E.M. Remarque

 4,5 Sterne bei 516 Bewertungen
Autor*in von Im Westen nichts Neues, Drei Kameraden und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Erich Maria Remarque, 1898 in Osnabrück geboren, besuchte das katholische Lehrerseminar. 1916 als Soldat eingezogen, wurde er nach dem Krieg zunächst Aushilfslehrer, später Gelegenheitsarbeiter, schließlich Redakteur in Hannover und Berlin. 1932 verließ Remarque Deutschland und lebte zunächst im Tessin/Schweiz. Seine Bücher »Im Westen nichts Neues« und »Der Weg zurück« wurden 1933 von den Nazis verbrannt, er selber wurde 1938 ausgebürgert. Ab 1939 lebte Remarque in den USA und erlangte 1947 die amerikanische Staatsbürgerschaft. 1970 starb er in seiner Wahlheimat Tessin.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von E.M. Remarque

Cover des Buches Im Westen nichts Neues (ISBN: 9783462046328)

Im Westen nichts Neues

 (1.242)
Erschienen am 08.03.2014
Cover des Buches Drei Kameraden (ISBN: 9783462046311)

Drei Kameraden

 (84)
Erschienen am 08.03.2014
Cover des Buches Der Weg zurück (ISBN: 9783462046304)

Der Weg zurück

 (61)
Erschienen am 08.03.2014
Cover des Buches Zeit zu leben und Zeit zu sterben: Roman (ISBN: 9783462305555)

Zeit zu leben und Zeit zu sterben: Roman

 (40)
Erschienen am 06.02.2012
Cover des Buches Der Funke Leben: Roman (ISBN: 9783462305449)

Der Funke Leben: Roman

 (28)
Erschienen am 06.02.2012
Cover des Buches Der Himmel kennt keine Günstlinge (ISBN: 9783462052367)

Der Himmel kennt keine Günstlinge

 (27)
Erschienen am 08.11.2018
Cover des Buches Schatten im Paradies (ISBN: 9783462052350)

Schatten im Paradies

 (19)
Erschienen am 07.11.2018

Neue Rezensionen zu E.M. Remarque

Cover des Buches Im Westen nichts Neues (ISBN: 9783462046328)
C

Rezension zu "Im Westen nichts Neues" von E.M. Remarque

Aktuelle Thematik
CandySandy1512vor 3 Tagen

Die Thematik ist aktueller denn je … absolut lesenswert und trotzdem für mich „harte Kost“.

Es gab Kapitel da musste ich einen Tag pausieren - die Grausamkeit des Krieges so detailliert. Der Unmut und das Trauma so spürbar.
Remarque hat in der Nachkriegszeit viel Mut bewiesen - das letzte Kapitel mit seinem Interview war bemerkenswert und echt. Ich empfinde volle Hochachtung und Dankbarkeit für dieses Buch und hoffe das es ein Werk ist und bleibt um die Menschen daran zu erinnern warum es keinen Krieg geben sollte.

Patriotismus und Pazifismus 

Angst, Schuldgefühle und Leere - man ist nicht mehr dieselbe Person 

Freundschaft und Kameradschaft

Junge Männer werden ihrer Jugend, Leichtigkeit und Unbeschwertheit beraubt.


Cover des Buches Im Westen nichts Neues (ISBN: 9783462046328)
W

Rezension zu "Im Westen nichts Neues" von E.M. Remarque

Stark erzähltes Buch, das nachdenken lässt
winniccxxvor 2 Monaten

Im Westen nichts neues von Erich Maria Remarque ist zweifelsohne inzwischen ein Klassiker der deutschen Literatur. Es handelt von Paul Bäumer, einem 19-jährigen jungen Erwachsenen, der an der Westfront im 1. Weltkrieg kämpft, und seinen Kameraden. In einzelnen Episoden werden die Schrecken des Krieges dargestellt, vom harten Dasein an der Front über das Leben in den Kasernen in der zweiten Reihe bis hin zum Heimaturlaub.

Das Buch ist aus der Ich-Perspektive vom Protagonisten geschrieben, wodurch man das Erlebte des Protagonisten deutlich besser mitfühlen kann. Der Erzählstil ist dabei sehr gut gelungen, man wird richtig mitgenommen beim Lesen. Teilweise musste ich nach einzelnen Kapiteln erstmal pausieren und das Gelesene sacken lassen. Die einzelnen Reflektionen des Protagonisten können auf die Leserschaft etwas langatmig wirken. Doch meiner Meinung nach geben gerade diese detailreichen Beschreibungen, bei denen man merkt, wie der Protagonist vom Krieg zermürbt wird, wichtige Einblicke in das Innenleben Bäumers, so regt das Buch zum Nachdenken an. Schließlich wirkt das Buch in diesen Zeiten aktueller denn je. Es handelt sich allerdings nicht um einen actiongeladenen Heldenepos, das sollte aber auch nicht der Anspruch an diesen Klassiker sein. Für mich eine definitive Empfehlung mit 5/5 Sternen.

Cover des Buches Im Westen nichts Neues (ISBN: 9783462046335)
BloomingLillys avatar

Rezension zu "Im Westen nichts Neues" von E.M. Remarque

Klassiker, den man gelesen haben muss
BloomingLillyvor einem Jahr

"Im Westen nichts Neues" von Erich Maria Remarque ist ein bemerkenswertes literarisches Werk, das den Ersten Weltkrieg aus der Perspektive eines jungen deutschen Soldaten betrachtet. Die Schreibweise von Remarque ist unverwechselbar und einzigartig, und seine Fähigkeit, die Grausamkeit und Sinnlosigkeit des Krieges auf eindringliche und realistische Weise darzustellen, ist beeindruckend. 

Obwohl das Buch literarisch anspruchsvoll und gut geschrieben ist, kann es an einigen Stellen ein wenig langatmig und trocken sein, was das Lesen manchmal schwierig machen kann. 

Das Buch bietet ein tiefes Verständnis für die psychologischen Auswirkungen des Krieges auf die Soldaten und ist in der Lage, den Leser mit den Emotionen der Protagonisten zu verbinden, was es zu einer fesselnden Lektüre macht. Das Buch ist voller schmerzhafter Details und bleibt dabei unparteiisch, was es zu einem wichtigen historischen Werk macht.

Allerdings ist "Im Westen nichts Neues" nicht unbedingt ein leichtes Buch. Außerdem könnte die Darstellung des Krieges für einige Leser zu brutal und realistisch sein.

Alles in allem ist "Im Westen nichts Neues" jedoch ein bemerkenswertes literarisches Werk, das aufgrund seiner historischen Bedeutung und seiner literarischen Qualität empfehlenswert ist. Ich würde dieses Buch mit 3.75 von 5 Sternen bewerten.

Gespräche aus der Community

Klassiker-Leserunde 

Beginn: 15.07.2021

351 Beiträge
Favoles avatar
Letzter Beitrag von  Favolevor 3 Jahren

Wenn ich einmal ein Buch richtig weggelegt habe, also für über eine Woche oder noch länger, fällt es mir immer unglaublich schwer, wieder anzufangen. Gerade bei Klassikern versuche ich das immer zu vermeiden. Nicht das noch mal ein "Krieg und Frieden"-Ausfall kommt. 😅

“Wir lesen Klassiker der Weltliteratur” 

Und dieser Klassiker ist im Mai: "Im Westen nichts Neues".

Wikipedia erzählt über dieses Buch folgendes:

"Thomas Schneider, Herausgeber einer neuen Taschenbuchausgabe des Textes und seit 2000 Leiter des Erich Maria Remarque-Friedenszentrums in Osnabrück, bezeichnet den Roman als „perfekt konstruierte[…], alternierende[…] Abfolge von grausamen, abschreckenden, emotional aufwühlenden mit retardierenden und reflexiven aber auch humoresken Standardsituationen des ,Kriegs'“."

Da hat uns die Abstimmung ja einen harten Brocken hingelegt!

Unsere Leserunde startet am 1. Mai, praktischerweise haben da (fast) alle frei und können sofort loslesen ;)

Wie immer hier unsere Leserunden-Regeln:
1. Beiträge in den Leseabschnitten mit Spoiler-Haken posten.
2. Beiträge in Kategorien posten, wenn man das vergessen hat, kann man es auch nachträglich ändern.
146 Beiträge
Buchgespensts avatar
Letzter Beitrag von  Buchgespenstvor 9 Jahren
Danke schön!

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