Wiedersehen in Howards End

von E. M. Forster 
3,6 Sterne bei78 Bewertungen
Wiedersehen in Howards End
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Neles avatar

ein roman über die galante oberschicht im england der 1910er jahre. kann man lesen, muss man aber nicht!

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Inhaltsangabe zu "Wiedersehen in Howards End"

London um 1900: Die Schwestern Margaret und Helen Schlegel sind jung und emanzipiert. Auf Konventionen geben sie nicht viel. Im Gegensatz zu den Wilcox'. Als Helen sich in den jüngsten Sohn verliebt, prallen Leidenschaft und Vernunft, Gefühl und Geschäftsinn aufeinander.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783596158980
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:416 Seiten
Verlag:FISCHER Taschenbuch
Erscheinungsdatum:01.07.2005

Rezensionen und Bewertungen

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    Stephanuss avatar
    Stephanusvor 5 Jahren
    Ein herrlich altmodisches Meisterwerk

    Die Handlung spielt Anfang des 20 Jahrhundert, vor dem 1. Weltkrieg in England. Dort treffen die gebildeten Schwestern Margaret und Helen Schlegel auf die Rest der alten, traditionellen victorianischen Welt in Gestalt der Familie Wilcox.

    Die Lebenswege insbesondere von Margaret und der Familie Wilcox treffen überschneiden sich mehrmals und auch Helen, die verunsicherter wegen der neuen Zeit ist und ihren Platz in der Gesellschaft nicht gefunden hat, gerät in das Aufeinanderprallen der neuen Zeit und den Kampf mit der Tradition des victorianischen Zeitalters.

    Das Buch wirkt auf den heutigen Leser ein wenig altmodisch, da es bereits vor fast 100 Jahren geschrieben worden ist und viele Dinge, die damals ein Skandal waren sind aus heutiger Sicht nicht der Rede wert. Durch die tolle Sprache und den Schreibstil des Autors entsteht ein gewaltiges und wirkmächtiges Bild dieser Epoche vor dem 1. Weltkrieg. Besonders beeindruckend empfand ich die Beschreibungen von Howards End und der Landschaft.

    Das Buch ist weiterhin großartig und immer noch lesenswert und daher zu empfehlen.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 7 Jahren
    Rezension zu "Wiedersehen in Howards End" von E. M. Forster

    Beim Lesen des Buches von Forster entstanden durchaus schöne Bilder vor meinem geistigen Auge. Zu Beginn liest es sich auch sehr flüssig. Im dritten Drittel konnte es sogar mit einiger Spannung aufwarten. Leider hat sich das zweite Drittel für mich sehr in die Länge gezogen, so dass ich kurzzeitig sogar versucht war, abzubrechen.

    Insgesamt erfährt man hier keine "weltbewegende" Geschichte. Das Buch handelt von drei Familien, die sich in unterschiedlichen Situationen so ineinander verstricken, dass es unweigerlich zu einem (zumindest teilweise) tragischen Ende kommen muss. Durchaus interessant ist es aber, zwischendurch Pausen einzulegen und über den tieferen Sinn hinter der Geschichte nachzudenken. Man könnte mit dieser Grundlage ausgiebig über die (Un-)Gerechtigkeit des Lebens diskutieren.

    Alles in allem ein lesenswertes Buch für Vielleser. Es wäre allerdings nicht meine erste Empfehlung für jemanden, der eher selten ein Buch in die Hand nimmt.

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    Sokratess avatar
    Sokratesvor 7 Jahren
    Rezension zu "Wiedersehen in Howards End" von Edward Morgan Forster

    E. M. Forster lässt in "Wiedersehen in Howards End" zwei Welten aufeinander prallen: einerseits die aufgeschlossenen, bohémienhaft lebenden Schwestern Schlegel, andererseits die Familie Wilcox, noch vom Victorianischen Zeitalter mit seinem Konservatismus geprägt. Die Familien treffen sich im Roman immer wieder, es kommt zu vielfältigen Verflechtungen, Verquickungen. Letztlich können die gesellschaftlichen Verwerfungen keinen Frieden bringen in die sich völlig widersprechenden Lebenssphären, in denen beide Familien leben.

    Forsters Drama ist insgesamt weniger optimistisch-unterhaltend wie "Zimmer mit Aussicht", in seiner literarischen Qualität diesem Klassiker jedoch in nichts nachstehend. Eine gelungene, reich bebilderte Sprache, subtiler Humor, prägende Charaktere. Besonders empfehlenswert auch die gleichnamige Verfilmung von James Ivory, der sich auch mit Forsters anderen Romanen als Verfilmung versucht hat.

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    Duffys avatar
    Duffyvor 8 Jahren
    Rezension zu "Wiedersehen in Howards End" von E. M. Forster

    England zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Mehrmals kreuzen sich die Wege der Familien Schlegel und Wilcox. Ein Landhaus in Howards End wird zu einem Mittelpunkt zweier Lebenseinstellungen, wie sie unterschiedlicher nicht sein können. Das Happy-End, wenn man es denn so nennen kann, beinhaltet eine Entwicklung, die bestimmt ist von der großen Frage des Vertrauens, einer Versöhnung nicht nur der Personen, sondern auch der verschiedenen Lebensauffassungen. Mit einer sanften und sensiblen Handschrift schreibt der Autor ein bewundernswertes Stück Poesie. Selbst die markantesten Gegensätze werden eingebettet in eine vorherrschend positive Grundstimmung. Eine bildhafte Sprache verstärkt noch den Eindruck, dass selbst Zufälle ihren festen Platz im Leben haben. Eine demütige Verneigung vor den Fähigkeiten der Menschen, die, wenn sie es nur wollen, Auseinandersetzungen auf überlegte Weise führen zu können. Ein schönes Stück Literatur für diejenigen, die sich auf einfühlsames Erzählen einlassen können.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 10 Jahren
    Rezension zu "Wiedersehen in Howards End" von Edward Morgan Forster

    Obwohl es ja ein Klassiker ist, konnte ich irgendwie keinen richtigen Zugang zu dem Buch finden. Es passiert eigentlich so gut wie nichts und das zieht sich dann halt.

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    schlurchies avatar
    schlurchievor 10 Jahren
    Rezension zu "Wiedersehen in Howards End" von E. M. Forster

    Trotz des altertümlichen Stils ein Meisterwerk und absolut lesenswert!

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 11 Jahren
    Rezension zu "Wiedersehen in Howards End" von E. M. Forster

    Ein schönes Buch, toll geschrieben und mit interessanten Ansichten zum Thema Liebe und Beziehung sowie Armut und Reichtum.

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    S
    Saffijavor 11 Jahren
    Rezension zu "Wiedersehen in Howards End" von E. M. Forster

    Das ist das einzige Buch, das ich gleich zwei Mal gelesen habe.. der Stil ist einfach wundervoll!

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    Neles avatar
    Nelevor 8 Jahren
    Kurzmeinung: ein roman über die galante oberschicht im england der 1910er jahre. kann man lesen, muss man aber nicht!
    Louises avatar
    Louise

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