E.O. Chirovici

 4 Sterne bei 333 Bewertungen
Autor von Das Buch der Spiegel, Das Buch der Spiegel und weiteren Büchern.

Lebenslauf von E.O. Chirovici

Eugen O. Chirovici wurde 1964 in Rumänien geboren. Seine Familie ist rumänisch, ungarisch und deutsch und stammt aus Transsilvanien. "Das Buch der Spiegel" ist sein Debütroman, der in 38 Ländern verkauft wurde. Er lebt mit seiner Frau Mihaela und ihrem Sohn Eugene in London und Bukarest.

Alle Bücher von E.O. Chirovici

Das Buch der Spiegel

Das Buch der Spiegel

 (309)
Erschienen am 27.02.2017
Das Buch der Spiegel

Das Buch der Spiegel

 (21)
Erschienen am 27.02.2017
The Book of Mirrors

The Book of Mirrors

 (4)
Erschienen am 07.09.2017

Neue Rezensionen zu E.O. Chirovici

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Rezension zu "Das Buch der Spiegel" von E.O. Chirovici

Bleibt leider unter den Möglichkeiten des eigenen Arrangements
Beustvor 9 Tagen

Raffiniert: E.O. Chirovici weiß genau, dass man den weißen Hai nicht in den ersten Szenen zeigen darf, sondern ihn sich für einen wohl kalkulierten späteren Zeitpunkt aufheben muss. Bis dahin sieht man nur die Rückenflosse und lässt sich von der Musik in immer schnellerem Tempo jagen. In „Das Buch der Spiegel“ ist der weiße Hai das Buch von Richard Flynn, in dem er mit seinen Weggefährten abrechnen will, die Flynn vor 25 Jahren umgaben, als der bekannte Psychologieprofessor Joseph Wieder ermordet wurde. Wer ihn ermordete? Wird nicht gesagt, nur versprochen. Warum? Musste selber raten! Wer noch? Da kämen so ein paar in Betracht, das Haifischgrinsen ist vielen zuzutrauen. Was Flynn selbst investiert hat? Erfährste nur, wenn das Manuskript zu Ende liest.

Eben das würde der Literaturagent Peter Katz gern, doch Teil 2 des Manuskripts fehlt, und als Katz zu Flynn fährt, ist dieser just verstorben. Jede Menge Haifischflossen … Die Zahl der Verdächtigen ist groß, sinistere Vergangenheiten lauern hinter jeder Ecke. Das Opfer Joseph Wieder ist womöglich in militärische Psycho-Experimente verwickelt, es geht um Gedächtnis und die Manipulation von Erinnerung - alles geeignet, um jede Menge doppelter Böden in die Handlung einzuziehen. Katz ist ein guter Ermittler und spürt den Fakten im Romanmanuskript nach, aber dann …

Mich hat Chirovicis kriminalistischer Roman am Ende enttäuscht, weil mir ab der Hälfte, also kurz nachdem die Faktenlage zum Flynn’schen Romanfragment zusammengetragen worden war, das ganze Konstrukt ins Konventionelle abzurutschen schien. Das ist umso bedauerlicher, weil mit Jospeh Wieder und seiner Meisterschülerin Laura Baines zwei wirklich zwielichtige Figuren eingeführt worden sind, die zu durchschauen man sich so richtig vornimmt - von wegen Erinnerung manipulieren und im Hirn herumpfuschen und ähnlichen Möglichkeiten: Dem „Spiegel“ aus dem Romantitel zu seinem Recht verhelfen, die Handlung hin- und herzuwerfen und die Sache mal richtigrum, mal spiegelverkehrt usf. darzustellen. Mir erging es mit dem Roman wie Peter Katz: Es war so lange fesselnd, wie das Ende des Manuskripts (der weiße Hai) nicht sichtbar war. Aber je konkreter alles wurde, desto mehr schrumpfte der weiße Hai zur Makrele.

Nichtdestotrotz imponiert mir der Aufbau des Romans, in dem drei Ermittler zu Wort kommen und in dem die eigentliche Geschichte sich nur in feinen Schichten entblättert. Vielleicht bin ich auch selbst schuld, dass ich mir nach dem Entrée in das Arrangement des Romans einen viel zu großen Hai mit viel zu scharfen Zähnen vorgestellt habe und deshalb enttäuscht war. Viel eher aber nehme ich an, dass ich richtig liege, wenn ich annehme, dass Chirovici deutlich hinter seinen Möglichkeiten geblieben ist. Schade.

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Rezension zu "Das Buch der Spiegel" von E.O. Chirovici

"Das Buch der Spiegel" von E. O. Chirovici
lovelinesvor 22 Tagen

„Das Buch der Spiegel“ machte mich damals, als es raus gekommen ist schon sehr neugierig! Allein die Tatsache eines plötzlich endenden Manuskriptes, das so viel mehr als nur ein einfaches Manuskript ist, ließ mich schon hellhörig werden! Das Buch hat so ziemlich das gehalten, was ich mir davon versprochen habe. Es war spannend, rätselhaft und eine Geschichte voller Verstrickungen, die nicht nur eine falsche Fährte gelegt hat. Neben der eigentlichen Geschichte, der Aufdeckung der Geschichte des mysteriösen Manuskripts, ist es genau dieses, was mich noch mehr in die Geschichte verwickelt hat. Denn mir kam es fast vor, als würde ich selbst mit ermitteln, herumschnüffeln und etwas entdecken, was nicht bloß eine einfache Geschichte ist. Und doch sind Erinnerungen an Vergangenes nicht unbedingt Erinnerungen an wirklich Geschehenes. Meine Lesestimmung war hier auch eine wirklich besondere. Es war irgendwie ein Gemisch aus Spannung, dem inneren Drang dieses Rätsel zu lösen und ich kam mir zeitweise vor wie ein Detektiv, der kurz davor war erwischt zu werden. Mein Fazit: Ein wirklich gelungenes Werk, das definitiv anders ist und von mir ganz klar eine Leseempfehlung bekommt!

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Rezension zu "Das Buch der Spiegel" von E.O. Chirovici

Kniffliger Krimi, empfehlenswert!
will_nur_lesenvor 23 Tagen

Ein Krimi, erzählt von drei unterschiedlichen Personen plus die Version aus dem Manuskript eines Verstorbenen. Ein wunderbar konstruierter Krimi, bei dem ich bis zum Schluss nicht auf die Auflösung gewettet hätte! Wer Lust auf Krimis zum Mitraten hat, ist hier genau richtig.

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E.O. Chirovici wurde am 11. Mai 1964 in Fagaras, Transsilvanien (Rumänien) geboren.

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