E. W. Heine Der Flug des Feuervogels

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Inhaltsangabe zu „Der Flug des Feuervogels“ von E. W. Heine

Unzählige Leser haben sich bereits auf den "Flug des Feuervogels" mitnehmen lassen. In diesem "prallen Schmöker für alle, die alles wollen: Spannung, Spaß und Seelen-Schokolade" (SWR) erzählt Erfolgsautor E.W. Heine die Geschichte der schönen Jüdin Judith und des Christen Attila. Sie leben im Rothenburg ob der Tauber des 14. Jahrhunderts, dem der berühmte Bürgermeister Heinrich Toppler Wohlstand und Toleranz gebracht hat. Doch jetzt bedroht ein Feuerteufel die Stadt, und die Liebenden werden in einen Strudel aus Hass, Aberglauben und Machtgier hineingerissen. Heines packender Roman, der auf exakt recherchierten Fakten beruht, berichtet von starken Frauen und lebensklugen Männern, die ihrer Zeit gefährlich weit voraus sind. Eine atemberaubende Geschichte, überbordend in ihren Bildern, deftig in der Sprache und mit einem furiosen Finale.

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  • Spannend, aber am Ende nicht ganz rund

    Der Flug des Feuervogels

    Dajobama

    13. November 2017 um 09:08

    Der Autor E.W. Heine arbeitete als Architekt lange in Südafrika und in arabischen Ländern. Heute lebt er in Bayern. Er hat bereits mehrere erfolgreiche historische Romane veröffentlicht.   Rothenburg ob der Tauber, am Ende des 14. Jahrhunderts. Die Stadt ist in heller Aufregung. Nach dem dritten Brand innerhalb eines Jahres suchen Bruder Barnabas und der Bürgermeister der Stadt nach dem Brandstifter. Wer könnte ein Interesse daran haben der Stadt zu schaden? Verdächtige gibt es viele.   Den Hauptfiguren (Bruder Barnabas, Judith Süßkind und Attila Toppler) ist gemeinsam, dass sie ihrer Zeit in vielerlei Hinsicht weit voraus sind. Sie alle interessieren sich stark für naturwissenschaftliche Vorgänge und heben sich deutlich vom Pöbel ab. Mit Bruder Barnabas hat Heine einen äußert liebenswerten, etwas schrulligen Mönch erschaffen, der die Brände wider Willen aufklären soll. Er macht sich allerlei Gedanken, vor allem auch über die allgegenwärtigen Schweine (Borstenvieh). Zum Beispiel interessiert er sich für die Potenz der Schweine und sieht sie als mögliche Zeugen der Brandstiftungen, da sie stets des Nachts in der Stadt umherwandern. Diese Passagen sind durchaus witzig zu lesen. Die Jüdin Judith verbindet eine wunderschöne, allerdings verbotene Liebesgeschichte mit dem Christen Attila, welche sich im Verlauf des Romans dramatisch zuspitzt. Auch die Väter der beiden stehen in Freundschaft zueinander. Die Unterschiede zwischen den beiden Religionen und deren Rolle im Rothenburg jener Zeit sind ein wichtigen Thema dieser Geschichte. Immer wieder unterbreitet Heine hierzu interessantes Faktenwissen, das allerdings manchmal etwas bemüht in die Handlung eingebaut wirkt. Auch zum Thema Naphta (sehr gut brennbares Rohbenzin) liefert der Autor wiederholt detaillierte Informationen.   Heines Markenzeichen ist eine offenkundig hervorragende Recherche der Fakten und damaligen Gegebenheiten. Er beschreibt sehr detailliert und liebevoll, sodass man sich bereits nach wenigen Seiten mitten in der Handlung wiederfindet. Auch die Sprache ist auffallend lautmalerisch mit vielen Bildern und Vergleichen, wenn auch oft etwas derb, aber das gehört wohl zur Authentizität des historischen Settings. In einigen Situationen häufen sich die klugen Sprüche der Hauptfiguren etwas, was dann etwas nervig und unglaubwürdig wirkt. Nichts desto trotz sind immer wieder tolle Lebensweisheiten dabei, die zum Nachdenken anregen. Der Leser kann sich Personen und Schauplätze mühelos vorstellen, als wäre er mittendrin. Der Roman ist sehr gut in einem Fluss lesbar.

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  • Rezension zu "Der Flug des Feuervogels" von E. W. Heine

    Der Flug des Feuervogels

    daggi21

    15. June 2008 um 11:59

    Hat mich mitgerissen,einfach gut geschrieben und glaubwürdig

  • Rezension zu "Der Flug des Feuervogels" von E. W. Heine

    Der Flug des Feuervogels

    Marco

    01. June 2008 um 00:09

    Der in Berlin geborene Heine hat sich nach „Das Halsband der Taube“ sich zum zweiten Male an einen Historischen Roman herangewagt. Heine ist ausgebildeter Architekt und arbeitet nun als freier Autor in seiner Heimatstadt Berlin. „Der Flug des Feuervogels“ spielt im ausgehenden 14. Jahrhundert in Rothenburg ob der Tauber. Auf den Spuren von Feuchtwanger und Eco brilliert in Heines Historischen Roman der wissenschaftliche Disput, das religiös-philosophische Gespräch. Viele Gedankengänge aus den unterschiedlichsten Perspektiven vorgetragen, laden zum nach- und weiterdenken ein. Eine große Rechercheleistung die Heine im Feuerteufel ablegt und trotzdem führt das mitgelieferte Wissen nicht zu einer Überfrachtung des Romans. Im Gegenteil, es verdichtet, vollendet ihn. Eine Spur übertrieben erscheinen manch weise Worte höchstens dann, wenn sie zu geballt und auch von Nicht-Theologen immer wieder in Latein (mit Übersetzung) vorgetragen werden. Gut gelungen ist Heine die Kombination von Liebes-, Abenteuer- und Kriminalroman, eingebunden in die mittelalterliche Kulisse einer aufstrebenden Fränkischen Stadt. Gnadenlos entblättert der Roman die Kumpanei, das Machtstreben und die Tyrannei der Mächtigen und Möchtegern Mächtigen dieser Zeit. Jeder paktiert mit jedem, wenn es zum eigenen Nutzen ist, die von anderen verlangte Moral ist häufig nicht mehr als eine Maske. Fast schon zu düster würde der Roman erscheinen, wenn da nicht die Liebe der beiden jungen Hauptfiguren ein erhellendes Licht setzen würde. Natürlich ist ihre Liebe nicht problemlos, weil sie unterschiedlichen Glaubensrichtungen angehören. Dies immer wieder benutzte Thema, macht Romane meist erst zu interessanten Romanen. Bei Heine wird die Liebe der beiden Protagonisten deshalb nicht nur zu einer tragischen Romanelement, sondern auch zu einem Schimmer der Hoffnung nicht nur des 14. Jahrhunderts.

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