We Were Liars

von E. Lockhart 
4,1 Sterne bei201 Bewertungen
We Were Liars
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Positiv (157):
Caro_Lesemauss avatar

Ein unvorhergesehenes Ende und die stellenweise poetische Sprache machen dieses Buch zum Erlebnis

Kritisch (9):
boookloves avatar

Den Hype nicht wert. Das einzige was an dem Buch gut ist, ist der fesslnde Schreibstil. Allerdings ist der Plot-Twist ettäuschend!

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Inhaltsangabe zu "We Were Liars"

The New York Times bestseller We Were Liars is now available as a not-to-be-missed hardcover deluxe edition! Whether you know how it ends (shh . . . don’t tell!) or have let too many seasons go by without discovering the truth about the Liars for yourself, you will want to get your hands on the exclusive new content in this deluxe edition. And act fast: the first printing is signed by the author! A beautiful and distinguished family. A private island. A brilliant, damaged girl; a passionate, political boy. A group of four friends—the Liars—whose friendship turns destructive. A revolution. An accident. A secret. Lies upon lies. True love. The truth.   We Were Liars is a modern, sophisticated suspense novel from National Book Award finalist and Printz Award honoree E. Lockhart. In addition to the bestselling novel, the collector’s edition includes: ·  Never-before-shared letters from Gat to Cadence ·  A fascinating behind-the-scenes look at the author’s creative process ·  The author’s hand-drawn map of Beechwood Island and the Sinclair family tree ·  Unique ideas for book discussions—Sinclair family–style ·  An excerpt from E. Lockhart’s upcoming novel Genuine Fraud—a psychological thriller that will leave you breathless Read it. And if anyone asks you how it ends, just LIE.   Praise for We Were Liars:   20 Weeks on the New York Times Bestseller List   “Haunting, sophisticated . . . a novel so twisty and well-told that it will appeal to older readers as well as to adolescents.” —The Wall Street Journal   “A rich, stunning summer mystery with a sharp twist that will leave you dying to talk about the book with a pal or ten.” —Parade.com   “Thrilling, beautiful, and blisteringly smart, We Were Liars is utterly unforgettable.” —John Green, #1 New York Times bestselling author of The Fault in Our Stars   “You’re going to want to remember the title. Liars details the summers of a girl who harbors a dark secret, and delivers a satisfying, but shocking twist ending.” —Entertainment Weekly   “An ambitious novel with an engaging voice, a clever plot and some terrific writing.” —The New York Times Book Review “No one should be talking about the shocking twist ending. What we can talk about is . . . [Lockhart’s] razor-sharp portrayal of a family for whom keeping up appearances is paramount and, ultimately, tragic.” —Chicago Tribune

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9781524764586
Sprache:Englisch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:272 Seiten
Verlag:Delacorte Press
Erscheinungsdatum:23.05.2017
Das aktuelle Hörbuch ist am 13.05.2014 bei LISTENING LIB erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Caro_Lesemauss avatar
    Caro_Lesemausvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Ein unvorhergesehenes Ende und die stellenweise poetische Sprache machen dieses Buch zum Erlebnis
    Auf der Suche nach der Wahrheit

    Die reiche amerikanische Familie Sinclair verbringt jeden Sommer gemeinsam auf ihrer Privatinsel nahe Martha's Vineyard. Dazu gehören Cadence und ihre Mutter, deren zwei ältere Schwestern und deren insgesamt 6 Kinder sowie die gemeinsamen Großeltern. Dazu kommt noch Gat, der Neffe des neuen Freundes einer der Tanten. Die vier Jugendlichen Cadence, Johnny, Mirren und Gat sind im gleichen Alter und machen den ganzen Sommer über alles gemeinsam. Im Sommer ihres 15. Lebensjahres hat Cadence einen Unfall, über den niemand mit ihr reden will. Zwei Jahre später versucht sie, die Wahrheit ans Licht zu bringen.

    Die 17-jährige Cadence erzählt aus der Ich-Perspektive. Die Kapitel (oder vielmehr unterteilte Abschnitte) sind sehr kurz gehalten, manche von ihnen wirken eher wie poetische Tagebucheinträge. Außerdem wimmelt es vor Metaphern und Wortspielen, die mir beim Lesen viel Spaß gemacht haben. Es hat dem sprachlichen Stil eine zusätzliche eigene Note verliehen, die mir gut gefallen hat. Immer wieder schieben sich von Cadence erdachte "Märchen" dazwischen, die letztlich alle von ihrer Familie und deren Umgang miteinander inspiriert sind. Denn so perfekt, wie es zunächst scheint, sind die Sinclairs nicht. Es dauert etwas, bis Cadence Unfall überhaupt näher erläutert wird, da zunächst alle Familienmitglieder und die zahlreichen Hunde vorgestellt werden. Hier brauchte ich dann doch eine Weile, um sie auseinander zu halten und korrekt zuordnen zu können. Es gibt zwar vorne einen Stammbaum, aber ständig zurückblättern wollte ich auch nicht. Cadence legt im Verlauf beim Erzählen ein besonderes Augenmerk auf ihre Cousine Mirren und ihren Cousin Johnny, sowie dessen Freund Gat, in den sie sich im besagten Unfallsommer verliebt. Vor allem die Jugendlichen werden intensiv beschrieben, dennoch wurde ich mit den Charakteren nicht so richtig warm und konnte mich nicht in sie hinein versetzen. 
    Die Geschichte scheint an vielen Stellen wirr und merkwürdig, weil Cadence nach ihrem Unfall an Amnesie leidet und versucht, sich die Puzzleteile wieder zusammen zu sammeln. Mehr kann und will ich darüber nicht verraten, da der Reiz der Geschichte absolut von dem unvorhersehbaren Ende abhängt. Ich bin mir sicher, dass es viele Andeutungen im Text gibt, die ich nicht wahrgenommen bzw. nicht korrekt interpretiert habe. Irgendwann werde ich das Buch nochmal lesen und danach Ausschau halten. So gut gemacht der Plottwist auch ist, konnte ich seiner Vorgeschichte dann doch nicht zu 100% glauben, es wirkte im Gesamtbild etwas zu konstruiert.

    Fazit:
    Das Buch ist eine empfehlenswerte, kurze Lektüre für zwischendurch mit angenehmer Sprache. Einen Stern ziehe ich ab, weil der an sich gut eingearbeitete Plottwist mich hinsichtlich seiner Vorgeschichte nicht vollständig überzeugen konnte und die Charaktere mich emotional nicht wirklich erreichen konnten.

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    Miriam0611s avatar
    Miriam0611vor 5 Monaten
    Kurzmeinung: I really loved the style of the book. It's so mysterious that I read it kind of in one sitting. There should be more books like this one.
    How can you trust anyone, when you can't trust your own memory?

    Plot
    We are the Liars. We are beautiful, privileged and live a life of carefree luxury. We are cracked and broken. It is a story of love and romance. It is a tale of tragedy. Which are lies? Which is truth?

    Review
    I won't say much about the plot, because 'We were liars' is just the kind of book that you're advised to not give too much away because there are so many twist and turns which leave you speechless.

    The writing style is really easy to understand and therefore you're really fast when reading the book. I liked the kind of unreliable narrator, because sometimes you couldn't believe her memories (her father shot her in the chest apparently, but it's just a metaphor for her dad leaving her and her mom). 

    The story is structured in five parts and she jumps from different summers on the private island the privileged Sinclair owns. The main characters, Cadence, spends her summers together with the other three 'liars', who are two of her cousins the same age as her and Gat, an Indian guy who is friends with her cousin and who's Cadence love interest. I can't and won't give anything more away about what's happening in the book (sorry!), because...

    Conclusion
    ... 'We were liars' is just the kind of book which you have to read to understand my rambling from before. Once finished, I'll promise you'll read it all over again. 

    I'm sure this book will soon be a modern classic due to the use of many tropes and the excellent writing style of E. Lockhart. The book will leave you asking for similar ones (I recommend 'One of us is lying' and 'The Perfectionist') and you'll experience the need to immediately talk about the book to someone (if so, feel free to contact me, I LOVE to talk about that book for hours, no kidding!).

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    Serwens avatar
    Serwenvor 9 Monaten
    We were liars

    Vorab muss ich sagen, We were liars ist kein schlechtes Buch. Obwohl man sich die ganze Zeit immer wieder die Frage stellt, was jetzt genau passiert ist und man etwas in dieser Art erwartet hat, ist das Ende unvorhersehbar. Und obwohl man das Ende kaum vorhersehen kann, fragt man sich am Ende des Buchs wie man all die vielen Hinweise nur übersehen konnte. Es wimmelte ja geradezu davon.
    Dennoch habe ich das Buch nicht besonders genossen. Einen grossen Teil dazu beigetragen hat der übertrieben dramatische Schreibstil. Neben den häufigen Ellipsen besonders störend fand ich, wie die Autorin mit Metaphern, Vergleichen und rhetorischen Fragen um sich wirft. Sehr viel weniger wäre da sehr viel mehr gewesen. So ist zum Beispiel Cadys Schwarm Gat starker Kaffee. Und während man sich fragt, ob das nun rassistisch ist oder nicht, hat man bereits zehn weitere Metaphern verpasst. Sinnbild dafür sind die Märchen, welche die Protagonistin geschrieben hat. Sie sollen aufzeigen, wie sie die Vorfälle auf ihrer Urlaubsinsel zu verarbeiten versucht (teilweise unbewusst). Diese Märchen enden alle mit einer rhetorischen Frage, die völlig erzwungen wirkt. 


    Ich hatte beim Lesen dess Buches wenig Vergnügen, und doch kann ich verstehen, weshalb viele Bekannte es lieben.

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    BellaSommers avatar
    BellaSommervor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Atemberaubend spannend und doch beruhigend zugleich. Eines der wenigen englischen Bücher, die mich tatsächlich gefesselt haben.
    "Be normal, now. Because you are. Because you can be."

    „we were liars“ E. Lockhart


    „Be normal, now, she said. Right now, she said.

    Because you are. Because you can be.“


    Die Sinclairs sind eine eingeschworene Gemeinschaft, die mit aller Kraft versuchen, die glänzende Facette ihres mysteriösen Familien-Clans aufrecht zu erhalten.

    Cadence ist die älteste Enkelin von Harris und Tipper Sinclair.
    Ihre Geschichte beginnt mit Rückblicken, die alle „vor dem Unfall“, der bisweilen nicht näher beschrieben wird, geschahen.

    Die gesamte Familie Sinclair verbringt jeden Sommer auf ihrer eigenen Insel, Beechwood Island. Doch im Sommer 15 verunglückt Cadence im Meer und kann sich danach nicht mehr an die Einzelheiten ihres Unfalls erinnern. Sie weiß nur, dass etwas passiert ist und niemand mit ihr darüber sprechen will.

    Aus diesem Grund versucht sie, diesen Sommer selbst zu rekonstruieren.
    Als sie zwei Jahre später wieder nach Beechwood kommt, hat sich viel dort verändert und auch ihre Freunde alias Cousins und Cousinen verhalten sich ihr gegenüber merkwüdig.

    Doch mit diesem Sommer kommen auch die Erinnerungen Stück für Stück zurück und enthüllen den tragischen Vorfall, der damals geschah.


    Bisher traute ich mich nie so richtig an englische Bücher heran, da ich, obwohl ich mein Abitur in Englisch machte, immer Probleme hatte, mit den Geschichten warm zu werden, wenn ich nicht jedes Wort verstand.

    Bei „we were liars“ war es anders. Ausgesucht hatte ich das Buch nur, weil mir das Cover sehr gefiel (mein Hauptgrund, wenn ich Bücher kaufe). Nach 10 Seiten war ich von der Story angenehm überrascht, nach 50 Seiten gefesselt und als ich es beendet hatte, drehten sich tagelang meine Gedanken um Cadence und die Tragödie, die ihr widerfahren war.

    Es ist wahrhaftig mitreißend.

    Manchmal war die Atmosphäre ziemlich beklemmend, manchmal glamourös, manchmal einfach sommerlich leicht, doch ich glaube, genau diese Gefühle tragen beim Lesen dieses Buches dazu bei, dass man eins mit der Hauptperson wird.

    Selten hat mich eine Geschichte vom Schreibstil so begeistert, gerade im Englischen, aber hier stimmte einfach alles. Klischees waren natürlich vorhanden, jedoch nie so, dass man sagen konnte „Das ist SO vorhersehbar!“

    Mich hat das Ende völlig überrascht und fassungslos zurückgelassen.

    Weil Cadence fassungslos war.

    Und ich mich wie sie gefühlt habe.

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    C
    Camille_3vor einem Jahr
    We were liars



    Jedes Jahr im Sommer macht die Familie Sinclair Urlaub auf der privaten Insel der Großeltern in der Nähe von Martha's Vineyard. Alle Sinclair Familienmitglieder sind groß, blond und reich. Doch im Jahr '15 passiert etwas und danach ist alles anders.
    Die Protagonistin Cadence Sinclair verliert ihre Erinnerungen an den Sommer. Niemand in ihrer Familie möchte ihr erzählen was passiert ist und so fährt sie zwei Jahre später wieder auf die Insel um ihre Erinnerungen wieder zu finden. 

    Zusammen mit Cadence Sinclair versucht man zu ergründen was im Sommer '15 passiert ist und wie dieses Ereignis die gesamte Familie in den Wahnsinn treibt, die doch so perfekt scheint.

    Die Geschichte ist spannend geschrieben und es gibt viele erstaunliche Wendungen, die dazu führen, dass man die Reaktionen der Charaktere immer wieder überdenkt.
    Diese sind facettenreich und entwickeln sich im Laufe des Buches immer weiter.
    Wie in allen Familien ist auch die Familie Sinclair sehr unterschiedlich und hat viel Streitpotential aber trotzdem merkt man wie sehr sie eigentlich aneinander hängen.
    Der Großvater der über die Familie herrscht und alles nur nach seiner Nase laufen darf. Die vier Töchter, die es ihrem Vater recht machen wollen um in seine Gust zustehen und vier Teenager, die alles dafür geben würden, um sich nicht auch für die Liebe ihres Großvaters zu streiten.
    Auch die Märchen die zwischendurch immer wieder erzählt werden sind passend und zeigen die Gefühle der Protagonistin und ihre Vorstellung des Geschehens vom fünfzehnten Sommer.


    Ich liebe dieses Buch und habe es schon mehr als einmal gelesen. Jedes Mal kann ich mich besser in die Charaktere hineinversetzen.
    Es ist  ein einzigartiges, wenn auch kurzes Buch und wirklich lesenswert.





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    skiaddict7s avatar
    skiaddict7vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Thrilling, fast read. Highly recommended!
    A beautiful, thrilling, fast read

    "The Sinclairs are athletic, tall and handsome. We are old-money Democrats. Our smiles are wide, our chins square and our tennis serves aggressive."

    The Sinclairs are a rich American family. They spend their summers on their private Island of the coast of Massachusettes, Beechwood Island. The family includes Harris Sinclair and his wife, as well as his three daughters and their partners, and seven grandchildren. The book is written in the perspective of Cadence "Cady" Sinclair, the eldest grandchild. She describes the summers the family spends on the island - starting from when she is around 8 years old. The "liars" include herself, her cousins Johnny and Mirren, and Gat, a family friend. They are all the same age and get along beautifully. The book describes summer after summer they spend together. We find out at the beginning of the book that in "Summer fifteen", when they were fifteen years old, there was a horrible accident involving Cadence. She does not remember what lead up to it or how it happened. She just knows that after the accident, she suffers from terrible migraines. Seems there is a whole lot she cannot remember. In summer seventeen, she returns to the Island and slowly but surely starts remembering more than she ever wanted to know...

    I loved this book. It was a quick read, I could not put it down. Lockhart writes very much in the perspective of a fifteen-year old, the sentences are quite short but sweet. The "liars" have a beautiful relationship. I love how their relationship develops, especially the one between Cadence and Gat, but also between the grandfather Harris and his daughters. I did not foresee what was coming, even though looking back there were quite a number of hints throughout Cady´s story. I was truly shocked to get to the end. A beautiful read that I can highly recommend.

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    Booklove91s avatar
    Booklove91vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Großartige Story!
    Verdrängung

    Inhalt:
    Spending the summers on her family's private island off the coast of Massachusetts with her cousins and a special boy named Gat, teenaged Cadence struggles to remember what happened during her fifteenth summer.

    Meine Meinung:
    "We were liars" ist ein unglaublich tolles und berührendes Buch.

    Das Cover passt sehr gut zur Geschichte und gefällt mir gut, ebenso die Innengestaltung (Stammbaum, Inselkarte...).

    Am Anfang klingt alles "rosarot" und perfekt.
    Eine Insel für eine große Famlie, auf welcher jede Einheit ein eigenes hübsches Haus hat. Klingt nach einer Urlaubsidylle, doch der Schein trügt. Wo jeder vermutet, dass diese Personen glücklich sein müssten kommt Neid und Missgunst ins Spiel und vier Menscchen, die dem ein Ende bereiten wollen.

    "ME, JOHNNY, MIRREN, and Gat. Gat, Mirren, Johnny, and me.
    The family calls us four the Liars, and probably we deserve it. We
    are all nearly the same age, and we all have birthdays in the fall. Most years on the island, we’ve been trouble." (ZITAT)

    Das Ende ist nahzu überraschend, ergreifend und perfekt.

    Die "Es war einmal"-Geschichten zwischendrin finde ich großartig und gelungen.

    Hiermit eine absolute Empfehlung meinerseits - auch eine gute Lektüre für "Englisch-Anfänger", da das Buch sich durch den schönen Schreibstil flüssig und leicht lesen lässt. Hinzu kommt, dass es auch ziemlich dünn ist, was der Geschichte allerdigs überhaupt keinen Abbruch tut.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor einem Jahr
    We were Liars

    Inhalt:


    We are Sinclairs.
    We live, at least in the summertime,  on a private island off the coast of Massachusetts. Perhaps that is all you need to know. Except that some of us are liars.  

    A beautiful and distinguished family. A private island. A brilliant, damaged girl; a passionate political boy. A group of four friends - the Liars -  whose friendship turn destructive. A revolution. An accident. A secret. Lies upon lies. True love. The truth.  

    Meine Meinung

    Ich habe mich aufgrund der Empfehlung der lieben Sarah, deren Blog ich euch  hier verlinke, dazu entschlossen, dieses Buch zu lesen! "We were Liars" ist nämlich ihr Lieblingsbuch und schon seit einer Weile steht es auf meiner Wunschliste. Vor einigen Wochen habe ich bei Amazon die "Deluxe-Edition" entdeckt, die noch weiteres Zusatzmaterial zur Geschichte, sowie eine Signatur der Autorin enthält. Da musste ich direkt zuschlagen! Ich habe die Inhaltsangabe mit Absicht nicht erweitert, denn ich finde es ist bei diesem Buch sehr wichtig, so wenig wie möglich über die Handlung zu verraten. Ich möchte euch keinesfalls etwas vorwegnehmen und das kann bei dieser Geschichte sehr schnell passieren! Deshalb würde ich euch empfehlen, wirklich nur anhand dieser kleinen Inhaltsangabe zu entscheiden, ob ihr das Buch lesen möchtet und euch nichts genaueres durchzulesen: Nur dann wird es ein tolles Leseerlebnis!♥


    Der Schreibstil von E.Lockhart ist sehr jugendlich und erfrischend. Ich habe das Buch auf englisch gelesen und bin auch sehr froh mich dafür entschieden zu haben, denn ich glaube nicht, dass die Übersetzung alles aufgreift, was ich gelesen habe! Das Buch ist auf eine ganz besondere Art und Weise geschrieben, die ich so noch nirgends gelesen habe. Es war wirklich toll, auch wenn ich mich zu Beginn erst einmal stark an die Geschichte gewöhnen musste... Man wird als Leser direkt ins Geschehen geworfen, auf diese Privatinsel und in die Sinclair-Familie, die wirklich einzigartig ist. Jeder versteckt sich hinter seiner eigenen Fassade, es wird sich gegenseitig belogen und ein sehr großer Wert darauf gelegt, dass die Familie nach Außen hin einen makellosen Eindruck hinterlässt! Unsere Protagonistin ist Cadance, die uns ihre Geschichte erzählt. Es geht um Liebe, Familie, einen Unfall, der Gedächtnislücken mit sich bringt und um Lügen. Lügen. Lügen. Lügen. Die sogenannten "Liars" sind Cousins und Cousinen, bis auf Gat, der ist mit keinem aus der Sinclair-Familie verwandt. Aber dafür total verliebt in Cadance. Die Gruppe von Freunden ist einfach unzertrennlich, geht durch dick und dünn und jeder würde für jeden ins Feuer steigen! Bis ein Unfall alles verändert: Cadance erwacht im Krankenhaus, kann sich an nichts mehr erinnern, hört ihre Freunde tuscheln, sieht, wie diese sich komisch verhalten und weiß nicht mehr, wo ihr der Kopf steht. Wem kann sie noch glauben? Was ist damals wirklich passiert? Und kann sie ihre Liebe retten?


    Ich finde Cadance wirklich sehr sympathisch, auch wenn wir sie nicht so genau kennenlernen im Buch! Ihre Liebesgeschichte mit Gat hat mir gut gefallen, auch wenn sie nicht im Vordergrund der Geschichte steht. Die "Lairs" zu erfinden, ist eine wirklich tolle Idee und so eine Art Freundschaft habe ich bisher in keinem Buch und keinem Film erlebt! Das Buch ist eine gute Mischung aus Spannung, Liebe und Emotionen, wobei mich ein Ende erwartete, mit dem ich so niemals gerechnet hätte! Wow! Trotzdem muss ich leider eine Katze abziehen, denn für mich waren die Ereignisse, die zu eben diesem Ende führten, leider nicht besonders nachvollziehbar. Generell wirkte das Buch auf mich eher "unrealistisch". Trotzdem hat es mir sehr gut gefallen und ich empfehle die Geschichte auf jeden Fall weiter!

    Bewertung:

    Ich vergebe 4/5 Sterne für " We were Liars" und danke Sarah für die Empfehlung!♥

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    vivreavecdeslivress avatar
    vivreavecdeslivresvor einem Jahr
    We were liars | Rezension

    Ein Buch, von dem alle schwärmen, die es gelesen haben?  Das musste ich haben. Egal, ob es ein englisches ist oder nicht. Ich hielt das Buch also in den Händen und war mir ein wenig unschlüssig. Wie finde ich das Cover jetzt. Schön, weil es so einzigartig ist? Oder zu sehr zusammengewürfelt? Egal, wie ich antworten würde, nimmt man den Schutzumschlag ab, ist es noch tausendmal schöner, mit einem silbernen Buchrücken, leicht ausgefranster Optik und alter Buchbindertechnik. Und wenn man das Buch aufschlägt, ruft man ziemlich sicher vollkommen verzückt 'Eine Karte'. Tatsächlich sind schöne Illustrationen eingebaut, um sich die Insel und den Stammbaum der Familie Sinclair besser vorzustellen können. Man muss nicht wirklich viel über das Buch wissen, damit wurde auch ziemlich Marketing im englischen Raum gemacht. In dieses Buch muss man ohne jegliche Erwartungen oder Vorstellungen starten. Dem stimme ich tatsächlich zu, auch wenn ich zu Anfang dachte, dass das nur gesagt wird, um diesen mythischen Reiz ausspielen zu können. Deswegen ist es für mich nun auch nicht wirklich einfach, über das Buch zu schreiben. Und den Plottwist. Niemand hat ihn erwartet, niemand hat mit so etwas gerechnet, schreiben alle Kritiker im Internet. Ich auch nicht. Obwohl ich einige Verdachte hatte. Wenn man mitten in diesem Plot steckt, beginnt man sich einiges zu fragen. Denn man will verstehen.
    Die Charaktere wurden ziemlich ausgefeilt, das hat man gemerkt. Trotzdem habe ich als Leser keine Verbindung gespürt, oder gar eine Beziehung zu einem Charakter aufgebaut. Alle wirkten sie auf mich wie eine lustlose, gelangweilte Jugend, von den Erwachsenen gar nicht erst zu sprechen. Und trotzdem, was, wie ich finde, E. Lockharts Talent aufzeigt, interessiert man sich für die Geschichte, für die Wahrheit. Das Englisch im Buch ist nicht sonderlich schwer, aber in die einfachste Kategorie würde ich das Buch auch nicht stecken, weil die Sprache ziemlich täuscht. Durch die kurzen Abschnitte und dem einfachen Grundvokabular hat mein Kopf ständig umgeschaltet, sodass ich die Zeilen nur überflogen habe, und dabei den Kontext gar nicht mehr verstanden haben, weil ich in einem losen Haufen Wörter verloren war. Ich  weiss nicht, wie genau ich die Situation beschreiben konnte, aber Anfänger lesen doch meistens sehr genau, deswegen kann ich genau denen dieses Buch sehr ans Herz legen. Das Buch ist in fünf grobe Teile eingeteilt, in dem jeder spezifischer und expliziter die Wahrheit ansteuert, die schlussendlich ans Licht gelangt. Darin gibt es dann, ich mag sie nicht Kapitel nennen, sondern nummerierte Abschnitte. Da die Thematik nicht wirklich schwer greifbar ist, finde ich es hier ausserordentlich gelungen, da diese kurzen Abschnitte es zulassen, einen schnellen Schluss zu finden, aber man trotzdem nie wirklich aus der Geschichte fällt. Denn man verfolgt die Geschehnisse im Kopf weiter. Was könnte es jetzt sein? Wie? Warum? Das Buch nimmt einen völlig anderen Verlauf, als man erwartet, nachdem der Beginn eher belanglos zur Sache ging. Man erwartet regelrecht nichts mehr, schon gar nichts überraschendes, besonderes, obwohl man weiss, dass da noch etwas kommen muss. Und dann kommen Häppchen der Wahrheit ans Licht, aber nie ein Gesamtbild, welches man sich selbst zusammenstückelt. Um dann mit dem Originalbild überrascht wird. Und ja, ich kann nicht mehr zu dem Buch sagen. Müsste ich es in fünf Worten zusammenfassen, dann wäre das erste Wohl Surprice. Und dann würde ich nichts mehr hinzufügen. Denn man kratzt ständig an der Grenze eines Spoilers, was einfach zu schade ist, weil es das Buch einfach ausmacht. Das Buch wurde ziemlich gehypt, und ich weiss, dass ich euch noch neugieriger mache, mit dieser Rezension. Aber ich kann euch das Buch auch nur empfehlen. Ja, ihr wisst wohl so langsam schon, dass es mich völlig überrascht hat, aber ich möchte auch unbedingt auf etwas anderes eingehen. Und das ist der Schreibstil. Wenn man eher selten auf Englisch liest, ist dieser eher schwer einzuschätzen. Aber das Englisch in diesem Buch war so einfach und zugleich so wundervoll poetisch, dass es mich manchmal wirklich zu Tränen gerührt hat, völlig abgesehen vom Inhalt. Zwei wunderschöne Beispiele möchte ich  euch hier nennen.Mirren. She is sugar, curiosity, and rain. Mirren. Sie ist Zucker, Kuriosität und Regen.Was mir hier gefällt ist natürlich die Zusammenwürflung dieser Nomen. Zuerst scheinen sie zufällig, und dann aber meint man, durch diesen Satz mehr über einen Menschen zu wissen, als nach jeder einseitigen Beschreibung. Poetischer, einfacher und besser könnte man einen Menschen wohl nicht beschreiben. He is a Person who can't fake a smile but smiles often. | Er ist eine Person, die kein Lächeln vortäuschen kann und doch oft lächelt.Auch hier eine Beschreibung. Wie geschrieben sind die Personen wunderbar sorgfältig erschaffen worden, und auch wenn sie wahnsinnig positiv klingen, ist es wohl nicht mal wirklich erwünscht, dass man sie in sein Herz schliesst. Und auch wenn man das nicht wirklich tat, wie ich es schon oft erwähnt habe, möchte man am Ende, ein bisschen zerstört, ein bisschen traurig, ein bisschen gebrochen das Buch und ganz Beechwood Island umarmen. Obwohl man die Personen nicht mag. Weil sie es genau darauf auslegen. Ich kann das Buch und das Leseerlebnis nur schwer in Worte fassen, möchte es euch aber gerne ans Herzen legen. 
    http://wonderful-ne-books.blogspot.ch/2015/04/we-were-liars-rezension-e.html

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    Keksisbabys avatar
    Keksisbabyvor 2 Jahren
    Suche nach der Wahrheit

    „Wir Sinclairs sind athletisch, groß und gut aussehend. Wir sind Demokraten aus dem alten Geldadel. Unser Lächeln ist breit, unser Kinn markant und unsere Tennisaufschläge sind aggressiv.“ Jeden Sommer verbringen die Familien zusammen auf der Insel. The Liars das sind die ältesten Enkel der Dynastie und ein Junge mit indischen Wurzeln, den der Freund einer der Töchter in die Familie bringt. Candance verliebt sich in Gat und verbringt mit ihm einen wundervollen Sommer bis sie im Krankenhaus erwacht. Sie kann sich nicht erinnern was geschah, nur das sie allein schwimmen ging und sich den Kopf gestoßen hat. Seit dem leidet sie unter furchtbaren Migräneattacken und färbt ihre Haare schwarz. Sie will sich erinnern, aber niemand möchte mit ihr darüber reden was in jener Nacht geschah. Auch die Medikamente helfen nicht, erst als sie zwei Jahre danach auf die Insel zurückkehrt, setzen sich langsam die Puzzleteile zu einem Bild zusammen.

     

    Ich habe „We were liars“ im Original gelesen. Und war begeistert von dem Buch. Was deutsche Editoren dem Cover und dem Titel angetan haben, fand ich daher furchtbar. Das Cover ist absolut nichtssagend im Vergleich zur englischen Version, es erinnert mich eher an Hanni und Nanni Abenteuer im Internat.  Zudem hätte mich der Titel „Solange wir lügen“, nicht zum Lesen animiert. Dann aber hätte ich eine großartige Geschichte verpasst, die genial vom Aufbau ist und mit deren Ausgang man nicht rechnet. Zunächst scheint alles Friede, Freude, Eierkuchen. Eine reiche, athletische amerikanische Vorzeigefamilie vom alten Geldadel, klingt nach einem einfachen Leben. Nach endlosen, vergnüglichen Sommern auf einer Privatinsel. Und so wie Candance es beschreibt ist dem auch so, bis zu ihrem Unfall. Doch als sie sich zwei Jahre nach ihrem Unfall zu erinnern beginnt, bröckelt die Fassade. Es begann mit dem Tod ihrer Großmutter. Der despotische Vater hält die finanzielle Karotte vor die Nase seiner drei Töchter, die sich das bieten lassen müssen, weil sie nie gelernt haben, eigenständig zu sein und sich ihr Geld selbst zu verdienen. Sie beginnen Streit um Immobilien, Fonds und Land und würden sich am liebsten gegenseitig die Augen auskratzen, während der Großvater seine Macht als Familienoberhaupt zu genießen scheint.

    Als sie beginnen die Enkel vor ihren Karren spannen zu wollen, rebellieren diese und das endet tragisch. Insbesondere Candance Versuche ihre Geschichte und ihre Erkenntnisfortschritte in Märchen zu fassen, macht die besondere Situation erst deutlich und ich finde dieses stilistische Mittel wundervoll. Man muss als Leser die Hauptfigur nicht einmal mögen und dennoch sitzt man am Ende des Buches da und weint, um all das was sie verloren haben. Manchmal weiß man eben erst wie reich man wirklich war, wenn man etwas Wertvolles verliert.

     

    Diese Geschichte hat mich angelockt mit ihrem englischen Titel und Cover und ich wurde belohnt, mit einer wirklich klaren Botschaft. Geld bringt die Besten zu Fall und manchmal fällt man ins Bodenlose.

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