E.G. Spitzer WALLACE - Der letzte Kampf

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Inhaltsangabe zu „WALLACE - Der letzte Kampf“ von E.G. Spitzer

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  • Schottland - frei, wild und tapfer

    WALLACE - Der letzte Kampf

    Draco_Tenebris

    08. June 2013 um 17:47

    Nicht immer scheint es Sir William Wallace, dem größten und bekanntesten Freiheitskämpfer Schottlands, zu gelingen, sein Land in die gewünschte Bahn zu lenken. Nach einigen niederschmetternden kleineren und größeren Katastrophen fühlt William, wie schwierig es inzwischen geworden ist, seiner geliebte Heimat das zu geben, was er sich für sie wünscht: Freiheit und Unabhängigkeit von den Engländern! Denn diese morden, rauben, töten und verwüsten immer noch, und nehmen sich was sie wollen. Neben seinem größten Feind, König Edward I., gibt es ganz plötzlich mehrere weitere Feinde, die ihm an den Kragen wollen. Wallace muss sich entscheiden: führt er den Freiheitskampf weiter oder geht er ins Exil? Jeder Fehler, den er beim nächsten Schritt machen könnte, könnte tödlich sein. Deshalb muss Wallace extrem vorsichtig vorgehen und punktgenau planen, was er als nächstes tut. Immer umgeben ist er dabei von seinem jüngeren Bruder John sowie seinen treuen Gefährten, die ihm bis zuletzt beistehen. Bis zuletzt... Viele Legenden ranken sich heute um den geheimnisvollen Sir William Wallace. Schonungslos und ohne Verschönerungen erzählt die Autorin seine Lebensgeschichte, die mich ganz und gar in ihren Bann gezogen hat. Was noch viel wichtiger ist, ist, das sie unter anderem seinen jüngeren Bruder John einbezieht, aus dessen Sicht das Ganze auch erzählt wird. Mir war John sofort sympathisch und ich habe ihn während des Lesens sehr lieb gewonnen, auch wenn es zwischen den beiden Brüdern manchmal derart wüst zugeht, weshalb man sich oft denkt: Wozu prügeln die sich eigentlich mit den Engländern? Aber ich nehme mal an, das es tatsächlich damals so war und sich Wallace tatsächlich oft so aufgeführt hat – wie sonst hätte er einen Haufen voller wilder Schotten zähmen können, wenn nicht manchmal mit Gewalt selbst? Fakt ist, das die Autorin sich wahnsinnig viel Mühe gegeben hat, die Geschichte von William und John Wallace zu niederzuschreiben, und das merkt man auch in jeder Zeile. Was ebenso wichtig für die Buchreihe ist, sind die vielen Personen, die den beiden Brüdern an den Kragen wollen – wovon es genau zwei gab, bei denen es mir regelrecht die Haare aufgestellt hat. Und das zu Recht, wenn man den genauen historischen Hintergrund kennt! Fazit: die William Wallace-Reihe ist eine der besten Bücher, die ich jemals gelesen habe. Ich bin dermaßen fasziniert von ihm und seiner Geschichte, so dass ich sie auch schnell durchgelesen hatte. Die Reihe ist spannend, schonungslos und detailreich erzählt, nichts wurde ausgelassen sondern genau recherchiert. Und genau deswegen kann man der Autorin auch die eine oder andere fiktive Veränderung auch verzeihen, genau deshalb, weil sie einfach so gut dazu passen. Die Buchreihe ist zwar nun zu Ende, aber ich werde mich auf alle Fälle weiter auf den Spuren von William und John Wallace begeben und weiter über sie lesen. Denn es ist wichtig, dass man die Geschichte von solch tapferen Männern aus einem so schönen Land weiter erzählt – und sie nicht in Vergessenheit geraten.

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