E.M. Forster Auf der Suche nach Indien

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Inhaltsangabe zu „Auf der Suche nach Indien“ von E.M. Forster

Mit großen Erwartungen reist die Engländerin Adela Quested nach Indien. Begeistert folgt sie einer Einladung zum Besuch der geheimnisvollen Marabar-Grotten unweit Tschandrapurs. Doch es kommt zu einem Zwischenfall, der die latenten Konflikte zwischen Indern und Engländern, Einheimischen und Kolonialherren radikal aufbrechen lässt.

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  • Rezension zu "Auf der Suche nach Indien" von E. M. Forster

    Auf der Suche nach Indien
    Sokrates

    Sokrates

    24. June 2011 um 21:30

    Der Roman, auch häufig als "Reise nach Indien" genannt, erzählt die Geschichte der Adela Quested, die nach Indien kommt und dort mit der anderen, der englischen völlig entgegengesetzten Kultur konfrontiert wird. Eine angestrebte Heirat wird schwierig, es kommt zu Konflikten in der jungen Partnerschaft. Forster beschreibt in gelungener Weise die Situation Indiens in den 1920er Jahren, also zu einer Zeit, in der noch das britische Commonwealth die indische Politik bestimmte, der Kolonialismus staatsleitend war. In diese, der viktorianischen Gesellschaft völlig entgegengesetzten Welt taucht Adela ein. Insbesondere Liebe, Partnerschaft, Erotik erhalten im indischen Kulturkreis eine andere Bedeutung, die völlig konträr zu dem Englischen steht. Der Roman ist ein gelungenes Sittengemälde des kolonialen Großbritannien in Indien. Es zeigt offen die bestehenden gesellschaftlichen, politischen und intellektuellen Verwerfungen zwischen dem sich emanzipierenden Indien und dem noch an der Macht klammernden Großbritannien. Erste Ablösungstendenzen werden sichtbar. Forster schrieb aus der Erfahrung: einige Mitglieder des Bloomsbury Kreises waren als Reisende oder Staatsangestellte für eine gewisse Zeit in Indien / Ceylon - so bspw. Leonard Woolf, der spätere Ehemann von Virginia Woolf und enger Freund von E. M. Forster. Der Roman ist deshalb nicht nur wegen seiner Dramatik und der Beziehungen der Protagonisten ein wichtiger Klassiker, sondern eben gerade wegen seiner eindringlichen und realistischen Schilderungen aus dem Indien der 1920er Jahre. Nicht zu vergessen ist auch die überaus gelungene Verfilmung von Regisseur David Lean (1984).

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  • Rezension zu "Auf der Suche nach Indien" von E. M. Forster

    Auf der Suche nach Indien
    Maku

    Maku

    12. August 2007 um 19:34

    Vorgeschlagen von Martina