E. M. Forster The Machine Stops

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Inhaltsangabe zu „The Machine Stops“ von E. M. Forster

Features two affecting short stories that combine the fantastical with the allegorical. This book includes "The Machine Stops" and "A Celestial Omnibus". (Quelle:'Flexibler Einband/24.02.2011')

Eine packende Kurzgeschichte.

— Sakuko
Sakuko

Interessanter Kurzfilm, der das Topic des Buches aufgreift: http://vimeo.com/6299587 The Machine Stops by The Freises Brothers.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • Eine Dystopie aus dem Jahr 1909, aber heute aktueller denn je ...

    The Machine Stops
    tripelg

    tripelg

    10. September 2017 um 01:04

    Eigentlich wollte ich mir ja die deutsche Fassung ("Die Maschine steht still") kaufen, aber dann habe ich festgestellt, dass die englische frei verfügbar ist.Die Menschen leben unter der Erdoberfläche, jeder für sich alleine in einem kleinen Raum. Die "Maschine" versorgt sie mit Lebensmitteln, hält sie gesund und liefert die Kommunikationsinfrastruktur, über die sich die Menschen über unterschiedliche Themen austauschen. Informationen aus erster Hand gelten als extrem gefährlich, am besten gelten die aus zehnter Hand. Die Wohnung wird nur dann verlassen, wenn es absolut notwendig ist, und auch dann nur ungern. Fehlverhalten von Menschen kann mit "Heimatlosigkeit", einem Aussetzen an die Erdoberfläche und dem scheinbaren Tod, bestraft werden.Die Protagonistin, Vashti, lebt zufrieden in dieser Welt. Ganz anders als ihr Sohn Kuno, der sich auf der anderen Seite des Planeten befindet und ein Revoluzzer ist, der seine Erfahrungen selbst machen möchte und sich auf die Erdoberfläche begibt, was zwar nicht verboten ist, aber sehr ungern gesehen wird. Die Differenzen zwischen beiden sind unüberbrückbar.Aber dann beginnt die Maschine zunehmend Ausfallerscheinungen zu zeigen, die Reparaturprogramme selbst fallen aus und das Wissen über die Reparatur der Maschine und ihrer Reparaturprogramme ist bei den Menschen längst verloren gegangen. Bis die Maschine schließlich still steht ...Die Kurzgeschichte zeigt einige Analogien zu den später entstandenen Romanen "1984" von George Orwell oder "Fahrenheit 451" von Ray Bradbury, betont aber die Einsamkeit der Menschen, auch wenn diese sie überwiegend gar nicht bemerken.Eine Dystope aus dem Jahr 1909, die mich auch deswegen fasziniert hat, da sie heute aktueller scheint, denn je ...

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  • Eine packende Kurzgeschichte

    The Machine Stops
    Sakuko

    Sakuko

    04. August 2016 um 11:27

    The Machine Stops ist eine frühe Sci-Fi Dystopie, die erstaunliche Parallelen zur heutigen Welt zeigt. In dem Buch wird die Welt von einem Zentralcomputer, der Maschine gesteuert. Alle Menschen leben in unterirdischen, identischen Räumen, zwischenmenschliche Interaktion findet nicht mehr persönlich statt, dennoch hat man tausende Freunde über die Welt verteilt, mit denen man sich über Hologramme und Röhrenpost unterhält. Unterhaltung findet in Form von telefonkonferenzartigen Vorlesungen statt, die jeder halten darf. Ideen sind wichtig, aber persönliche Erfahrungen verpönt. Statt dessen soll eine Idee möglichst oft wiedergekäut werden um möglichst an die Essenz des Gedankens zu kommen. Vashti bekommt eines Tages einen Anruf von ihrem Sohn, der auf der anderen Seite der Welt lebt, mit der Bitte ihn zu Besuchen. Dort angekommen erzählt er ihr von seiner Unzufriedenheit mit der Maschinenwelt und von einem Besuch der Erdoberfläche, wo er Menschen gesehen hat, die außerhalb der Maschine leben. Vashti ist abgestoßen von seinen rebellischen, unmaschinellen Ideen, das sie den Kontakt zu ihm abbricht. Diese Kurzgeschichte ist eine wirklich packende, und gut erzählte Zukunftsvision.

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  • Rezension zu "The Machine Stops" von E. M. Forster

    The Machine Stops
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    01. January 2010 um 12:10

    Diese Short Story von E.M. Forster, 1909 geschrieben, beschreibt eine Welt, in der die Menschen nicht mehr auf der Erde, sondern in oder unter ihr leben und Interaktion nur noch über die Maschine statt findet. Erstaunlich ist an ihr, dass man auch 100 Jahr später den Geist dieser Gedanken genau erfassen kann, dass die Mensch-Maschine-Beziehung, die von Verlustigkeit des Überblicks und der Fassbarkeit durch den Menschen gekennzeichnet ist, schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts kritisch und in einer Weise beschrieben worden ist, wie man das als Zugehöriger zur Welt des technologisierten 21. Jahrhunderts komplett durchschauen kann und dennoch von der Darstellung gefesselt ist und wie das ein zeitgenössischer Leser wohl sehr atemberaubend gefunden haben muss. Man kann hier gewisse Paralellen zu gegenwärtigen Autoren feststellen, auch Juli Zeh setzt sich mit einer Welt auseinander, die durch Maschinen, die METHODE, geleitet wird. E.M. Forster leitet seine Geschichte durch einen Zoom auf eine Familiengeschichte ein. Die Mutter Vashti wird von ihrem Sohn Kuno, der auf der anderen Seite der Welt unter der Erde lebt, angerufen. Er will, dass sie ihn besuchen kommt. Doch in der technisierten Welt, in der Vashti lebt und die sich vor allem über Computerprogramme definiert, man gibt Vorlesungen und sieht sich welche an, alles kann man in seiner Kabine über Knopfdrücke erledigen, man benötigt keinen menschlichen Kontakt mehr, das Anfassen von Menschen gilt sogar als unrein, allein der Gedanke daran ist Vashti widerwärtig. Doch der Anruf von Kuno ist ein wenig erschreckend, Vashti wird sich auf die Reise machen. Von dieser Mikroperspektive wechselt der Erzähler schnell auf eine Makroebene, denn es geht hier um die Darstellung einer Welt, die durch ihre absolute Technisierung und immer wieder stattfindende Spezialisierung langsam, aber unbemerkt durch ihre Nutzer, aus den Fugen gerät, bis keiner mehr in einer solchen Welt funktionieren kann. Immer wieder werden kleine Blick auf Kuno oder Vashti vorgenommen, doch es geht hier letztlich um etwas anderes: eine Warnung vor der unreflektierten Nutzung und Übernahme der Technik steckt in der Kurzgeschichte. Das Genießen und Benutzen unserer Natur, die uns allgegenwärtig noch umgibt, das scheint die logische Schlussfolgerung dieses Buches zu sein, zumindest aber die sinnvolle Nutzung dessen, was von Menschenhand gemacht ist, aber durch diese letztlich vielleicht nicht mehr völlig kontrollierbar ist, weil sie sich immer weiter vom überschaubaren Wissen durch einen Geist absondert. Könnte das paranoide Angst von Seiten Forsters gewesen sein? Sollte das ein Aufruf an eine Gesellschaft sein, die sich durch die Industrialisierung einem Technologisierungsschub ergeben hatte, der den Gedanken an die Unbrauchbarkeit des Menschen möglich machte? Ich bin nicht ganz sicher, wohin Forster mit dieser Kurzgeschichte gehen wollte. Sie ist eine rundum abgeschlossene Kurzgeschichte, die eine Entwicklung, nämlich das Zugrundegehen einer Maschine, die den Mensch regiert, darstellt. Was der Mensch letztlich damit anstellt, wie er seine Freiheit (?) wieder nutzt, das scheint letztlich dem Menschen selbst überlassen zu sein. Interessante Geschichte, die in ihren Bestandteilen immer wieder so aufgegriffen werden wird, deren realitätsbezogene, faktuale Anteile sich mit der Entwicklung unserer Zeit aber immer wieder ändern wird und solche Geschichten unbedingt notwendig macht. Interessant ist hierbei übrigens auch die Welle an produktiver Rezeption dieser Geschichte von Forster. Es gibt einige Filme zu "The machine stops" und auch einen Song von der Band Level 42 mit selben Titel, die die Gedanken von Kuno aufnimmt. [Das einzige Manko an diesem verhältnismäßig teuren Buch ist, dass es so viele unglaublich absurde Rechtschreibfehler in sich birgt, die dem Lesen so manches Mal ein etwas abseitiges Rätsel aufgeben. Es ist letztlich natürlich irgendwie nichts Drastisches, aber der Leser hat immer wieder das Gefühl, dass hier jemand diese Geschichte irgendwo abgetippt hat und dabei die Zehn-Finger-Schreibweise nicht ganz beherrschte. Das sollte bei einem solchen Vertrieb eigentlich nicht passieren.]

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