E.M. Remarque

 4.4 Sterne bei 172 Bewertungen
Autor von Im Westen nichts Neues, Im Westen Nichts Neues und weiteren Büchern.

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Schatten im Paradies

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Neu erschienen am 08.11.2018 als Taschenbuch bei Kiepenheuer & Witsch.

Der Himmel kennt keine Günstlinge

 (1)
Neu erschienen am 08.11.2018 als Taschenbuch bei Kiepenheuer & Witsch.

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Im Westen nichts Neues

Im Westen nichts Neues

 (129)
Erschienen am 23.01.2014
Im Westen Nichts Neues

Im Westen Nichts Neues

 (19)
Erschienen am 07.11.2013
Die Nacht von Lissabon: Roman

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 (4)
Erschienen am 09.11.2017
Die Nacht von Lissabon

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Erschienen am 09.11.2017
Der schwarze Obelisk

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 (1)
Erschienen am 09.05.2018

Neue Rezensionen zu E.M. Remarque

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MilaWs avatar

Rezension zu "Der Funke Leben" von E.M. Remarque

die letzten Wochen
MilaWvor 2 Monaten

Sieben Jahren Recherche wendete Remarque für seinen Roman auf. Das Ergebnis ist ein sehr detailliertes Buch über die letzten Wochen in einem deutschen Konzentrationslager, das ausdrücklich nicht dokumentarisch, aber so nah an der Wirklichkeit wie möglich sein will. Im Frühjahr 1945 scheint sich etwas zu verändern. Das "Skelett Nummer 509" ist zu schwach zum Arbeiten und vegetiert mit anderen Arbeitsunfähigen im "kleinen Lager" vor sich hin, wo sie langsam aber sicher verhungern. Als die nahegelegene Stadt bombardiert wird, schöpfen die Insassen des Lagers Hoffnung. Die Befreiung scheint nah und doch unendlich fern. Den Lagerkommandanten Neubauer plagt die Unsicherheit. Die Bombardierung gefährdet seine im Krieg erworbenen Besitztümer. Und obwohl er der Überzeugung ist, sein Lager human geführt zu haben, fürchtet er die Übernahme.
 
Remarque konzentriert die Schrecken der Naziherrschaft auf einen kleinen Zeitraum, der, wie er selbst im Anhang erklärt, den Schrecken nachfühlbarer machen soll, als blosse Zahlen. 
Das Lager bewohnen durch jahrelange Gewalterfahrung abgestumpfte Menschen. Quälend lange passiert nicht viel, nur der immer gleiche Lageralltag zermürbt die Gefangenen. Remarque beobachtet sowohl Opfer, als auch Täter. Die Täter sind dabei meist nicht sadistisch, sondern einfach Mitläufer, die das Leid der Insassen nicht kümmert. 509 ist kein Jude, sondern politischer Gefangener möchte sich aber nicht den Kommunisten anschließen, hat also gewissermaßen eine neutrale Position.
Das ganze liest sich anstrengend. Was ja auch zu erwarten ist. Ich hätte mir etwas weniger Abgestumpftheit gewünscht, so richtig hat es mich nicht gepackt. Andere Romane über dasselbe Thema haben mich irgendwie mehr mitgenommen, ich kann gar nicht sagen warum.
Sehr lohnend jedoch ist der Anhang, in dem es vor allem um die sehr kontroverse Rezeption des Werkes in Deutschland geht und weitere Informationen über den Autor zusammengefasst werden. Für Menschen, die sich mit der Zeit des Nationalsozialismus befassen auf jeden Fall ein sehr interessantes, akribisch recherchiertes Buch.

Kommentare: 1
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AnjaLG87s avatar

Rezension zu "Der Himmel kennt keine Günstlinge" von E.M. Remarque

Nicht der Remarque, den ich kenne und schätze
AnjaLG87vor 3 Monaten

Ein seltsames Buch... Ich liebe alles von 

Remarque und hatte mich deshalb auch auf
dieses Buch von ihm gefreut. Tatsächlich ist 
es aber so anders als z.B. "Im Westen nichts 
Neues", "Zeit zu leben und Zeit zu sterben" 
& Co., die mit klugen Beobachtungen, einer
schönen und raffinierten Sprache, tollen 
Dialogen und inhaltlichen, spannenden 
Entwicklungen aufwarten. Dieses Buch 
jedoch dreht sich einfach nur im Kreis, ist
langatmig und wirkt ziellos. Noch dazu ist 
es eine Liebesgeschichte, die im Rennfahrer-
Milieu spielt. Die Sprache ist hölzern, stellen-
weise gekünstelt und verschwurbelt, wie es für 
Remarque eher untypisch ist. Alles in allem passt
dieses Buch einfach nicht zu ihm, ist so ganz 
anders und leider so viel schlechter als alles, was
ich von ihm kenne. Er hat wohl auch mal selbst 
gesagt, dass dies sein schlechtestes Buch sei. 

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Pienklings avatar

Rezension zu "Im Westen nichts Neues" von E.M. Remarque

Wertvoll!
Pienklingvor 4 Monaten

Dieses Buch beschreibt die ungeheure Brutalität des 1. Weltkriegs aus der Sicht des „einfachen“ Bürgers. Es ist ein wichtiges Buch als Andenken an eine Zeit die wir alle nicht erleben wollen. Man sollte sich dieser Zeiten wirklich bewusst machen. Dieses Buch halte ich für sehr wertvoll und empfehle es jedem zu lesen! Ich habe lediglich einen Stern abgezogen, da es sich bei dem Buch meines erachtens nach um sehr schwere Kost handelt, wo man sich leicht durchkämpfen muss. Trotz alle dem ist es ein sehr gutes und wichtiges Buch!

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Gespräche aus der Community

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Hallorins avatar

“Wir lesen Klassiker der Weltliteratur” 

Und dieser Klassiker ist im Mai: "Im Westen nichts Neues".

Wikipedia erzählt über dieses Buch folgendes:

"Thomas Schneider, Herausgeber einer neuen Taschenbuchausgabe des Textes und seit 2000 Leiter des Erich Maria Remarque-Friedenszentrums in Osnabrück, bezeichnet den Roman als „perfekt konstruierte[…], alternierende[…] Abfolge von grausamen, abschreckenden, emotional aufwühlenden mit retardierenden und reflexiven aber auch humoresken Standardsituationen des ,Kriegs'“."

Da hat uns die Abstimmung ja einen harten Brocken hingelegt!

Unsere Leserunde startet am 1. Mai, praktischerweise haben da (fast) alle frei und können sofort loslesen ;)

Wie immer hier unsere Leserunden-Regeln:
1. Beiträge in den Leseabschnitten mit Spoiler-Haken posten.
2. Beiträge in Kategorien posten, wenn man das vergessen hat, kann man es auch nachträglich ändern.
Buchgespensts avatar
Letzter Beitrag von  Buchgespenstvor 3 Jahren
Danke schön!
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