E. T. A. Hoffmann Das Fräulein von Scuderi

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Inhaltsangabe zu „Das Fräulein von Scuderi“ von E. T. A. Hoffmann

Eine Serie von Raubmorden erschüttert Paris im 17. Jahrhundert. Immer wieder werden reiche Edelleute, die nachts mit wertvollem Schmuck zu ihren Rendezvous unterwegs sind, überfallen und brutal ermordet. Alle Ermittlungen bleiben erfolglos, der Mörder ist unauffindbar. Da erhält das Fräulein von Scuderi, eine bei Hof geschätzte Schriftstellerin, Besuch von einem Unbekannten. (Quelle:'Fester Einband/18.03.2016')

Man mag es, oder nicht. E. T. A. Hoffmann hat jedoch den ersten Kriminalroman geschrieben, in welchem eine Frau die Hauptrolle spielt.

— AnneEstermann

Muss man einfach gelesen haben!

— Sofie-Lilly

Sehr langweilig (ich musste es für die Schule lesen)

— Dreamcatcher13

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Ein Klassiker, der es verdient hat! Man muss sich aber auf die antiquierte Sprache einstellen.

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  • Das Fräulein von Scuderi

    Das Fräulein von Scuderi

    Minoo

    25. January 2017 um 20:56

    Nicht nur wegen der hochwertigen Leinenbindung und des schönen Covers ist dieses Werk in meinen Augen bestens als Geschenk geeignet. Die Novelle ist anspruchsvoll und dennoch sehr spannend. Handlungsort dieser Novelle ist das Paris des 17. Jahrhunderts. Ein geheimnisvoller Unbekannter überbringt dem Fräulein von Scuderi ein wertvolles und außergewöhnliches Schmuckstück. Ein Schmuckstück, das nur von einer Hand, dem angesehensten Juwelier der Stadt, stammen kann. Ebendieser wird kurze Zeit später ermordet, glücklicher Weise konnte der heimtückische Morder direkt dingfest gemacht werden. Doch das Fräulein mag nicht so recht an die Schuld des Mannes glauben und verhört, denkt, verknüpft und klärt schließlich auf. Dabei entsteht eine überraschende Kriminalhandlung, die uns auch in die Vergangenheit den Fräuleins führt, bei welcher auch Geheimnisse, die Liebe und eine Portion Grusel nicht zu kurz kommen. Vor allem aber, liest sich das Buch unfassbar spannend. Als Leser wird man von neuen Irrungen und Wirrungen überrascht und folgt dem sympathischen, alten Fräulein gerne bei der Suche nach der Wahrheit.  Das wahre Kunstwerk ist hier jedoch eindeutig die Sprache. E.T.A Hoffmann wusste was er kann und zeigte dies in dieser Novelle nur zu gerne.  Er gibt sich den Worten voll und ganz hin und seine Leidenschaft für die Sprache füllt jedes Wort. Meine Leidenschaft für Geschriebenes wurde von seinen Worten weiter befeuert und so war dieses Buch für mich ein wahrer Genuss, eine Auszeit, einige Momente für mich und die Schönheit der Sprache. Fazit: Ein wunderschön gestalteter Klassiker aus dem 19. Jahrhundert, welcher durch Handlung vor allem aber durch Stil begeistern kann.

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  • "Ein Liebhaber, der die Konkurenz fürchtet, ist der Liebe unwürdig."

    Das Fräulein von Scuderi

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    03. January 2014 um 09:12

    Herbst 1680. Frankreich lebt in Angst. Eine Reihe unheimlicher Giftmorde hat das Land erschüttert und nun geschieht in Paris ein neues Übel. Eine Bande von Dieben meucheln des Nachts Liebhaber, welche sich mit kostbaren Kleinoden auf dem Weg zu ihren Liebchen befinden. Alle starben durch einen gezielten Stich ins Herz und wurden anschließend beraubt. Von den Mördern fehlt stets jede Spur. Eines Nachts klopft es gegen die Tür von Fräulein Scuderis Anwesen. Ein fremder Mann verschafft sich Einlass, doch als die Gendarmerie auftaucht, flüchtet er und hinterlässt nur ein kleines Kästchen. In jedem befindet sich wertvoller Schmuck aus der Schmiede des berühmten Meisters Cardilliac. Fräulein Scuderi möchte dem Hersteller seine so wundersam aufgetauchte Ware zurückgeben, doch dieser lehnt energisch ab. Am nächsten Tag wird Meister Cardilliac tot aufgefunden. Sein Geselle Oliver Brusson wird des Mordes angeklagt und nur Fräulein Scuderi ist fest von seiner Unschuld überzeugt. Für die rüstige Dame beginnt ein Rätsel, dessen Detektiv sie selber ist… DAS FRÄULEIN VON SCUDERI ist eine spannende Kriminalgeschichte im alten Frankreich. Zum ersten Mal tritt hier eine Frau als Detektivin auf, die durch gezieltes Nachforschen, eine Portion Glück und ihren festen Glauben des Rätsels Lösung immer näher kommt. Obschon zu Beginn der Rückblick auf die Giftmorde für den Leser, aufgrund eines Schwalls an Namen, eher anstrengend ist, kommt die Handlung schnell in Fahrt und bleibt bis zur letzten Seite spannend. Für Filmliebhaber: Die Verfilmung von E.T.A. Hoffmanns Novelle vom Jahre 1955 ist in ihrer vollen Länge bei YouTube einsehbar. Regie führte Eugen York. Ramona

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  • Rezension zu "EinFach Deutsch - Textausgaben / Textausgaben Klasse 11-13 / E.T.A. Hoffmann: Das Fräulein von Scuderi" von E. T. A. Hoffmann

    Das Fräulein von Scuderi

    LaLecture

    03. January 2012 um 14:07

    Paris, 1680: Eine Mordserie erschüttert die Stadt. Junge Männer, die sich mit wertvollem Schmuck auf dem Weg zu ihrer Geliebten befinden, werden nachts auf den Straßen beraubt und mit einem Dolchstoß ins Herz ermordet. In keine Falle, die die Polizei stellt, tappt der Mörder hinein. Als wenige Monate später der begnadete Goldschmied René Cardillac ermordet und sein Lehrling Olivier als Täter verhaftet wird, glaubt nur Madeleine de Scuderi, eine beim König sehr beliebte, adlige Schriftstellerin, an seine Unschuld... Diese Erzählung von E.T.A. Hoffmann wird als die erste deutsche Kriminalnovelle bezeichnet, obwohl Hoffmann den Begriff Novelle vermied. Man findet dort einige Elemente die auch später noch Bestandteil bekannter Detektiv-Geschichten waren z.B. 1.) den vermeintlich Schuldigen, der in Wahrheit undschuldig ist und den vermeintlich Unschuldigen, der der wahre Verbrecher ist. 2.) Die Aufklärung des Verbrechens, die nicht durch die Polizei, sondern durch eine andere, im Grunde nicht em Geschehen beteiligte Person erfolgt. Auch, wenn das heute nichts Besonderes mehr ist, sollte man doch beim Lesen daran denken, dass "Das Fräulein von Scuderi" die erste Geschichte ihrer Art ist. Hoffmann zeigt in diesem Buch einen, sagen wir, "tränenreichen" Schreibstil, durch den der Leser versteht, warum das Fräulein Mitleid mit Madelon und Olivier bekommt. Für meinen Geschmack weinen die beiden allerdings etwas zu viel. Bei den Personen der Erzählung gibt es sehr große Unterschiede. Währen Cardillac, obwohl er nur einmal lebend auftritt, auf wenigen Seiten einen ausgefeilten, komplizierten Charakter bekommen hat, der nicht auf Anhieb gut oder böse erscheint, merken einige Literaturwissenschaftler kritisch an, dass das Fräulein von Schuderi, die, dem Titel nach, immerhin die Hauptfigur ist, zu oberflächlich charakterisiert wurde. Ich kann mich auch noch nicht entscheiden, ob das Buch zu recht ihren Namen trägt, denn eigentlich hatte sie nur das Glück, den König gut zu kennen, und dass der (laut Olivier) wahre Mörder Cardillacs freiwillig zu ihr kam und um ein Gespräch bat. Fazit: Für Literaturliebhaber lohnt es sich auf jeden Fall, die Kriminalromane zu ihren Anfängen zurückzuverfolgen, Hoffmanns Mischung aus Recherchearbeit und Fantasie zu bewundern und mit Hilfe historischer Bezüge die erste deutsche Kriminalnovelle zu interpretieren.

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  • Rezension zu "Das Fräulein von Scuderi" von E. T. A. Hoffmann

    Das Fräulein von Scuderi

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    11. March 2011 um 14:32

    Dieses Buch haben wir in der Schule gelesen und ich habe mich damit sehr schwer getan muss ich sagen. Das kann aber auch daran liegen das die Ausgabe der Schule einfach fürchterlich war. Blocksatz, Winzelschrift und dann lies sich das aufgrund der leicht altmodischen Sprache (was ja nicht schlecht ist) auch noch nicht mal eben so weglesen.Die Story war jedoch dann für eine Schullektüre ganz in Ordnung.

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  • Rezension zu "Das Fräulein von Scuderi" von E. T. A. Hoffmann

    Das Fräulein von Scuderi

    Hallogen

    02. March 2011 um 20:40

    Die durchaus komplex ausgedachte Geschichte hat ihren Reiz, aber das Milieu und der übertrieben-schwülstige Schreibstil lassen mich eine Parodie vermuten. So viele Ohnmachtsanfälle und dann die scheinbar gewollten Anachronismen (die in meiner Reclam-Ausgabe auch noch per Fußnote angezeigt sind), dazu ein bewusstes Verzichten auf Spannung durch einen deutlichen Hinweis in der Personenzeichnung und das reichlich unlogische Nichterkennen trotz des gleichgebliebenen Namens. Als Parodie vielleicht sogar vier Sterne wert. Im Stil recht untypisch für den Autor, der sonst sehr viel dämonischere Gestalten auftreten lässt.

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  • Rezension zu "Das Fräulein von Scuderi" von E. T. A. Hoffmann

    Das Fräulein von Scuderi

    Eternity

    02. December 2010 um 22:13

    Dafür, dass sie als eine der ersten Kriminalgeschichten zählt, finde ich dir Story erstaunlich gut! Die Geschichte erschien 1819/21 und spielt auch zur damaligen Zeit. Trotzdem kann man sich (selbst als Geschichtsnull wie ich sie bin) gut in den Zeitstrang einfügen und findet sich in der Geschichte und mit den Personen der damaligen französischen Gesellschaft zurecht. Besonders der weibliche Hauptcharakter Fräulein von Scuderi ist ein Sympathieträger und erinnerte mich an einen Urahn von Miss Marple. Die Story ist spannend aufgebaut und die Erklärung, die Lösung des Geheimnisses raffiniert und ausgeklügelt. Nicht schlecht!!

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  • Rezension zu "Das Fräulein von Scuderi" von E. T. A. Hoffmann

    Das Fräulein von Scuderi

    Alina*

    10. May 2010 um 16:04

    Die Novelle „Das Fräulein von Scuderi“ spielt im Paris des Jahres 1680. Das ehrwürdige Fräulein von Scuderi ist trotz ihres hohen Alters von 73 Jahren immer noch schriftstellerisch tätig und wird vom König Ludwig XIV. sehr geschätzt. Zu der Zeit versetzt eine Reihe von Morden die Pariser Bevölkerung in Angst und Schrecken: Nachts werden Leute auf der Straße erdolcht und ihres wertvollen Schmuckes beraubt. Die Behörden vermuten dahinter eine dreiste Verbrecherbande, jedoch gelingt es ihnen auch durch die raffiniertesten Methoden nicht, diese dingfest zu machen. Das Fräulein von Scuderi wird selbst in das Geschehen verwickelt, als eines Nachts jemand in ihr Haus eindringt und ihr ein rätselhaftes Schmuckkästchen zukommen lässt... Fest entschlossen, das Geheimnis um die Mordserie aufzuklären, gerät sie mitunter an ihre Grenzen und weiß nicht mehr, was und wem sie glauben soll. „Ganz zerrissen im Innern, entzweit mit allem Irdischen, wünschte die Scuderi nicht mehr in einer Welt voll höllischen Truges zu leben. Sie klagte das Verhängnis an, das in bitterem Hohn ihr so viele Jahre vergönnt, ihren Glauben an Tugend und Treue zu stärken, und nun in ihrem Alter das schöne Bild vernichte, welches ihr im Leben geleuchet.“ Der Stil Hoffmanns gefällt mir gut, nicht zu kompliziert, als dass man es nicht mehr als „Freizeitlektüre“ genießen könnte, aber auch nicht zu platt, um anspruchslos zu wirken. Die Handlung ist interessant und einigermaßen komplex. An einigen Stellen ist der Spannungsaufbau durchaus gelungen, aber im Ganzen gesehen für meinen Geschmack noch zu wenig. Das erste Mal habe ich „Das Fräulein von Scuderi“ in der Schule in der zehnten Klasse gelesen und konnte mich damals nicht so sehr dafür begeistern. Jetzt, drei Jahre später, habe ich es nochmal „freiwillig“ gelesen und ich muss sagen, es hat sich gelohnt. Ich kann diese Lektüre allen an klassischen Werken Interessierten sowie allen Krimifans empfehlen, wird doch „Das Fräulein von Scuderi“ als erster deutscher Kriminalroman gesehen.

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  • Rezension zu "Das Fräulein von Scuderi" von E. T. A. Hoffmann

    Das Fräulein von Scuderi

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    24. January 2010 um 14:00

    Sehr schöne Literatur.

  • Rezension zu "Das Fräulein von Scuderi" von E. T. A. Hoffmann

    Das Fräulein von Scuderi

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    16. October 2009 um 20:50

    Das Buch fesselt einen von Anfang an. Es hat eine einfache, gradlinige Handlung und ist einfach leicht zu genießen. Das Ende ist ein bisschen abrupt und trocken, aber ansonsten ist das Buch ganz gut.

  • Rezension zu "Das Fräulein von Scuderi" von E. T. A. Hoffmann

    Das Fräulein von Scuderi

    NachtBlau

    18. May 2008 um 12:40

    Ich habe in der Schule ein Referat über dieses Buch gehalten. Ich meine, Bücher, die man in der Schule liest sind sowieso immer todlangweilig...dachte ich...aber zu meinem Erstaunen war das Buch wirklich gar nicht so schlecht. Eigentlich sehr interessant, ja spannend... Also, falls ihr es in der Schule lesen MÜSST dann geht nicht mit einer solch abweisenden Haltung dadran...es ist wirklich nicht so schlimm!!!

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