Das Buch der Spiegel

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Inhaltsangabe zu „Das Buch der Spiegel“ von E.O. Chirovici

Die Wahrheit des einen ist die Lüge des anderen. Als der Literaturagent Peter Katz ein Manuskript des Autors Richard Flynn erhält, ist er sofort fasziniert. Flynn schreibt über die Ermordung des Professors Joseph Wieder in Princeton. Der Fall wurde nie aufgeklärt, und Katz vermutet, dass der unheilbar kranke Flynn den Mord gestehen oder den Täter enthüllen wird. Doch Flynns Text endet abrupt. Als Katz den Autor kontaktieren will, ist dieser bereits verstorben. Besessen davon, das Ende der Geschichte zu erfahren, versucht Katz, Laura Baines ausfindig zu machen, die als Studentin auf undurchsichtige Weise mit Wieder verbunden war. Doch je tiefer Katz in den Fall eindringt, desto mehr scheint er sich von der Lösung zu entfernen ...

Ich konnte der Geschichte leider nicht so viel abgewinnen. Für meinen Geschmack zog es sich zu stark und war nicht richtig spannend

— beyond_redemption
beyond_redemption

Fesselnd geschrieben, leider nicht ganz "rund"

— jewi
jewi

Ein Unterhaltungsroman mit spannenden Zügen eines Krimis und vielschichtigen Erzählweisen. Leider überzeugte er mich nicht bis zum Schluss.

— DieZeilentaenzerin
DieZeilentaenzerin

Raffiniert aufgebauter Spannungsroman!

— Mira20
Mira20

Ein toller Roman, interessant, spannend und mitreißendem Schreibstil

— Wuestentraum
Wuestentraum

Voller Spannung bis zur letzten Seite

— fredhel
fredhel

Spannendes Buch mit einer Mischung aus Roman,Thriller + Krimi-Elementen.Ich habe oft mitgerätselt und war fasziniert vom klaren Schreibstil!

— LadyOfTheBooks
LadyOfTheBooks

Eine detektivische Spurensuche auf die auch der Leser eingeladen wird- absolut fesselnd zu lesen.

— Buchraettin
Buchraettin

Spannend, mitreißend, lesenswert!

— Sumsi1990
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Ein richtig gutes Buch, was mich vollkommen überzeugen konnte!

— Luiline
Luiline

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    querleserin_102

    querleserin_102

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    • 608
  • Leserunde zu "Das Buch der Spiegel" von E.O. Chirovici

    Das Buch der Spiegel
    aba

    aba

    Tiefgehend und hochspannend! Können wir unseren Erinnerungen immer vertrauen? Ist alles in der Vergangenheit so gewesen, wie es unser Gedächtnis wiedergibt? Täuscht und betrügt uns unser Erinnerungsvermögen? Wenn ja, warum? Um uns zu schützen? Wer "Das Buch der Spiegel" von dem rumänischen Schriftsteller E.O. Chirovici liest, wird sich diese Fragen stellen und bis zur letzten Seite nach der Wahrheit suchen. Chirovici hat einen intelligenten und sehr spannenden Roman geschrieben, dessen menschliche Figuren und tiefgehender Plot den Leser nicht mehr loslassen."Das Buch der Spiegel" wurde bereits in mehr als 30 Sprachen übersetzt und ist dabei, die Bestsellerlisten weltweit zu erobern. Und jetzt habt ihr die Möglichkeit, das Manuskript von diesem Roman noch vor Erscheinungstermin zu lesen! Seid ihr bereit für dieses hervorragende literarische Ereignis?Zum InhaltAls der Literaturagent Peter Katz ein Manuskript des Autors Richard Flynn erhält, ist er sofort fasziniert. Flynn schreibt über die Ermordung des Professors Joseph Wieder in Princeton. Der Fall wurde nie aufgeklärt, und Katz vermutet, dass der unheilbar kranke Flynn den Mord gestehen oder den Täter enthüllen wird. Doch Flynns Text endet abrupt. Als Katz den Autor kontaktieren will, ist dieser bereits verstorben. Besessen davon, das Ende der Geschichte zu erfahren, versucht Katz, Laura Baines ausfindig zu machen, die als Studentin auf undurchsichtige Weise mit Wieder verbunden war. Doch je tiefer Katz in den Fall eindringt, desto mehr scheint er sich von der Lösung zu entfernen...Bereit für eine Leseprobe?Zum AutorE. O. Chirovici stammt aus einer rumänisch-ungarisch-deutschen Familie aus Transsilvanien. Er hat in seinem Heimatland eine namhafte Zeitung und einen Fernsehsender geleitet und sehr erfolgreiche Romane veröffentlicht. Seit 2013 arbeitet er hauptberuflich als Schriftsteller und wohnt abwechselnd in Reading und New York. "Das Buch der Spiegel" ist sein erster Roman in englischer Sprache, der im Vorfeld der Frankfurter Buchmesse 2015 heiß gehandelt und schließlich in 38 Länder verkauft wurde.Möchtet ihr dabei sein, wenn Peter Katz sich auf der Suche der Wahrheit rund um den Fall Wieder begibt? Zusammen mit Goldmann verlosen wir 50 Manuskripte von "Das Buch der Spiegel" unter allen, die sich über diesen Roman im Rahmen einer Leserunde austauschen und im Anschluss eine Rezension schreiben möchten. Seid ihr neugierig? Dann bewerbt euch* über den blauen "Jetzt bewerben"-Button bis zum 05.02. und antwortet auf folgende Frage:Lest bitte die Leseprobe und überzeugt uns davon, dass ihr genau die richtigen Testleser dieses Buches seid!Ich freue mich jetzt schon auf eure Antworten und wünsche euch viel Glück!* Bitte beachtet vor deiner Bewerbung unsere Richtlinien für Buchverlosungen und Leserunden.

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    • 1815
  • ‚Zuweilen sind die Toten stärker als die Lebenden.'

    Das Buch der Spiegel
    sabatayn76

    sabatayn76

    24. March 2017 um 20:15

    ‚Zuweilen sind die Toten stärker als die Lebenden. Die Erinnerung an sie - oder woran wir uns zu erinnern glauben - zwingt uns, ihnen auf eine Weise gefällig zu sein, wie wir es zu ihren Lebzeiten nie gewesen wären.‘Peter Katz erhält die Email eines gewissen Richard Flynn, der ihm eine Leseprobe seines Manuskripts schickt, in dem er von den tragischen Ereignissen im Herbst und Winter 1987 berichtet, als der renommierte Professor Joseph Wieder in seinem Haus getötet wurde. Katz beginnt, den Auszug zu lesen, und ist schnell fasziniert von den Geschehnissen, die sich im Umfeld der Princeton University zugetragen haben. Katz wird durch die Lektüre Zeuge von Flynns Leben in den 1980er Jahren, von seiner Studentenzeit und seiner Mitbewohnerin Laura Baines sowie von Flynns Arbeit für Wieder. Das Fragment des Textes bricht an der Stelle ab, als Flynn am Abend des Mordes zum Haus Wieders fuhr. Katz will mehr lesen und versucht, Flynn zu kontaktieren, doch dieser ist zwischenzeitlich verstorben und vom Manuskript fehlt jede Spur. ‚Das Buch der Spiegel‘ hat mir sehr gut gefallen und hat mich perfekt unterhalten, auch wenn mich ein paar Kleinigkeiten gestört haben, z.B. bisweilen die Übersetzung (der eingedeutschte ‚Sommer der Liebe‘ statt ‚Summer of love‘) oder die anfänglichen ‚Gruseleffekte‘, die ich eher etwas lächerlich und ungelenk fand (‚Als das Reptil jedoch die Augen aufschlug und mich anstarrte, hatte es dieselben wässrigen blauen Augen wie Professor Wieder.‘). Nichtsdestotrotz ist dem Autor allerdings ein sehr spannendes Buch gelungen, das interessant konstruiert wurde und dessen Kriminalfall durchgehend fesselt.

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  • ..spannend....

    Das Buch der Spiegel
    Lesebegeisterte

    Lesebegeisterte

    24. March 2017 um 15:13

    Ein Manuskript über einen nie aufgeklärten Mordfall wird dem Literaturagenten Peter zu gesendet. Er ist sofort gefesselt davon und will unbedingt wissen, was damals geschehen ist. Ein Roman der sehr spannend und raffiniert geschrieben ist. Als Leser rätselt man mit wer denn nun der Täter war. Tolles Debüt.

  • Ein gutes Buch kann man nur lesen, nicht darüber sprechen

    Das Buch der Spiegel
    cachingguys

    cachingguys

    24. March 2017 um 06:56

    1987 wird der renommierte Professor Wieder ermordet aufgefunden. Er beschäftigte sich mit dem Phänomen Erinnerung, insbesondere der Analyse verdrängter Erinnerungen. Demnach wären Erinnerungen „eine Art Gelatine, die sich in jede beliebige Form bringen lässt“ (Zitat). Und genau darum geht es in dem Buch, die Aufklärung des Mordes ist dabei eher zweitrangig. Hauptsächlich drei Personen begeben sich auf Spurensuche und berichten jeweils aus ihrer Sicht: der Literaturagent mit dem Fragment eines Manuskriptes, ein engagierter Journalist und der damals zuständige Polizist. Jeder bietet nicht nur persönlich Einblicke, sondern auch neue Blickwinkel auf das mögliche Motiv und den möglichen Täter. „Alle hatten sich geirrt und durch die Fenster, in die sie zu spähen versuchten und die sich am Ende alle als Spiegel herausstellten, nur immer sich selbst und ihre eigenen Obsessionen gesehen.“ (Zitat). Dem Autor gelingt es gekonnt die Puzzlestücke zu verteilen, das Interesse durchweg aufrecht zu erhalten und brilliert mit seinem Schreibstil. Fazit: „Ein gutes Buch kann man nur lesen, nicht darüber sprechen.“ (Zitat)

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  • Toller Start, enttäuschendes Ende

    Das Buch der Spiegel
    LittleDream

    LittleDream

    22. March 2017 um 20:32

    Im Roman „Das Buch der Spiegel“ von E.O. Chirovici wird die Geschichte aus der Sicht von insgesamt vier ICH-Erzähler (1.Teil: der Lektor und der Autor des Manuskripts, 2. Teil: der Journalist, 3. Teil: der Ex-Polizist) erzählt.Es wird ein Mordfall aufgerollt, der bereits zwanzig Jahre zurückliegt.Bis zum Ende des ersten Teils konnte ich das Buch kaum weglegen, fand es spannend und den Plot vielversprechend.Da es im Buch auch maßgeblich um die Manipulation von Gedächtnis geht (der Ermordete war ein Wissenschaftler, der zu diesem Thema forschte), erwartete ich – auch wegen der Wahl der Erzählperspektive in ICH-Form – eine überraschende, spracheverschlagene Pointe.Doch schon ab der Hälfte des Buches kommen immer mehr Redundanzen im Erzählstil auf, die Geschichte wimmelt nur so von unbedeutenden, aber benannten Nebenfiguren, die später jedoch keine Rolle mehr spielen. Ermüdende Auflistungen von Nebenschauplätzen haben meine Motivation, bei der eigentlichen Geschichte mitzugehen zusätzlich geschwächt.Das Ende hielt das gegebene Versprechen bei weitem nicht. Als Leserin wird man vom Autor nicht mitgenommen, sondern bekommt das Ergebnis nach so vielen Seiten extrem unspektakulär in Form eines simplen Geständnisses präsentiert.Fazit: Eine tolle Idee, in den Grundzügen vorhanden, wird leider auf mindestens 100 Seiten zu viel ausgewalzt und enttäuscht am Ende.

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  • Die Suche nach der Wahrheit

    Das Buch der Spiegel
    jewi

    jewi

    19. March 2017 um 18:26

     „Das Buch der Spiegel“ ist das erste auf deutsch erschienene Buch des rumänisch-ungarisch-deutschen Autors E.O. Chirovici.***Inhalt***Auf der Suche nach der Wahrheit um ein unvollständiges Manuskript und den Tod eines in den 1980er Jahren ermordeten Professors kommen in drei Abschnitten die Protagonisten Peter Katz, John Keller und Roy Freeman zu Wort. Je weiter sie in ihren Recherchen zu den Ereignissen vor und um den unaufgeklärten Tod des Professors vordringen, desto verstrickter und gegensätzlicher werden die Aussagen der damals Beteiligten. Bereits auf den ersten Seiten beschreibt der Verfasser des Manuskripts Richard Flynn wie trügerisch die Erinnerung sein kann:„Man glaubt, etwas für sich vergessen zu haben – ein Ereignis, einen Menschen, eine Situation -, und plötzlich erkennt man, die Erinnerung hat die ganze Zeit über in einem verborgenen Winkel des Gehirns geschlummert, sie ist immer da gewesen, als wäre es gestern erst geschehen“ (S. 10)***Buchkritik*** Das Cover finde ich sehr ansprechend, der Einband ist in dunkelrot mit grauer Schrift gehalten und macht einen edlen Eindruck.Es ist schwierig, das Buch in eine Kategorie einzuordnen. Es ist zum einen ein Krimi, da es um einen alten ungelösten Mordfall geht, andererseits steht das Manuskript und die Suche nach dessen Ende im Vordergrund, weshalb es sich auch um einen Roman handeln könnte.Der Schreibstil ist gut und flüssig zu lesen, die Geschichte ist fesselnd. Man möchte wissen, wie das Manuskript endet und wie es zu den Ereignissen kam. Leider bleiben einige Fragen und Aspekte offen, was ein etwas „unrundes“ Gefühl nach dem lesen der letzten Seite hinterlässt.***Fazit***Ein lesenswertes, fesselndes Buch, was sich thematisch von anderen Büchern unterscheidet. Leider werden final nicht alle Fragen beantwortet, was mich etwas unzufrieden zurückgelassen hat.

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  • genial ! Der Spiegel

    Das Buch der Spiegel
    Lenny

    Lenny

    19. March 2017 um 17:46

    So was gutes hab ich lange nicht erlebt. Kein Krimi oder Thriller sondern ein Roman! Allerdings geht es hier um einen Mord! Und immer wieder schmeißt man seine Meinung zum Täter über den Haufen.....doch ich hatte von Anfang an eine ganz starke Vermutung, die am Schluss auch voll daneben ging.....unglaublich genial!Auf den ersten 2 Seiten des Buches sind Meinungen von Verlagen zum Buch und ich kann diese Meinungen voll unterstreichen!  DAS BUCH MUSS MAN GELESEN HABEN!Ein Mord, der nie aufgeklärt wurde,  ein Buch,  das nie zu Ende geschrieben wurde, ein Rätsel, das niemand lösen konnte!

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  • Empfehlenswert für Leser, die zwischen zwei anspruchsvollen Romane, eine Auszeit suchen.

    Das Buch der Spiegel
    DieZeilentaenzerin

    DieZeilentaenzerin

    17. March 2017 um 20:39

    Es kommt vor, dass sich Kunden im Laden am mich wenden, um mich nach einem richtig guten Buch zu fragen. Manche geben mir vor, was ein wirklich gutes Buch für sie sei; was es haben müsste (Spannung, Witz, Liebe, wenig Seiten) und was nicht (Mord, Traurigkeit, viele Seiten). Andere lassen mir freien Lauf. Sie wollen schauen, ob ich ihnen eine völlig neue Welt voller guter Bücher zeigen könne, die ihnen zuvor unbekannt war. Streife ich daheim durch mein Bücherregal, entdecke ich gute Bücher, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Ich wertschätze die großartige Sprache des einen Romans und denke, in der nächsten Sekunde, an die liebevoll gezeichneten Charaktere des Buches gleich daneben zurück. Das Buch der Spiegel vereint eine Vielzahl von Attributen, die ich einem guten Buch zuschreibe. Einmal angelesen, kann ich versprechen, dass jeder es in einem Rutsch durchlesen möchte. Es zieht den Leser hinein; doch wohin eigentlich? Wir lernen Peter Katz kennen, der als Agent für einen renommierten Verlag arbeitet. Unter all den ihm eingesandten Manuskripten sucht er stets nach dem einen Kleinod, der als Bestseller des Jahres gefeiert werden könnte. Und siehe da: eine E-Mail erreicht ihn samt dem Anfang einer Geschichte, die so einiges in Bewegung setzen wird. Es ist die Geschichte von Richard Flynn, ein gescheiterter Schriftsteller, der über Geschehnisse schreibt, die knapp dreißig Jahre zurückliegen. Damals wurde ein wichtiger Psychologieprofessor seiner Uni ermordet. Dieser Fall blieb weitestgehend ungelöst, doch der Anfang seines Manuskripts offenbart gleich mehrere Verdächtige und Richards Absicht, endlich eine Aussage zu machen. Leider endet das Manuskript abrupt und es ist zu spät für Peter,  Richard kennen zu lernen und ihn um den Rest des Manuskriptes zu bitten. Er ist verstorben und scheint sein Geheimnis mit ins Grab genommen zu haben. Peter beauftragt John Keller, einen Reporter, mehr Licht ins Dunkel zu bringen um die Geschichte doch noch rekonstruieren zu können.  Durch Johns Nachforschungen treffen wir auf die unterschiedlichsten Zeitzeugen; einzelne Erinnerungsfäden kommen zum Vorschein, die sich allesamt nicht zusammenweben lassen wollen. Im 3. Teil, nachdem Peter Katz (Teil 1) und John Keller (Teil 2) als Erzähler dienten, tritt nun Roy Freeman an ihre Stelle. Roy ist ein ehemaliger Cop, der sich an dem Mordfall vor dreißig Jahren die Zähne ausbiss. Die neugewonnenen Informationen, die Katz und Kellers Recherchen hergaben, lassen ihn nicht los. Er versucht  den Rest des Manuskripts ausfindig zu machen um das rätselhafte Puzzle endlich zusammensetzen zu können. Das Buch der Spiegel ist als Roman klassifiziert, enthält aber ebenso wichtige Fingerabdrücke der Kriminalliteratur, was den Roman unglaublich spannend und packend macht. Ich muss gestehen, dass das Manuskript, welches der Leser gleich zu Beginn des Buches lesen darf, wahrscheinlich den interessantesten Teil des Romans darstellt. Doch ist man einmal in diesem Sog, kann man sich dem nicht mehr entziehen. Die drei Teile -und einhergehend ihre drei unterschiedlichen Erzählperspektiven- sorgen für Abwechslung und eine positive Verwirrung beim Leser. Sobald man denkt, auf der richtigen Fährte zu sein, kommt eine völlig neue Information daher, die ein ganz neues Fenster öffnet. Die Schreibstile unterscheiden sich leider nur minimal und auch die Charakterzüge der Erzähler bleiben recht  oberflächlich. Sie wurden eher nur grob skizziert. Ich hätte mir gewünscht, dass das Buch etwas länger wäre. Chirovici hätte die persönlichen Geschichten der Erzähler und den Einfluss des Falls auf ihr Privatleben noch detaillierter ausarbeiten können. Dennoch möchte ich dieses Buch empfehlen. Ich schrieb anfangs von Eigenschaften, die ein gutes Buch ausmachen können. An diesem Roman schätze ich die verschiedenen Ebenen der Erzählung, die unterschiedlichen Perspektiven und die immer wieder neu aufkommenden Ideen und Motive. Mir gefällt das Spiel, das mit dem Leser getrieben wird. Es ist voller Ironie, schaut mal:               Ein Psychologe, der dabei war, eine wichtige Studie über das beeinflussbare Erinnerungsvermögen seiner Probanden zu schreiben wird ermordet. Wie versuchen wir Leser mit Hilfe der Erzähler Licht ins Dunkle zu bringen? Wir lesen die Erinnerungen von Zeitzeugen! Wem glauben wir und wem nicht? Wer mag mit Absicht lügen und wer glaubt seine Erinnerungen seien wahr? Das Buch der Spiegel ist ein toller Unterhaltungsroman, der so schnell erzählt ist, dass er dem Leser ein bis drei Tage nicht von der Seite weichen wird. Solche Romane sind goldwert und ich liebe sie. Literatur darf nicht nur sondern soll auch unterhalten. Sie darf den Leser gern für einige Zeit aus dem Alltag reißen- das kann dieser Roman sehr gut. Viel Freude dabei!

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    • 2
  • Meine Erwartungen wurden nicht erfüllt

    Das Buch der Spiegel
    Becky_Bloomwood

    Becky_Bloomwood

    14. March 2017 um 19:06

    Dank des großen Aufhebens, das um dieses Buch gemacht wurde/wird, wurden in mir hohe Erwartungen geweckt, die, soviel sei verraten, leider nicht erfüllt wurden. Das Cover mit dem gespiegelten Stadtbild gefällt mir sehr gut und passt perfekt zum Inhalt und zu dem auf dem hinteren Buchdeckel abgedruckten Satz "Die Wahrheit des einen ist die Lüge des anderen." Die Inhaltsangabe und die Leseprobe haben mir ebenfalls sehr gut gefallen. Ein halbfertiges Manuskript, ein mysteriöser Mord, überall Lügen - klang nach einem großartigen Roman. Die Geschichte wird aus drei verschiedenen Perspektiven erzählt und jedes Buch-im-Buch (so wirkt es auf mich) beginnt auch eigenständig. Natürlich kreuzen sich Personen und Sachverhalte - es ist ja eine Geschichte - aber sie wirken selbständig. Das Buch der Spiegel ist flüssig geschrieben und durch die verschiedenen Perspektiven ganz unterhaltsam. Was mir eindeutig zu kurz kommt ist die Spannung! Von der Inhaltsangabe her und im Hinblick darauf, dass das Buch so "heiß gehandelt" wurde, hatte ich mir eine deutlich spannendere Geschichte vorgestellt. So dümpelt sie aber ein wenig vor sich hin, nicht gänzlich ohne Spannung, aber auch nicht so, dass ich sofort wissen wollte, wie es ausgeht. Ich hatte auch kein Bedürfnis, das Buch in einem Rutsch durchzulesen - das Ende hat mich dann auch leider nicht wirklich beeindruckt. Und ich hatte gehofft, dass hier noch ein Knaller passiert. Der Knaller blieb in meinen Augen aber aus.Insgesamt ist Das Buch der Spiegel ein okayer Roman, den man lesen kann - aber sicher nicht muss. Warum der Roman von E. O. Chirovici so gehypt wird, kann ich nicht nachvollziehen.       

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  • Was geschah vor 28 Jahren?

    Das Buch der Spiegel
    antjemue

    antjemue

    14. March 2017 um 11:05

    Literaturagent Peter Katz erhält per Mail mehrere Seiten eines Manuskripts des ihm bislang unbekannten Autors Richard Flynn. Katz druckt es zwar sofort aus, trotzdem bleibt es mehrere Wochen liegen. Als er es dann endlich liest, ist er sofort gefesselt. Es handelt von dem noch immer ungeklärten Mord an dem damals berühmten PsychologenProfessor Joseph Wieder im Dezember 1987. Nach dem abrupten Ende versucht er sofort sich mit dem Autor Richard Flynn in Verbindung zu setzen. Doch dieser ist inzwischen verstorben und der Rest des Manuskripts scheint verschollen. Daher beauftragt Katz einen befreundeten Journalisten Recherchen zu dem ungeklärten Mord aufzunehmen. Dieser fördert nach dieser langen Zeit erstaunlich viele neue Erkenntnisse zu Tage, die jedoch auch immer wieder neue Fragen aufwerfen… Der Autor E. O. Chirovici war mir bis dato gänzlich unbekannt. Der aus Transsilvanien stammende Schriftsteller mit rumänisch-ungarisch-deutschen Wurzeln leitete in der Vergangenheit in seiner Heimat eine Zeitung, einen Fernsehsender und veröffentlichte schon da erfolgreich Romane. Seit 2013 betreibt die Schreiberei hauptberuflich. „Das Buch der Spiegel“ ist sein erster in englischer Sprache veröffentlichter Roman und sorgte international für Aufsehen. Die Übersetzungsrechte wurden in 38 Länder verkauft. Das Buch besteht aus 3 Teilen und wird in jedem Teil aus der Perspektive einer anderen Person in der ersten Person erzählt, wobei der erste Teil aus der Sicht von Katz eben auch das besagte Manuskript enthält. Der Schreibstil ist flüssig und die Sprache sehr angenehm. Doch richtig gefesselt hat mich persönlich diese Geschichte tatsächlich nur im ersten Teil, bis kurz nach dem abrupten Ende des Manuskripts. Bis dahin fiel es mir tatsächlich schwer, das Buch aus der Hand zu legen. Als dann der Journalist John Keller das Ruder übernahm, hatte ich oft das Gefühl die Geschichte plätschert vor sich hin. Keller fördert zwar etliche neue Erkenntnisse zu Tage und gibt damit den möglichen Geschehnissen aus der Vergangenheit immer neue Richtungen, aber irgendwie empfand ich besonders dort sehr viele Längen. Mir persönlich fehlten da wohl die Sympathiefiguren, mit denen ich fiebern konnte. Keller selbst blieb mir zu unnahbar, daran änderten auch die kurz angerissenen Begebenheiten seines Privatlebens nichts. Auch als der ehemalige und an den damaligen Ermittlungen beteiligte Polizist Roy Freeman dann den Fall übernimmt und ihn letztendlich sogar aufklärt, hielt mich lediglich noch die Neugier, wer denn nun wirklich der Mörder war, bei der Stange. Obwohl Freeman selbst mir auch durchaus sympathisch war und mir sein persönliches Schicksal nahe ging, war irgendwie die Luft raus. Im Nachgang muss ich ganz ehrlich sagen, dass mir persönlich die vielen und immer neuen Theorien der verschiedenen Protagonisten dann doch zu wirr konstruiert waren und irgendwann auch anfingen mich zu nerven. Das Ende war mir dann auch irgendwie zu verkopft. Für mich persönlich war ab ca. der Hälfte der Geschichte das Potential erschöpft und meine anfängliche Begeisterung konnte nicht wieder aufflackern. Eine aufrichtige Leseempfehlung kann ich daher leider nicht geben.

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  • Rezension zu "Das Buch der Spiegel" von E.O. Chirovici

    Das Buch der Spiegel
    tragalibros

    tragalibros

    13. March 2017 um 17:33

    1987 wird ein renomierter Psychologieprofesser brutal in seinem Haus ermordet. Die Polizei legt den Fall jedoch bald als ungeklärt zu den Akten. Achtundzwanzig Jahre später bekommt Peter Katz, Agent eines Verlages, die ersten Kapitel eines Manuskripts zugesandt, die den Fall von damals beleuchten. Doch als Katz den Autor ausfindig machen will, um auch den Rest des Buches lesen zu können, muss er feststellen, dass dieser kurz vorher verstorben ist. Peter macht sich mit Hilfe diverser Experten daran, den Fall zu rekonstruieren...Da ich bereits die Leseprobe zu Verfügung hatte und danach unbedingt dieses Buch lesen wollte, brauchte mich der Klappentext nicht weiter zu überzeugen. Was ich schon in der Probe merkte, hat sich beim Lesen des Buches nochmals bestätigt: Dieser Roman ist klasse!Das Buch punktet mit einem sehr dicht gewobenen Plot und einigen unerwarteten Wendungen. Die Haupt- und Nebencharaktere sind exzellent herausgearbeitet und wirken das gesamte Buch über sehr real und greifbar.Da hier die Ermittungen im Mittelpunkt stehen, die der Literaturagent Katz in die Wege leitet, kann der Leser wunderbar selbst ermitteln und versuchen den wahren Täter aus allen Verdächtigen herauszufinden. Dies hat mir besonders gefallen, denn man muss nicht immer von blutigen Morden lesen, damit Spannung aufkommt. Der Autor hat das Buch in drei großte Teile eingeteilt. Zum einen die Geschichte aus dem Jahre 1987 und die Überlegungen die Katz zum Manuskript anstellt. Darauf folgen die Befragungen, Gedankengänge und Ergebnisse eines Journalisten und schließlich eines pensionierten Polizisten. Alle diese Charaktere haben die Handlung entscheidend beeinflusst, keine Seite war überflüssig, sodass sich "Das Buch der Spiegel" angenehm schnell gelesen hat. Leider habe ich auch einen Kritikpunkt, der hier einen Stern kostet. Der Autor, so durchdacht und ausgeklügelt die Handlung auch war, hat in meinen Augen am Ende einige Fragen offen gelassen, die recht früh aufkamen. Hier hätte ich mir vielleicht zehn Seiten mehr gewünscht, um auch diese gänzlich aufzuklären. Alles in allem hat mir dieser Kriminalroman aber sehr gut gefallen, weswegen er auch verdient 4 Sterne bekommt.

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  • Raffiniert aufgebauter Spannungsroman!

    Das Buch der Spiegel
    Mira20

    Mira20

    13. March 2017 um 15:11

    Dieses Buch hat mich vor allem wegen seinem Aufbau überzeugt. Die Neugierde des Lesers wird ständig angestachelt und die Geschichte ist im Nu ausgelesen.Die dreiteilige Gliederung setzt sich aus einem unfertigen Manuskript, den Nachforschungen eines Journalisten und den Berichtes des damals ermittelten Polizeibeamten zusammen. Alle befassen sich mit dem nie aufgeklärten Mord am bekannten Professor Joseph Wieder. Fast drei Dekaden später wühlt das unfertige Manuskript von Richard Flynn alles wieder auf. Dieser hatte 1987 die private Bibliothek des Professors geordnet und neu erfasst und glaubt nun 27 Jahre später das Rätsel lösen zu können. Aber was ist denn nun die Wahrheit? Weiss es der Leser zum Ende hin wirklich? Stück um Stück werden Wahrheit und Lüge miteinander verwoben, bis der Leser sich fragt, gibt es tatsächlich nur eine Wahrheit? Und wo sind die Lügen? Wo ist das Motiv hinter den Lügen? Raffiniert fand ich die Art und Weise wie der Autor, dem Leser nur häppchenweise Wissen gibt. Er spielt mit unserem Kontextlesen, dass uns ja normalerweise hilft, Hintergründe zu verstehen. Hier aber hindert es uns, neutral zu bleiben. Interessant ist die Zusammensetzung des Buches. Das Manuskript beinhaltet den persönlichen Bericht eines damals Betroffenen. Der Journalist wiederum versucht mit Zeugen die Hintergründe und den Wahrheitsgehalt des Buches zu ermitteln. Der Polizist aber verbindet alles mit den damaligen Facts, die zum Teil weitergingen als die Betroffenen ahnten. Und schlussendlich kommt von einer unerwartete Seite die entscheidende Wende….Die relativ grosse Schrift und die sehr flüssige Schreibweise machen das Lesen sehr angenehm. Nicht die Sprache ist die Herausforderung, sondern die sehr unterschiedlichen Wahrnehmungen der Protagonisten vermischt mit unseren eigenen Schlussfolgerungen. Ein auch psychologisch interessanter Roman, den ich Leser, die zwar Spannung mögen, aber nicht unbedingt zu einem Thriller greifen möchten, unbedingt empfehlen möchte.

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  • Das Buch der Spiegel

    Das Buch der Spiegel
    Wuestentraum

    Wuestentraum

    13. March 2017 um 09:05

    Klappentext: Die Wahrheit des einen ist die Lüge des anderen. Als der Literaturagent Peter Katz ein Manuskript des Autors Richard Flynn erhält, ist er sofort fasziniert. Flynn schreibt über die Ermordung des Professors Joseph Wieder in Princeton. Der Fall wurde nie aufgeklärt, und Katz vermutet, dass der unheilbar kranke Flynn den Mord gestehen oder den Täter enthüllen wird. Doch Flynns Text endet abrupt. Als Katz den Autor kontaktieren will, ist dieser bereits verstorben. Besessen davon, das Ende der Geschichte zu erfahren, versucht Katz, Laura Baines ausfindig zu machen, die als Studentin auf undurchsichtige Weise mit Wieder verbunden war. Doch je tiefer Katz in den Fall eindringt, desto mehr scheint er sich von der Lösung zu entfernen. Inhalt: Peter Katz engagiert den freiberuflichen Reporter John Keller, um Informationen und Hintergründe herauszufinden und Licht ins Dunkel zu bringen. Pater Katz möchte entweder den Rest des wichtigen Manuskriptes von Richard Flynn, oder dass ein Buch aus der Feder eines anderen entsteht, welches sich sicher gut verkaufen lässt. Die Lebensgefährtin von Richard Flynn kann aber das vollständige Manuskript angeblich nicht finden. John Keller ist nach den ersten Seiten des Manuskriptes neugierig geworden und macht sich voller Elan an die Recherchen. Er findet verschiedene Leute von damals, mit denen er Gespräche führt und einige Neuigkeiten erfährt. Doch am Ende passt einfach nichts zusammen, alles widerspricht sich und er gibt resigniert auf. Roy Freeman, pensionierter Detective, der von John Keller ebenfalls die ersten Manuskriptseiten und seine ganzen Informationen, die er zusammengetragen hatte, erhält, ist ebenso wissbegierig, diesen Fall zu lösen wie John Keller und Peter Katz. Roy war der damalige Ermittler in dem Mordfall von Prof. Wieder, den er nicht lösen konnte und er hatte immer das Gefühl, bei diesem Fall versagt zu haben. Auch er führt Gespräche mit Personen, die damals mit Prof. Wieder bekannt oder befreundet waren, und kann so endlich, nachdem er sich selbst in Gefahr begibt, den Fall lösen. Dieser Roman ist in drei Teile gegliedert. Im 1. Teil liest man ein Anschreiben von Richard Flynn an Peter Katz, den Literaturagenten, sowie einen Teil des Manuskriptes, welches Richard Flynn Peter Katz zusendet. Nach Lesen dieses Manuskript-Teils ist man als Leser genauso gespannt auf die Fortsetzung, wie alle anderen im Buch Beteiligten. Den 2. Teil schreibt John Keller, der freiberufliche Journalist ebenso in Ich-Form, die interessanten Details, die er herausfindet, machen immer neugieriger, wie in einem Krimi rätselt man ständig mit und ist der Meinung, die Lösung gefunden zu haben, indem sich dann aber spontan das ganze Bild ändert und zusammenbricht und man wieder von vorn anfängt zu rätseln, wer und vor allem warum Prof. Wieder umgebracht wurde. Den 3. Teil schreibt Roy Freeman, der pensionierte Detective, der seinerzeit den Fall nicht lösen konnte. Vom Ehrgeiz nun getrieben, versucht er nun den Täter zu finden und seiner gerechten Strafe zu übergeben. Er begibt sich dabei selbst in Gefahr. Mein Eindruck: Dieser Roman besticht für mich als allererstes durch seinen wunderbaren, leichten und packenden Schreibstil. Ich war durch die von Anfang an bestehende Spannung an dieses Buch gefesselt und konnte es gar nicht mehr aus der Hand legen. Wie in einem Krimi ermittelte und rätselte ich mit, wer der Täter und was das Motiv war. Auch die Protagonisten war realistisch dargestellt und die privaten Detail der einzelnen Personen waren geschickt und gut dosiert eingearbeitet worden. In keinem der unterteilten 3 Abschnitte wurde es mir langweilig und ich habe es auch in keinster Weise zwischendurch als langatmig empfunden, im Gegenteil, durch den tollen Schreibstil und den genialen Aufbau der Geschichte war ich wirklich gefesselt an das Buch. Mein Fazit: Interessanter und spannender Roman, einem Krimi gleich, mit wunderbar leichtem und packendem Schreibstil, tollen Protagonisten, der am Ende keine Fragen offen ließ. 5 von 5 Sternen und absolute Leseempfehlung.

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  • Das Buch der Spiegel

    Das Buch der Spiegel
    Kleine8310

    Kleine8310

    13. March 2017 um 00:55

    "Das Buch der Spiegel" ist ein Roman des Autors E. O. Chirovici. Auf dieses Buch bin ich durch das geniale Cover und den Titel aufmerksam geworden und als der Klappentext dann auch noch ansprechend klang, war klar, dass ich es lesen muss.    In dieser Geschichte geht es um ein Manuskript des Autors Richard Flynn. Flynn hatte das Manuskript an den Literaturagenten Peter Katz geschickt und dieser war direkt davon begeistert. Besonders interessant war es für ihn, da es um die Ermordung von Professor Joseph Wieder in Princeton geht, und dieser Fall nie aufgeklärt werden konnte. Katz hat die Vermutung, dass der unheilbar kranke Autor den Mord gestehen, oder den Täter enthüllen will. Doch bevor es zu diesem brisanten Punkt kommen kann, endet das Manuskript abrupt.    Katz versucht Flynn zu kontaktieren, doch dieser ist mittlerweile verstorben. Doch der Literaturagent will näheres herausfinden und beschließt Laura Baines ausfindig zu machen, die als Studentin auf undurchsichtige Weise mit dem ermordeten Wieder in Kontakt stand. Doch selbst als Katz Hilfe für die Nachforschungen bekommt, scheint sich die Lösung des Falles immer mehr zu entfernen ... Der Einstieg in die Geschichte ist mir sehr gut gelungen. Direkt zu Beginn habe ich mich mit dem Schreibstil von E.O. Chirovici sehr wohlgefühlt, da der Autor eine wirklich tolle Atmosphäre aufbaut und auch eher anspruchsvoller schreibt. Aber auch wenn dem Text die "Einfachheit" fehlte liess er sich wunderbar und flüssig lesen. Ich fand, dass Chirovici's Stil toll mit der Geschichte harmonierte.    Das Buch ist in drei große Abschnitte aufgeteilt, wobei jeder von ihnen einen anderen Protagonisten begleitete. Im ersten Abschnitt erfährt man mit Katz die Geschichte von Richard Flynn, wie er sie in seinem Manuskript schildert. Der zweite Abschnitt befasst sich mit den weiteren Nachforschungen von dem Journalisten John Keller, der von Katz mit weiterer Recherche beauftragt wird. Im dritten und abschließenden Teil trifft man auf den Polizisten Roy Freeman, der damals im Mordfall Wieder ermittelte und mittlerweile pensioniert ist. Die Aufteilung fand ich sehr gut, aber ich hätte mir manchmal etwas mehr Tiefgang bei den Charakteren gewünscht.  Am besten gefallen haben mir der erste und der letzte Abschnitt. Im Mittelteil hatte ich leider manchmal den Eindruck, dass die Handlung auf der Stelle tritt, was ich, nach dem vielversprechenden Beginn echt schade fand. Der Spannungsbogen wurde am Anfang sehr gut aufgebaut und ich war ebenso wie Katz gespannt drauf, wie Flynn's Manuskript weitergehen würde. Das hat der Autor wirklich raffiniert und interessant gelöst. Im Mittelteil hat die Spannung leider ziemlich abgenommen, um gegen Ende nochmal ein bisschen anzusteigen. Meiner Meinung nach, wurde das Niveau vom Anfang leider nicht mehr ganz erreicht.  Positiv:  * interessanter Buchaufbau * spannende Buchidee * raffinierte Wendungen in der Handlung * viele Themen und Sätze, die zum Nachdenken anregen Negativ:  * Leider nahm die Spannung im Mittelteil etwas ab, was ich mir anders gewünscht     hätte "Das Buch der Spiegel" ist ein toll geschriebener Roman, bei dem mich zwar nicht jeder Moment gefesselt, mich der Autor aber, mit der raffiniert gestalteten Atmosphäre,  gut unterhalten hat!

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