E.E. Cooper

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Missing Girl - Verschollen

Missing Girl - Verschollen

 (9)
Erschienen am 10.12.2015

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lenasbuecherwelts avatar

Rezension zu "Missing Girl - Verschollen" von E.E. Cooper

LL rezensiert
lenasbuecherweltvor 3 Jahren

Kalah, Beth und Britney sind enge Freundinnen. Dennoch steht viel zwischen ihnen. Beth und Britney, zwei eigenwillige Personen, streiten sich oft und Kalah steht zwischen ihnen. Sie versucht immer, es ihnen Recht zu machen und gemocht zu werden. Dafür verbiegt sie sich gerne einmal und sagt das, was ihre Freundinnen hören wollen. Doch als Beth verschwindet, ist für Kalah klar, dass sie herausfinden muss, was passiert ist, da sie mehr als freundschaftliche Gefühle für Beth empfindet. Als nach einem Gerücht, das sich an der Schule verbreitet, die Leiche einer Mitschülerin gefunden wird, stockt Kalah. Wie hängen diese beiden Vorfälle zusammen?

Der Einstieg in die Geschichte fiel mir auf Grund des einfachen, flüssigen Schreibstils sehr leicht. Wie es der Klappentext schon verrät, verschwindet Beth nach einem Streit. Anders, als es auf dem Buchrücken steht, wird die Geschichte jetzt allerdings nicht zum Thriller. Zwar wird das Buch als „rasanter Thriller“ betitelt, hierfür fehlte jedoch einfach die Spannung und das Tempo. Anstatt auf das Verschwinden legt die Autorin nämlich den Fokus auf die Gefühle, Gedanken und Interaktionen der Charaktere.

Die drei Freundinnen sind zwar sehr klischeebeladen, aber mit Kalah, die aus der Ich-Perspektive erzählt, habe ich mich angefreundet. Beth hingegen tauchte wohl einfach zu kurz auf, damit ich mir ein richtiges Bild von ihr hätte bilden können und Britney war tatsächlich einfach nur die typische Zicke. Eingebildet, arrogant und oberflächlich.

Obwohl mir die meisten Charaktere nicht sympathisch waren und das Tempo gerne höher hätte sein können, habe ich gespannt bis zu einem fiesen Cliffhanger weitergelesen. Da „Missing Girl-Verschollen“ allerdings Teil einer Reihe ist, freue ich mich jetzt auf Band 2!

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Rezension zu "Missing Girl - Verschollen" von E.E. Cooper

Missing Girl
littlemhyticavor 3 Jahren


INHALT



Willst du nicht auch manchmal verschwinden? Einfach ausbrechen. Dir keine Gedanken mehr über andere machen. Dorthin fliehen, wo niemand dich kennt. Und den ganzen Scheiß zurücklassen … Kalah und ihre Freundinnen Beth und Britney sind unzertrennlich. Bis Beth an ihrem achtzehnten Geburtstag spurlos verschwindet. In der Highschool machen Gerüchte die Runde: Hat sich Beth heimlich mit Britneys Freund getroffen? Ist sie wirklich weggerannt? Bevor Kalah die Wahrheit herausfinden kann, erschüttert der Selbstmord einer Mitschülerin die ganze Highschool. Immer tiefer gerät Kalah in den Sog eines psychologischen Verwirrspiels, dessen tödliche Regeln sie nur langsam begreift … Ein rasanter Thriller um eine obskure Freundschaft, dunkle Geheimnisse und eine Liebe, die zur Besessenheit wird.



kurze EINBLICKE



"Du brauchst dir keine Sorgen zu machen. Wenn wirklich etwas passiert wäre, hätte sie es mir erzählt. Wir erzählen uns alles."
Ich nicke und zwang mich zu einem Lächeln. Nicht alles, dachte ich. Sie hat dir nicht von mir erzählt.
(Seite 43)


Ich hatte geglaubt, die Dinge in der Schwebe lassen zu könne, indem ich mir weder zu ihr bekannte noch Zach aufgab. Ich dachte, ich könnte mein Herz so lange beschützen, bis ich wusste, was ich wollte, aber nun steckte ich irgendwo in der Mitte fest und fragte mich, wo ich stand.
(Seite 83)


Wieder holte ich die Herzkönigin hervor. So weit war es also schon mit mir gekommen, dass ich irgendwelchen Müll vom Parkplatz eine tiefere Bedeutung beimaß. Wenn das in dem Tempo so weiterging, würde ich demnächst mit einem Helm aus Alufolie herumlaufen und versuchen, Botschaften aus dem Jenseits zu empfangen.
(Seite 166)


NASA- Experten sollten sich wirklich mal der Frage annehmen, in welcher Geschwindigkeit sich ein Gerücht an einer durchschnittlichen Highschool verbreitete. Ganz bestimmt schneller als das Licht.
(Seite 221)



meine MEINUNG




Kalah ist ein Mädchen das mit sich selbst nicht im Reinen ist! Nicht nur aufgrund ihrer indischer Wurzeln, weshalb sie schon einmal gemoppt wurde. Sondern auch weil sie das Genie in der Familie ist fühlt sie sich oftmals nicht als vollständig, vollwertig. Auch ihre Vergangenheit lässt darauf schließen, dass sie sich selbst mit ihren Ängsten konfrontiert und deshalb auch zu recht schon in Behandlung war. Ihre ticks, die sie sich zur Beruhigung selbst angewöhnt hat, helfen ihr – verstören aber auch andere sobald sie es mitbekommen!
Ihre Jugend ist somit alles andere als rosig, auch wenn sie heute Freundinnen hat die sie lieben und wertschätzen! Den ihren Selbstzweifel kann sie nicht abschalten, so gerne sie es tun würde!
Und jetzt hat sie sich auch noch verliebt, was auch ein Problem sein könnte …



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Alles andere als einfach scheint die Thematik hier zu sein, mit welcher sich das Buch beschäftigt. Auch wenn die Autorin einen recht flüssigen Schreibstil hat, der auch noch eine gewisse Spannung mit sich bringt, hat es dennoch Längen über die ich nicht hinwegsehen kann. Sicherlich mag es bei solch einer Krankheit richtig sein, dass Menschen ihre Ticks und Angewohnheiten und diese auch immer wieder wiederholt werden. Für den Lesefluss sind solche Wiederholungen etwas nicht gerade Förderliches. Auch wenn es verständlich ist, dass die Autorin es glaubwürdig rüber bringen möchte!
Die Geschehnisse hier sind mehr als verwirrend. Nicht in dem Sinne was passiert sondern eher im überschlagen der Ereignisse welche von Anfang an anzuzweifeln waren. Einfach schon deshalb, da alles viel zu glatt lief! Denn auch wenn das Sprichwort „Ein Unglück kommt selten allein“, hier mehr als passend ist nagt es auch etwas an der Glaubwürdigkeit, gerade wenn alles so einwandfrei läuft.
Allerdings sehr schön und wirklich mal was Neues war das Ende! Ich finde die Art, was die Autorin hieraus gemacht hat sehr toll und es liegt im Angesicht des Lesers, welches Ende er der Story selbst geben möchte. Das ist sehr gelungen und für mich bisher einmalig den ich bin fest davon überzeugt, dass es viele Leser geben wird, die alle ein anderes Happyend haben!



© LittleMythicasBuchwelten.blogpsot.de

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nicigirl85s avatar

Rezension zu "Missing Girl - Verschollen" von E.E. Cooper

Was tun, wenn deine beste Freundin verschwunden ist?
nicigirl85vor 3 Jahren

Der Klappentext und das Cover ließen mich auf diesen Debütroman aufmerksam werden und ich begann ohne übermäßige Erwartungen mit dem Lesen.

In der Geschichte geht es um Kalah, die nach einem Schulwechsel völlig begeistert davon ist, dass Beth und Britney, die beliebtesten Mädchen der Schule, gerade sie zur Freundin haben wollen. Doch sie wird das Gefühl nicht los, dass ihre neuen Freundinnen Geheimnisse vor ihr haben. Kann dies wirklich sein? Als Beth an ihrem 18. Geburtstag spurlos verschwindet, gerät Kalah ins Grübeln und begibt sich auf Spurensuche. Wird sie das Geheimnis des "Missing Girls" lüften können?

Die Handlung wird uns über Kalah als Ich- Erzählerin nahe gebracht. So ist es uns möglich Einblicke in ihre Gefühls- und Gedankenwelt zu bekommen.

Der Schreibstil der Autorin macht es leicht in die Geschichte zu finden. Sie benutzt Umgangs- und Jugendsprache, so dass man jederzeit abkauft, dass hier ein Teenager von seinen Problemen und Erlebnissen berichtet.

Mit den dargestellten Charakteren tat ich mich etwas schwer, da sie allesamt doch recht egozentrisch sind, was aber vielleicht am Alter der Akteure liegt, denn als Jugendlicher denkt man ja oft der Nabel der Welt zu sein.

Die Handlung ist spannend, hat aber für meine Begriffe eher wenig mit einem Thriller zu tun, sondern fühlte sich für mich wie ein reines Jugendbuch mit Spannungselementen an. An ein wenig Tiefgang fehlt es hier ebenfalls, was ich bei einem Jugendbuch aber auch nicht zwingend erwarte.

Für meinen Geschmack kam gut rüber, was Gerüchte mit anderen Menschen machen. Die meisten Leute glauben lieber den Gerüchten als sich vielleicht selbst eine Meinung zu bilden und manchmal ist ja am Buschfunk auch wirklich etwas dran.

Passend fand ich auch das Einstreuen von Unsicherheit, welchem Geschlecht man denn nun mehr zugeneigt ist, denn in dem Alter ist man ja noch auf dem Weg sich selbst zu entdecken und zu finden.

Fazit: Ein gelungenes Debüt, dass mich gut unterhalten hat. Für alle, die keinen blutigen Thriller erwarten genau richtig. Lesenswert!

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