E. W. Heine

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Autor von Das Halsband der Taube, Der Flug des Feuervogels und weiteren Büchern.

Lebenslauf von E. W. Heine

Ernst Wilhelm Heine *1940

Neue Bücher

Kille Kille Geschichten

Neu erschienen am 30.04.2020 als Hardcover bei Kampa Verlag.

Alle Bücher von E. W. Heine

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Cover des Buches Das Halsband der Taube (ISBN: 9783958243927)

Das Halsband der Taube

 (47)
Erschienen am 01.12.2015
Cover des Buches Papavera - Der Ring des Kreuzritters (ISBN: 9783958247116)

Papavera - Der Ring des Kreuzritters

 (26)
Erschienen am 18.10.2016
Cover des Buches Kille Kille (ISBN: 9783442729029)

Kille Kille

 (22)
Erschienen am 01.10.2002
Cover des Buches Der Flug des Feuervogels (ISBN: 9783958244320)

Der Flug des Feuervogels

 (27)
Erschienen am 05.01.2016
Cover des Buches Das Glasauge (ISBN: 9783442728053)

Das Glasauge

 (17)
Erschienen am 01.05.2001
Cover des Buches Kinkerlitzchen (ISBN: 9783442730872)

Kinkerlitzchen

 (15)
Erschienen am 01.05.2003
Cover des Buches Nur wer träumt, ist frei (ISBN: 9783442721122)

Nur wer träumt, ist frei

 (14)
Erschienen am 01.02.1997
Cover des Buches An Bord der Titanic (ISBN: 9783442731275)

An Bord der Titanic

 (8)
Erschienen am 01.11.2003

Neue Rezensionen zu E. W. Heine

Neu

Rezension zu "Brüsseler Spitzen" von E. W. Heine

E.W. Heine - Brüsseler Spitzen (Roman)
Perlevor einem Jahr

Klappentext:

Sie sind Freunde von verschiedener Nationalität und unterschiedlichem Temperament: ein Franzose, ein Deutscher, ein Engländer und ein Italiener,  vier Verantwortungsträger innerhalb der europäischen Kommission. Als Macher daran gewohnt, neue Wege zu gehen, beschließen die vier, sich gemeinsam eine Geliebte zu teilen. Sie finden sie in der faszinierenden Schweizerin Anna Ropaski. Und ein unglaubliches Verwirrspiel der Gefühle beginnt: Im Dschungel der Eurokraten, zwischen Liebe(n) und Intrigen entfaltet sich ein Beziehungskrimi der besonderen Art.


"Einfach einzigartig!" (Frankfurter Rundschau)


"Ein hinreißender Erzähler." (Die Woche)


Eigene Meinung:

folgt in den nächsten Tagen


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Rezension zu "Der Flug des Feuervogels" von E. W. Heine

Spannend, aber am Ende nicht ganz rund
Dajobamavor 3 Jahren

Der Autor E.W. Heine arbeitete als Architekt lange in Südafrika und in arabischen Ländern. Heute lebt er in Bayern. Er hat bereits mehrere erfolgreiche historische Romane veröffentlicht.

 

Rothenburg ob der Tauber, am Ende des 14. Jahrhunderts. Die Stadt ist in heller Aufregung. Nach dem dritten Brand innerhalb eines Jahres suchen Bruder Barnabas und der Bürgermeister der Stadt nach dem Brandstifter. Wer könnte ein Interesse daran haben der Stadt zu schaden? Verdächtige gibt es viele.

 

Den Hauptfiguren (Bruder Barnabas, Judith Süßkind und Attila Toppler) ist gemeinsam, dass sie ihrer Zeit in vielerlei Hinsicht weit voraus sind. Sie alle interessieren sich stark für naturwissenschaftliche Vorgänge und heben sich deutlich vom Pöbel ab.

Mit Bruder Barnabas hat Heine einen äußert liebenswerten, etwas schrulligen Mönch erschaffen, der die Brände wider Willen aufklären soll. Er macht sich allerlei Gedanken, vor allem auch über die allgegenwärtigen Schweine (Borstenvieh). Zum Beispiel interessiert er sich für die Potenz der Schweine und sieht sie als mögliche Zeugen der Brandstiftungen, da sie stets des Nachts in der Stadt umherwandern. Diese Passagen sind durchaus witzig zu lesen.

Die Jüdin Judith verbindet eine wunderschöne, allerdings verbotene Liebesgeschichte mit dem Christen Attila, welche sich im Verlauf des Romans dramatisch zuspitzt. Auch die Väter der beiden stehen in Freundschaft zueinander. Die Unterschiede zwischen den beiden Religionen und deren Rolle im Rothenburg jener Zeit sind ein wichtigen Thema dieser Geschichte. Immer wieder unterbreitet Heine hierzu interessantes Faktenwissen, das allerdings manchmal etwas bemüht in die Handlung eingebaut wirkt. Auch zum Thema Naphta (sehr gut brennbares Rohbenzin) liefert der Autor wiederholt detaillierte Informationen.

 

Heines Markenzeichen ist eine offenkundig hervorragende Recherche der Fakten und damaligen Gegebenheiten. Er beschreibt sehr detailliert und liebevoll, sodass man sich bereits nach wenigen Seiten mitten in der Handlung wiederfindet.

Auch die Sprache ist auffallend lautmalerisch mit vielen Bildern und Vergleichen, wenn auch oft etwas derb, aber das gehört wohl zur Authentizität des historischen Settings. In einigen Situationen häufen sich die klugen Sprüche der Hauptfiguren etwas, was dann etwas nervig und unglaubwürdig wirkt. Nichts desto trotz sind immer wieder tolle Lebensweisheiten dabei, die zum Nachdenken anregen.

Der Leser kann sich Personen und Schauplätze mühelos vorstellen, als wäre er mittendrin. Der Roman ist sehr gut in einem Fluss lesbar.

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L

Rezension zu "Toppler" von E. W. Heine

Rezension zu "Toppler" von E. W. Heine
LovelyBooks-Uservor 7 Jahren

E. W. Heine beleuchtet in diesem Buch das ausgehende 14. Jahrhundert, eine Zeit, die geprägt war vom Aufblühen der Städte und dem Bankrott des ländlichen Adels.
Der Kaufmann Heinrich Toppler gelangt durch Heirat zu einem Vermögen, das er durch umsichtiges Handeln vermehren kann. Er wird zum Bürgermeister, und auch die Stadt Rothenburg ob der Tauber profitiert von der Weitsichtigkeit dieses genialen Strategen. Das Glück ist allerdings nur von begrenzter Dauer...
Etwas wichtiges vorneweg: Dieses Buch ist kein Roman, auch wenn die äußerliche Aufmachung es vermuten lässt. Geschichtliche Dokumentation trifft diese Art von Literatur vielleicht am besten. E. W. Heine erinnert in seiner Schreibe ein wenig an einen Geschichtspauker der alten Schule. Er entspricht dabei allerdings dem Idealbild eines Geschichtslehrerers, den wenigsten von uns war wohl das Glück vergönnt, einem Lehrkörper von diesem Format im Unterricht begegnen zu dürfen, sein Buch ist in der Tat spannender und unterhaltsamer als viele der bekannten Historienromane, Langeweile kommt hier garantiert nicht auf, ich habe das Buch in Rekordzeit verschlungen.
Der Leser erfährt viel über alle Bereiche des Lebens in einer mittelalterlichen Stadt, über die Gesellschaftsordnung, über die Macht des Königs, und die der Bischöfe, und der des Geldes. Sie werden nach der Lektüre von „Toppler" wissen, warum in der Nähe Rothenburgs keine einzige Burg mehr steht, warum Stadtluft frei macht, und Sie werden bei ihrem nächsten Aufenthalt in einer gut erhaltenen mittelalterlichen Stadt diese sicherlich mit ganz neuen Augen wahrnehmen.

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