E. S. Schmidt Die zweite Finsternis

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Inhaltsangabe zu „Die zweite Finsternis“ von E. S. Schmidt

In der Endlosigkeit der kanadischen Wälder stürzt ein außerirdisches Schiff ab und entlässt seine gefährliche Fracht: Reaper – telepathische Raubechsen, groß wie Löwen, mit enormer Reproduktionsfähigkeit und unersättlichem Hunger.
Hinter hohen Mauern, zusammengedrängt in den ehemaligen Metropolen, harren die letzten Menschen aus. Die einzigen, die sich den Reapern entgegenstellen können, sind genetisch optimierte Krieger, die in Mönchsorden zu absoluter Disziplin erzogen werden. Doch als eine Stadt nach der anderen verstummt, befürchtet Bruder Kaleb, dass sich ein noch größerer Feind erhoben hat. Ein Feind, der nicht nur die zerbrechliche, neu geschaffene Ordnung bedroht, sondern auch den einzigen Menschen, für den Kaleb sein heiliges Gelübde brechen würde.

Handwerklich solide Endzeit-Science-Fiction, der leider der Mut zu Überraschungen fehlt.

— Serkalow

Packende Dystopie, voller Emotionen und Spannung!

— Raven

Ein fesselnder Roman, der eine düstere Zukunft beschreibt, in dem die Menschen sich gegen gefährliche Wesen behaupten müssen.

— Apollon25

Ein gelungener Endzeit-Roman

— raveneye

Die Zukunft bringt gefährliche Reptilien und einen Überlebenskampf der Menschen - sehr gute Idee überzeugend umgesetzt

— annlu

Die zweite Finternis weiß durch einen starken (Anti)-Helden und geschickt gespinnte Fäden zuüberzeugen

— FelixK

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  • Handwerklich solide Endzeit-Science-Fiction, der leider der Mut zu Überraschungen fehlt.

    Die zweite Finsternis

    Serkalow

    08. November 2017 um 18:52

    Auf jeden Fall ist »Die zweite Finsternis« ein gut durchdachter, in sich plausibler Weltenentwurf, mit einem stimmigen, atmosphärischen Setting. Die Story wird stringent, ohne dass Langweile aufkommt erzählt, ist actionreich und mit einem Quäntchen (wirklich nur!) Romantik angereichert.Die Figuren sind zwar durch die Bank weg, pure Klischees (schweigsamer Kriegermönch, der doch heimlich liebt, Tochter des Bischofs, die an der Kirche und ihrem Weg zweifelt, Sohn des Bischofs, der auch nicht machen will, was Papa für ihn plant, Bischof, der über Leichen geht, es aber gut meint. Ketzer, die nicht die Allmacht der Kirche in Frage stellen, sondern nur ihren eigenen Machtphantasien folgen usw.), diese sind allerdings gut ausgearbeitet.Ich empfinde es auch als Positiv, wenn ich als Leser erstmal in die Handlung und die Welt geworfen werde, mir die Hintergründe sich erst nach und nach erschließen. Somit fand ich auch den Anfang nicht zäh.Sprachlich und vom Plotten, versteht E. S. Schmidt ihr Handwerk auf jeden Fall.Leider machen die Charaktere, die Handlung und damit auch die möglichen Aussagen hinter der Geschichte, hinter dem Setting, keinerlei Entwicklung durch. Das o. g. »Charakter-Schema« (oder eben das Klischee) wird bis zum Ende eingehalten.Die in dieser Story besonders brutal agierende Kirche (Zwangsvergewaltigungen von Frauen zwecks genetischer Auslese und Züchtung, Auslöschung von selbstständigem Denken und Fühlen, um Krieger zu schaffen, Massenmord an sog. »Ketzern« usw.) wird nicht in Frage gestellt. Hier wäre für mich mehr Mut wünschenswert gewesen. Dadurch wirkt auch der Schluss etwas abrupt, bzw. wenig überraschend.Der Showdown erscheint mir hier mehr wie »Schlacht gewonnen, aber nicht den Krieg«. Es machte sich bei mir als Leser das Gefühl breit, dass etwas fehle. (Als Autor kann ich es benennen: Es fehlen wichtige Teile des zweiten Aktes, der Twist im dritten Akt und der emotionale Höhepunkt. Da alles genauso kommt, wie es von Anfang an angedeutet wird und wie es der Leser erwartet.)Wenn ein zweiter Teil geplant wäre, wäre dies eine Erklärung, denn das Setting und der eigentlich erst begonnene Kampf lassen genügend Spielraum für Weiterführungen und vor allem (wünschenswerten) Entwicklungen. Dann wäre »Die zweite Finsternis« eine sehr gute Einführung in eine weitaus komplexere und vor allem längere Geschichte, (Oder eben eine »Exposition« die mit dem Schluss des 1. Aktes endet). Wäre also eine Trilogie geplant, wäre es ein sehr gutes Buch.Als eigenständiges Werk wirkt »Die zweite Finsternis« leider, als hätte die Autorin nicht genügend Selbstverstrauen und Mut in ihre Geschichte gehabt.Dennoch verdiente drei Sterne für das gut beherrschte Schreibhandwerk, das zumindest zeigt: E. S. Schmidt kann es und somit ist noch ordentlich Luft für eine positive Steigerung bei der nächsten Geschichte vorhanden.

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  • Sehr actionreich und sehr überzeugend!

    Die zweite Finsternis

    annso24

    21. September 2017 um 20:56

    Cover: Das Cover ist auf jeden Fall sehr farbgewaltig gestaltet! Man kann sicher nicht daran vorbeigehen, sodass man neugierig auf die Geschichte wird. Es passt auch sehr gut zum Inhalt des Buches, sodass es für mich ein sehr gelungenes Cover ist! Inhalt: Für mich war "Die zweite Finsternis" ein spannendes, manchmal auch blutiges Abenteuer! Die Handlung hält eine düstere, actionreiche Geschichte bereit, die mich von Anfang bis Ende begeistern konnte. Du Grundiee mit den Reapern gefiel mir sehr und in der Umsetzung werden vielseitige Herausforderungen und Gefahren für unsere Protagonisten geboten. Ich fand es beeindruckend, was E. Schmidt für eine komplexe Geschichte geschaffen hat, wo sie uns den Einstieg so leicht macht.  Man wird ganz seicht in die Veränderungen der Welt und auch das Leben der Charaktere eingeführt, bis es richtig los geht und zu Verstrickungen zwischen den einzelnen Handlungen kommt. Bis zum Ende fieberte ich mit und ich kann euch die Geschichte nur empfehlen! Charaktere: Auch mit ihren Charakteren konnte mich die Autorin überzeugen. Sie gestaltete alle mit sehr viel Liebe und Tiefgang, sodass sie für mich authentisch und nachvollziehbar handelten. Sie wuchsen mir ans Herz, muss ich gestehen. Es passiert selten, dass Charaktere bei mir einen so bleibenden Eindruck hinterlassen wie in diesem Fall. Vor allem der Protagonist Kaleb konnte mich mit seiner besonderen Art begeistern.   Schreibstil: Für mich hat die Autorin in ihrem Werk einen sehr beeindruckenden Schreibstil gezeigt! Ihre schönen Beschreibungen sorgten dafür, dass ich mir das Geschehen vor Augen rufen konnte und ich umso mehr Spaß am Lesen hatte.  Es gelang ihr, ihren Worten die richtige Stimmung zu verleihen, sodass man von der Handlung mitgerissen wird! Ich bin förmlich durch das Buch geflogen, weil es sich so gut lesen ließ! Fazit: Ich kann euch "Die zweite Fantasy" absolut empfehlen! Für mich war es ein wahres Abenteuer, dass in allen Kriterien überzeugen konnte!  Wenn ihr Lust auf ein dystopisches Abenteuer mit Tiefe und Spannung habt, dann seid ihr bei E. S. Schmidt genau an der richtigen Adresse!

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  • Packende Dystopie!

    Die zweite Finsternis

    Raven

    16. May 2017 um 15:08

    Das Buch "Die zweite Finsternis" von E. S. Schmidt ist 480 Seiten lang und beim Papierverziererverlag erschienen. Das Buch gibt es als Print- und Ebookausgabe.Die Ebookausgabe ist übersichtlich gestaltet und sehr gut zu lesen. Die Menschheit und die komplette Welt sind nicht mehr das was sie einst waren, nachdem ein außerirdisches Raumschiff auf dem Planeten abgestürzt ist und seine gefährliche Fracht freigibt. Reaper – telepathische Raubechsen, groß wie Löwen, mit enormer Reproduktionsfähigkeit überschwemmen den Planeten. Sie sind unersättlich und ihre neue Nahrungsquelle sind Tiere und Menschen. Die Überlebenden verstecken sich hinter Mauern und nur genetisch optimierte Krieger, Mönche die in Orden zur strengen Disziplin und Gehorsam abgerichtet werden, können gegen diese Bestien bestehen. Unter ihnen befindet sich Bruder Kaleb, der eine Gefahr vernimmt, die weit größer scheint als die Reaper und welche nicht nur die Orden und die Menschheit an sich zu bedrohen scheint, sondern auch den einzigen Menschen, für den er sein Gelübde brechen würde. Das Buch hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen und trotz seiner Länge war ich unverhofft schnell am Ende und traurig als es zu Ende ging. Das hab ich nicht oft bei einem Buch, dass es mich so fesselt, in seine Welt zieht und nicht mehr freigibt. "Die zweite Finsternis" könnte meiner Meinung nach auch einen total genialen Film abgeben und sie ist durchaus für eine Fortsetzung geeignet. "Also lieber Autor, wenn du meine Rezension liest, dann bitte ich dich hiermit,  schreib noch eine Fortsetzung!"Eine bedrohliche, bedrückende Welt in die man hinab taucht wenn man bereits die ersten Seiten hinter sich lässt mit actionreichen Kampfszenen. Immer weiter versinkt man in der Finsternis. Emotionsgeladen und bildgewaltig schafft es der Autor den Leser zu fesseln. Nicht eine Seite wurde langweilig, im Gegenteil, die Spannung steigt bis zum Ende und gibt den Leser auch auf der letzten Seite noch nicht frei. Das Werk hat mich immer wieder überrascht und in die finstersten Ecken meines Geistes und meiner Vorstellungskraft gezogen. Ich hab schon sehr viel gelesen und einige Erfahrungen gesammelt, so dass ich dachte mich kann nicht mehr viel aus der Fassung bringen. Aber der Autor schlägt teilweise Richtungen ein, hat Gedanken und Ideen verwoben, die mir nicht mal im Traum eingefallen wären. Naja, vielleicht in einem sehr üblen Alptraum. Das war absolut horizonterweiternd für mich und gab mir noch einmal ganz neue Denkanstöße. Für mich ein absolut geniales Werk!Fazit: Eine bedrohlich, bedrückende Welt, actionreiche Kampfszenen, tiefe Emotionen und Spannung bis zur letzten Seite. Das Buch zieht einen in die tiefste Finsternis des eigenen Geistes und schenkt neue Denkanstöße. Alptraumhafte Horizonterweiterung ist garantiert. Von mir eine außerordentliche Leseempfehlung!

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  • Spannende Dystopie

    Die zweite Finsternis

    Apollon25

    05. February 2017 um 16:30

    Unsere Welt hat sich verändert. Alles begann mit dem Absturz eines Raumschiffes. Gefährliche echsenähnliche Wesen, die sogenannten Reaper, kamen von Bord. Die Raubtiere breiteten sich in ihrer neuen Heimat ohne Rücksicht auf Verluste aus. Die Menschen konnten ihren Angreifern nichts entgegensetzen. Die Geschichte spielt in den USA und setzt erst knapp 200 Jahre nach dem Absturz des Raumschiffes ein. Die verbliebene Bevölkerung lebt in gerade mal 19 Städten auf engstem Raum zusammen. Zusammengepfercht hinter Stadtmauern und einem unsichtbaren Schutzfeld halten die strengen Regeln der Religion dieses zerbrechliche Gefüge zusammen und die Reaper fern. Die Menschen haben sich mit diesem Leben arrangiert. Die übrige Landschaft liegt brach und nur ein paar Lehen, befestigte Dörfer, betreiben Landwirtschaft, um die Versorgung der Städte zu gewährleisten. Plötzlich verstummt eine Stadt nach der anderen. Die Reaper scheinen zurück zu sein. Aber was steckt hinter dem erneuten Angriff? Da es keine flächendeckende Kommunikation mehr gibt, wird Kaleb, ein Mönch, aus Philadelphia losgeschickt, um sich vor Ort genauer umzuschauen. Denn er ist einer von wenigen, die sich gegen die Reaper behaupten können. Mit Entsetzen muss er feststellen, dass die Reaper nicht mehr ihre einzigen Gegner sind, mehr noch, dass ein Bündnis entstanden ist, dass die gesamte restliche Menschheit ausrotten könnte.   Fazit Eine sehr spannende Geschichte. Somit eine klare Leseempfehlung. Die Geschichte ist natürlich nicht so linear erzählt, wie man es nach meiner obigen Zusammenfassung meinen könnte. Die Autorin erreicht ihren Spannungsbogen unter anderem dadurch, dass sie zu Beginn nur kurz den Absturz des Raumschiffs beschreibt, um dann sofort da einzusetzen, wo Kaleb den Auftrag bekommt, in eines der Lehen, nach Selimsburgh zu reisen. Erst im Laufe der Geschichte werden dem Leser nach und nach die unterschiedlichen Lebensverhältnisse anschaulich dargestellt. Ich hatte beim Lesen immer wieder einige Aha-Momente, da die zu Beginn angedeuteten Sachverhalte erklärt bzw. aufgelöst wurden. Im Leben der Menschen spielt die Religion eine große Rolle. So ist es nicht verwunderlich, dass Begriffe, die wir aus unserer heutigen oder auch vergangenen Zeit kennen, hier Eingang finden. Bspw. Trinität, Ketzer, Heilige Mütter etc. Obwohl die Bedeutung in dieser Zukunftsvision eine ganz andere ist. Ähnlich verhält es sich mit religiösen Darstellungen. Um nur zwei herauszugreifen: Da ist das Bild des sterbenden Jesus in den Armen seiner Mutter Maria in der neuen Religion die Darstellung des ersten Mönchs aller Mönche, der gegen die Reapern gekämpft hat. Eine Skulptur des heiligen Georg, mit dem besiegten Drachen, ist passenderweise der Schutzpatron der Mönche. Diese zweckmäßige Umdeutung hat mir sehr gefallen. Apropos Kirche: Wenn einer den Regeln der Kirche folgt, dann Kaleb. Zumindest am Anfang, soviel sei verraten. Er, der Protagonist, ist ein wortkarger und von den vergangenen Kämpfen geprägter Charakter, der mit seinen eigenen Dämonen zu kämpfen hat. Nicht nur, dass er heimlich eine Frau liebt, obwohl ihm das durch das Zölibat untersagt ist, auch die Erlebnisse der zurückliegenden Schlacht gegen die Reaper, bei denen er nicht nur die Wesen töten musste, beschäftigen ihn noch immer. Das macht ihn trotz seiner zur Schau gestellten Stärke zu einem eigentlich verletzlichen und somit interessanten Menschen. So was spricht mich immer sehr an. Eunice, die Frau, die heimlich von Kaleb geliebt wird, ist ebenfalls ein vielschichtiger Charakter. Sie ist keine Kämpferin im eigentlichen Sinne, bei ihr kommt die Stärke aus ihrem Inneren. Und sie fühlt sich ebenso zu Kaleb hingezogen. Generell haben mir neben den beiden Protagonisten auch die Beschreibungen der anderen Figuren sehr gefallen. Jeder hatte seine Eigenarten, sie waren in sich stimmig und sie haben sich zum Teil weiterentwickelt. Es gab keinen Charakter, der „genervt“ hat oder unglaubwürdig war. Ein sehr großer Pluspunkt ist generell der Erzählstil, den die Autorin gefunden hat. Ich hatte richtig Freude an den Wörtern und den Bildern, die die Autorin verwendet hat. Einzig das Ende hätte etwas ausführlicher sein können. Einige wenige Punkte sind noch offen geblieben. Aber vielleicht gibt es ja eine Fortsetzung? Das würde sich sehr gut anbieten. Wie gesagt eine klare Leseempfehlung.

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  • Die zweite Finsternis

    Die zweite Finsternis

    paevalill

    16. January 2017 um 12:42

    Inhalt:Etwa 200 Jahre nach Absturz eines mit gefährlichen Lebewesen - den Reapern - befüllten außerirdischen Schiffs befindet sich die Welt noch immer in einem absoluten Ausnahmezustand.Der Gegner scheint übermächtig zu sein, als Stütze für die Gesellschaft dient die Religion, die kaum über mehr Macht verfügen könnte und absoluten Gehorsam voraussetzt.Als sich seltsame Ereignisse überschütten, meldet sich Mönch Kaleb freiwillig zu einer Mission, die Klarheit über die aktuellen, sehr beunruhigenden Meldungen über Reaper schaffen soll. Cover:Der erste Blick auf das Cover verrät bereits viel von der Herangehensweise an die Geschichte. Die Farbe "Rot" signalisiert Gefahr, die sich durch den gesamten Inhalt wie ein roter Faden hindurchzieht. Spannung und Action gehören hier einfach dazu.Die Figur auf dem Cover stellt niemand anderen dar als den kampfbereiten Mönch Kaleb. Die geheimnisvolle Aura repräsentiert ihn sehr gut.Lediglich das Auto irritiert mich auch nach Abschluss des Buchs sehr. Fortbewegungsmittel sind zwar auch hier essentiell, passt für mich aber nicht zu 100%. Gesellschaftlicher Hintergrund:Egal wie realistisch das Ausgangsszenario erscheint (Stichwörter: Reaper-Invasion, Raumschiffe, absolute Zerstörung), das Bild über die neuen Gesellschaftsstrukturen könnten kaum treffender sein.Je geschwächter eine Gesellschaft ist, desto größeren Einfluss haben Religionen. Hier spielt die Religion eine übermächtige Rolle, die den übrig gebliebenen Menschen auch Generationen später viel Halt und Unterstützung bietet. So unterstützend sie vom Prinzip her ist, so hoch ist - naturgegeben - der Preis dafür: Macht, absoluter Gehorsam, Krieg gegen "Ketzer", befremdliche Praktiken (z.B. Sex mit drei Mönchen für Geburtenkontrolle).Die Schilderungen der Ketzer fand ich ebenso gut gezeichnet, da sie zeigen, dass Ketzer nicht gleich Ketzer ist, aber sich auch hier Strukturen festsetzen, die sowohl Vor- als auch Nachteile mit sich bringen. Charaktere:Absolut im Mittelpunkt stehen auf jeden Fall die vielen glaubhaften Charaktere.Insbesondere die Protagonisten Kaleb und Eunice sind sehr gut skizziert.Überraschenderweise nahm sich die Autorin gerade zu Beginn wirklich viel Zeit, selbst Nebencharaktere in ein passendes Setting zu setzen und genauer zu umschreiben, egal ob auf Klerus-, "Ketzer"- oder sogar "Mittelweg"-Seite. Aufbau, Sprache:Sprachlich konnte mich die Geschichte absolut überzeugen. Die Umwelt wird sehr genau beschrieben, gleichzeitig keine Szene wirkt überflüssig.Durch viele Kämpfe, die für die glaubhafte Schilderung der Charaktere notwendig sind, baut sich stets Spannung auf und entlädt sich wiederum. Zum Schluss hin überschlagen sich schließlich die Ereignisse.Einziges Manko ist leider das vorschnell eingeleitete Ende. Insbesondere der Epilog hätte ruhig um einige Seiten länger ausfallen können, um die Folgen des Gesamten etwas genauer darzustellen. Ich mag zwar offene Enden, hier blieb aber das Gefühl nicht aus, dass das Ende den Charakteren nicht mehr gerecht werden konnte. Fazit:Nicht nur für SciFi- und Fans von dytopischen Romane sehr empfehlenswert.* Ein Stern Abzug für das zu schnelle Ende

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  • Überlebenskampf

    Die zweite Finsternis

    raveneye

    15. January 2017 um 11:02

    Etwas unbekanntes ist in den Wäldern Kanadas abgestürzt. Knapp 200 Jahre später sind in den USA nur noch 19 Städte übrig und eine von ihnen meldet sich plötzlich nicht mehr.Das Cover ist eindeutig feurig und gefällt mir in seiner Gestaltung recht gut. Auch wenn es mich etwas an eine Kombination aus Sarons Auge trifft die Winchesters denken lässt.Erzählt wird die Geschichte aus den unterschiedlichsten Perspektiven durch einen übergeordneten Erzähler.Kaleb ist ein Mönch und Kämpfer, der dem Verstummen auf die Spur kommen soll.Lucy ist eine Frau aus den Outlands, die sich möglichst von anderen Menschen fern hält.Eunice ist die oberste Hebamme von Philadelphia, die nicht immer tut was ihr Vater von ihr will.Bischof Brookestone kocht gerne sein eigenes Süppchen.Die Sprache passt zu der jeweiliegen Person, deren Sichtweise gerade näher beleuchtet wird und das Buch lässt sich flüssig lesen.Die Geschichte und ihre Hintergründe werden nach und nach vor dem Leser ausgebreitet und lassen ihn immer tiefer in die verschiedenen Geschehnisse eintauchen. Man erfährt immer mehr darüber wie die Welt zu der werden konnte die sie ist und was die Menschen alles tun um sich ihr Überleben zu sichern.Das Buch hat mir gut gefallen.Für alle Fans von Dystopien die auch gerne einen Schuss Science-Fiction enthalten dürfen genau das Richtige.

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  • Die Menschheit ohne technische Errungenschaften

    Die zweite Finsternis

    Flaventus

    14. January 2017 um 10:48

    Zu Zeiten des kalten Kriegs hieß es oftmals, dass wenn es zu Krieg kommt, sich die Menschheit zurück ins Mittelalter katapultiert. Dazu ist es glücklicherweise nicht gekommen. Aber was passiert, wenn eine andere Katastrophe dazu führt, dass die technischen Errungenschaften der Neuzeit nicht mehr nutzbar sind?Das ist das Szenario von „Die zweite Finsternis“. Ein katastrophaler Zufall möchte es, dass auf der Erde außerirdische Wesen landen, die die Menschheit massiv dezimieren. Wie es zu dieser Katastrophe gekommen ist, spielt für die Geschichte weniger die Rolle. Vielmehr konzentriert sich der Plot auf das Leben, das nun auf der Erde existiert.Angesiedelt ist die Handlung auf dem nordamerikanischen Kontinent, wobei ich persönlich es sogar besser gefunden, wenn die Geschichte in Europa platziert worden wäre. Es passt mehr zur Geschichte des Landes, dass eine Kirche, die massiv auf christliche Ursprünge zurückgreift, das Zepter in die Hand genommen hat.Der erste Teil des Buch konzentriert sich stark darauf, das Leben und die Gesellschaft zu beschreiben. Auch wenn an der ein oder anderen Stelle ein wenig zu dick aufgetragen wird, entsteht ein stimmiges Bild, das allerdings im Verlauf der Geschichte zunehmend in den Hintergrund rückt. Nach und nach rücken die gesellschaftlichen Aspekte in den Hintergrund und schleichend erhält die Action Einzug. Dabei wird auch auf eine explizite Gewaltdarstellung nicht verzichtet, so dass der Leser nicht zu zart besaitet sein darf. Starke Charaktere Zu Beginn des Buchs werden viele Handlungsstränge geschaffen, die sich nach und nach auf die einige Hauptfiguren konzentrieren. Dadurch entsteht durchaus eine Komplexität, die aber nie so überhand nimmt, dass es schwierig war, der Handlung zu folgen.Die Hauptfiguren sind recht klar gezeichnet und handelt oftmals nachvollziehbar. Allerdings sind manche Nebenfiguren etwas blass geblieben, was aber nur an wenigen Stellen störend auffällt. Denn der Plot fokussiert sich später recht stark auf die Hauptfiguren.Der Leser wird in diesem Buch mit allen menschlichen Facetten konfrontiert: Liebe, Hass, Intrigen, Kriege, Neid. Glücklicherweise aber immer realistisch und ebenso glücklicherweise wird auf eine seichte Liebesromanze verzichtet, die in der deutschen Literatur in letzter Zeit ein bisschen zu stark Einzug gehalten hat.Gerade der zweite Teil ist recht actiongeladen und liest sich deutlich rasanter als der vordere Teil des Buchs. Der Spannungsbogen wird erst nur wenig gespannt und erreicht dann ungeahnte Höhen. Dabei ist der Schreibstil über das gesamte Buch recht angenehm. Plötzlich Schluss Und ist der Leser voll in Fahrt, wird er für mein Gefühl etwas zu unsanft gestoppt. Das Buch endet recht abrupt. Hier hätte der Ausklang ruhig etwas sanfter gestaltet werden können. Vielleicht lag dieser Eindruck auch an der ein oder anderen konstruiert wirkenden Szene, der im bisherigen Verlauf der Geschichte nicht so deutlich zum Vorschein getreten ist. Fazit Ein dystopischer Thriller mit einem erschreckenden Szenario. Wie die Katastrophe entstand ist für die Geschichte unerheblich. Das Buch konzentriert sich darauf, wie die Gesellschaft darauf reagiert und zeichnet ein Bild, das durchaus möglich sein könnte. Natürlich gibt es einen nicht unerheblichen Science-Fiction-Anteil, der Einfluss auf die Menschheit hat. Aber genau das, macht das Buch anders und lesenswert. Auf jeden Fall ist das Buch eine Empfehlung wert und jeder, der sich gern Dystopien widmet, sollte einen Blick riskieren.Diese Rezension habe ich auch auf meinem Blog veröffentlicht.

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  • Leserunde zu "Die zweite Finsternis" von E. S. Schmidt

    Die zweite Finsternis

    Papierverzierer_Verlag

    Liebe Rezensenten, Liebe Rezensentinnen, wir laden euch diesmal zu einer besonderen Leserunde ein: Unser dystopischer Thriller DIE ZWEITE FINSTERNIS von Esther S. Schmidt wird euch sensationell durch die Vorweihnachtszeit begleiten. Was wäre, wenn ...? Was wäre, wenn durch eine Katastrophe - irgendeine Katastrophe - das technische und kulturelle Wissen unserer Zivilisation verloren ginge? Gäbe es dann eine "Zweite Finsternis"? Sóley bringt es ganz klar auf den Punkt: "Ein Kampf Gut gegen Böse ist schlussendlich unausweichlich. Das Buch liest sich sehr gut und wird immer spannender. Die Autorin hat eine neue Welt erschaffen, in der der Kampf ums Überleben nicht von Naturkatastrophen bestimmt wird, sondern davon, wie gut die Menschen gegen einen neuen Feind zusammen arbeiten. Verrat und Intrigen inklusive.Von mir eine ganz klare Leseempfehlung!" Neugierig geworden? Klappentext:In der Endlosigkeit der kanadischen Wälder stürzt ein außerirdisches Schiff ab und entlässt seine gefährliche Fracht: Reaper – telepathische Raubechsen, groß wie Löwen, mit enormer Reproduktionsfähigkeit und unersättlichem Hunger.Hinter hohen Mauern, zusammengedrängt in den ehemaligen Metropolen, harren die letzten Menschen aus. Die einzigen, die sich den Reapern entgegenstellen können, sind genetisch optimierte Krieger, die in Mönchsorden zu absoluter Disziplin erzogen werden. Doch als eine Stadt nach der anderen verstummt, befürchtet Bruder Kaleb, dass sich ein noch größerer Feind erhoben hat. Ein Feind, der nicht nur die zerbrechliche, neu geschaffene Ordnung bedroht, sondern auch den einzigen Menschen, für den Kaleb sein heiliges Gelübde brechen würde.Informationen über Esther S. Schmidt: E. S. Schmidt wurde 1970 in Frankfurt am Main geboren und lernte Lesen und Schreiben noch vor dem ersten Schultag – seitdem hat sie das Schreiben nie mehr losgelassen. Dem Wagnis der Schriftstellerei nicht trauend, entschied sie sich, etwas »Ordentliches« zu lernen, und arbeitet seitdem im Steuerrecht.Seit 2005 ist sie in Zeitschriften und Anthologien vertreten, und hat mit ihren Kurzgeschichten bereits mehrere Preise gewonnen. Ihr erster Roman, »Der Trollring«, wurde 2010 vom Arcanum Fantasy Verlag verlegt. Eine Fortsetzung erscheint demnächst bei dotbooks. Unter Pseudonym hat sie zudem einen Steam-Punk-Roman veröffentlicht. Weitere News findet ihr auf ihrer Website. Teilnahme an der Leserunde:Um an der Leserunde teilzunehmen möchten wir von euch wissen, wo ihr eure Rezension veröffentlichen werdet und was sind eure absoluten Lieblingsfilme bzw. Serien im dystopischen Genre? Wir verlosen 20 E-Books. Selbstverständlich kann jeder in unserer Leserunde aktiv mitlesen und daran teilnehmen :-) Eine kleine Besonderheit haben wir sogar für ALLE, die aktiv mitlesen, an Board... thematisch landet ihr dort nach dem ersten Kapitel. Viel Erfolg! P.S.: Falls ihr Blogger seid, meldet euch bei uns unter support@papierverzierer.de, um so regelmäßig über Rezensionsexemplare, News und allerlei Aktionen informiert zu sein. P.P.S.: Wir haben sogar noch eine Sonderaktion für alle, auch die, die nicht bei der Leserunde letzten Endes gewonnen haben: Wer seine Rezensionen innerhalb von 4-6 Wochen nach Start der Leserunde hier bei Lovelybooks einstellt, hüpft automatisch in den Lostopf für ein Goodiepaket, das wir unter allen verlosen werden. Für jeden Link einer Plattform, auf dem eure Rezension erscheint, hüpft ihr einmal in den Lostopf. Teilen erwünscht. Im Paket mit inbegriffen sind gleich mehrere Schätze. *g* Eins können wir euch verraten: Es wird euch überraschen. Selbstverständlich könnt ihr euch auch gern in unserem Newsletter anmelden! Newsletter VerlagFolgt uns auch auf den Netzwerkseiten - zum Beispiel auf facebook, twitter und google+! MerkenMerken

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    • 150

    paevalill

    13. January 2017 um 22:24
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  • Kampfmönche vs. Reaper - die Zukunft der Menschen wird entschieden

    Die zweite Finsternis

    annlu

    30. December 2016 um 22:38

    Kaleb schloss die Augen. Da draußen war etwas Neues, etwas Anderes. Er konnte und er wollte diesem Neuen nicht einfach den Rücken zukehren. Er musste es verstehen. 183 Jahre in der Zukunft: Die Welt hat sich verändert. Der Absturz eines Raumschiffes über Kanada hat seine gefährliche Fracht entlassen – Reaper. Die instinktgesteuerten Riesenechsen haben alle Städte zerstört. Der Rest der Menschen lebt in den neunzehn verbliebenen Städten, die durch Mauern abgeriegelt sind und den dazugehörigen Lehen, die sie mit Nahrung versorgen. An der Spitze des Systems steht die Religion mit den erwählten Mönchen, die als einzige die Fähigkeit besitzen, die Reaper zu töten. Einer der Mönche ist Bruder Kaleb, der ausgesandt wird, Spuren von Reapern zu untersuchen, die nach Jahren die ersten sind, die sich in der Nähe eines Lehens zeigen. Als Kaleb dort ankommt, bemerkt er, dass die Reaper sich untypisch verhalten und will der neuen Bedrohung auf den Grund gehen. Die Geschichte spielt im Zeitraum einer Woche. Der Prolog zeigt kurz die Ereignisse rund um den Absturz um dann schon Einblicke in die neue Welt zu geben und einige der Charaktere vorzustellen. Neben Kaleb ist es die Familie des Bischofs von Philadelphia, die im Vordergrund steht – und unter ihnen besonders die Heilerin Eunice, die mehr für Kaleb empfindet, als sie eigentlich sollte. Während der Leser durch Kaleb mehr über die besonderen Fähigkeiten der Mönche erfährt, ist es der Abschnitt, der in der Stadt spielt, der dem Leser die neue Gesellschaft näher bringt. Durch die Bedrohung und den Zusammenbruch des alten Systems hat sich eine neue, beherrschende Religion herausgebildet, die auf dem Christentum fußt. Dadurch kommen einige der christlichen Symbole wie auch Teile von Gebeten in neuem Kontext vor. Manche der diesbezüglichen Interpretationen fand ich sehr interessant. Die Gesetze der neuen Religion bringen allerdings auch negative Seiten mit sich. So werden Ketzer rigoros bestraft. Die Tatsache, dass die Erwählten ihre besonderen Fähigkeiten durch eine bestimmte Genkonstellation erhalten, wird vom obersten Klerus genutzt, indem Mönche gezielt gezüchtet werden. Dass ihre Mütter dabei hochverehrt werden und die Bezeichnung „Heilige Mutter“ bekommen, macht die Tatsache nicht wirklich besser. So wird der Leser immer wieder damit konfrontiert, dass die Welt sich verändert hat und damit besonders auch die Werte, nach denen sich die Überlebenden richten. Anders als in anderen Endzeitbüchern ist es hier nicht Anarchie, die herrscht, sondern sehr strikte Regeln, die ich nicht immer gutheißen konnte. Obwohl die Geschichte von einigen Anspielungen gespickt ist, die darauf hinweisen, wie gut es uns in unserer Zeit geht, haben sie mich eher zum Nachdenken gebracht und ich habe mich davon nicht belehrt gefühlt. Während der Beginn auf die Änderungen in der Welt eingeht, die Charaktere einführt und die drohenden Gefahren aufzeigt, waren es die Zusammenhänge zwischen den einzelnen Personen und ihren Handlungen, die mich im Laufe der Geschichte in ihren Bann gezogen haben. Kaleb und Eunice sind nur einige von ihnen. Sehr sympathisch waren mir auch die Bewohner des Lehens, die sich eine Eigenständigkeit bewahrt haben und nicht blind der Kirche folgen. Auch die Beweggründe der Gegner waren interessant. Dadurch, dass alle einen Abschnitt der Erzählung einnahmen, so unterschiedliche Szenarien für den Erfolg im Kampf gegeben wurden, konnte mich die Geschichte auch überraschen, da ich eigentlich mit anderen Szenen gerechnet hätte. Fazit: Eine sehr gute Idee zum Endzeitthema wurde hier überzeugend umgesetzt – eine klare Leseempfehlung!

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    • 3
  • eine packende Dystopie in einem beängstigenden Szenario!

    Die zweite Finsternis

    Pearsson

    25. December 2016 um 08:10

    Klappentext:In der Endlosigkeit der kanadischen Wälder stürzt ein außerirdisches Schiff ab und entlässt seine gefährliche Fracht: Reaper – telepathische Raubechsen, groß wie Löwen, mit enormer Reproduktionsfähigkeit und unersättlichem Hunger.Hinter hohen Mauern, zusammengedrängt in den ehemaligen Metropolen, harren die letzten Menschen aus. Die einzigen, die sich den Reapern entgegenstellen können, sind genetisch optimierte Krieger, die in Mönchsorden zu absoluter Disziplin erzogen werden. Doch als eine Stadt nach der anderen verstummt, befürchtet Bruder Kaleb, dass sich ein noch größerer Feind erhoben hat. Ein Feind, der nicht nur die zerbrechliche, neu geschaffene Ordnung bedroht, sondern auch den einzigen Menschen, für den Kaleb sein heiliges Gelübde brechen würde.   Zitate:"Dieser Mann hatte Reaper getötet. Nicht nur diese drei, sondern vermutlich unzählige davor. Er trug Narben auf Gesicht und Händen, die deutlich zeigten, welchen Gegnern er sich bereits gestellt hatte." Pos. 331"Tag und Nacht schoben sich die Menschenmassen in gegenläufigen Strömen durch die Straßen von Philadelphia, ohne Anfang und ohne Ende, auf der Suche nach Kleidung, Nahrung, Zerstreuung." Pos. 1105"Ohne die Plünderer würde all das in den Städten fehlen, die meisten dieser Dinge konnte man nicht mehr herstellen." Pos. 1189Meinung:Die Geschichte spielt in einer düsteren und gefährlichen Welt, in der Angst, Entbehrungen und Tod allgegenwärtig sind.Das Leben wie wir es kannten, existiert nicht mehr. Die von den Reapern -echsenähnliche, gefährliche außerirdische Wesen- ausgehende Gefahr ist groß, denn außer den Auserwählten gibt es niemanden, der ihnen etwas entgegenzusetzen hätte.Die Tatsache, dass die Reaper jede Absicht eines Menschen vorhersehen können, macht sie im Kampf nahezu unschlagbar, und so können ihnen eigentlich nur die Mönche etwas anhaben, indem sie ihre eigenen Gedanken abschirmen oder gar manipulieren. Und so kommt es, dass in der ehemaligen USA nur noch 19 bekannte befestigte Städte existieren, die den Echsen und sonstigen Gefahren trotzen. Und eigentlich war das bisher auch gut, denn die letzten Angriffe liegen über 5 Jahre zurück. Doch plötzlich sind manche Städte nicht mehr erreichbar und die Angriffe häufen sich wieder. Und, als wäre das noch nicht schlimm genug, macht es auch den Anschein, als würde irgendeine unbekannte Macht sie steuern. Wie kann das sein? Und wer hätte etwas davon?Ich glaube am meisten ist mir die von der Autorin erschaffene Atmosphäre aufgefallen. Sie ist rundum stimmig, düster und beängstigend. Die Gefahren, denen die Protagonisten im Laufe der Geschichte entgegentreten müssen, sind vielfältig und abwechslungsreich. Denn natürlich sind in einer derartigen Zivilisation die Reaper nicht die einzigen Gegner, wie man sich vorstellen kann... Sie beschreibt ein Leben voller Angst, Hunger und einer Reduzierung auf das Nötigste in einem wirklich bildhaften Schreibstil, der es dem Leser ermöglicht, sich gut in die Trost- und Hoffnungslosigkeit einzufühlen. Actionreiche Kämpfe -die auch mal recht blutig werden ;) -, politische Machtspiele und im Wechsel verfolgte Handlungsstränge runden das Bild perfekt ab, machen die Story spannend und fesseln von der ersten bis zur letzten Seite.Besonders gut hat mir auch gefallen, dass man bei einigen der Hauptcharaktere im Handlungsverlauf deutliche Entwicklungen feststellen kann, die stimmig und somit sehr authentisch sind. Und natürlich darf in einem derartigen Szenario auch die emotionale Komponente nicht zu kurz kommen ;) Hierbei muss ich jedoch sagen, dass keinesfalls zuviel Gefühl im Spiel ist. Es bleibt in einem adäquaten Maß und ist stellenweise auch von Entbehrungen geprägt, sodass es für mich nie unpassend erschien. Eine wirklich gelungene Mischung!Eine empfehlenswerte Story über eine untergegangene Zivilisation, die mit allen Mitteln ums Überleben kämpft. Spannend, abwechslungsreich und sehr atmosphärisch!

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  • Klare Empfehlung, Packendes Buch

    Die zweite Finsternis

    FelixK

    16. December 2016 um 16:32

    »Die zweite FinsternisAls Erstes möchte ich, für diejenigen die meinen Bericht nicht zu ende lesen möchten, sagen, dass das Buch sich gut liest. Ich war in einer guten Woche durch und kann es nur empfehlen.Ich muss schon sagen, dass ich ziemlich in den Bann des Charakters Kaleb gezogen wurde. Er war mir schnell sehr sympatisch und das Mitleiden fiel um so leichter(oder war um so schwerer, wie man es nimmt;). Auch seine „Spezies“ die Mönche hatten etwas mystisch faszinierendes, erinnerten etwas an Shaolin.Die Kapitel des Buches orientieren  sich an aufeinander folgenden Wochentagen, wo durch ich bei Verletzungen dachte “ ohje wie soll er sich im Laufe des Buches wieder erholen“. Da er allerdings ein Erwählter und trainierter Mönch ist, kann man getrost beiseitelassen, dass er trotz frischen Wunden überragend kämpft.Anfangs finde ich plätschert das Buch noch so vor sich hin. Die Charakterwechsel ermüden und nicht jeder Charakter gefällt auf Anhieb. Auch die Vorstellung, dass jedes Kapitel einen Tag bildet, ist erstmal ungewohnt(Obwohl ich selbst an einem Buchprojekt arbeite bei dem es ähnlich ist).Nach und nach allerdings, gelingt es der Autorin, Fäden zu spinnen und „Aha“ Effekte zu generieren, so dass alles in allem ein großes, rundes Bild gibt; solche Geschichten liebe ich ja.Auch wie Alltagsgegenstände und Gegebenheiten, welche heute alltäglich sind, in einer schweren postapokalyptischen Zukunft gesehen werden fand ich sehr interessant. Hier fühlte ich mich etwas an die „Shannara Chroniken“ erinnert.  Einflüsse der alten Religion auf diese in dem Buch entstandene neue Religion sind sehr gelungen.  Die Erzengel z.b. . Ich bin im Nachhinein froh, das Buch auf meinem Kindle gelesen zu haben, somit die Möglichkeit manche Wortegleichnachzuschlagen hatte. Diese nutze ich öfters, der Wortschatz der Autorin scheint mir sehr ausgeprägt. So langsam und allmählich das Buch auch aufgebaut wurde, so schnell und für meinen Geschmack zu schnell war das Ende . Vorallem fehlt mir die Präsenz des Abtes und Bischofs für den Schluss.Ich denke, das ist für mich der einzige wirkliche negative Kritikpunkt.-Da es keine 4,5 Punkte, gibt, mir das Buch gefallen hat und ich es für meine Verhältnisse richtig schnell durchhatte, gebe ich guten Gewissens volle 5 Punkte und eine klare Lese-Empfehlung.  Für Leute die kein Sci-Fi lesen; ich normalerweise auch nicht, aber da es in einer postapokalyptischen Zukunft spielt, erinnert mich auch vieles an Historienromane(Mönche).

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