E. T. A. Hoffmann Der Sandmann

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Inhaltsangabe zu „Der Sandmann“ von E. T. A. Hoffmann

Die faszinierende Erzählung von 1816 vom Studenten Nathaniel, dessen Begegnung mit dem Wetterglashändler Coppola traumatische Kindheitserinnerungen weckt, besticht durch einen facettenreichen Handlungsstrang und einen unerschöpflichen Motivreichtum.

Mir gefiel die Geschichte, obwohl sie teilweise verstörend wirkte. Ich finde die Rolle des Nathanaels ist sehr gut gelungen.

— jasmiin_1511
jasmiin_1511

Grandioses Zeugnis der Schwarzen Romantik - Ein Nachtstück, das begeistert!

— deadcatscantfly
deadcatscantfly

Einfach Klasse!

— KateMindy
KateMindy

Ich hatte meinen Spaß beim Lesen dieser Erzählung während des Studiums - gruselig, irre, mehrdimensionale erzählerische Stufen - brilliant!

— cheshirecatannett
cheshirecatannett

zum glück diesmal eine etwas kürzere schullektüre...stellenweise eher anspruchsvoll zum lesen da in alter sprache verfasst.

— glitterregen
glitterregen

Ein mehrschichtiger Roman, der sich zum Teil einer eingehender Interpretation entzieht.

— Admiral
Admiral

schwarze romantik, irgendwie cool

— Rockyrockt
Rockyrockt

Empfehlenswert!

— Nachtfalter89
Nachtfalter89

Verwirrt. Das war ich, aber nach längeren Überlegen kam die Begeisterung! Ein wirklich tolles Werk der Romantik!

— Tiana_Loreen
Tiana_Loreen

Die Art und Weise des Schreibstils hat mir sehr gut gefallen! Die Briefe waren sehr tiefsinnig.

— tiggger
tiggger

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  • Kunterbunte Regenbogen Challenge 2017

    Regenbogentänzer
    BlueSunset

    BlueSunset

    ACHTUNG! DIES IST EINE CHALLENGE UND KEINE VERLOSUNG ODER LESERUNDE! 
 ES GIBT KEINE BÜCHER ZU GEWINNEN!  Kunterbunte Regenbogen Challenge 2017 Ein neues Jahr bricht an und wir wollen es bunt und farbenfroh machen. Wie auch in den letzten Jahren, wird jeder Monat einer anderen Farbe gewidmet. Auch die Zusatzaufgaben kommen wieder zum Einsatz, jedoch in etwas anderer Form als bisher.  Die Regeln Jeden Monat steht eine andere  Farbe im Vordergrund. 
Lest dazu ein Buch, dessen Cover vorrangig in der vorgegebenen Farbe gehalten ist. Dabei gilt als Richtwert etwa 2/3 des Covers sollen in dieser Farbe sein. Die Farbbücher müssen im Monat der entsprechenden Farbe gelesen werden, sonst zählen sie nicht.    Es gibt noch  Zusatzaufgaben, die ihr in Kombination mit dem „Farbbuch“ lösen könnt. Diese Aufgaben sind (im Gegensatz zum Vorjahr) von Anfang bekannt und können beliebig mit den Farben kombiniert werden. Jede Zusatzaufgabe darf nur einmal gelöst werden!  Es gibt 13 Zusatzaufgaben, von denen ihr (logischerweise) nur maximal 12 lösen könnt (jeden Monat ein Buch). Warum ich 13 Aufgaben stelle? Weil ihr so etwas mehr Entscheidungsfreiraum habt.  Die Zusatzaufgaben MÜSSEN in Kombination mit einem Farbbuch gelesen werden - Lest ihr ein Buch, das nur die Zusatzaufgabe erfüllt, zählt dies leider nicht.  Zusatzaufgaben dürfen nachträglich nicht getauscht werden! Einmal gelöst, ist die Aufgabe aus dem Spiel.  Es gelten für diese Challenge alle Bücher, die mehr als 100 Seiten haben (es gilt immer die von euch gelesene Ausgabe).  Punkte  Für jedes  Farbbuch, das im richtigen Monat gelesen wurde gibt es  1 Punkt.  Für jede  Zusatzaufgabe, die in Kombination mit einem Farbbuch gelesen wurde gibt es noch  +1 Punkt.  Somit kann man im Monat maximal 2 Punkte bekommen.  BEISPIEL April: Grün  Ich lese „Zeitenzauber - Die goldene Brücke“ von Eva Völler.  Damit bekomme ich 1 Punkt für die Farbe.  Zusätzlich erfüllt es das Kriterium „Von einer Frau geschrieben“. Dafür erhalte ich ebenfalls 1 Punkt.  Damit habe ich im April insgesamt 2 Punkte gesammelt.  FARBEN Januar : Bunt Februar : Weiß März :  Gelb April : Grün Mai: Metallic / Glitzer Juni : Blau Juli : Lila / Violett August : Rosa / Pink September : Rot Oktober : Orange November : Braun Dezember : Schwarz ZUSATZAUFGABEN 1 ) Ein Buch, das verfilmt wurde. 2) Ein Buch, das mehr als 550g wiegt. 3) Ein Buch mit einem Tier oder einer Pflanze auf dem Cover. 4) Ein Buch, das in Afrika, Asien oder Südamerika spielt. 5) Ein Buch mit Feuer oder Wasser auf dem Cover oder im Titel.  6) Ein Buch, dessen Autor mindestens 3 weitere Bücher veröffentlicht hat.  7) Ein Buch mit einer Zahl im Titel. 8) Ein Buch eines Autors, von dem du noch nichts gelesen hast. 9) Ein Buch, das vor 1950 erstmalig erschienen ist. 10) Ein Buch, das einen Preis gewonnen hat (nennt den Preis). 11) Ein Buch, das von einer Frau geschrieben wurde. 12) Ein Klassiker  13) Ein Buch, das der zweite Teil einer Reihe ist WIE MACHE ICH MIT?  Erstellt einen Sammelbeitrag im Unterforum „Sammelbeitrag“ (BITTE NICHT UNTER „Bewerbung“!)  Schickt mir den Link zum Sammelbeitrag bitte in einer Nachricht!  Lest fleißig eure Bücher und sammelt Punkte! Tragt diese anschließend in euren Sammelbeitrag ein. Ihr könnt jederzeit in diese Challenge einsteigen, könnt aber nur ab dem aktuellen Monat mitmachen.  Noch Fragen?  Dann stellt diese gerne bei „Fragen & Antworten“. Antworten zu bereits gestellten Fragen werde ich dort im ersten Beitrag sammeln.  Seid ihr euch unsicher, ob euer Buch die Farbvorgabe erfüllt? Dann schaut im entsprechenden Thema nach. Dort tummeln sich viele liebe, hilfsbereite Menschen, die euch gerne weiterhelfen.  In den Monatsthemen könnt ihr euch zudem auch gerne über die Zusatzaufgaben, etc. austauschen.  Alles klar?  Dann freue ich mich, dass ihr dabei seid und wünsche euch ein farbenfrohes Jahr 2017!  Teilnehmerliste:  Aramara ban-aislingeach BeEe26 BlueSunset  booksvillavintage _Buchliebhaberin_ Car_Pe ClaraOswald Code-between-lines EnysBooks Gutti93 janaka  Johanna_Jay  Joo117 josie28 JulesWhetherther Kady katha_strophe kleinechaotin Kodabaer Kuhni77 LadySamira091062 lesebiene27 LostHope2000 louella2209 LubaBo mareike91  Mirijane MissSnorkfraeulein Mrs_Nanny_Ogg Nelebooks  papaverorosso PMelittaM Ponybuchfee QueenSize  sansol ScheckTina SomeBody StefanieFreigericht stebec sursulapitschi Talathiel Vucha zhera

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    • 863
  • Ein simples Märchen entwickelt eine grausame Eigendynamik: der Sandmann.

    Der Sandmann
    Admiral

    Admiral

    Der schwer einschätzbare Nathanael weiß nicht weiter. Von Anfang an hat er ein schlechtes Gefühl. Denn ihm ist eventuell Coppelius begegnet ! In einem Brief an seinen guten Freund Lothar (der Bruder seiner Geliebten) schreibt er von seinem schlechten Vorahnung und seiner Kindheitserfahrung mit Coppelius. Dieser war ein Arbeitskollege seines Vaters bei alchimistischen Experimenten, bei denen sein Vater auf eine schlimme Art ums Leben kam. In seiner kindlichen Vorstellung verband er dann den optisch gruselig wirkenden Copelius mit dem Sandmann. Doch vom Sandmann hatte Nathanael bereits ein sehr brutales Bild durch die obskuren Erzählungen seines grausamen Kindermädchens. Dieses bösartige Bild des Coppelius verfolgt Nathanael nun sein ganzes (kurzes) Leben.Denn E.T.A. Hoffmann zeichnet in in seinem Werk "Der Sandmann" (Erstveröffentlichung: 1816; meine Ausgabe 2008: Reclam) ein sehr verworrenes und mehrschichtiges Bild seines Protagonisten Nathanaels. Durch seine traumatischen Erlebnisse der Kindheit (Erzählungen über den Sandmann; Tod des Vaters; Coppelius; Verderbung von üblichen Kindheitserlebnissen; Bedrohung seiner Augen). Ist er stark geprägt und verlagerte seine Wahrnehmung stark auf sich selbst. Aufrecht gehalten wird er durch seine Mutter, seine Geliebte Clara und seinen besten Freund (+ Claras Bruder) Lothar, die er noch aus Kindertagen kennt. Doch in seinem Narzissmus und seiner Prägung scheint er die Realität nicht mehr vollständig wahrnehmen zu können. So wird er nach vielen Jahren als Student durch mehrere Ereignisse stark aufgewühlt: er begegnet einem Piemonteser namens Coppola, der in gewisser Weise Coppelius ähnelt. Und er verliebt sich in eine automatisierte Puppe. Durch seinen entfalteten Narzissmus bezeichnet er die aufgeklärte und bodenständige Clara, die ihm mit Rationalität und Liebe bei allen Problemen beistehen will, als leblosen Automat, der sie gegenüber seinem literarischen Schaffen kritisch ist. Und gleichzeitig verliebt er sich paradoxerweise innig in die Puppe. Durch diese Ereignisse und einem scheinbaren (?) Wiedererkennen des Coppelius wird er vollends Wahnsinnig und bringt sich um.Sehr dramatisch. Und sehr irritierend. Doch die Irritation passt ! Wunderbar gibt sie Nathanaels Wahrnehmung wieder. Denn als Leser ist es echt schwer, vieles klar zu bestimmen. Ist Coppola = Coppelius ? Ist Olimpia eine reale Frau (ihre Enttarnung als Puppe bleibt lange verborgen und Nathanael noch länger als uns !) ? etc.Auch die Reflexion auf den kleinbürgerlichen Kontext ist interessant: die Beiseienden erkennen auch in der Puppe nur schwerlich die Puppe, da sie so gut die Rollenanforderungen der idealen Frau wiedergibt (!). Oder der Vergleichder Ereignisse mit einer Allergorie durch einen Literaturwissenschaftler zeigt ganz gut die Schwerfälligkeit, Neues zu erkennen und zu akzeptieren.Doch alles in allem in das Buch eher irritierend, denn anspruchsvoll; eher drastisch, denn dramatisch. Ich finde es recht langweilig und die auftretenden Motive (Wahnsinn/Gesundheit; Vorstellung/Realität; Puppenmotiv; Augenmotiv; Aufklärung; Frau im Bürgertum; Feuer als Veränderungsmotiv; etc.) recht platt und stellenweise unausgefeilt.ABER: der textkritische Apparat, die KOmmentare und das Nachwort (eher eine Gesamtinterpretation und KOntextualisierung) sind sehr gut gelungen.Meine Ausgabe: Drux, R. (Hg.): E.T.A. Hoffmann: Der Sandmann, Stuttgart 2008 (Jahr ? Das Impressum ist hier mMn etwas irritierend). Reclam-Ausgabe.

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    • 2
  • Aus der Sicht eines Verrückten

    Der Sandmann
    Vera2198

    Vera2198

    05. March 2016 um 11:49

    Ich persönlich, finde das Buch total interessant, da es einfach was ganz anderes ist. Es macht Spaß die Gedankenstränge eines Verrückten zu verfolgen, was durch die ständig wechselnde Erzählperspektiven jedoch recht schwer ist. Doch gerade das, macht das Buch aus. Es ist nicht offensichtlich und logisch, man weiß nicht auf anhieb, was real und was Fiktion ist. Rund um anders.

  • Der Sandmann

    Der Sandmann
    Nachtfalter89

    Nachtfalter89

    25. January 2016 um 18:24

    Der Sandmann "Der Sandmann" von E.T.A. Hoffmann ist eine Novelle aus der Schauerromantik. Dies ist gekennzeichnet durch die oft negativ besetzten Szenen und die Schizophrenie der Hauptperson (Nathanael). Insgesamt ist die Novelle recht einfach zu lesen und zu durchblicken. Sie zeigt den Unterschied zwischen Rationalität und Romantik sehr deutlich. Die Verlobte Clara wird hier als Vertreterin des aufklärerischen Denkens und Nathanael wird im Gegensatz als romantischer Künstler dargestellt, deren Beziehung zum Scheitern verurteilt ist. In seiner Form ist 'Der Sandmann' deshalb interessant, weil die Erzählweise gewechselt wird. Die Novelle wird durch drei Briefe eingeleitet und anschließend von einem auktorialen Erzähler vervollständigt. Mithilfe der direkten Rede und des auktorialen Erzählstils wird die Erzählung einerseits lebhafter und andererseits wird der Leser zweifach angesprochen. Die Novelle ist durch die Form mehr als lesenswert. Der Inhalt ist jedoch sehr skurril, da sich die Hauptperson durch ihre Kindheitserinnerungen selbst in den Wahnsinn treibt und seine Beziehung dafür aufs Spiel setzt. Insgesamt ist die Lektüre zu empfehlen, um einen guten Einblick in die Schauerromantik zu gewinnen, ebenfalls macht sie den Kontrast zwischen Rationalität und Romantik deutlich.

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  • Düstere Romantik!

    Der Sandmann
    Nadl17835

    Nadl17835

    30. November 2015 um 13:21

    Der junge Nathanael erwischt seinen Vater eines nachts wie er mit dem angsteinflößenden Coppelius alchemistische Experimente durchführt und der Vater dabei umkommt. In dem Irrglauben Coppelius habe seine Augen verbrannt, erleidet Nathanael ein Kindheitstrauma und erkrankt danach schwer, erholt sich aber wieder. Verfolgt von dem Trauma leidet er als Erwachsener immer noch unter den Geschehnissen. Im Wetterglashändler meint er Coppelius wieder zu erkennen und schreibt dies seinem Freund Lothar. Irrtümlicherweise erhält seine Frau Clara den Brief und erfährt von seiner Vermutung. Daraufhin macht sie sich Sorgen um ihn und tut seine Vermutung als Fantasie ab und kümmert sich nicht weiter darum. Gefangen von seiner Angst und dem Trauma,welches wieder die Oberhand gewinnt, verdunkelt sich Nathanaels Gemüt zusehends und er beginnt Gedichte und Texte darüber zu schreiben, das Coppelius die Beziehung zwischen ihm und Clara zerstören will und sie beide in den Abgrund stürzen wird. Er versucht nur seine Gefühle auszudrücken, erfährt allerdings nur Ablehnung von Clara, die mehr und mehr genervt von ihm ist und ihn das auch spüren lässt. Beleidigt und verletzt beginnt er Clara in einem Ansturm aus Wut zu beleidigen, bis Lothar einschreitet und es beinahe zu einem Duell kommt, welches Clara rechtzeitig beenden kann. Durch einen Brand in seiner Wohnung, zieht Nathanael in eine andere Wohnung. Von dort aus kann er Olimpia - die Tochter des Physikprofessors -  beobachten und verliebt sich nach und nach in sie, bis er sie schließlich Tag für Tag besuchen kommt und mit ihr spricht. Alle um ihn herum merken , dass Olimpia ein Menschenautomat ist, also quasi wie eine Puppe, nur Nath. glaubt weiter an eine Liebe beiderseits und beschließt ihr einen Heiratsantrag zu machen. Kurz zuvor bekommt er einen Streit zwischen dem Professor und dem Wetterglashändler mit, der schließlich mit Olimpia flieht. Jetzt erkennt Nath die Wahrheit und sieht was Olimpia wirklich ist. Ihre glasigen, auf den Boden gefallenen Augen, lassen sein Trauma mit den verbrannten Augen hochkommen und er verfällt in einen Wahn. Infolgedessen stürzt er sich auf den Professor, um ihn umzubringen. Andere zerren sie auseinander und Nath kommt in ein Tollhaus. Offensichtlich genesen, kehrt er zurück und zieht mit Clara in eine andere Stadt. Beim Einkauf in der Stadt betrachten sie sie von einem Turm aus. Nath verfällt beim Anblick Claras erneut in den Wahnsinn, versucht sie hinunter zu stoßen, erblickt Coppelius unten am Fuß des Turms und springt selbst in den Tod.   Auf diese Werk bin ich durch die Schule gekommen. Anfangs war ich skeptisch, aber nach und nach gefiel mir das Buch sehr gut. Besonders gut finde ich, dass es sich um ein Werk aus der Romantik (genauer gesagt Schwarze Romantik) handelt, da es meine absolute Lieblingsepoche ist. Die wird im Wesen Nathanaels deutlich, da er sehr verträumt, realitätsfern und teilweise wahnsinnig ist. Er drückt sich in Gedichten und Geschichten aus, wird aber von Clara gar nicht verstanden, die verkörpert die wesentlichen Merkmale der Aufklärung. Teilweise kann ich Nath Verletzung durch Claras Abweisung gut verstehen, weil er - wenn auch auf verkorkste Art und Weise - seine Gefühle ihr widmet und sie sie nur zurückweist und seinen Ausdruck nicht versteht. Besonders schön finde ich auch die Gegenüberstellung und Differenz zwischen den Epochen Romantik und Aufklärung, die sich teilweise feindlich gegenüberstehen und die Aufklärung (Kaltherzigkeit) hier kritisieren (durch Nathanael). Insgesamt kann ich das Werk nur empfehlen, wenn man mal was neues ausprobieren und lesen möchte. Es ist toll -  wenn auch verwirrend wegen der Liebe zu Olimpia - geschrieben und die Sprache ist auch gut verständlich.

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  • Leserunde zu "Drood" von Dan Simmons

    Drood
    Evan

    Evan

    Hallo zusammen!

    Hier gibt es leider keine Bücher zu gewinnen ;)

    Ab dem 01.11.15 wollen wir uns gemeinsam an dem Walzer Drood von Dan Simmons herranwagen, jeder der mitmachen will, ist herzlich willkommen!

    Viel Spass !

    • 87
  • Leserunde zu "Die magischen Augen von Stonehill" von Juma Kliebenstein

    Die magischen Augen von Stonehill
    katja78

    katja78

    Katzenspuk in Stonehill! Ein neuer Roman mit viel Überraschung & Witz von Juma Kliebenstein! "Die magischen Augen von Stonehill" ist ein Buch für Kinder ab 10 Jahren. Bewerbt euch gleich und lasst euch von Viola & Cleopatra verzaubern. Schwarze lange Haare, immer lila gekleidet: Seitdem Viola in Lucys Klasse geht, ist Schluss mit der Langeweile in Stonehill. Hier lebt Lucy mit ihren fünf Geschwistern und ihren Eltern. Viola bringt sogar ihre Katze Cleopatra mit den merkwürdig funkelnden Augen mit in die Schule, obwohl es ein striktes Tierverbot gibt. Aber wieso ist Mamas Smaragdring verschwunden, nachdem Viola bei ihnen zu Besuch war? Und kann Viola tatsächlich in die Zukunft schauen? Juma Kliebenstein, 1972 im Saarland geboren, dachte sich schon als Kind gerne Geschichten aus. Später studierte sie Germanistik und Anglistik und war als Lehrerin tätig, bevor sie sich als freie Autorin ganz auf das Schreiben konzentrierte. Bereits für ihr erstes Kinderbuch »Tausche Schwester gegen Zimmer«, 2009 erschienen, erhielt sie Anerkennung und Auszeichnungen. Seither hat Juma Kliebenstein zahlreiche erfolgreiche Kinder- und Jugendbücher veröffentlicht, Titel wie »Der Tag, an dem ich cool wurde« oder »Speed-Dating mit Papa«, originell, humorvoll und mit viel Gespür für die Lebenswirklichkeit ihrer jungen Leser und Leserinnen. Mehr über die Autorin unter www.juma-kliebenstein.de Wir suchen nun mindestens 20 Leser (gerne mit Kind), die gerne in Büchern für Kinder ab 10 Jahren schmökern und das Buch gerne gemeinsam in der Leserunde lesen möchten. Wir vergeben 20 Bücher in Print. Blogger dürfen sich gerne mit ihrer Blogadresse bewerben. Bewerbungsfrage: Warum wollt ihr gerne mitlesen? Wir freuen uns auf eure Bewerbungen! Schaut doch auch mal auf der Homepage vom Oetinger Verlag, da warten viele interessante Neuerscheinungen auf euch. *** Wichtig *** Ihr solltet Minimum 2-3 Rezensionen in eurem Profil haben, damit ich sehen kann wie ihr eure Rezensionen schreibt und wie aussagekräftig/aktuell sie sind. Der Erhalt eines Rezensionsexemplares ist verpflichtend für die Teilnahme an der Leserunde. Dazu gehört das zeitnahe Posten in den Leseabschnitten und das anschließende Rezensieren des Buches Erwiesene Nichtleser werden nicht ausgewählt.

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    • 248
  • Rezension zu "Der Sandmann"

    Der Sandmann
    Tiana_Loreen

    Tiana_Loreen

    05. June 2015 um 12:38

    *Achtung SPOILER* Verwirrt. Das war ich, aber nach längeren Überlegen kam die Begeisterung! Ein wirklich tolles Werk der Romantik! Inhalt: [Inhaltsangabe] Ein Juwel der Schwarzen Romantik in der Bibliothek der Erstausgaben: Die faszinierende Erzählung von 1816 vom Studenten Nathaniel, dessen Begegnung mit dem Wetterglashändler Coppola traumatische Kindheitserinnerungen weckt, besticht durch einen facettenreichen Handlungsstrang und einen unerschöpflichen Motivreichtum. meine Meinung: Zugegeben, ich war nach beenden des Werkes zu allererst schockiert. Ich wusste nicht, was ich jetzt denken sollte, es passierte dafür einfach zu viel auf so wenigen Seiten. Zuerst schüttelte ich den Kopf, dann lachte ich und dann versuchte ich den Inhalt zu analysieren. Hoffmann war einfach ein Genie. Nur er schaffte es, dass er eine Novelle so vollstopft und der Leser trotzdem total begeistert davon ist, obwohl es so irrsinnig wirkt. Einem so verwirrt. Einem zum Rekapitulieren des Gelesenen zwingt. Nathaniel hatte schon eine schwierige Kindheit, die er mit einem schweren Trauma überstand. Dann seine Studienzeit, die gut begann, aber schlecht änderte, denn sein Trauma kam an die Oberfläche und veränderte ihn total. Ich war wirklich verwirrt. Nathaniel bringt sich um, will vorher seine – angebliche – große Liebe umbringen und das nur weil sein – anscheinend – geheilter Wahnsinn wieder ausbrach? Zuvor passiert aber auch noch so unglaublich viel! Nathaniel beschreibt in einen Brief seine Kindheit und seine Erfahrung mit dem Sandmann. Das Trauma kam also wieder in sein Leben zurück. In ähnlicher Gestalt aber anderen Namen...jedenfalls glaubt Nathaniel daran. Es war faszinierend zu lesen, wie Nathaniel sich in ein Mädchen verliebte, dass NICHT seine Verlobte war. Wie er diesem „Mädchen“ alle Menschlichkeit angedichtet hatte, nur damit er am Ende erkennt dass dieses Wesen kein Mensch war, sondern nur eine Maschine. Der Wahnsinn der darauf folgte war dementsprechend auch nicht sehr überraschend, aber der Auslöser des ganzen war es. Ein Mann. Laut Nathaniel „der Sandmann“ und Mörder seines Vaters: Coppola. Der auktoriale Erzähler spornte den Leser einfach nur noch mehr an. Hoffmann schlüpfte dabei in die Rolle eines Schriftstellers, der diese Geschichte gerade erfahren hat und es einfach niederschreiben musste. Sehr interessant! Als Interpretation kann man Nathaniels Wahnsinn nehmen, der durch ein Kindertraume entstanden und nie richtig Therapiert worden war. Man kann es sich als Leser – jedenfalls scheint es mir so – aussuchen, ob man Nathaniels Lebensweg als „dunklen Einfluss von außen“ sehen will oder als dummer und gleichzeitig schrecklicher Zufall. Hoffmann zeigte mit diesem Werk, dass „Universalpoesie“ tatsächlich in einem einzigen Werk vorhanden sein kann: Gefühle. Wissenschaft. Dunkles. Es beinhaltet alles und machte es so unglaublich spannend! Fazit: Ein wirklich sehr gelungenes Werk aus der Zeit der „Romantik“. Ich wusste nicht was mich erwartete, aber das es SO kam, hätte ich nie erwartet! E.T.A. Hoffmann zeigte mir, dass er wirklich ein Allround-Talent war und – verrückt oder nicht – wirklich tolle Ideen für seine Werke hatte! 4,5 von 5 Sterne für dieses unglaubliche Werk und höchst verwirrende Werk!

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  • Tiefsinnige Geschichte

    Der Sandmann
    tiggger

    tiggger

    Dieser Klassiker war für mich ein wahrer Lesegenuss. Ich habe dieses Buch angefangen zu lesen, ohne, dass ich überhaupt eine Ahnung hatte, um was es geht. Die Beschreibung der Gefühle der Protagonisten durch die Niederschrift der drei Briefe zu Beginn, hat einem die Umstände näher gebracht. Dieser Teil hat mir auch am besten gefallen. Nach den Briefen folgt eine normale Erzählung. Sehr gut hat mir der 2. Brief gefallen, indem die Beziehung zwischen der Hauptperson und seiner Verlobten umschrieben wird. Dieser Brief ist mit einigen Sätzen sehr tiefsinnig und man kommt selbst ins Nachdenken. Der sich entwickelnde Wahnsinn, die psychische Auseinandersetzung mit sich selbst und seinen Ängsten -sind es Ängste, ist es die Wahrheit oder doch nicht?- all dies hat Hoffmann gut zur Geltung gebracht. Lediglich der Schluss war mir ein bisschen zu oberflächlich und schnell zu Ende. Aber irgendwie hat auch der schnelle Schluss etwas für sich.    

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    • 2
  • Der Sandmann

    Der Sandmann
    GothicQueen

    GothicQueen

    Dieses Buch war ziemlich gut, im Vergleich zu den anderen Büchern im Unterricht. Es gehörte definitiv zu denen, die ich gern bearbeitet habe. Das liegt sicher an der düsteren Geschichte und der Umsetzung des Autors. Der Autor war ja selbst ziemlich wahnsinnig, wenn man bedenkt, dass er mindestens 3 Tage lang nicht geschlafen hat, um die Auswirkungen seines Körpers auf seine Psyche zu testen und dabei wirre Texte zu schreiben. Auf diese Idee muss man erst mal kommen. Dass unter diesen Umständen auch nur wirre Texte bei rauskommen ist keine Frage. Super Umsetzung! Nur zum empfehlen, auch für den privaten Gebrauch! Nicht nur, weil es auf dem Lehrplan für die Oberstufe steht! 

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    • 3
    GothicQueen

    GothicQueen

    15. October 2014 um 07:21
  • Zwischen Wahn und Realität

    Der Sandmann
    HarIequin

    HarIequin

    27. May 2014 um 19:56

    „Das ist ein böser Mann, der kommt zu den Kindern, wenn sie nicht zu Bett gehen wollen und wirft ihnen Händevoll Sand in die Augen, daß sie blutig zum Kopf herausspringen[...]“ Seite 3 Der junge Nathanael wähnt sich in dem Glauben, dass Coppelius – ein Bekannter seines Vaters – der schreckliche Sandmann sei. Jahre später trifft er auf den Wetterglashändler Coppala und fühlt sich sofort an den Sandmann seiner Kindheit erinnert. Er verfällt immer mehr in einen Wahn und kann schon bald nicht mehr unterscheiden, was Real ist und was sich in seinem Kopf abspielt. Ich war sehr gespannt auf diesen Klassiker der schwarzen Romantik und wurde nicht enttäuscht. Anfängliche Bedenken wegen der Sprache aus dem 19. Jahrhundert waren schnell aus dem Weg geräumt, denn das Buch lässt sich erstaunlich leicht lesen. Durch die Briefe von Nathanael wird die Perspektive einige Male gewechselt, was das Buch abwechslungsreicher macht. Ich hatte mir ein bisschen mehr Schauer und Grusel erhofft, aber heutzutage ist man wahrscheinlich mehr gewohnt. Gefallen hat mir der Wahnsinn darin und die Verworrenheit – als Leser wusste ich manchmal selbst nicht zwischen Fiktion und Realität zu unterscheiden. Ein kurioses und überraschendes Buch, das sich durch die wenigen Seiten sehr schnell lesen lässt.

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  • Ein Nachtstück

    Der Sandmann
    Sabeth80

    Sabeth80

    29. April 2014 um 20:31

    "Der Sandmann", die vielleicht prominenteste Erzählung aus Hoffmanns Nachtstücken ist ein zeitloses Meisterwerk der schwarzen Romantik. Psychologische Fallstudie? Künstlernovelle? Bürgersatire? Gruselgeschichte? Groteske? Als all das lässt er sich lesen und wohl noch als einiges mehr. Der Text bleibt wegen der ständig wechselnden Perspektiven rätselhaft, entzieht sich einer klaren Deutung. Eine Trennung zwischen Innen- und Außenwelt ist kaum möglich. Entspringen die Ereignisse dem Schicksal, dem Zufall oder bloß der Psyche des Protagonisten? Ist es die Geschichte einer von Trauma und Wahnsinn gequälten, hochsensiblen Künstlernatur oder wird Nathanael wirklich von dunklen Mächten verfolgt? In jedem Fall ist seine Geschichte eine genau beobachtete psychologische und menschliche Verfallsstudie – und das macht den Text, egal wie man ihn ausdeutet, hochmodern.

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  • Interessante Erzählung mit tollem Spiel zwischen Wahn und Wirklichkeit!

    Der Sandmann
    Humpi

    Humpi

    26. June 2013 um 16:51

    Eine Pflichtlektüre für eines meiner Seminare in der Uni, auf welche ich mich wirklich gefreut habe, da ich gespannt auf die sogenannte "Schauerromantik", zu welcher "Der Sandmann gehört, war. Insgesamt habe ich mir das Buch um Einiges "schauriger" vorgestellt und hätte gedacht, dass das Motiv eines bösen Sandmannes, das ganz am Anfang im Fokus der Handlung steht, das Buch stärker durchzogen und geprägt hätte! Obwohl die Handlung somit anders verlaufen ist, als ich zunächst gedacht hätte, hat sie mir gut gefallen, da sehr schön mit der Schwierigkeit gespielt wird, Realität und Wahn zu unterscheiden!Selbst als Leser war man an einigen Stellen unsicher, ob es sich nun um den Wahnsinn Nathanaels oder die Wirklichkeit handelt, was die gesamte Handlung sehr spannend machte!Außerdem war ich begeistert, dass E.T.A. Hoffmann bereits 1816 teilweise sehr aufgeklärte und auch bereits technische Motive mit in seine Erzählung einfließen lässt! Sowohl Schreibstil als auch Inhalt haben mich bei diesem "Schauerroman" überzeugt, auch wenn er nicht so gruselig wie zunächst erhofft/gedacht war! Für den Unterricht oder die Uni lässt er sich außerdem auch sehr gut "auseinandernehmen" und auf viele verschiedene Aspekte hin analysieren! :P

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  • Der Sandmann.

    Der Sandmann
    Piinquin_x3

    Piinquin_x3

    21. June 2013 um 17:49

    Auch dieses Buch war für den Unterricht zu lesen. Und es ist eines, welches bei mir hängen geblieben ist. Für seine Zeit ein gutes, ja auch spannendes Buch. Ich hatte wirkliche Mühe zwischen Realität und ja, gar Wahnsinn auf eine Art und Weise zu unterscheiden. Auch dieses denke ich ganz gut als Schullektüre zum lesen, hat auch nicht viele Seiten. (:

  • Lektüreschlüssel Der Sandmann

    Der Sandmann
    GothicQueen

    GothicQueen

    06. April 2013 um 13:28

    Dieser Lektüreschlüssel hat mir so halb geholfen. Bei den Charakterisierungen war es ein wenig überflüssig, da die Personen im Werk relativ gut dargestellt sind und im Unterricht ja auch bis ins letzte Detail durchgekaut werden. Die Inhaltsangaben hingegen waren echt hilfreich. Da die Texte ja leicht verwirrend sind. Kein Wunder, wenn der Autor sie unter Schlafentzug verfasst. Empfehlen würde ich diesen Lektüreschlüssel wiederum schon. Im Großen und Ganzen kann er schon ganz hilfreich sein für die Vorbereitung der Klausur. 

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