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eSawyer

vor 3 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Liebe Leserinnen und Leser,


ich möchte euch meinen Debütroman "Kalktown Stories" vorstellen. Ihr könnt euch bis zum 06.12.2014 bei mir bewerben. Für die Leserunde stelle ich euch 25 eBooks als PDF-Datei kostenlos zur Verfügung!


"Wir werden vor lauter Unheil oft blind für die Dinge, die uns umgeben. Wir sehen nur das, was wir sehen wollen und vergessen die Schönheit, die uns tagtäglich umgibt."


Der Roman beschreibt die Entwicklung der Wendekindergeneration in Ostdeutschland kurz nach dem Mauerfall. Im Verlauf der dramatischen Geschichte wird auf das Schicksal einer verlorenen Generation hingewiesen, die in Plattenbauten ums Überleben kämpfte. Jugendkriminalität, Gewalt und Drogen waren die Auswüchse dieses abrupten Systemwechsels. 


Der Protagonist Brad sucht nach seiner großen Liebe und findet ein Mädchen namens Stacy, das kurz darauf wieder spurlos verschwindet... 


Ob er sie jemals wiedersehen wird? 


Hintergründe:
XTME - Buchempfehlung
Interview zum Roman
Blog

Buch: Kalktown Stories
1 Foto

kleinechaotin

vor 3 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Ich möchte gerne mitlesen und bewerbe mich um ein Exemplar :-).

VlG

Meggie_Folchart

vor 3 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Hallo, mich hat das Cover und die Story total angesprochen, deshalb möchte ich ganz schnell in den Lostopf hüpfen :)

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kleinechaotin

vor 3 Jahren

Selbstreflexion bis Glasgesellschaft
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"Virus" wirkt irgendwie herausgerissen aus dem Zusammenhang.

Im Buch wird nirgends die schulische Bildung von Brad erwähnt und hier erfährt der Leser, dass er die Schule bis zum Abitur fortgeführt hat und nun eine Ausbildung beginnt.

Man merkt auch, dass der Drogenkonsum seine Spuren hinterlassen hat.

Es wird aber wieder die Lust aufs weiterlesen entfacht - man will wissen, wie sich Brad entwickelt und ob er seine Ausbildung durchzieht. Weiters möchte man auch wissen, ob er den Absprung wirklich schafft und seinen Drogenkonsum in Griff bekommt.

kleinechaotin

vor 3 Jahren

Pneumologe bis Automafia
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Brads Drogenkonsum hinterlässt immer mehr Konsequenzen, nun kommen noch starke Atemwegsprobleme hinzu.

Beim Lesen ist nun ein gewisser Grad an Konzentration gefragt - lockeres Lesen ist fast nicht möglich, denn die Handlung fordert die Aufmerksamkeit ein. Mit der Zeit wird es mühselig, denn irgendwie stockt die Entwicklung des Romans.

Bis zu diesem Abschnitt war ein klarer Spannungsbogen erkennbar, der nun aber abflaut.

kleinechaotin

vor 3 Jahren

Naturliebe bis Neue Welt
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Das Kapitel "Naturliebe" ist wieder einmal ganz anders als das restliche Buch. Die Schwere wird etwas herausgenommen und man erkennt, dass es auch glückliche Momente in Brads und auch Stans Leben gibt.

Weiters erfährt man nun auch was aus Dick geworden ist.

Brads ist oft unrund und weiß nicht genau, woran es liegt. Er hat Angst in ein System zu rutschen, aus dem er nicht mehr ausbrechen kann. Sein Leben scheint in geordneten Bahnen zu verlaufen und er ist bereit, sein Glück zu suchen und dafür auch Veränderungen in Kauf zu nehmen.

Ich finde es traurig, dass Brads Leben so endet - ich hätte es mir für ihn wirklich gewünscht, dass er die Kurve kratzen kann und endlich zur Ruhe kommen wird.

Eine persönliche Anmerkung - das Kapitel "Neue Welt" wäre für mich ein ideales Nachwort gewesen. Das eigentliche Nachwort war nicht ganz mein Geschmack.

(Anmerkung: auf Seite 190 hat sich der Fehlerteufel eingeschlichen - statt Kampfhundgeschwister steht "Kampfundgeschwister" da)

kleinechaotin

vor 3 Jahren

Nachwort
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Ich hätte mir ein anderes Ende für Brad gewünscht, für das Buch fand ich es allerdings passend.

Das Nachwort selbst war nicht mein Geschmack, wie schon vorher angemerkt wäre "Neue Welt" das bessere Nachwort gewesen.

Es ist sehr philosophisch und hypothetisch - ich kann damit einfach nichts anfangen und hab es dann eher überflogen. Im Bezug auf das Nachwort konnte ich einfach nichts für mich persönlich mitnehmen.

Das Buch gefiel mir summa summarum sehr gut und ich war positiv überrascht. Die Rezension erfolgt in den nächsten Tagen - Link setze ich noch nachträglich ein.

Vielen lieben Dank, dass ich bei der Leserunde mitmachen durfte und vielen lieben Dank für das Bereitstellen des eBooks! Ich hoffe, dass es zukünftig noch einiges von Dir zu lesen geben wird.

kleinechaotin

vor 3 Jahren

Nachwort

Link zur Rezension:

http://www.lovelybooks.de/autor/E.-Sawyer/Kalktown-Stories-1120580050-w/rezension/1126298764/

eSawyer

vor 3 Jahren

Nachwort
@kleinechaotin

Vielen Dank für diese tolle und hilfreiche Rezension! :)
Ich freue mich sehr, dass dir mein Debütroman gefallen hat. Die geschilderte Gewalt sollte den Leser emotional berühren. Anscheinend hat das bei dir sehr gut funktioniert. Deine Kritik am "Nachwort" kann ich gut nachvollziehen. Leider wird am Ende nicht ganz deutlich, dass die beiden Kapitel "Neue Welt" und "Nachwort" eng miteinander verflochten sind.

Interpretationsspielraum ist nach meiner Auffassung dennoch vorhanden. Vielleicht ist es unwahrscheinlich, dass "Kalktown" ein solches Szenario erlebt. Da ich den Ort der Romanvorlage aus eigener Erfahrung kenne, wäre aber genau hier ein Lösungsansatz für viele Probleme vorhanden. Für Aussenstehende mag das "Nachwort" zusammenhanglos und ablenkend von der eigentlichen Handlung daherkommen. Menschen, die jedoch unmittelbar in dieser Umgebung leben, können sehr wohl einen Nutzen daraus ziehen. Insgesamt habe ich mit diesem Buch eine Entwicklung von der grauen Vorstadthölle zur grünen Oase beschreiben wollen, die wünschenswert und durchaus realistisch wäre. Solche Pläne existieren bereits. Nur an der Umsetzung hapert es leider, weil die Lobby (Energie, Rohstoffe) nicht erkennen will, dass der "Kalkstein-Tagebau" viel mehr Potenzial hätte, wenn er zu einem touristischen Magneten emporsteigen würde (gab es früher schon! Stichwort: "Heinitzsee"). Grob würde ich die Wandlung im Roman von der Farbe grau (Plattenbau, Kalkstein, Drogen, Gewalt, Kriminalität) zur Farbe grün (Natur, Gewässer, Liebe, grüne Energie, Wald, Bäume, Angelparadies, Tourismusoase) umreißen wollen. Dazu diente mir auch das "Nachwort" und die darin beschriebene Welt, die vielleicht von Brad nach seinem Ende gezielt "programmiert" wurde.

Übrigens finde ich toll, dass du zukünftig mehr von mir lesen möchtest. Mein nächstes Projekt wird ein kompletter Gegenentwurf zu dieser schweren Geschichte sein. Ich habe mir fest vorgenommen, nur leichte Themen ohne philosophische Abschweifungen im kommenden Roman zu verarbeiten. Du kannst dann auch gerne eine der ersten Testleserinnen sein, wenn du magst! :)

kleinechaotin

vor 3 Jahren

Nachwort
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@eSawyer

Meine Antwort auch hier an dieser Stelle :-).

"Hallo,

Du hast Recht - bei mir hat es funktioniert. Ich fand die Einflechtungen der Gewaltszenen an den gewählten Stellen passend und richtig dosiert. Mehr hätte ich allerdings nicht gebraucht - so schwebte die Gefahr, dass es sich wiederholen könnte immer wie ein Damoklesschwert über dem Ganzen. Man vergisst nicht und verdrängt auch nicht was sich ereignet hat, aber das Hauptaugenmerk des Romans ist ein anderes.

Ich fand auch die Szenen in denen Brad glücklich war bzw. Glück empfunden hat, gut eingesetzt und im richtigen Maß, auch wenn ich ihm ein anderes Ende gewünscht hätte. Wobei sich mir insgeheim die Frage stellt, ob das Buch nicht an Authentizität verloren hätte, wenn plötzlich alles rosarot erscheint und nur noch von Glück und Zufriedenheit berichtet wird. In diesem Sinn, es war gut so wie es war.

Vielen lieben Dank für Dein Feedback - durch das Hintergrundwissen sind für mich die letzten zwei Kapitel um einiges verständlicher, auch das "Nachwort" wird für mich dadurch greifbarer.

Ich finde es immer spannend, wenn ein Autor seinen Stil ändert und sich die Werke untereinander unterscheiden. Auf die Umsetzung bin ich schon gespannt - du hast mich auf jeden Fall schon neugierig gemacht. Auch wenn der Inhalt leichter werden soll, hoffe ich insgeheim, dass das Projekt so niveauvoll wird wie "Kalktown Stories".

Dein Angebot nehme ich gerne an - auch wenn es in eine komplett andere Richtung geht ;-). "

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