E. M. Cioran Syllogismen der Bitterkeit

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Inhaltsangabe zu „Syllogismen der Bitterkeit“ von E. M. Cioran

Das Denken des Schriftstellers und Philosophen Cioran lebt von äußerster Radikalität. Syllogismen sind Schlußfolgerungen. Sie gehorchen der deduktiven Methode. Vom Allgemeinen schließen sie auf das Besondere. Aus der Welterfahrung der Bitterkeit erschließt sich die ›Atrophie des Worts‹, der ›Zirkus der Einsamkeit‹, der ›Taumel der Geschichte‹, erschließen sich die ›Quellen des Leeren‹. Dies sind einige der zehn Titel, denen Cioran seine ›Syllogismen‹ unterstellt. Diese selbst sind Aussagen von aphoristischer Kürze, vorwiegend beschränkt auf einen einzigen Satz, selten über drei Sätze hinausgehend. Vom Aphorismus gewohnter Art unterscheiden sie sich durch den gleichbleibend düsteren Ernst und durch Widerspruchsfreiheit; sie widersprechen sich nicht, sie sind einhellig im Widerspruch gegen die Welt, wie sie, nach Überzeugung des Autors, war, ist und sein wird, Bruchstücke eines Systems der Absage an die Geschichte. (Quelle:'Flexibler Einband/01.09.1980')
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