E. T. A. Hoffmann Das öde Haus

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Inhaltsangabe zu „Das öde Haus“ von E. T. A. Hoffmann

Klassiker aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, einseitig bedruckt, -, Sprache: Deutsch, Abstract: Man war darüber einig, daß die wirklichen Erscheinungen im Leben oft viel wunderbarer sich gestalteten als alles, was die regste Phantasie zu erfinden trachte. Ich meine , sprach Lelio, daß die Geschichte davon hinlänglichen Beweis gibt und daß ebendeshalb die sogenannten historischen Romane, worin der Verfasser in seinem müßigen Gehirn bei ärmlichem Feuer ausgebrütete Kindereien den Taten der ewigen, im Universum wartenden Macht beizugesellen sich unterfängt, so abgeschmackt und widerlich sind. Es ist , nahm Franz das Wort, die tiefe Wahrheit der unerforschlichen Geheimnisse, von denen wir umgeben, welche uns mit einer Gewalt ergreift, an der wir den über uns herrschenden, uns selbst bedingenden Geist erkennen. Ach! fuhr Lelio fort, die Erkenntnis, von der du sprichst ach, das ist ja eben die entsetzlichste Folge unserer Entartung nach dem Sündenfall, daß diese Erkenntnis uns fehlt! Viele , unterbrach Franz den Freund, viele sind berufen und wenige auserwählt! Glaubst du denn nicht, daß das Erkennen, das beinahe noch schönere Ahnen der Wunder unseres Lebens manchem verliehen ist wie ein besonderer Sinn? Um nur gleich aus der dunklen Region, in die wir uns verlieren könnten, heraufzuspringen in den heitren Augenblick, werf ich euch das skurrile Gleichnis hin, daß Menschen, denen die Sehergabe [eigen], das Wunderbare zu schauen, mir wohl wie die Fledermäuse bedünken wollen, an denen der gelehrte Anatom Spalanzani einen vortrefflichen sechsten Sinn entdeckte, der als schalkhafter Stellvertreter nicht allein alles, sondern viel mehr ausrichtet als alle übrige Sinne zusammengenommen. Ho, ho , rief Franz lächelnd, so wären denn die Fledermäuse eigentlich recht die gebornen natürlichen Somnambulen! Doch in dem heitern Augenblick, dessen du gedachtest, will ich Posto fassen und bemerken, daß jener sechste, bewundrungswürdige Sinn vermag, an jeder Erscheinung, sei es Person, Tat oder Begebenheit, sogleich dasjenige Exzentrische zu schauen, zu dem wir in unserm gewöhnlichen Leben keine Gleichung finden und es daher wunderbar nennen. (Quelle:'Flexibler Einband')

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  • Rezension zu "Das öde Haus" von E. T. A. Hoffmann

    Das öde Haus
    Ferrante

    Ferrante

    16. February 2008 um 17:29

    E. T. A. Hoffmanns Erzählung baut zwar wunderbar Spannung und Stimmung auf, die Auflösung des "Spuks" ist aber furchtbar verworren und konfus. Ich konnte allerdings auch die Figuren schlecht auseinander halten, da sie alle nur mit Großbuchstaben bezeichnet werden. August Hoffmann jedenfalls liest den Text sehr eindringlich, aber 5 E finde ich für die spartanisch ausgestatten Hörbücher aus dem Argon-Verlag fast noch zu viel. Um 1 E im Wühltisch nahm ich aber die Scheibe gerne mit.

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