E. Lockhart Solange wir lügen

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Inhaltsangabe zu „Solange wir lügen“ von E. Lockhart

Eine wohlhabende und angesehene Familie. Eine Privatinsel vor der Küste Massachusetts. Ein Mädchen ohne Erinnerungen. Vier Jugendliche, deren Freundschaft in einer Katastrophe endet. Ein Unfall. Ein schreckliches Geheimnis. Nichts als Lügen. Wahre Liebe. Die Wahrheit.

Ich kann nur sagen: Gebt nicht auf und lest bis zum Ende. Diese Geschichte ist es definitiv wert!

— Kitty_Catina

Verwirrend, überraschend, tragisch....

— nuean

Mal etwas anderes!

— Nitalein19

Seeehr gewöhnungsbedürftig, aber dennoch interessant..

— MissB_

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  • Tiefgründiger Jugendroman, mit einer Wendung, die man nicht erwartet

    Solange wir lügen

    Kitty_Catina

    20. October 2017 um 18:18

    Jeden Sommer verbringt die gesamte wohlhabende Familie Sinclair unter dem Großvater und Oberhaupt Harris auf ihrer privaten Insel Beechwood. Dort verbringt Cadence vor allem mit ihrem gleichaltrigen Cousin und ihrer Cousine schöne Sommer im Luxus. Als eines Sommers der Neffe ihres angeheirateten Onkels mit auf die Insel kommt, entsteht eine zärtliche junge Liebe zwischen den beiden. Doch dann, in Cadys fünfzehnten Sommer auf Beechwood, geschieht ein schrecklicher Unfall, nachdem sie sich an nichts mehr erinnern kann.Dieses Buch hat meine Geduld herausgefordert und mich so etwas von dafür belohnt. Es gibt hier einen Schreibstil, an den ich mich erstmal kurz gewöhnen musste. Zwar lässt er sich schnell lesen, ist aber an manchen Stellen auch sehr metaphorisch. Gerade Schmerzen, die in der Geschichte eine große Rolle spielen, werden sehr plastisch und verbildlicht beschrieben. Und es gibt tolle Märchen, die die Protagonistin erzählt, die ihre Gefühlswelt nach außen wenden und die ganzen Geschehnisse um sie herum besser verstehen lassen. Außerdem verwendet die Autorin mehrere Satzwiederholungen und Wiederholungen von Satzteilen, was aber sehr geschickt eingesetzt wurde, wird das Buch doch aus der Sicht der Protagonistin erzählt und wirkt so ein bisschen wie ein Tagebuch. Das alles hat mir, nachdem ich erstmal in die Geschichte gefunden hatte, sehr gut gefallen.Anders ging es mir mit der Geschichte an sich. Diese entwickelte sich langsam, aber auch beständig. Während sie am Anfang wie eine gewöhnliche Coming Of Age Story mit ein bisschen Freundschaft und ein bisschen Liebe wirkt, wird daraus nach und nach ein spannendes Drama mit einem Ende, was ich so niemals erwartet hätte. Was mich allerdings fasziniert hat und was zu meiner sehr guten Bewertung geführt hat, war die Tatsache, dass es die Autorin auf den Punkt geschafft hat, mich trotz dem eher ruhigen Anfang der Handlung, bei der Stange zu halten. Ich wollte unbedingt wissen, wie es weiter geht und konnte auch nicht aufhören zu lesen, obwohl ich mich gar nicht so extrem angesprochen gefühlt habe. Und dann noch diese Wendungen zum Ende hin! Wie schon erwähnt, war ich total überrascht über diese und hätte niemals damit gerechnet, was hinter allem steckt und was tatsächlich in besagtem fünfzehnten Sommer geschehen ist.Auch die Charaktere entwickeln sich in diesem Buch, man lernt sie nach und nach lieben und nicht von jetzt auf gleich. Dazu kommt, dass gerade die Hauptcharaktere, nämlich die vier Jugendlichen Cadence, Johnny, Mirren und Gat, sehr gut geschriebene Persönlichkeiten sind und typische Teenager, denen man ihre Gedanken und Gefühle abnimmt, wenn man sie auch nicht immer versteht. Und das ist so beschreibend für diese Lebensphase, das alles wahnsinnig realistisch scheint. Auch der Zusammenhalt zwischen Cady, Johnny, Mirren und Gat ist einzigartig und sie wirken wie eine Einheit, kaum vorstellbar, dass es auch jeden von ihnen einzeln geben könnte. Dazu der luxuriöse Familienhintergrund, die verwöhnten Mütter der Jugendlichen, die eigentlich vom Geld des Großvaters leben, sich aber dennoch benachteiligt fühlen und das patriarchalische, eigensinnige Oberhaupt der Familie, der es seinen Töchtern auch nicht leicht macht. Diese Gegensätzlichkeiten ergaben eine sehr explosive Mischung an Personen, die extrem viel zur Geschichte beiträgt.Ich kann dieses Buch, trotz dass ich eine Weile brauchte, um die Geschichte zu verstehen und zu lieben, einfach nur weiter empfehlen. Es ist tiefgründig, außergewöhnlich und überraschend. Man muss muss muss es bis zum Ende lesen, damit es sich entfalten kann. Überhaupt sollte man es lesen. Von mir gibt es dafür die volle Punktzahl!

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  • Verwirrend, überraschend, tragisch....

    Solange wir lügen

    nuean

    12. October 2017 um 18:52

    Klappentext:Eine wohlhabende und angesehene Familie. Eine Privatinsel vor der Küste Massachusetts. Ein Mädchen ohne Erinnerungen. Vier Jugendliche, deren Freundschaft in einer Katastrophe endet. Ein Unfall. Ein schreckliches Geheimnis. Nichts als Lügen. Wahre Liebe. Die Wahrheit.Cover:Das Cover wirkt schon sehr düster durch die Farben. Das Paar, dass sich gegenübersteht und sich nur anschaut und auch das Haus an den Klippen verstärken den Eindruck.Meine Meinung:Das Buch ist aus Cadence Sinclairs Sicht geschrieben. Sie hatte im Sommer 15 (wie sie immer wieder erwähnt) auf der Insel, die ihrer Familie gehört einen Unfall und kann sich seitdem nicht erinnern was ihr damals passiert ist. Sie hat auch noch mit den Nachwirkungen des Unfalls zu kämpfen und leidet unter unerträglichen Migräneattacken. Das wirkt sich auch auf die Erzählweise aus. Es sind kurze Sätze, kurze Kapitel, manchmal sehr verwirrend, aber schlussendlich macht doch alles Sinn. Der Leser begleitet Cadence dabei sich wieder zu erinnern, weil sie den Sommer 17 wieder auf der Insel verbringt, ihre Familie und Freunde beobachtet und versucht sich Stück für Stück an ihren Unfall zu erinnern.Mir hat der Schreibstil nach kurzer Eingewöhnungszeit sehr gut gefallen, die kurzen Kapitel sorgen dafür, dass die Seiten nur so dahinfliegen. Ich fand es auch ganz spannend mit Cadence zusammen ihre Erinnerungen wieder zu finden. Das Ende war für mich wahnsinnig überraschend, aber es hat das Buch zu etwas Besonderem gemacht.Fazit:Verwirrend, überraschend, tragisch....

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  • Ein etwas anderes Jugendbuch

    Solange wir lügen

    LightNightST

    06. October 2017 um 12:17

    Anfangs tat ich mir sehr schwer mich in dieses Buch hineinzulesen.
    Manchmal war es ein wenig irreführend, aber dennoch berührend.
    Diese Handlung habe ich in solch einer Form noch nirgends gesehen.
    Meiner Meinung nach ist es ein Buch, dass man gelesen haben kann aber nicht unbedingt muss.
    Das Cover ist meines Erachtens nach unglaublich toll. :)



  • Mal etwas anderes!

    Solange wir lügen

    Nitalein19

    01. September 2017 um 14:52

    Ich hatte das Glück, das Buch im Englisch Unterricht lesen zu dürfen und muss sagen, das es eigentlich vom Inhalt her sehr interessant gestaltet ist. In einem Sommer kann sehr viel passieren, wenn man jedoch keine Erinnerungen mehr an diesem Sommer hat, ist es schwierig in dieser Familie klar zukommen.  E.Lockhardt, hat die verschiedenen Charaktere bzw. Familien anschaulich und vor allem sehr verschieden dargestellt, sodass es immer eine Abwechslung gab. Im nach hinein kann man sagen, das man kleine Hinweise findet, was im vergangenen Sommer passiert ist, doch wenn man es zum ersten Mal liest, wird man nicht so schnell darauf kommen, was genau passiert ist. Und aus diesem Grund finde ich das das Buch bis zum Schluss gelungen, da es ein Geheimnis verbirgt, welches einen anregt weiter zu lesen.Mein einziger Kritikpunkt ist, das ich nicht ein ganz so großer Fan bin von dieser Art von Lovestory zwischen den Charakteren, dennoch ein sehr gelungenes Werk. <3

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  • Seeehr gewöhnungsbedürftig, aber dennoch interessant..

    Solange wir lügen

    MissB_

    28. August 2017 um 20:21

    Zum Cover: Mir gefällt das Cover sehr sehr gut.. Der Schutzumschlag ist ziemlich transparent. Wenn man ihn abmacht sieht man nur noch das Haus auf den Klippen und darunter das Meer..  Ich mag das total, wenn Bücher unterm Schutzumschlag noch so schön sind.. Das Mädchen auf dem Schutzumschlag ist vermutlich Candence um die sich diese Geschichte handelt und der Junge Gat - der eine ziemlich große Rolle für Candence spielt. Zum Klappentext: Ich finde der Klappentext klingt total spannend und ich hatte wirklich ganz viel Lust auf dieses Buch. Schreibstil: Die Autorin schreibt ganz merkwürdig, aber aussergewöhnlich. Sie schreibt oft sehr kurze Sätze und macht ganz viele und sehr ungewöhnliche Textumbrüche. Dieses Buch ist ein Jugendbuch mit gaanz großer Schrift, daher liest man die 318 Seiten seeeehr schnell.. (eigentlich - ich habe ewig dafür gebraucht, weil...? Meine Meinung: ...weil, mich das Buch nicht so gepackt hat.. An den Schreibstil konnte ich mich auch nicht richtig gewöhnen und irgendwie zog es sich auch ewig bis irgendwas passiert. Ich weiß auch immer noch nicht warum in dem Buch immer von "Den vier Lügnern" die Rede ist... Das Ende hat mich zwar überrascht, aber alles in Allem hat mir das Buch eher weniger gefallen, leider.. :(

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  • spannend, fesselnd und geheimnisvoll

    Solange wir lügen

    Nele_anders

    16. August 2017 um 17:53

    Ich hatte die Leseprobe zu dem Buch gelesen und war davon total begeistert. Dann hab ich es mir natürlich gleich bestellt und bis das Buch da war, habe ich die Leseprobe noch ein paar Mal durchgelsen. Dementsprchend habe ich mich auf das Buch gefreut und hatte mich dann doch etwas gewundert das ich so die ersten 100 Seiten brauchte um irgendwie richtig rein zu kommen. Aber ab da war es spannend, fesselnd und geheimnisvoll. Als ich dann das Buch zu ende gelesen hatte war ich total faziniert davon und ohne zu viel verraten zu wollen: es gibt einen mega Twist der einen -zumindest mich persönlich- total mind-blown hinterlassen hat. Ich kann das Buch wirklich jedem empfehlen, ohne dabei auch nur einen Gedanken zu haben, dass es denjenigen nicht fesseln würde.

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  • spannend, fesselnd und geheimnisvoll

    Solange wir lügen

    Nele_anders

    16. August 2017 um 17:53

    Ich hatte die Leseprobe zu dem Buch gelesen und war davon total begeistert. Dann hab ich es mir natürlich gleich bestellt und bis das Buch da war, habe ich die Leseprobe noch ein paar Mal durchgelsen. Dementsprchend habe ich mich auf das Buch gefreut und hatte mich dann doch etwas gewundert das ich so die ersten 100 Seiten brauchte um irgendwie richtig rein zu kommen. Aber ab da war es spannend, fesselnd und geheimnisvoll. Als ich dann das Buch zu ende gelesen hatte war ich total faziniert davon und ohne zu viel verraten zu wollen: es gibt einen mega Twist der einen -zumindest mich persönlich- total mind-blown hinterlassen hat. Ich kann das Buch wirklich jedem empfehlen, ohne dabei auch nur einen Gedanken zu haben, dass es denjenigen nicht fesseln würde.

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  • Rezension zu "Solange wir Lügen " von E. Lockhart

    Solange wir lügen

    Rose98

    03. August 2017 um 14:20

    Zum Inhalt:Es geht um ein Mädchen, welches in einer wolhabenden Familie lebt.Früher hat sie mit Freunden und Familie immer die Ines ihres Großvaters besucht.Vier Freunde.Doch nun überschattet diese Insel Dunkelheit und Geheimnisse.Doch das Mädchen kann sich nicht mehr daran erinnern, was damals, vor einigen Jahren so schrecklich schief gegangen ist, dass sie das Leben aller beteiligten drastisch veränderte.Wird sie es schaffen, herauszufinden, was vor einigen Jahren in einem scheinbar gewöhnlichen Sommer passiert ist??Meine Meinung:Die Charaktere sind alle sehr toll und anschaulich beschrieben, so dass man sich gut in einzelne hineinverstezen kann.Der Schreibstil ist flüsig und man kommt leicht in die Handlung hinein.Die Autorin arbeitet mit vielen abstrakten Methaphern, welches anfangs etwas gewöhnungsbedürftig ist.Auch die Sprünge zwischen Jetzt und Vergangenheit sind am Anfang schwierig zu verstehen...Jedoch hat mir das Buch sehr gut gefallen und ich habe mich snell an die Besonerheiten des Schreibstils gewöhnt.Am Ende versteht man alles und es scheint so als ob auch der Schreibstilden Charaktr des Mädchens wiederspiegelt.

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  • Solange wir lügen

    Solange wir lügen

    Cailess

    22. July 2017 um 19:22

    Cadence kommt aus einer reichen Familie, welcher der äußere Schein stets wichtiger ist als das innere Gebilde. An einen Sommer in ihrem Leben kann sie sich allerdings nicht zurückerinnern und der Leser geht mit Cadence auf Spurensuche was in jenem Sommer geschah als sich im Leben der Familie von jetzt auf gleich alles änderte. Vielfach empfohlen und sehr hoch angepriesen wurde dieses Jugendbuch und auch ich wollte mir das Ganze nicht entgehen lassen. Allerdings wurde ich eher enttäuscht. Die vielen Verwirrungen anfangs, welche mit den unheimlich vielen Charakteren einhergeht, machten es mir nicht gerade leicht in die Story zu finden, weshalb ich bis zum Schluss zu keiner Figur eine emotionale Bindung aufbauen konnte. Wer allerdings "Pretty Little Liars" mag, könnte auch an diesem Buch Gefallen finden. Hauptsächlich geht es darum eine Geschichte Puzzlestück für Puzzlestück wieder zusammenzusetzen um am Ende den großen Schreck zu bekommen wie dramatisch eigentlich alles war.Ich persönliche finde den Roman aber eher überbewertet.

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  • EINFACH ATEMBERAUBEND!!!

    Solange wir lügen

    WAIBELJaci

    20. July 2017 um 18:12

    4 Jugendliche auf einer Insel und eine davon kann sich nicht an das schreckliche Ereignis im Sommer davor erinnern.Welches Geheimnis tragen sie mit sich? Ein Buch das jeden Leser begeistern wird. Spannend ab der ersten Seite und mit einem Ende über das man noch lange nachsinnt. Ich war noch nie am Ende eines Buches so geschockt wie bei diesem Buch hier. UNBEDINGT LESEN!!SIE WERDEN ES NICHT BEREUEN!!!

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  • Ich habe was völlig anderes erwartet

    Solange wir lügen

    Miia

    15. June 2017 um 21:21

    Inhalt:  Eine wohlhabende und angesehene Familie. Eine Privatinsel vor der Küste Massachusetts. Ein Mädchen ohne Erinnerungen. Vier Jugendliche, deren Freundschaft in einer Katastrophe endet. Ein Unfall. Ein schreckliches Geheimnis. Nichts als Lügen. Wahre Liebe. Die Wahrheit. Meine Meinung:  Irgendwie habe ich von dieser Geschichte was ganz anderes erwartet. Ich denke das liegt daran, dass der Klappentext eben nicht viel verrät. Wenn man die Geschichte zu Ende liest, weiß man auch warum, denn man kann hier sehr schnell zu viel verraten und dem Leser damit die Spannung und auch die Überraschung nehmen. Daher möchte ich gar nicht zu viel sagen. Dadurch, dass ich nicht wusste, worum es wirklich in der Geschichte gehen wird, gingen meine Gedanken während des Lesens in unterschiedliche Richtungen - ich hatte somit immer unterschiedliche Möglichkeiten für das Ende im Kopf. In der Geschichte geht es eben um ein Geheimnis und dieses Geheimnis liegt die ganze Zeit zwischen den Zeilen und bleibt dabei immer im Hintergrund. Dadurch wird wirklich eine nicht auszuhaltende Spannung erzeugt. Der Autorin ist es also absolut gelungen, den Leser zu fesseln, obwohl der Schreibstil ziemlich furchtbar ist und sie sich dadurch vieles viel kaputt macht. Zu Beginn fand ich die kurzen Sätze und die kurzen Kapitel sehr gut, weil man einfach mal eben schnell noch ein Kapitel lesen kann. Doch irgendwann werden der sehr knappe Schreibstil und die kurzen Sätze, die gar nicht wirklich was aussagen, ziemlich anstrengend. Dadurch geht etwas die Tiefe und Emotionalität der Figuren verloren. Obwohl mich die Geschichte total gefesselt hat und ich vom Ende wirklich überrascht wurde, konnte mich das Ganze aufgrund des Schreibstils emotional nicht packen. Der Schreibstil hat mich etwas distanziert und ich habe mich mit Cadence nicht wirklich verbunden gefühlt. Das ist wirklich schade, weil die Autorin sich wirklich gute Themen für ihre Geschichte überlegt hat und sehr wichtige und grundlegende Dinge anspricht. Insbesondere die Themen Wohlstand, Egoismus und Altruismus spielen eine große Rolle, bekommen zwar auch ihren Raum in der Geschichte, aber gehen durch den knappen Schreibstil irgendwie unter. Ich lande bei wirklich guten 4 Sternen und halte das Buch trotz des anstrengenden Schreibstils für ein gutes Jugendbuch! Fazit: Ein gutes Jugendbuch, welches insbesondere durch den Aufbau der Geschichte überzeugt. Die Autorin fesselt einen bis zur letzten Seite, weil das Geheimnis immer zwischen den Zeilen liegt, aber man irgendwie nicht genau durchschauen kann, was genau passiert ist. Leider macht die Autorin sich die gute Spannung etwas durch den sehr anstrengenden Schreibstil und die kurzen Sätze kaputt. Da hätte man mehr rausholen können. Trotzdem lande ich bei sehr guten 4 Sternen!

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  • Auf zu den bezaubernden Sinclairs

    Solange wir lügen

    dominona

    25. February 2017 um 09:15

    Die Familie Sinclair inszeniert sich selbst bis ins kleinste Detail, einschließlich Reichtum, Erbstreitigkeiten und eigener Realität. Es gibt Dinge, die dort hinein passen und solche, die es nicht tun und man sollte sich immer normal verhalten, weil man es kann. Nur ist mit 15 nicht immer alles normal und das bekommt Cadence zu spüren. Ich habe eine Weile gebraucht um reinzukommen, aber die Idee ist interessant und ich würde dieses Buch nicht als normales Jugendbuch bezeichnen. Allerdings ist der Stil anfangs leicht hölzern, fast aristokratisch und versnobbt. Das passt natürlich zur Familie, hat mich aber lange gestört.

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  • Das Ende überrollt dich wie eine Flutwelle und reißt alles mit sich was du dachtest zu wissen!

    Solange wir lügen

    carrie-

    29. January 2017 um 11:00

    Erster Satz:Herzlich Willkommen bei den wunderschönen Sinclairs.   Meine Erwartungen: Meine Freundin hat das Buch bereits gelesen und mich dementsprechend darauf vorbereitet dass es Anfangs eher langweilig sein würde, dann verwirrend und zum Schluss einfach nur mega spannend und schockierend. Ich hab mir daher Mühe gegeben jede Information am Anfang aufzusaugen, damit ich dann vielleicht ein bisschen weniger verwirrt bin – was eigentlich sehr gut funktioniert hat. Die ganze Zeit habe ich darüber gegrübelt was es mit dem schockierenden Ende zu tun haben könnte und hab mir die wildesten Sachen ausgemalt – aber nie wäre ich auf so ein Ende gekommen. Das Cover: Das Titelbild zeigt die Protagonistin Cadence und einen weiteren Charakter aus der Geschichte, Gat. Eigentlich hatte ich irgendwie trotzdem mehr auf eine Liebesgeschichte getippt weil mir das Cover eben dieses Gefühl gab. Wenn man den Schutzumschlag abnimmt sieht man einen Teil der Insel Beechwood Island und eines der dort stehenden Familienhäuser. Ohne den Schutzumschlag wirkt das Cover relativ düster, was dann doch wieder gut zur Story passt.   Der Schreibstil: E. Lockhart hat eine sehr sehr eigenen Schreibweise. Die Geschichte wird aus Cadence Perspektive erzählt. Die Autrin schreibt in kurzen prägnanten Sätzen die teilweise ein bisschen verwirrend sind, aber gut zu der Geschichte passen. Auch die Kapitel sind ziemlich kurz und kommen nicht chronologisch. Es ist aber einfach, dem zu folgen weil die Sommer, die die Jugendlichen dort verbringen nummeriert sind. Sommer 15, Sommer 16, Sommer 17 – je nachdem wie alt die 4 in diesem Sommer waren. Zwischendurch findet man immer wieder Geschichten, die Cadence geschrieben hat  - die einen ziemlich zum Nachdenken bringen. Am Anfang, vor der Geschichte findet man einen kleinen Familienstammbaum der wirklich extrem hilfreich ist bei so vielen Leuten. Die Charaktere: Cadence ist eine sehr eigene Person. Anfangs habe ich etwas gebraucht um mit ihr warm zu werden, aber wenn man sich erst an die Schreibweise gewöhnt hat, funktioniert das ziemlich gut. Man konnte gut erkennen wie sehr sie sich nach ihrem Unfall verändert hat. Sie legte keinen Wert mehr auf teure Sachen und Dinge, die es zwar nett war zu haben, sie aber nicht wirklich brauchte weshalb sie alles verschenkte. Den ganzen Sommer 17 kämpft sie darum ihre Erinnerungen wieder zu erlangen, da der gesamte Sommer 15 wie ausgelöscht ist in ihrem Gedächtnis.   Gat, Jonny und Mirren waren die anderen drei Jugendlichen, mit denen sie die meiste Zeit auf der Insel verbracht hatte. Jeder von ihnen war ebenso wie Cadence eigen. Der Einzige der nicht wirklich zur Familie gehört hatte, aber dennoch jeden Sommer mitkam, war Gat. Der war mir eigentlich ziemlich sympatisch – er hat die Welt mit eigenen Augen gesehen und Cadence zunehmend verändert. Zitate: „Ich weiß nicht, ob ich ein guter Mensch bin“  „Ich glaube das weiß niemand von sich selbst“ sagte ich. „Und ich habe keine Ahnung, wie man überhaupt einer ist. Ich improvisiere einfach“ (S. 41)   Ein Satz, mit dem eine von Cadence Geschichten endete: „Und vielleicht, nur vielleicht, würde er eines Tages zurückkehren, und diesen beschissenen Palast niederbrennen“   Meine Meinung: Man wird in diesem Buch sehr leicht verwirrt durch die Schreibweise und die verwirrenden Infos, die man Anfangs nicht so leicht zuordnen kann. Aber keine Angst, das kommt dann alles noch!   Die Familie selbst fand ich extrem merkwürdig. Der Großvater, ein furchtbarer Mann in meinen Augen, der mit unterschwelligen Drohungen versucht, alles zu bekommen aber immer einen auf nett macht. Und die Mütter von Cadence, Johnny und Mirren, die alles dafür tun wollen um möglichst viel zu erben. Das Buch ist zerfressen von Habgier und Machtgeilheit. Ich bin froh gewesen, dass die Jugendlichen da nicht mitgespielt haben. Auch sieht man immer wieder den Unterschied zwischen Arm und Reich, weil Gat aus einfachen Familienverhältnissen kommt. Auch war Rassendiskriminierung unterschwellig ein Thema in diesem Buch was mir sehr gut gefallen hat.   Warum sich die 4 die Lügner nennen, hab ich lange nicht verstanden, doch zum Schluss wurde eben einiges klar. Die Erinnerungsfetzen, die bei Cadence immer wieder auftauchen im Sommer 17 sind zwar wahr, doch jede Münze hat zwei Seiten und nichts ist wie es scheint. Mehr will ich dazu eigentlich gar nicht sagen.   Die Liebesgeschichte zwischen Gat und Cadence hat mir eigentlich gut gefallen, auch wenn es ein ziemliches Auf und Ab war und die Beiden, so wie auch die anderen, nur im Sommer miteinander Kontakt hatten, ansonsten kam es mir so vor als wären sie während des restlichen Jahres, nur Leute, die sich irgendwann mal gesehen haben. Das fand ich auch ziemlich merkwürdig, aber die Gefühle der Beiden und die Sympathien, die die 4 füreinander empfanden flammten jeden Sommer wieder auf, und es war, als hätten sie sich das ganze restliche Jahr auch gesehen.   Das Ende hat mich dann einfach umgehauen. Nie hätte ich mit sowas gerechnet – es war einfach schockierend. Ich hätte heulen können als ich das gelesen habe und hab mehrmals diesen Satz gelesen weil ich es einfach nicht glauben konnte.   Fazit:Es ist ein Buch, dass dich lange im Dunkeln tappen lässt und dann überrollt es dich mit so einer Wucht, dass du einfach platt bist. Definitiv eine Leseempfehlung – man muss nur durchhalten!

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  • Ein wundervolles Jugendbuch, das seine Preise verdient hat

    Solange wir lügen

    Liss

    22. January 2017 um 13:48

    Ein wundervolles Jugendbuch, das seine Preise verdient hatDiesen großen Jugendbuchklassiker wollte ich mir wirklich nicht entgehen lassen und ich bin auch nach dem Lesen noch unheimlich geflasht. Cadence ist ein wohlhabendes Mädchen einer wohlhabenden Familie, die eher schein als sein ist. Direkt zu Beginn bekommt man gut mit, dass es ziemlich viele Streitereien und Vorurteile gibt. Dabei kommen auch Themen wie Rassismus und die Vorstellung einer Klassengesellschaft nicht zu kurz und werden, wenn auch nebenbei gut mit in die Geschichte eingebunden und thematisiert. Auch eine Liebesgeschichte ist mit dabei.Das Gute an diesem Buch ist jedoch das große Geheimnis um den Vorfall, der vor 2 Jahren auf der Insel stattgefunden hat. Alles was man bis fast ganz zum Schluss weiß, ist, dass Cadence einen Unfall hatte und nun mit riesigen Kopfschmerzen den Alltag bestreitet. Was mich und auch viele andere Leser das ganze Buch über beschäftigt hat: Niemand will ihr etwas sagen. Alles wird totgeschwiegen und ständig drumherum geredet und Fragen ausgewichen. Das hat mich fast um den Verstand gebracht. Ich habe mir viel vorgestellt, doch was es wirklich war, hat mich umgehauen und fasziniert und beschäftigt mich noch nach dem Buch.Eine weitere Großartigkeit ist die Schreibweise der Autorin. Es gibt nur sehr kurze prägnante Kapitel, die immer wieder nur kleine Szene darstellen, welche aber wichtige Abschnitte abbilden. Sie schreibt ebenfalls in kurzen, knappen Sätzen, die unfassbar viel Aussagen und dem Leser die Zeit geben darüber nachzudenken. Zu Beginn war diese Schreibweise sehr gewöhnungsbedürftig, aber ich hab mich schnell daran gewöhnt und finde sie absolut passend zum Buch. Abschließend kann ich sagen, dass dieses Buch an den Gefühlen zerrt und den Leser von Null auf Hundert überwältigt. Ich will unbedingt mehr von der Autorin lesen.Fazit "Solange wir lügen" von E. Lockhart hat eine geheimnisvoller Atmosphäre, die das gesamte Buch über anhält. Am Ende wartet ein Knall, der die Gefühle überschlagen lässt und mich auch nach dem Lesen noch fasziniert und beschäftigt. Ich hatte mit vielem gerechnet, aber nicht damit. Ein wundervolles Jugendbuch, das seine Preise verdient hat. 5/5 Punkte.

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  • Die Familie Sinclair!

    Solange wir lügen

    AyLa36

    09. January 2017 um 12:19

    Cadence ist eine Sinclair und somit ist es ihre Pflicht die Familie ordnungsgemäß zu repräsentieren. Doch als sie ihr Gedächtnis verliert, scheinen ihr andere Dinge wichtiger zu sein. Mir hat das Buch unglaublich gut gefallen. Der Klappentext verrät nicht viel, sodass ich sofort neugierig war und ich wurde nicht enttäuscht. Gleich am Anfang ist ein Stammbaum der Familie Sinclair abgedruckt, was mir geholfen hat die Familienverhältnisse von Beginn an zu verstehen. Die Familie Sinclair ist für mich eine typische wohlhabende Familie für die der äußere Schein sehr viel wichtiger ist, als sich Problemen zu stellen. Das Buch ist aus Cadence Sicht geschrieben, somit arbeitet man ihre Erinnerungslücken gemeinsam mit ihr auf. Ich fand es super spannend die Erlebnisse aus Sommer 15 mit Sommer 17 in Einklang zu bringen. Man hat wie Cady viele offene Fragen und möchte unbedingt wissen, was passiert ist. Sehr gut haben mir die Märchen im Buch gefallen, die zwar ein Bruch im Schreibstil waren, mir jedoch geholfen haben alles zu überdenken. Hier sind auch wirklich gute Ansätze enthalten. Ich habe es bedauert, dass man nur Cadence richtig kennenlernt und die anderen drei Jugendlichen eher blass wirkten neben ihr. Das hatte sich am Ende jedoch geklärt. Ich bin noch immer über diesen Abschluss sprachlos und schockiert. Einfach unglaublich toll! Das hätte ich nie erwartet! Fazit: Ein tolles Buch über Freundschaft, Liebe, Familie und viele angestaute Emotionen!

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