E. M. Forster

 3,8 Sterne bei 307 Bewertungen
Autor von Wiedersehen in Howards End, Zimmer mit Aussicht und weiteren Büchern.
Autorenbild von E. M. Forster (©kein Urheberrecht mehr)

Lebenslauf von E. M. Forster

Edward Morgan Forster wurde am 1. Januar 1879 in London geboren. Ein Jahr nach seiner Geburt verstarb sein Vater der als Architekt tätig war. Er wuchs bei seiner Mutter Anne Clara Wichelo Forster und seiner Tante auf. Forster studierte in Cambridge, trat einer Geheimgesellschaft namens Cambridge Apostles bei und bereist außerdem Griechenland und Italien. Danach beginnt er mit dem Schreiben und veröffentlicht zu erst die Kurzgeschichte Albergo Empedocle und darauf vier weitere Romane. Die Jahrhunderwende erlebt er nicht nur auf seinen Reisen, sondern verarbeitet sie auch in seinen Romanen, indem er den Wandel von der viktorianischen Epoche in das neue Zeitalter einfließen lies. Für seinen fünften Roman bereiste Forster drei Mal Indien bevor er ihn zwölf Jahre nach Beginn endlich abschließen konnte. Forster gehörte zeitweise der Bloomsbury Group an und verstarb am 7. Juno 1970 in Coventry.

Alle Bücher von E. M. Forster

Cover des Buches Wiedersehen in Howards End (ISBN: 9783596158980)

Wiedersehen in Howards End

 (86)
Erschienen am 01.07.2005
Cover des Buches Zimmer mit Aussicht (ISBN: 9783596521432)

Zimmer mit Aussicht

 (55)
Erschienen am 24.05.2017
Cover des Buches Maurice (ISBN: 9783596158997)

Maurice

 (47)
Erschienen am 01.11.2005
Cover des Buches Die Maschine steht still (ISBN: 9783455405712)

Die Maschine steht still

 (37)
Erschienen am 14.10.2016
Cover des Buches Auf der Suche nach Indien (ISBN: 9783945386132)

Auf der Suche nach Indien

 (11)
Erschienen am 01.10.2015
Cover des Buches Engel und Narren (ISBN: 9783485006538)

Engel und Narren

 (2)
Erschienen am 01.06.1997
Cover des Buches Das künftige Leben (ISBN: 9783939542728)

Das künftige Leben

 (1)
Erschienen am 01.09.2009

Neue Rezensionen zu E. M. Forster

Cover des Buches Die Maschine steht still (ISBN: 9783455405712)PoeEA1809s avatar

Rezension zu "Die Maschine steht still" von E. M. Forster

Eine Fingerübung des Autors
PoeEA1809vor 2 Monaten

"Die MASCHINE ernährt uns, kleidet uns und bietet uns Obdach. Durch sie sprechen wir miteinander, durch sie sehen wir einander, in ihr gründet unser Sinn." (Seite 61)

Ersetzt man MASCHINE durch INTERNET beschreibt man de facto das Heute. Da bleibt nur zu hoffen, dass es für die Welt von heute nicht ganz so dick kommt, wie in Forsters Vision, wenn die Maschine plötzlich zum Stillstand kommt.  

Ein interessantes Gedankenspiel des Autors. Allerdings hätte er mehr aus dieser Geschichte machen können. 

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Cover des Buches Die Maschine steht still (ISBN: 9783742409737)K

Rezension zu "Die Maschine steht still" von E. M. Forster

Hörspiel - SciFi/Fantasy.
kvelvor 2 Jahren

Inhalt, gemäß
Verlagshomepage:
Platz 2 der hr2-Hörbuchbestenliste Oktober 2019.


E.M. Forsters »Die
Maschine steht still« als Hörspiel mit Achim Buch, Susanne Sachsse,
Rafael Stachowiak u. v. a.


Auf der Erde
herrscht das Chaos, das menschliche Leben wurde unter die
Erdoberfläche verlagert. Dort leben die Menschen in winzigen Waben,
interagieren nur noch über telematische Verbindungen und lassen ihre
Lebensfunktionen durch »Die Maschine« regulieren, die angebetet
wird wie eine Gottheit. Was niemand zu bemerken scheint: Das Summen
der Maschine scheint sich zu verflüchtigen …


Der Audio Verlag
veröffentlicht das Hörspiel zu E. M. Forsters »Die Maschine steht
still«, das bei den ARD-Hörspieltagen 2018 den Publikumspreis
gewann: Von Felix Kubin fulminant inszeniert und musikalisiert und
mit hochkarätiger Besetzung ist die NDR-Produktion ein Muss für
Sci-Fi-Fans und Liebhaber aufwendig produzierter Hörspiele!


»#0048 – alles
schläft, einsam wacht«


Bereits 1906 entwarf
E.M. Forster eine erschreckende Dystopie, die heute als überspitzte
Version unserer Realität erscheint: Reale Begegnungen gelten als
unhygienisch, Sonnenlicht wird gefürchtet und alltägliche
Bedürfnisse werden ausschließlich per Knopfdruck befriedigt. Von
Daseinsängsten und unnötigen Gedanken befreit die »narkoleptische
Pause«, eine täglich von der Maschine herbeigeführte künstliche
Ohnmacht, die eine seelische Regeneration bewirken soll. Doch der
maschinierten Welt steht eine Katastrophe bevor: Als der rebellische
Kuno erkennt, dass die Maschine bald stillstehen wird, wagt er das
Undenkbare.


Die NDR-Produktion
mit Achim Buch, Susanne Sachsse, Rafael Stachowiak u. v. a.


Achim Buch, Susanne
Sachsse, Rafael Stachowiak und viele andere erwecken E. M. Forsters
erschütterndes Zukunftsszenario in der Produktion des NDR vor einer
eindrucksvollen Soundkulisse von Felix Kubin zum Leben. Und machen
deutlich, dass »Die Maschine« längst Einzug in unsere Gegenwart
gefunden hat. Vom ersten Moment an tauchen die Hörer in eine Welt
ein, die es zu verhindert gilt. Ein brillant inszenierter
Denkanstoß.»Die Maschine steht still« ist bei DAV erhältlich und
umfasst 1 CD.


Anmerkung:
Der CD
ist ein Booklet beigelegt, welches man am besten bereits vor dem
Hören lesen sollte.


Wichtig: Dieses
enthält auch ein „Glossar zu den im Hörspiel genutzten
Interjektionen (= Ausrufewort, Empfindungswort) in Maschinensprache“.


Meine Meinung:

Die Vorlage aus dem
Jahre 1909 kenne ich nicht.
Es war eine dystopische Erzählung,
welche erst im Jahre 1971 erschien ist und 2016 ins Deutsche
übersetzt wurde.


Diese Adaptierung
als Hörspiel finde ich mit einer Laufzeit von ca. 1 ¼ Stunden doch
an der einen oder anderen Stelle als zu kurz gefasst.


Prinzipiell finde
ich dies ein sehr gut gesprochenes Hörbuch.


Jedoch fragte
ich mich, warum kann ein Hörspiel nicht einfach ein Hörspiel
sein.
Warum muss darin unbedingt ein Chor vorkommen?!
Mir hatte
dieses Hörspiel somit eher den Eindruck eines modernen Theaters
vermittelt.
Was meiner Meinung nach, der Sache nicht gut getan
hat. Also ich hätte jedenfalls gut darauf verzichten
können.
Bezeichnung gemäß dem Booklet als „Arien einer
retrofuturistischen Steampunk-Pop-Oper“.


Auszug aus dem
Booklet:
„Gänzlich anders als E.M. Forster lässt Kubin die
Maschine nicht nur summen, er verleiht ihr sogar Stimmen und lässt
sie eine Antwort auf ihre Konstrukteure, die Menschen, formulieren:
'Die Maschine als technologische Mutter muss an einem bestimmten
Punkt ihre Parasiten abwerfen, um sie wieder in einen erwachsenen
Zustand zu versetzten, sie zurück 'in die Welt' zu werfen.' - so
Kubin. Seine mit kühler Vernunft handelnde Maschine stellt in einem
ihrer Monologe fest, dass die Wabenbewohner an ihren unkontrolliert
wuchernden Archiven und der zunehmenden Regungslosigkeit ihrer Kultur
scheitern. Trotz der Leistungsfähigkeit der Technologie verstopfen
die Systeme an der Seichtigkeit und Masse der Informationen, die
Menschheit degeneriert sozial. Neben dieser systemkritischen
Betrachtung ist Kubins entschiedenstes Text-Update eine
Neuformatierung des Endes: Die Bewohner der unterirdischen Welt
werden im Hörspiel nicht in einem zerstörerischen Blutbad ertränkt,
sondern von der Maschine in einen endlosen Schlaf versetzt.“


Fazit: Thematisch
gut, aber man muss nicht alles Alte auf Modern aufarbeiten.

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Cover des Buches The Machine Stops (ISBN: 9781409903291)chumas avatar

Rezension zu "The Machine Stops" von E. M. Forster

Stellen Sie sich vor ...
chumavor 2 Jahren

... es gäbe nichts mehr, worüber Sie sich Gedanken machen müssten. Sämtliche Bedürfnisse werden per Knopfdruck erfüllt – Essen, Schlafen, Kommunikation, ja sogar die Luft zum Atmen stehen immer bereit, sind jederzeit abrufbar und vereinheitlicht. Eigene Erfahrungen zu machen gilt als verwerflich und Berührungen oder direkter Kontakt zu anderen Menschen sind unnötig und unerwünscht. DIE MASCHINE, ein Supercomputer, kontolliert alles und jeden. Das letzte verbliebene Druckwerk ist das Handbuch der Maschine, welches als Bibel gilt, in dem die Unfehlbarkeit stets nachgelesen werden kann. Die Menschen leben unter der Erde in wabenförmigen Kapseln und haben jeden Bezug zur Natur verloren.

Doch es gibt einen jungen Mann, der wissbegierig und neugierig ist. Kuno ist nicht angepasst und findet einen Weg, unerlaubt an die Oberfläche zu gelangen. Als er seine Mutter Vashti um ein Gespräch von Angesicht zu Angesicht bittet, reist sie schließlich nach langem Zögern widerstrebend zu ihm. Sein Bericht erschüttert sie zwar aber kann die Ketten ihres festgefahrenen Denkmusters nicht sprengen.

Erst als Kuno später andeutet, dass DIE MASCHINE nicht mehr lange funktionieren wird und sich Unregelmäßigkeiten und Fehler häufen, bröckelt ihr Weltbild allmählich. Und dann steht DIE MASCHINE plötzlich still.

Leseeindruck & Fazit
Was für eine beeindruckende Novelle, verfasst von dem damals gerade mal dreißigjährigen Edward Morgan Forster, der bereits 1909 einen beinahe angsteinflößenden Weitblick bewiesen hat. Denn mal abgesehen davon, dass wir nicht ausschließlich unter der Erde leben, trifft Vieles von der hier beschriebenen Technologie und unser Umgang mit dieser auf unsere heutige Zeit zu. Und deshalb liest sich diese dystopische Erzählung auch wie eine Warnung. Sie ist ein Appell an die Leser, sich selbst und die geschaffene Abhängigkeit von Maschinen (Internet) zu reflektieren, die Natur – unsere Natur – nicht außer Acht zu lassen.
Und so liest man die letzte Zeile dieses Buches und sieht sich unwillkürlich mit einer unangenehmen Frage konfrontiert: Kann ich selbst noch in einer Welt ohne Computer und Internet leben? Wer diese Frage mit "Nein" beantworten muss, der sollte zumindest sein Tun überdenken und sich bewusst machen, wie viel er von sich selbst preisgibt und freizügig mit der Welt teilt. Selbstbestimmung ist ein wichtiges Merkmal des Menschseins und darf deshalb nicht verloren gehen.

"The Machine Stops" (Deutsch: "Die Maschine steht still") ist eine unbedingt lesenswerte Novelle, die zu Recht 1965 zu einer der besten Erzählungen aller Zeiten gewählt wurde. In ihrer Kürze ist sie unglaublich dicht geschrieben und hallt noch sehr lange nach.

– 4,5 von 5 Sterne –

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Gespräche aus der Community

Ich freue mich, eine für die Teilnehmer der Romane-Challenge exklusive Leserunde zu dem Klassiker "Zimmer mit Aussicht" von E.M. Forster eröffnen zu dürfen.

Zur Ausgabe

Ein wunderschöner Liebesroman. Eine brillante Gesellschaftskomödie.

Florenz um 1900. Auf einer Bildungsreise in Italien begegnet die junge Lucy Honeychurch dem unkonventionellen George Emerson und verliebt sich. Cousine Charlotte, Reisebegleitung und rigorose Anstandsdame, ist schockiert, denn George gehört nicht den gesellschaftlichen Kreisen an, in denen Lucy sich bewegt.
E.M. Forster konfrontiert in diesem mit spielerischer Leichtigkeit und dezenter Ironie erzählten Roman die erstarrten Konventionen des englischen Bürgertums mit der vital-sinnlichen, mediterranen Lebensweise.


Über E.M. Forster

Edward Morgan Forster (1879-1970), einer der bedeutendsten englischen Prosaisten des 20. Jahrhunderts und längst ein Klassiker der englischen Literatur, erlangte mit "Auf der Suche nach Indien", dem wohl berühmtesten Indien-Roman des 20. Jahrhunderts, Weltruhm. Zu seinem Werk gehören fünf weitere Romane, Erzählungen und Essays. Nach längeren Aufenthalten in Indien lebte er von 1927 bis zu seinem Tod in Cambridge.

Zusammen mit den S. Fischer Verlagen lade ich euch zu einer Leserunde zu diesem Klassiker ein.

Für die Leserunde werden vom Verlag 5 Freiexemplare zur Verfügung gestellt. Diese werden nur unter den Interessenten verlost, die an der Romane-Challenge teilnehmen. Jeder kann aber auch mit eigenem Exemplar teilnehmen!

Wer ein Exemplar gewinnen möchte, kann sich bis zum 27.11.2014 unter der Rubrik "Bewerbung/Ich möchte mitlesen" mit Angabe des Links zum jeweiligen Sammelbeitrag im Thread der Romane-Challenge bewerben.
Die Bücher werden verlost, das heißt, der Zufall entscheidet und jeder Bewerber hat die gleiche Chance, ein Leseexemplar zu gewinnen.

Nichtdestotrotz würde ich mich sehr freuen, wenn ihr bei eurer Bewerbung auch einen Kommentar oder eine Meinung zum Thema dieses Buches schreiben würdet. So entsteht schon vor Beginn der Leserunde ein Austausch.
Schön wäre es natürlich, wenn wir uns über die Liebe und die Konventionen Ende des 19./Anfang des 20. Jahrhunderts unterhalten würden. Was denkt ihr? Fehlt unserer heutigen Zeit etwas von der Romantik und den gesellschaftlichen Normen, die in der Zeit herrschten?

Ich bin gespannt auf eure Bewerbungen!

Eine Bitte: Benutzt die Spoiler-Funktion bei euren Bewerbungen nicht. Danke!

Wichtig:
Im Gewinnfall verpflichten sich die Teilnehmer der Leserunde, innerhalb von ca. vier Wochen zum Austausch in allen Abschnitten sowie zum Schreiben einer Rezension.

240 BeiträgeVerlosung beendet
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Letzter Beitrag von  Postbotevor 6 Jahren
http://www.lovelybooks.de/autor/E.-M.-Forster/Zimmer-mit-Aussicht-1124668518-w/rezension/1130772493/ Nun habe ich es endlich geschafft meine Rezension zu schreiben. Hatte sehr viel um die Ohren. Die Runde hat mir Spass gemacht. LG

Zusätzliche Informationen

E. M. Forster wurde am 31. Dezember 1878 in London (Großbritannien) geboren.

E. M. Forster im Netz:

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