E. O. Wilson Ameisenroman

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Inhaltsangabe zu „Ameisenroman“ von E. O. Wilson

Schon als Junge macht sich Raff Cody auf in die Wildnis von Nokobee County in Alabama. Dort entdeckt er Flora und Fauna, experimentiert und katalogisiert und wird bald zu einem Naturexperten. Als er für die Abschlussarbeit am College über Ameisen und ihre soziale Organisation forschen darf, ist er überglücklich. Doch wird er nicht Biologe, sondern Jurist. Und als sich Immobilienhaie das Stück unberührte Natur unter den Nagel reißen wollen, kommt es zu einem spektakulären Showdown.

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  • Rezension zu "Ameisenroman" von E.O. Wilson

    Ameisenroman

    Binea_Literatwo

    Frogman - mein Name. Ich bin gern allein. Ich rede nicht gern. Was über mich geredet wird ist mir egal. Ich lebe im Wald. Vor mir haben einige Leute Angst und das ist gut so. Damals, es kommt mir vor wie gestern, war Raff Cody bei mir - ich habe ihm gedroht nicht noch einmal hier her zu kommen. Er war mit seinem Freund da, diese 15jährigen Jungs, diese Rumtreiber. Neugier ohne Ende, aber ich habe ihnen Beine gemacht. Allerdings ist Raff Cody schon ein feiner Kerl, jetzt ist er erwachsen und hat studiert und er setzt sich immer noch für die Natur ein, sehr sogar. Er hat eine Ameisenchronik geschrieben, von dieser ich mehr als angetan bin. Aber genug der Worte, ich möchte wieder alleine sein und hoffe nur, ich seh den jungen Mann hier draußen bei mir kein zweites Mal. Frogman. Ohne Frogman keine Begegnung mit Raff Cody. Ohne Raff Cody keine Ameisenchronik und ohne diese, gäbe es den Ameisenroman nicht. Uns Literatwos hat er bewegt, besser bekrabbelt, fasziniert, nicht mehr losgelassen. Weitere Worte über den Ameisenroman gibt es in der Artikelserie auf Literatwo: http://literatwo.wordpress.com/2011/11/03/ameisen-es-krabbelt-auf-literatwo/

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  • Rezension zu "Ameisenroman" von E.O. Wilson

    Ameisenroman

    Mr. Rail

    17. November 2011 um 06:58

    „Seine enge Verbundenheit mit dem Nokobee Tract stellte den moralischen Kompass dar, der ihm sein ganzes bemerkenswertes Leben hindurch die Richtung angeben sollte…“ So lernen wir Raphael „Raff“ Semmes Cody" kennen. Als naturverbundenen Heranwachsenden, dessen Leben im Nokobee County nahe der Kleinstadt Clayville von nichts mehr geprägt wird, als von der einzigartigen Schönheit der Flora und Fauna, die ihn umgibt. Raff steht allerdings ziemlich alleine da mit seiner romantischen Liebe zur Natur – seine Leidenschaft lässt ihn zum Außenseiter werden. Freunde, Familie und Mitschüler beäugen ihn mehr als skeptisch und halten ihn für einen Sonderling. Mir persönlich ist er schon auf den ersten Seiten des „Ameisenromans“ (im Original: Anthill) mehr als sympathisch. Ich stehle mich an seiner Seite davon, teile sein schlechtes Gewissen, als wir gemeinsam mit seinem Cousin ein Boot „ausleihen“ und folge beiden auf einer langsamen Fahrt, den malerischen Chicobee River entlang. Raff fühlt anders, nimmt anders wahr und ist hypersensibel für die Umwelt, die seinen Lebensraum darstellt. Mit Menschen kann er weniger gut umgehen, als mit all jenen Lebewesen, die oftmals kaum wahrzunehmen sind. Ich freue mich darauf, mich noch viel weiter mit ihm treiben zu lassen, seinen Erkundungstouren zu folgen und gemeinsam mit ihm Zeuge der Entstehung und des Untergangs von vier Ameisenvölkern zu werden. Seine Ameisenchronik, eigentlich Raffs College-Abschlussarbeit, steht im Zentrum dieses Buches. Es ist ein besonderer Lesespaß, mit ihm durch die Wildnis Alabamas zu streifen und einfach erleben zu dürfen, wie ein Mensch aufwächst, dem die Natur mehr am Herzen liegt als seine eigene Zukunft. Die scheint zwar vorprogrammiert – mit diesem Hintergrund und dieser Motivation kann der Weg nur in den beruflichen Naturschutz oder in die Wissenschaft führen. Aber es kommt wohl anders als erwartet. Raff entscheidet sich für ein Jurastudium in Harward – damit war nicht zu rechnen. Die Kreise seines Lebens schließen sich erst dann, als er erfährt, dass ein Immobilienkonzern versucht, sich die Landschaft seiner Jugend auf illegale Weise anzueignen. Ein besonderer Roman, der vom zweimaligen Pulitzerpreisträger in der Kategorie Sachbuch, E.O. Wilson geschrieben wurde und einen tiefen Einblick in die Nöte unserer Umwelt gewährt. Dabei wechseln die Perspektiven vom ganz Kleinen (den Ameisen) über das etwas Größere (unseren Freund Raff) bis hin zum ganz Großen (dem ökologischen System von Mutter Erde). Es gelingt ihm hierbei, sein großes Fachwissen als einer der führenden Biologen und Ökologen in einen Roman einfließen zu lassen, um auch uns für die großen Themen unserer Zeit zu sensibiblisieren. Zur Artikelserie über den Ameisenroman auf Literatwo: http://literatwo.wordpress.com/2011/11/03/ameisen-es-krabbelt-auf-literatwo/

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