E. Sawyer Kalktown Stories

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Inhaltsangabe zu „Kalktown Stories“ von E. Sawyer

„Wir werden vor lauter Unheil oft blind für die Dinge, die uns umgeben. Wir sehen nur das, was wir sehen wollen und vergessen die Schönheit, die uns tagtäglich umgibt.“ Was läuft bloß schief in „Kalktown“, dieser verlorenen Trabantenstadt am Rande von Ostdeutschland? Hier lungern gewaltbereite Schlägertypen auf den Straßen herum, nehmen Drogen und prügeln sich gegenseitig fast zu Tode. Manche finden den Weg aus dem „Ghetto“, während andere längst dem Untergang geweiht sind. Einer von ihnen ist ein Junge namens Brad, der sich im Verlauf der dramatischen Geschichte für einen der beiden Wege entscheiden muss. Und so unternimmt er eine Gratwanderung zwischen Absturz und Hoffnung, Drogenrausch und Liebesglück. Welche Richtung sein Leben einschlagen wird, bleibt offen... Als plötzlich ein Mädchen in sein Leben tritt, kann er sein Glück kaum glauben. Er durchlebt den warmen Kontrast zur grauen Vorstadthölle mit allen Höhepunkten einer romantischen Liebesbeziehung, bis es zum schrecklichen Erwachen kommt und das Mädchen spurlos verschwindet... Ob er sie jemals wiedersehen wird? Tiefgründige Erkenntnisse zur wahren Existenz der Menschheit und zum endgültigen Verbleib der Erinnerungen an das Erlebte überschatten die Suche nach dem verschwundenen Mädchen. Dann findet Brad mehr heraus, als er eigentlich wissen dürfte. Vor seinem Auge tun sich die Zusammenhänge des Weltgeschehens als greifbare Spinnennetze auf, die ihn und den Leser fesseln. Unbequeme Wahrheiten treten ans Tageslicht und kreieren das Konstrukt einer Welt, die kein Mensch jemals zuvor erahnt hätte.

Das Buch wirkt noch lange nach - ein großartiges Debüt. Es wird eine einzigartige Stimmung erzeugt, der man sich nicht entziehen kann.

— kleinechaotin
kleinechaotin

Auf keinen Fall ein gewöhnliches Buch, mit einem Autor, der es schafft, die Stimmung in der Handlung wunderbar zu beschreiben.

— Meggie_Folchart
Meggie_Folchart
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    Kalktown Stories
    Meggie_Folchart

    Meggie_Folchart

    Das Buch „Kalktown Stories“ ist auf keinen Fall ein gewöhnliches Buch. Protagonist Brad und seine Freunde leben in „Kalktown“ – der „Vorstadthölle“. Die Jugendlichen sind ständig auf der Suche nach der nächsten Dröhnung – bis Brad beginnt an Psychosen zu leiden. Ihm wird nach und nach bewusst, dass er so nicht mehr leben möchte. Das Buch liest sich nicht einfach so weg, was dem Thema entsprechend auch nicht schlimm ist. Es gab ein paar echt krasse und aufrüttelnde Stellen, welche mich erschrocken haben – z.B. in dem Kapitel „Studentenleben“ oder „Parkplatzmasaker“. Trotz kleiner Abstriche, hat es mir sehr viel Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen. Dem Autor ist es wirklich gut gelungen, den Ort als das darzustellen, was er ist – die „Vorstadthölle“. Die Tristesse und die Schwere sind in jeder Zeile zu spüren. Der Leser fiebert mit Brad mit, ich wollte ihn rütteln und schütteln, damit er endlich mit dem Drogenkonsum aufhört und sein Leben in die Hand nimmt. Aufatmen kann der Leser im Kapitel „Naturliebe“ hier beschreibt der Autor kleine Lichtblicke in dem sonst so tristen „Kalktown“. Was mir allerdings nicht so gut gefallen hat, waren teilweise nicht nachvollziehbare Sprünge in der Handlung. Auch das Ende kommt sehr schnell und für mich etwas zusammenhangslos daher. Mehr Infos zum Buch unter: http://kalktown.blogspot.de/

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  • Leserunde zu "Kalktown Stories" von E. Sawyer

    Kalktown Stories
    eSawyer

    eSawyer

    Liebe Leserinnen und Leser, ich möchte euch meinen Debütroman "Kalktown Stories" vorstellen. Ihr könnt euch bis zum 06.12.2014 bei mir bewerben. Für die Leserunde stelle ich euch 25 eBooks als PDF-Datei kostenlos zur Verfügung! "Wir werden vor lauter Unheil oft blind für die Dinge, die uns umgeben. Wir sehen nur das, was wir sehen wollen und vergessen die Schönheit, die uns tagtäglich umgibt." Der Roman beschreibt die Entwicklung der Wendekindergeneration in Ostdeutschland kurz nach dem Mauerfall. Im Verlauf der dramatischen Geschichte wird auf das Schicksal einer verlorenen Generation hingewiesen, die in Plattenbauten ums Überleben kämpfte. Jugendkriminalität, Gewalt und Drogen waren die Auswüchse dieses abrupten Systemwechsels.  Der Protagonist Brad sucht nach seiner großen Liebe und findet ein Mädchen namens Stacy, das kurz darauf wieder spurlos verschwindet...  Ob er sie jemals wiedersehen wird?  Hintergründe: XTME - Buchempfehlung Interview zum Roman Blog

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  • Ganz anders als erwartet - ein großartiges Debüt.

    Kalktown Stories
    kleinechaotin

    kleinechaotin

    Das Buch "Kalktown Stories" von E. Sawyer erzählt die Geschichte des Protagonisten Brads, dessen Leben von Drogen, seiner Sucht und Gewalt geprägt ist. Brad gerät immer tiefer in den Drogensumpf, immer mehr Drogen kommen dazu. Die Begegnung mit Stacy scheint ein Wendepunkt zu sein, doch ob es ein positiver oder negativer sein wird, steht noch in den Wolken. Schlussendlich begibt er sich in der Therapie und hofft, dass er so sein Leben in den Griff bekommen wird. Schafft er den Absprung und wird er sein Glück finden? Der Protagonist Brad und seine Freunde stehen neben ihrer Drogensucht im Mittelpunkt des Handlung. Der Autor erzeugt eine düstere Stimmung und schafft es, diese Bedrücktheit durch das ganze Buch hindurch aufrecht zu erhalten. Das Buch ist mit Gewaltszenen gespickt, die der Handlung mehr Authentizität verleihen. Besonders bedrücken empfand ich, dass der Autor manchen Opfern ein Gesicht, einen Namen und einen Charakter verpasst hat.  Brad taucht immer wieder in eine Parallelwelt ab - diese Wechsel zwischen Wirklichkeit und Illusion waren oft schwer nachzuvollziehen und es dauerte oftmals ein paar Seiten, bis ich mich neu orientiert hatte. Das Buch war auf jeden Fall anders als erwartet - es nimmt den Leser mit in die "Vorstadthölle" und rüttelt den Leser wach. Es fordert aber auch die Aufmerksamkeit des Lesers, "nur mal schnell drüberlesen" ist nicht - dann verliert man den roten Faden komplett. Mir gefiel das Buch sehr gut - auch wenn es in diesem Zusammenhang eventuell makaber klingt. Der Schreibstil passte genau zur Handlung und nahm den Leser völlig ein. Das Buch wirkt noch lange nach und hat mich sehr berührt.  Einen Stern muss ich leider abziehen, da es mir phasenweise zu philosophisch war, das Nachwort nicht meinem Geschmack getroffen hat und das Geschriebene manchmal etwas zähflüssig war.  Alles in allem hat das Buch aber 4 Sterne verdient, da es einfach gelungen ist. Es hat alles, was ich mir von einem guten Buch wünsche und ich hoffe, dass ich in Zukunft noch mehr von diesem Autor lesen darf.  Vielen lieben Dank für das Buch, es hat mich sehr gefreut Teil der Leserunde zu sein. Ich wünsche Dir, dass noch viele Menschen Dein Buch entdecken werden. Alles Gute und danke für die Möglichkeit Deine Arbeit kennenzulernen!

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