E. T. A. Hoffmann Nussknacker und Mausekönig

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Inhaltsangabe zu „Nussknacker und Mausekönig“ von E. T. A. Hoffmann

Am Weihnachtsabend naht im Haus des Medizinalrats Stahlbaum die Bescherung. Für die Kinder hat ihr Pate Droßelmeier wie jedes Jahr hübsches mechanisches Spielzeug im Gepäck, doch die kleine Marie spielt bis tief in die Nacht hinein lieber mit einem ganz und gar nicht hübschen Nussknacker. Als um Mitternacht plötzlich die Schar der Spielzeuge lebendig wird und sich unter dem Befehl des Nussknackers in eine erbitterte Schlacht mit dem Heer des bösen Mausekönigs stürzt, öffnet sich für Marie das Tor ins märchenhafte Reich der Fantasie. E. T. A. Hoffmanns "Nussknacker und Mausekönig", 1816 erstmals erschienen, gilt bis heute als eines der schönsten und gelungensten Kunstmärchen deutscher Sprache.

Eins der schönsten Märchen der Welt und jedes Jahr zu Weihnachten ein Muss :)

— Buchperlenblog

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  • Ein phantastisches weihnachtliches Märchen

    Nussknacker und Mausekönig

    SiCollier

    28. December 2014 um 19:09

    Es ist überhaupt meines Bedünkens ein großer Irrtum, wenn man glaubt daß lebhafte fantasiereiche Kinder, von denen hier nur die Rede sein kann, sich mit inhaltsleeren Faseleien, wie sie oft unter dem Namen Märchen vorkommen, begnügen. (Seite 253) Meine Meinung Mit Büchern ist es etwas Seltsames. Da gibt es solche, die man liest und dann stundenlang darüber reden oder schreiben könnte, egal wie gut - oder schlecht - sie einem gefallen haben. Und dann gibt es welche, nach deren Ende es genau anders ist: man holt Luft, und kein Wort kommt über die Lippen. Man sitzt vor dem Bildschirm und will eine Rezi schreiben, die Geschichte wirkt immer noch nach. Aber der Bildschirm bleibt leer, weil einem nichts so recht einfallen will, das dem Gelesenen auch nur annähernd gerecht wird. „Nußknacker und Mäusekönig“ ist bei mir so ein Fall. Ich habe das Buch die letzten Jahre jede Weihnachten gelesen, aber wenn es ans Aufschreiben meiner Gedanken dazu kommen sollte, kamen nicht die rechten Formulierungen. Vielleicht - oder anscheinend? - ist das eine Geschichte, die man mehrfach lesen muß, bis sie sich gesetzt hat? Nun, das wäre dann gewißlich nicht die schlechteste Empfehlung. Schon der Theodor aus der Rahmenhandlung der Serapions-Brüder äußerte seine Zweifel, ob denn dieses Märchen von der Zielgruppe - den Kindern - überhaupt verstanden werden könne, da es ganz unmöglich ist, daß Kinder die feinen Fäden, die sich durch das Ganze ziehen, und in seinen scheinbar völlig heterogenen Teilen zusammenhalten, erkennen können. (Seite 252) Und in der Tat hatte ich beim Lesen ähnliche Überlegungen, empfand sogar eine gewisse Unsicherheit, ob selbst ich als Erwachsener all die feinen Fäden verfolgen konnte, ohne auch nur einen einzigen zu verlieren. Wie erwähnt, eine Geschichte, die förmlich danach schreit, wieder und wieder gelesen zu werden. Jedes Mal fallen weitere Details auf, kommen neue Gedankenverbindungen ins Spiel und man gerät ins Grübeln, was wohl alles noch in der so einfach scheinenden Geschichte drin stecken könnte. Das beginnt schon mit einer gewissen Unsicherheit, wie der Handlungsverlauf denn zu verstehen ist. Träumt Marie - oder erlebt sie die Begegnung mit dem Mäusekönig, die Kämpfe und den Ausflug ins Weihnachtsland wirklich. Für beides gibt es Anzeichen. Ein kindlicher Leser wird sicherlich alles für bare Münze nehmen, aber als Erwachsener bin ich mir da nicht so sicher, ob manches nicht symbolisch für eine innere Entwicklung zu verstehen ist oder gar ins Reich der (Fieber-) Phantasien gehört. Aber möglicherweise kann man den Zauber und das rechte Verständnis des Werkes nur mit dem Gemüt eines Kindes erfassen. Mir fällt da das Glöckchen aus dem Weihnachtsfilm „Der Polarexpreß“ ein, das nur für den hörbar bimmelt, der noch an die wahre Magie der Weihnacht glauben kann. Für alle anderen ist es stumm. Es könnte also durchaus sein, daß sich Inhalt und Sinn dieser Geschichte nur dem erschließen, der sich bis zu einem gewissen Grade einen kindlichen Sinn für „Magie“ erhalten hat bzw. dafür empfänglich ist. (...) solltest du dein Werk ins große Publikum schicken, viele sehr vernünftige Leute, vorzüglich solche die niemals Kinder gewesen, welches sich bei manchen ereignet, mit Achselzucken und Kopfschütteln zu erkennen geben werden, daß alles tolles, buntscheckiges, aberwitziges Zeug sei, oder wenigstens, daß dir ein tüchtiges Fieber zu Hülfe gekommen sein müsse, da ein gesunder Mensch solch Unding nicht schaffen könne. (Seite 253f) Mag jeder geneigte Leser selbst entscheiden, zu welchem Teil des großen Publikums er zu gehören gedenkt. Kurzfassung Ein phantastisches weihnachtliches Märchen für jung und junggebliebene Alte. Gelesen habe ich diese Ausgabe: Jubiläumsbibliothek der Deutschen Literatur. E. T. A. Hoffmann „Werke in 2 Bänden. Band 2: Erzählungen und Märchen“ Bertelsmann Club, Gütersloh o. J. (ca. 1979, Lizenzausgabe des Winkler Verlages) Seitenzahlen beziehen sich auf diese Ausgabe

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  • Rezension zu "Nussknacker und Mausekönig" von E. T. A. Hoffmann

    Nussknacker und Mausekönig

    annikki

    01. January 2010 um 11:06

    Nussknacker und Mausekönig ist ein Märchen dessen Handlung am Heiligen Abend beginnt, das sich aber ansonsten nicht auf Weihnachten bezieht. Auf dem Gabentisch steht ein schmucker Nussknacker, der, wie sich bald zeigt, eigentlich ein verwunschener Jüngling ist. Die kleine Marie hilft ihm, wieder ein lebendiger Junge zu werden, auch wenn alle ringsum ihre Erlebnisse für Träume halten. Auch wenn dieses Buch an sich kein Weihnachtsmärchen ist, ist es doch wunderbar zu lesen um diese Jahreszeit.

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  • Rezension zu "Nussknacker und Mausekönig" von E. T. A. Hoffmann

    Nussknacker und Mausekönig

    Eltragalibros

    19. December 2008 um 18:57

    E.T.A. Hoffmann hat mit „Nussknacker und Mäusekönig“ ein schönes und zugleich aufregendes Märchen für Kinder geschaffen. Phantastisches geschieht in der Weihnachtsnacht, wer weiß das nicht und welches Kind hat sich nicht schon einmal vorgestellt, dass sein Spielzeug lebendig wird? Aber was tun, wenn es wirklich einmal soweit ist? Unterstützt durch viele lautmalerische Begriffe gerät die Welt der kleinen Marie am Weihnachtsabend so richtig in Bewegung. Alles folgt Schlag auf Schlag, als ihr geliebter neuer Freund, der Nussknacker, zum Leben erwacht und mit ihm all ihre Puppen, um sie gegen die Mäuse und den siebenköpfigen Mäusekönig zu verteidigen. Auch die folgenden Märchen begeistern wohl jedes Kind aufs Neue. Ein wunderschön gestricktes Märchen für die Weihnachtszeit.

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