorgestellt, doch was es wirklich war, hat mich umgehauen und fasziniert und beschäftigt mich noch nach dem Buch.Eine weitere Großartigkeit ist die Schreibweise der Autorin. Es gibt nur sehr kurze prägnante Kapitel, die immer wieder nur kleine Szene darstellen, welche aber wichtige Abschnitte abbilden. Sie schreibt ebenfalls in kurzen, knappen Sätzen, die unfassbar viel Aussagen und dem Leser die Zeit geben darüber nachzudenken. Zu Beginn war diese Schreibweise sehr gewöhnungsbedürftig, aber ich hab mich schnell daran gewöhnt und finde sie absolut passend zum Buch. Abschließend kann ich sagen, dass dieses Buch an den Gefühlen zerrt und den Leser von Null auf Hundert überwältigt. Ich will unbedingt mehr von der Autorin lesen.Fazit "Solange wir lügen" von E. Lockhart hat eine geheimnisvoller Atmosphäre, die das gesamte Buch über anhält. Am Ende wartet ein Knall, der die Gefühle überschlagen lässt und mich auch nach dem Lesen noch fasziniert und beschäftigt. Ich hatte mit vielem gerechnet, aber nicht damit. Ein wundervolles Jugendbuch, das seine Preise verdient hat. 5/5 Punkte.

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  • Die Familie Sinclair!

    Solange wir lügen
    AyLa36

    AyLa36

    09. January 2017 um 12:19

    Cadence ist eine Sinclair und somit ist es ihre Pflicht die Familie ordnungsgemäß zu repräsentieren. Doch als sie ihr Gedächtnis verliert, scheinen ihr andere Dinge wichtiger zu sein. Mir hat das Buch unglaublich gut gefallen. Der Klappentext verrät nicht viel, sodass ich sofort neugierig war und ich wurde nicht enttäuscht. Gleich am Anfang ist ein Stammbaum der Familie Sinclair abgedruckt, was mir geholfen hat die Familienverhältnisse von Beginn an zu verstehen. Die Familie Sinclair ist für mich eine typische wohlhabende Familie für die der äußere Schein sehr viel wichtiger ist, als sich Problemen zu stellen. Das Buch ist aus Cadence Sicht geschrieben, somit arbeitet man ihre Erinnerungslücken gemeinsam mit ihr auf. Ich fand es super spannend die Erlebnisse aus Sommer 15 mit Sommer 17 in Einklang zu bringen. Man hat wie Cady viele offene Fragen und möchte unbedingt wissen, was passiert ist. Sehr gut haben mir die Märchen im Buch gefallen, die zwar ein Bruch im Schreibstil waren, mir jedoch geholfen haben alles zu überdenken. Hier sind auch wirklich gute Ansätze enthalten. Ich habe es bedauert, dass man nur Cadence richtig kennenlernt und die anderen drei Jugendlichen eher blass wirkten neben ihr. Das hatte sich am Ende jedoch geklärt. Ich bin noch immer über diesen Abschluss sprachlos und schockiert. Einfach unglaublich toll! Das hätte ich nie erwartet! Fazit: Ein tolles Buch über Freundschaft, Liebe, Familie und viele angestaute Emotionen!

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  • einfach nur krass (aber erst ab der Hälfte...)

    Solange wir lügen
    Knoppers

    Knoppers

    04. December 2016 um 12:52

    Die Familie Sinclair ist reich, gutaussehend und vorbildlich. Niemand ist ein Verbrecher, Versager oder Abhängiger. Jedenfalls zeigen sie das nicht. Cadence ist die älteste Enkeltochter und somit die Erbin des Vermögens ihrer Großeltern, die eine Privatinsel besitzen, auf der die Familie jedes Jahr ihre Sommerferien verbringt. Alles scheint perfekt, doch in Wirklichkeit ist jeder von ihnen innerlich zerbrochen, alle haben Probleme - in ihren Beziehungen, mit ihren Finanzen und vor allem psychisch. Cadys Tanten und auch ihre Mutter streiten sich dauernd um alles mögliche: die Häuser, das Erbe, die Zuneigung ihrer Eltern, vor allem nachdem die Großmutter verstorben ist. 2 Jahre später. Cadence hatte einen schweren Unfall. Sie erinnert sich an nichts, nur Bruchstücke aus dem Sommer vor zwei Jahren tauchen vor ihrem inneren Auge auf. Letztes Jahr war sie nicht mit auf der Insel, weshalb sie sich besonders darauf freut, ihre drei besten Freunde Gat, Johnny und Mirren wiederzusehen, mit denen sie in der Zwischenzeit keinen Kontakt hatte. Vielleicht können sie ihr die Wahrheit über ihren Gedächtnisschwund verraten... Spoiler! Also ehrlich gesagt hatte ich vom Cover her eine Liebesgeschichte erwartet :D Und dafür war das Buch zunächst einmal ziemlich mager. Mit Cadence konnte ich nicht viel anfangen, mit Gat auch nicht und ihre Beziehung fand ich eher seltsam. Das einzig Gute waren für mich die kurzen "Märchen" zwischen den Kapiteln, die ich sehr poetisch fand (ich liebe so kurze Einschübe in Büchern, die machen die Geschichte gleich sehr geheimnisvoll). Ich bin so froh dass ich weitergelesen habe! Als rauskam, dass sie das Haus abgebrannt haben, war ich vollkommen perplex. Am coolsten fand ich, dass davor dieses Märchen kam, das mit den Worten "Und vielleicht, nur vielleicht, würde er eines Tages zurückkehren, und diesen beschissenen Palast niederbrennen." endete und dass das nächste Kapitel dann so gleichgültig eingeleitet wurde: "Schau. Ein Feuer." Das stand so völlig im Gegensatz zu meinen Gedanken in dem Moment, dass ich erstmal innehalten musste, und von da an hat mich das Buch komplett gefesselt. Und dann: Die Erkenntnis, das Gat, Johnny und Mirren in dem Feuer gestorben sind. Cadence hat sich ihre Freunde diesen Sommer über nur eingebildet oder sie waren Geister oder wie auch immer: OH MEIN GOTT. Ich habe ernsthaft angefangen zu heulen weil mir die drei, obwohl ich sie anfangs auch nicht wirklich mochte, wirklich ans Herz gewachsen sind, und weil Cady ja jetzt mit der Gewissheit leben muss, dass sie ihre Cousins und ihre große Liebe, ihre drei besten Freunde seit Kindheitstagen, umgebracht hat. Ich hatte definitiv nicht erwartet, dass dieses Buch mich noch so umhauen könnte, vor allem nicht nach dem eher schleppendem Anfang und einer Hauptperson, die mir nicht sehr sympathisch war. Fazit: Ein krasses und leicht verstörendes Buch mit Charakteren, die zwar seltsam, aber trotzdem liebenswert sind. Man muss bis Seite 212 lesen, auch wenn man es erst nicht so gut findet!!!

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    Marina_Nordbreze

    Marina_Nordbreze

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    • 586
  • Konnte das Buch nicht aus der Hand legen

    Solange wir lügen
    Mondplatz

    Mondplatz

    10. November 2016 um 13:45

    Ich war von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt und konnte das Buch nicht aus der Hand legen. Immer dachte ich: Nur das nächste Kapitel noch ... Nur noch kurz schauen, was kommt ... Und als dann das Ende kam, wurde ich komplett überrollt. Damit hätte ich nie-nie-nie gerechnet. Die fünf Sterne sind in jeder Hinsicht verdient! Und ich hab' mir gleich das nächste Buch von E. Lockhart geholt: "Die unrühmliche Geschichte der Frankie Landau-Banks". Bin schon gespannt!

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  • Hab das Buch an einem Tag verschlungen

    Solange wir lügen
    -Leselust-

    -Leselust-

    20. September 2016 um 18:34

    Kurzmeinung: Eigentlich wollte ich nur die Leseprobe lesen. Und dann habe ich dieses Buch an einem Tag verschlungen. Wahnsinnig spannend! Klappentext: Eine wohlhabende Familie. Ein Mädchen ohne Erinnerung an die letzten beiden Sommer. Vier Jugendliche, deren Freundschaft in einer Katastrophe endet. Ein Unfall. Ein schreckliches Geheimnis. Nichts als Lügen. Wahre Liebe. Die Wahrheit. Zum Buch: Es geht um vier Jugendliche aus guter Familie, die jeden Sommer zusammen auf der familieneigenen Privatinsel verbringen. Gat, Cadence, Mirren und Johnny sind schon lange befreundet, verbringen im Sommer sehr viel Zeit zusammen, doch den Rest des Jahres haben sie kaum Kontakt. Auf den ersten Blick wirkt alles perfekt. Candence Familie gehört zu den Schönen und Reichen und alle verstehen sich blendet. Doch schon bald wird klar, dass es unter der Oberfläche brodelt und bei weitem nicht alles so rosig ist, wie es scheint. Die vier Freunde navigieren ihren Weg um Fettnäpfchen und Konflikte und lernen schnell, was es bedeutet, zur dieser Familie zu gehören und was von ihnen erwartet wird. Dennoch verbringen sie immer eine schöne Zeit auf der Insel und genießen die gemeinsamen Momente. Die Jugendlichen geben sich gegenseitig Halt und Kraft. Langsam bahnt sich auch eine zarte Liebe zwischen Cadence und Gat an. Doch dann passiert ein schrecklicher Unfall: Cadence wird mit einer Kopfwunde halb ertrunken am Strand gefunden. Sie selbst kann sich nicht an der Unfall erinnern. Und nicht nur das: ihr fehlt komplett die Erinnerungen an den "Sommer Fünfzehn". Zwei Jahre später macht sich Cadence schließlich daran ihre Erinnerungslücken zu füllen. Und was sie erfährt, bringt ihre ganze Welt durcheinander. Meine Meinung: Das Buch lässt sich sehr leicht lesen und ist super spannend. Nachdem ich die ersten Seiten gelesen habe, konnte ich es wirklich nicht mehr aus der Hand legen. Die jetzt 17-jährige Cadence ist die Ich- Erzählerin. Am Anfang wird nach und nach die ganze Familie eingeführt. Das ist erst ein bisschen verwirrend, da es viele Personen sind, die ja auch noch alle miteinander verwandt sind. Gelungen ist daher der vorne im Buch abgedruckte Stammbaum der Familie. Das ist gerade am Anfang wirklich sehr hilfreich. Die Geschichte wird nicht chronologisch erzählt, sondern in vielen kleinen Rückblenden. Genau wie Cadance nach und nach ihre Erinnerungslücken füllen kann, bekommt auch der Leser erst im Laufe des Buches ein klareres Bild von den Geschehnisse. Das erzeugt viel Spannung, jedoch ohne dabei den Leser zu verwirren. Den Lesefluss erleichtert hat auch, dass die Sommer durchnummeriert waren (und zwar nach dem Alter der Jugendlichen in dem jeweiligen Sommer). So konnte man auch in Rückblenden leicht die Übersicht behalten. Auch die verschiedenen Charaktere lernt man erst nach und nach kennen und im Laufe des Buches verfeinern sich die Bilder, die man von ihnen hat, immer mehr. "Ich weiß nicht, ob ich ein guter Mensch bin" "Ich glaube, das weiß niemand von sich selbst", sagte ich. "Und ich habe keine Ahnung, wie man überhaupt einer ist. Ich improvisiere einfach." (S. 40) Doch dieses Buch lebt nicht nur von der Spannung. Es werden auch viele Interessante Themen angesprochen. Die Kluft zwischen Arm und Reich, das Ignorieren und Verschweigen von Problemen. Es geht um den Druck von hohen Erwartungen, um Diskriminierung, um Glaube, Liebe, Freundschaft. "Du kannst nicht an Gott glauben, nur weil sie [seine Mutter] es will." "Nein. Aber die Frage ist: Kann ich ein guter Mensch sein, wenn ich an nichts mehr glaube?" (S.42) Sehr gut gefallen haben mir auch die kurzen Märchen zwischendurch. Ein vollkommener Bruch mit dem Schreibstil, aber trotzdem hat es ins Gesamtkonzept gepasst. Eine Bereicherung für das Buch. Die Märchen passten außerdem auch immer zur jeweiligen Handlung und wenn man die Aussagen der Märchen im Hinterkopf hatte, konnte man während des Lesens auch auf andere Details der Story achten. Wer hat die Töchter des Königs letztendlich getötet: der Drache, oder der König selbst? Doch am besten gefallen hat mir das Ende. Die Meinungen darüber gingen ja sehr auseinander -mich hat es sehr beeindruckt und für mich kam es absolut unerwartet. Ein Ende mit Schockwirkung. Fazit: Eine sehr spannende Geschichte mit einem unvorhersehbaren Ende. Das Buch lässt sich schnell und einfach lesen, hat jedoch trotzdem auch einen gewissen Tiefgang. Die perfekte Lektüre um die letzten warmen Sommertage zu genießen.

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  • Solange wir lügen - E. Lockhart

    Solange wir lügen
    CallieWonderwood

    CallieWonderwood

    07. August 2016 um 11:46

    Eine wohlhabende und angesehene Familie. Eine Privatinsel vor der Küste Massachusetts. Ein Mädchen ohne Erinnerungen. Vier Jugendliche, deren Freundschaft in einer Katastrophe endet. Ein Unfall. Ein schreckliches Geheimnis. Nichts als Lügen. Wahre Liebe. Die Wahrheit.(Klappentext)Da der Klappentext ja nicht sonderlich viel verrät, war ich sehr gespannt, welche Geschichte sich im Buch verbergen würde.Ein positiver Pluspunkt war gleich am Anfang ein Stammbaum der Familie Sinclair und der war auch echt super, um den Überblick zu behalten. Scgön fand ich, dass das Buch durch einen Hauptschauplatz mit der Insel "Beechwood Island" sommerliche Stimmung verbreitet hat.Die Hauptprotagonistin Cadence erzählt auch ein wenig von der genauen Familiensituation und ihrem Leben. Sie Spricht dabei auch oft von den vergangenen Sommern auf der Insel.Gat, Cadence, Mirren und Johnny waren eine interessante Gruppe von Charakteren. Schon lange befreundet, verbringen sie auch im Sommer sehr viel Zeit zusammen, doch den Rest des Jahres haben sie kaum Kontakt. Zitat : "Während des Schuljahres hielten wir nie Kontakt. Zumindest nicht ernsthaft, obwohl wir es versucht hatten, als wir jünger waren. [...] Aber wir wussten, dass unsere Zuneigung im nächsten Juni wieder aufflammen würde, wenn wir uns auf dem Steg in der salzigen Luft und unter der blassen Sonne, die auf dem Wasser glitzerte, wiedersahen."Eigentlich waren mir alle vier sympathisch, aber irgendwie doch auch ein wenig weit weg. Wie Cadence lernen wir sie nur in den Sommern kennen und viele Details aus ihrem Leben und ihrem Alltag fehlen. Auch wenn das ein Aspekt der Geschichte ist, und auch an kleinen Stellen zwischen den Charakteren problematisiert wird, hätte ich mir da einfach mehr gewünscht, denn so wirken sie ein wenig blass. Einzig allein Cadence lernt der Leser durch die Ich-Perspektive näher kennen und dabei fand ich waren die Märchen-Varianten oder ein plötzlicher Minimalismus außergewöhnlich und charakterlich tiefgehend. Interessant fand ich die Hauptthematik des Buches mit Cadences Unfall und dessen Folgen. Gut gefallen hat mir, wie viel Bedeutung Sommer Fünfzehn hat und dass die Protagonistin in Sommer Siebzehn auf der Suche nach ihren Erinnerungen ist. Cadence leidet nach dem Unfall auch immer unter schweren Migräne und diese beschreibt sie dramatisch verbildlicht, als würde es aus ihrem Kopf bluten.Fast die ganze Zeit beim Lesen erfährt der Leser viele Details, aber den Gesamtzusammenhang versteht man erst man Ende. So bleibt man ein wenig im Dunkeln, was ich gar nicht schlecht fand. Das Ende war wirklich überraschend, krass und im Nachhinein auch sehr bedeutend für die gesamte Geschichte, aber während des Verlaufes des Buches war mir an manchen Stellen zu wenig Spannung vorhanden. Ich habe das Buch gerne gelesen und wolle auch wissen, was als nächstes passieren würde, aber mitreißend und packend leider nicht so richtig.Zitat : "Ich wollte so viel für uns: ein Leben ohne das enge Korsett und die Vorurteile unserer Familie. Ein Leben, in dem man lieben durfte und geliebt wurde."Ich fand es wirklich gut, welche verschiedenen Themen E. Lockhart angesprochen hat, mit dem Unterschied zwischen arm und reich, das Ignorieren und Verschweigen von Problemen oder tragischen Ereignissen in der Familie, und weniger Akzeptanz wegen unterschiedlicher Herkunft und Hautfarbe. Insgesamt war die Liebegeschichte in Teil des Buches, aber doch eher im Hintergrund.Die Autorin hat einen lockeren und flüssigen Schreibstil, aber sie verwendet auch oft eher einfachere und kurze Sätze, was aber gut zum dem Buch gepasst hat. Fazit :Interessante Sommergeschichte mit ein paar kleinen Kritikpunkten.

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  • Das perfekte Sommerbuch mit der Extraportion Tragik.

    Solange wir lügen
    Marina_Nordbreze

    Marina_Nordbreze

    06. August 2016 um 19:09

    Ich ärgere mich gar sehr darüber, dass ich dieses Buch nicht früher gelesen habe. Und als ich es dann gelesen habe (innerhalb eines Tages am kroatischen Strand), habe ich mich geärgert, dass es so schnell schon vorbei war. Was für ein großartiges Sommerbuch! Kann man "Solange wir lügen" überhaupt in einer anderen Jahreszeit lesen? Muss man dieses Buch nicht sogar am Meer lesen? Am besten auf einer Insel, wenn man eine zur Hand hat! Die Sinclairs sind eine wohlhabende US-amerikanische Familie. Alle schön, alle groß, alle reich. Den Sinclairs gehört eine Insel – Beechwood Island – auf der vier Häuser stehen. Jeder Sinclair-Tochter gehört eines der Häuser. Das vierte Haus gehört Harris und Tipper Sinclair, den Eltern. Nun haben die drei Sinclair-Töchter wunderschöne Kinder in die Welt gesetzt. Und um diese Kinder geht es nun in "Solange wir lügen". Jedenfalls die älteren Kinder stehen im Mittelpunkt. Cadence, Johnny, Mirren und Gat, obwohl Gat gar kein Sinclair ist. Cadence, Johnny, Mirren, Gat. Die Lügner. Denn jeden Sommer stellen sie auf Beechwood Island irgendetwas an und lügen dann. Denn Cadence, Johnny, Mirren und Gat sehen sich immer nur im Sommer. Immer nur auf Beechwood Island. Und das schon seit langer Zeit.In "Solange wir lügen" springen wir immer wieder zwischen Sommer 15 und Sommer 17. Am Ende von Sommer 15 hatte Cadence einen schlimmen Unfall. Sie wurde mit einer Kopfverletzung im Wasser gefunden, kann sich aber nicht daran erinnern, was zuvor passiert ist. In Sommer 17 versucht sie hinter das Geheimnis zu kommen. Denn irgendein Geheimnis muss es geben. Ihre Familie, die so wunderschön und so reich ist, verbringt irgendetwas vor ihr. Und auch Johnny, Mirren und Gat wirken angespannt. Was ist passiert?Liebe Leute. Lest dieses Buch am besten ohne Vorkenntnisse der Geschichte. Normalerweise bin ich bei Spoilern ja komplett unempfindlich, aber das Ende! Das Ende ist so überraschend und herzzerreißend und großartig und vielleicht auch ein bisschen kitschig, man darf das vorher nicht wissen. Finde ich. Was man wissen darf: "Solange wir lügen" verbindet ein mysteriöses Familiengeheimnis mit einer sommerlichen Kulisse, die die Geschichte trotzdem nicht in seichte Gewässer bringt. Die aufblühende Beziehung zwischen Cadence und Gat sticht einem mitten ins Herz und man erfreut sich noch an den Schmerzen. Hach, du bittersüße Teenager-Liebe. Bei Familiengeschichten neige ich oft dazu, die vielen Personen zu verwechseln. Kommt bei Game of Thrones vor, kommt auch bei "Solange wir lügen" vor. Gerade die drei Sinclair-Töchter sind meiner Meinung nach nicht wirklich unterschiedlich ausgearbeitet. Dafür ist die junge Generation umso großartiger und ich möchte bitte auch mit den Lügnern befreundet sein. Gegen eine private Insel hab ich auch nichts einzuwenden. Wobei es E. Lockhart sehr gut schafft, den gesellschaftlichen und familiären Druck, unter dem gerade Cadence als älteste Sinclair-Enkelin leidet, sehr gut darzustellen. Es ist nicht alles Gold, was glänzt. Intrigen, Machtspiele und böses Blut gehören bei den Sinclairs zum guten Ton. "Ich mag es, wenn etwas mehrere Bedeutungen hat. Ich ertrage es." "Solange wir lügen" ist ein unfassbar großartiges, berührendes, tragisches Sommerbuch. Beim nächsten schönen Sommertag rate ich euch: Ab nach draußen und mit "Solange wir lügen" auf ner Decke am See liegen. Am besten vorher mit Sonnencreme eincremen, denn während der Lektüre werdet ihr es garantiert vergessen (möglicherweise spreche ich hier aus Erfahrung ... möglicherweise hab ich einen furchtbaren Sonnenbrand wegen dem Buch bekommen). 

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  • Was ist wirklich passiert?

    Solange wir lügen
    ginisbooktown

    ginisbooktown

    22. July 2016 um 11:14

    Hallo ihr Lieben, wie immer findet ihr hier den Link zu meinem Blog. Viel Spaß beim Lesen. :)

    ginisbooktown

  • Alles ist gut, solange du lügst ...

    Solange wir lügen
    Emotionen

    Emotionen

    08. July 2016 um 15:20

    Der Roman stammt aus der Feder der amerikanischen Autorin Emily Jenkins, die hier unter dem Pseudonym E. Lockhart arbeitet. Die handelnden Personen der Geschichte entstammen fast samt und sonders einer reichen, amerikanischen Familie. Doch bereits das Willkommen bei den Sinclairs fällt anders aus, als man meinen möchte. Auch reiche Familien haben ihre Schwächen, sie streiten sich um das Geld, wem es nun gehört. Sie nehmen Mittelchen um Mutter Natur auf die Sprünge zu helfen. Und sie lügen – so wie der Ottonormalverbraucher auch. Teilweise sind sie noch skrupelloser, wenn es darum geht ihre Interessen durchzusetzen … Aber ich will nicht zu viel verraten.Das Buch dreht sich hauptsächlich um das Mädchen Cadence Sinclair, das nach einem Unfall einen Großteil ihrer Erinnerungen verloren hat. Gemeinsam mit ihren drei besten Freunden Johnny, Gat und Mirren macht sie sich daran, die Umstände des Unfalls zu erörtern. Dabei ist es vielleicht manchmal besser, die Vergangenheit ruhen zu lassen und nach vorne zu schauen. Aber Cadence gibt keine Ruhe und ermittelt gegen den Willen ihrer Angehörigen weiter um der Wahrheit auf die Spur gekommen.Ich habe das Buch als E-Book gelesen und die Seiteneinteilung war dort anders. Das Buch hat ungefähr 350 Seiten, aber in meiner Version waren es nur 150 Seiten. Vielleicht ein weiterer Grund, warum mir das Buch so kurz erschien. Dabei habe ich es eh in zwei Durchgängen gelesen, weil es sich zeitlich nicht anders ergeben hat.Die Geschichte an sich hat schon etwas Mysteriöses und auch der Klappentext und die vielen positiven Bewertungen auf LovelyBooks haben mich angesprochen. Allerdings hatte ich zunächst einige Mühe (trotz Stammbaum am Anfang des Buches) alle Namen zu handhaben, die gefühlten 10 Cousins zuzuordnen und herauszufinden, wer nun wessen Bruder oder Schwester war. Ich fand es dabei eher umständlich, dass ich ziemlich oft nach vorne blättern musste und dann wieder zurück. Bei meinem Reader musste ich mir dann immer sehr umständlich die Seite merken und dann wieder eingeben und wurde ständig aus der Geschichte herausgerissen. Das hätte man vielleicht eleganter lösen können. Zudem war die Handlung vor allem im ersten Drittel des Buches nicht so ganz der Burner. Ich musste mich erst mal zusammenreimen, weshalb die ganze Familie den Urlaub immer zusammen – aber dann doch auf drei verschiedene Ferienhäuser auf der gleichen Privatinsel verteilt – verbringen muss. Ständig wurde wiederholt, dass Cadence sich an nichts erinnern kann, ihre Mutter blockt beim Thema Unfall immer sofort ab, ihre Tochter hat starke Kopfschmerzen, sie streiten sich und sprechen sich immer noch nicht. Stattdessen muss Cadence selber in ihren Erinnerungen graben und die Bruchstücke in ihrem Kopf zusammensetzen. Vor allem im letzten Drittel des Buches hatte ich dann richtig Lust, mit zu knobeln und dem Rätsel auf den Grund zu gehen.Die Sprache war sehr einfach gehalten. Verständlich, aber für ein Jugendbuch doch sehr kindlich gehalten finde ich. Vielleicht habe ich durch die kurzen Sätze auch das Buch als kürzer empfunden. Das Ende war unerwartet und auch verdammt gut, ich war begeistern, wie sich das Geheimnis um die Sinclairs auflöste. Sowohl Idee als auch Endergebnis konnten mich überzeugen, allerdings war die Umsetzung suboptimal. Ich hätte mir zwischendurch eine größere Prise Action als einen Kuss zwischen Gat und Cadence gewünscht. Typisch Teenager eben, aber eben auch nicht soo spannend. Das „Mystery“ hätte man stellenweise mehr ausnützen können.Im Großen und Ganzen bin ich aber doch zufrieden mit dem Buch. Von mir gibt es vier von fünf Sternen für ein gelungenes Jugendbuch, dass die Zielgruppe auf jeden Fall ansprechen dürfte.

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