E.M. Remarque Der Feind: Sämtliche Erzählungen zum Ersten Weltkrieg

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Inhaltsangabe zu „Der Feind: Sämtliche Erzählungen zum Ersten Weltkrieg“ von E.M. Remarque

Zum hundertsten Jahrestag des Kriegsbeginns 1914: sämtliche Werke von Erich Maria Remarque zum Ersten Weltkrieg, durchgesehen und in neuer Ausstattung. Sämtliche Erzählungen über die Schicksale von Menschen, die der Hölle der Schützengräben entronnen sind und sich in der Normalität des Nachkriegsalltags zurechtfinden müssen. »Handlungsraffung, Aktion, schnörkelloser Bericht und die Witterung fürs Sensationelle – alles dies macht die Erzählungen zur spannend-unterhaltsamen, die pazifistische Botschaft nie aufdrängenden Prosa.« FAZ

Wundbares Buch, das aufzeigt, was der Krieg für Schäden hinterlässt. Äußerlich wie innerlich...

— MyriamErich

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  • "Das Vermächtnis der Toten heißt nicht Rache. Es heißt: Nie wider!" (Erich Maria Remarque)

    Der Feind: Sämtliche Erzählungen zum Ersten Weltkrieg

    MyriamErich

    22. October 2015 um 12:32

    Eine kleine Sammlung von Kurzgeschichten, die, Fotographien ähnlich, Fragmente aus dem Leben verschiedenster Menschen beleuchten. Nichts besonderes, möchte man meinen. Sachliche Beschreibungen, die das Schicksal geschlagener Menschen schildern, denen der Erste Weltkrieg in den Rücken fiel. Und dennoch hinterlassen sie einen Eindruck, der im Inneren des Lesers etwas berührt. Die innere Leere in den Seelen der Menschen wird greifbar. Remarque vermag, trotz sachlicher Manier, ein Bild zu entwerfen, das im Gedächtnis bleibt. Eindrucksvoll wird die Sicht auf den Feind beschrieben. Anonymisiert, nur durch die Bewaffnung kenntlich gemacht, als eben ein Feind, ein Gegner, ein Individuum als Zahnrad in der Kriegsmaschinerie. Entmenschlicht, emotionslos. Und doch muss der Protagonist feststellen: Er ist ein Mensch, wie ich. Er hat Angst, wie ich. Remarque schafft es, den Leser mit dem Protagonisten fühlen zu lassen. Bilder tauchen vor seinem geistigen Auge auf, es ist, als ob man selbst der Protagonist sei. Und doch ist es nicht ein und dasselbe, denn der Leser vermag Mitleid zu empfinden. Mitleid mit Annette und ihrem Ehemann, deren Liebe den Krieg und den Ehemann überlebt. Mitleid mit all den armen Seelen, in deren Herzen eine tiefe, unermessliche Leere klafft, gleich einem großen Loch, das niemals verschlossen werden kann. Die sechs Kurzgeschichten beschreiben einerseits das Leben auf dem Schlachtfeld, andererseits zeigen sie aber auch die Problematiken auf, mit denen Das Individuum nach dem Krieg konfrontiert wurde. Fazit: Ein sehr schönes Werk, das einen zutiefst berührt. Ein weiteres Beispiel dafür, was der Krieg anrichtet und warum er allenfalls vermieden werden sollte.

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