Das Buch der Spiegel

von E.O. Chirovici 
3,4 Sterne bei20 Bewertungen
Das Buch der Spiegel
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Positiv (9):
mareike91s avatar

Die Suche nach der Wahrheit ist oftmals schwerer als man denkt... Ein Buch, dass mir sicherlich noch länger in Erinnerung bleiben wird

Kritisch (3):
Gegen_den_Strom_lesens avatar

Hätte ich das Buch mal lieber gelesen als gehört. Die Produktion konnte mich nicht überzeugen.

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Inhaltsangabe zu "Das Buch der Spiegel"

Die Wahrheit des Einen ist die Lüge des Anderen
Als der Literaturagent Peter Katz ein Manuskript des Autors Richard Flynn erhält, ist er sofort fasziniert. Flynn schreibt über die Ermordung des Professors Joseph Wieder in Princeton. Der Fall wurde nie aufgeklärt, und Katz vermutet, dass der unheilbar kranke Flynn den Mord gestehen oder den Täter enthüllen wird. Doch Flynns Text endet abrupt. Als Katz den Autor kontaktieren will, ist dieser bereits verstorben. Besessen davon, das Ende der Geschichte zu erfahren, versucht Katz, Laura Baines ausfindig zu machen, die als Studentin auf undurchsichtige Weise mit Wieder verbunden war. Doch je tiefer Katz in den Fall eindringt, desto mehr scheint er sich von der Lösung zu entfernen ...
Gelesen von Jonas Nay, Stephan Kampwirth, Volker Lechtenbrink, Sebastian Rudolph und Sascha Rotermund.
(1 mp3-CD, Laufzeit: ca. 6h 48)

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783844525441
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Sonstiges Audio-Format
Umfang:0 Seiten
Verlag:Der Hörverlag
Erscheinungsdatum:27.02.2017
Das aktuelle Buch ist am 18.06.2018 bei Goldmann erschienen.

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    Daphne1962s avatar
    Daphne1962vor einem Jahr
    Das Buch der Spiegel

    Das Buch der Spiegel von dem rumänischen Autoren E.O. Chirovici

    Gesprochen von Nay, Jonas; Kampwirth, Stephan; Lechtenbrink, Volker; Rudolph, Sebastian Unterteilt ist die Geschichte in 3 Abschnitte, jeweils gelesen von einen anderen Sprecher. Das hilft einem Hörer ungemein. 

    Der Roman „Das Buch der Spiegel“ wurde hoch gelobt in einigen Literatursendungen und Zeitschriften, so dass die Neugierde unweigerlich geweckt wird und die Erwartungen hoch sind bei dem Leser.

    Ein Mord der mehr als 25 Jahre zuvor geschehen ist und bis dato nicht aufgeklärt wurde, viele Verdächtige und jede Menge Versionen der Geschehnisse des betreffenden Abends – das alles in einer durchaus reizvollen Erzählstruktur. Dennoch recht verwirrend, je mehr Personen hinzukommen. Es wird aus verschiedenen Blickwinkeln erzählt, gefesselt hat mich dann aber nur der Part, den Volker Lechtenbrink im letzten Teil hatte. Er übernimmt die Rolle des damals ermittelnden Polizisten, der inzwischen sich aber im Ruhestand befindet. 

    Die ganze Geschichte dreht sich um ein verschwundenes Manuskript, das der Literatur-Agent Peter Katz findet. Es wurde von dem Autor Richard Flynn geschrieben. Es erzählt die wahre Geschichte, die sich damals abgespielt hatte, als der bedeutende Professor Joseph Wieder ermordet aufgefunden wurde. Richard lebte damals mit seiner Freundin Laura in einer WG zusammen. Sie arbeitete für den Professor während des Studiums und verschaffte Richard einen Job beim Professor. Er sollte sich dem Archivieren dessen umfangreicher Bibliothek widmen.

    Eine komplizierte Geschichte, die zeitweise sehr verwirrend wird, je mehr Personen hinzukommen. Man kann nicht einschätzen, wer sagt die Wahrheit, wer lügt hier zu seinem Vorteil. Die Geschichte driftet immer wieder ab und der Spannungsbogen verliert sich leider. Der Hörer hat Mühe dem Geschehen zu folgen. Der Roman hat bei mir nicht so gewirkt, wie ich es mir gewünscht 
    hatte.

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    mareike91s avatar
    mareike91vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Die Suche nach der Wahrheit ist oftmals schwerer als man denkt... Ein Buch, dass mir sicherlich noch länger in Erinnerung bleiben wird
    Auf der Suche nach der Wahrheit

    Inhalt:
    Als der Literaturagent Peter Katz ein Manuskript des Autors Richard Flynn erhält, ist er sofort fasziniert. Flynn schreibt über die Ermordung des Professors Joseph Wieder in Princeton. Der Fall wurde nie aufgeklärt, und Katz vermutet, dass der unheilbar kranke Flynn den Mord gestehen oder den Täter enthüllen wird. Doch Flynns Text endet abrupt. Als Katz den Autor kontaktieren will, ist dieser bereits verstorben. Besessen davon, das Ende der Geschichte zu erfahren, versucht Katz, Laura Baines ausfindig zu machen, die als Studentin auf undurchsichtige Weise mit Wieder verbunden war. Doch je tiefer Katz in den Fall eindringt, desto mehr scheint er sich von der Lösung zu entfernen ...

    Meine Meinung:
    Das Buch lässt sich in insgesamt drei Teile gliedern:
    Im ersten Teil liest der Leser das Manuskript von Richard Flynn. 
    Im zweiten Teil versucht der Literaturagent Peter Katz die Wahrheit ans Licht zu bringen und recharchiert, was im dritten Teil auch die Polizei zu Nachforschungen animiert. 


    Besonders gut gefallen hat mit der psychologische Hintergrund, der sehr gut recherchiert und in den Plot eingeflochten ist.  

    Fazit:
    Die Suche nach der Wahrheit ist manchmal schwerer als man denkt... Ein interessanter Plot mit psychologischen Hintergrund. Das Buch wird mir sicherlich noch länger in Erinnerung bleiben... 

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    black_horses avatar
    black_horsevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Interessant konstruierte Geschichte, die Stück für Stück die Wahrheit ans Licht bringt. Teilweise etwas zäh.
    Täuschungen und Intrigen

    Ein ungeklärter Mord in der Vergangenheit, ein Roman ohne Ende - was wollte Richard Flynn enthüllen. Leider kann er es nicht mehr verraten, denn er stirbt, bevor er weiterschreiben kann.

    Ein interessanter Plot, bei dem ein weit zurückliegender Fall wieder ans Tageslicht geholt wird. Aus verschiedenen Perspektiven wird versucht, die Geschehnisse von damals wieder zusammenzupuzzeln. Dabei scheinen die Aussagen zu den Erinnerungen so gar nicht zusammenzupassen.

    Beim Hören des Hörbuchs ist es nicht immer einfach, den Überblick zu behalten, wer was behauptet und welche Details hinzufügt.

    Am Ende gibt es eine schlüssige Auflösung des vertrackten Falles. Aber diese wirkt eher wie ein "Beiwerk". Das Ende hat mich nicht wirklich überzeugt.

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    EmmaZeckas avatar
    EmmaZeckavor einem Jahr
    Guter Plot leider nicht toll umgesetzt

    Gestaltung
    Da es in Das Buch der Spiegel viele Charaktere gibt, braucht es auch mehrere Sprecher um die Handlungsstränge voneinander abzugrenzen.
    Einerseits gab es hier Sprecher, die eine tolle markante Stimme mit Wiedererkennungswert hatten. Ich konnte ihnen gut folgen. Allerdings stellte ich am Ende fest, dass ich höchstens drei Sprecher erkannte. Das aber fünf Interpreten an dem Hörbuch beteiligt waren, war mir irgendwie entgangen. Das soll aber nicht heißen, dass sie untergegangen sind. An der Gestaltung habe ich, im Gegensatz zur Geschichte nichts auszusetzen.

    Inhalt
    Wie oben schon angekündigt, ist die Grundidee von Das Buch der Spiegel wirklich spannend: Ein Literaturagent bekommt ein Manuskript, das sich mit einem ungeklärten Mordfall beschäftigt. Der Autor ist überraschend verstorben. Wer kann also das Rätsel lösen?

    Und an dieser Stelle beginnt die Geschichte zu schwächeln. Peter Katz setzt alle Hebel in Bewegung um den Mordfall noch einmal aufzurollen und frischt dabei ein paar Kontakte auf, die Licht ins Dunkle bringen sollen. Wir begeben uns mit ihnen auf eine Reise in Flynns Vergangenheit.

    Leider kam ich mit den Charakteren überhaupt nicht zurecht. Natürlich lag es nahe, dass wir auch etwas von ihrer Biografie mitbekamen. Immerhin gab es für sie ja auch ein Leben außerhalb des Kriminalfalls. Doch ich ertappte mich dabei, dass mich die Liebesgeschichten oder Eheprobleme nur bedingt interessierten. Ich wollte etwas über den Mordfall erfahren. Zudem hatte ich den Eindruck, dass die Charaktere oberflächlich dargestellt wurden. Mir wäre es lieber gewesen, Chirovici hätte ein paar Charaktere gestrichen und sich dafür auf die wesentlichen Figuren konzentriert.

    Der Spannungsbogen konnte mich leider überhaupt nicht packen. Während mich zu Beginn des Hörbuchs noch interessierte, wer den Professor umgebracht hatte, ertappte ich mich schon bald dabei, wie meine Neugier nachließ.

    Schreibstil
    Leider kann ich auch an dieser Stelle nichts Positives vermerken. Das, was mich an Chirovicis Schreibstil am meisten störte, war die Tatsache, dass die Handlung vorgekaut wurde. Es gab zwar viele Charaktere, die an dem Mordfall arbeiteten. Allerdings ging die Handlung sehr schnell in einen erzählenden Stil über. Wenn ein Reporter beispielsweise einen potentiellen Verdächtigen traf, gab es zu Beginn noch einen Dialog der dann aber schnell in eine Erzählung aus der Sicht des Reporters wechselte. Das fand ich hin und wieder zwar ganz nett, auf Dauer konnte es mich aber nicht bei Laune halten.

    Gesamteindruck
    Ich habe bei Das Buch der Spiegel eigentlich mit einem Krimi gerechnet, der vielleicht auch Fantasy Elemente beherbergte. Immerhin wurde hier ja von Spiegeln geredet. Der Krimi bzw. Thriller Faktor war auch an manchen Stellen vorhanden. Hier spürte ich, dass es bedrohlich für Richard Flynn wurde. Doch dieses Gefühl ließ aufgrund des Schreibstils schnell wieder nach, sodass die Geschichte irgendwann vor sich hin plätscherte.

    Es kann gut sein, dass ich Das Buch der Spiegel einfach nur zur falschen Zeit am falschen Ort gehört habe und es mir zu einem anderen Zeitpunkt vielleicht besser gefallen hätte. Momentan fällt es mir aber schwer, das Hörbuch weiterzuempfehlen.

    Kommentare: 1
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    Sannys avatar
    Sannyvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Spannend und eine interessante Story
    Hörbuch hat mir sehr gefallen

    Das Cover gefällt mir. Ich habe es öfters in letzter Zeit in den sozialen Medien gesehen und das hat mich neugierig auf das (Hör-)Buch gemacht.

    In der Hülle gibt es eine mp3-CD. Ich finde es super, dass es immer mehr Hörbücher auch als mp3-CD gibt, weil einfach viel mehr Datenmengen rauf passen und ich somit nicht 10 CD's habe. Mit 06:48 Stunden Laufzeit ist das Hörbuch nicht super lang und hat eine gute Länge. Ich habe es überwiegend beim Auto fahren und Wäsche machen gehört und habe dafür etwa eine Woche gebraucht.
    Gut gelöst finde ich, dass jede verschiedene Person im Buch auch einen anderen Sprecher bekommen hat. Alle vier Sprecher sind sehr gut in ihrer Rolle und waren angenehm zu hören. 
    Die Protagonisten und andere Charaktere in der Geschichte sind alle gut durchdacht und authentisch. Ich konnte sie mir während des erzählens sehr gut vorstellen und ihre Reaktionen gut nachvollziehen. 

    Der Autor hat ihr ein großes Verwirrspiel geschaffen, in dem man sich fragt, wie sehr sich die eigenen Gedanken über die Jahre wirklich verändern. Dieser Roman ist nicht nur ein solches, sondern für mich vielmehr ein Thriller und Psychologiewerk.

    Tolles Werk, welches mich mitgezogen hat in die tiefen der Vergangenheit und des Erinnerns und Vergessen.

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    k1sm3ths avatar
    k1sm3thvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Interessant, aber es zieht sich in die Länge.. Nicht ganz mein Fall
    Geschmackssache

    In dem Buch geht es um einen Mord, der schon etwas zurück liegt. Wer erzählt die Wahrheit, was ist an dem Abend wirklich passiert? Der Leser taucht in die Erlebnisse und Erinnerungen verschiedener Personen um den Mordzeitpunkt ein. Bis zum Ende war ich mir nicht sicher, wer der Mörder war. Allerdings gefiel mir das Buch nicht so gut wie ich nach dem Hype und der Leseprobe gedacht hätte. Wahrscheinlich hatte ich zuviel Krimi erwartet. Der Inhalt ist ok. Dazu kam noch, dass ich mich schnell an die erste Stimme des Lesers gewöhnt hatte und mich irgendwie die anderen Stimmen störten. Das liegt wohl darin, dass ich lieber Hörbücher als Hörspiele höre. Aber bei Sherlock Holmes hat es mich nie gestört. Mein Fazit: Ich habe das Buch gehört und kann mitreden. Gefallen hat es mir nicht besonders, aber es war ok.

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    momkkis avatar
    momkkivor einem Jahr
    Kurzmeinung: Schlechte Hörbuchproduktion.
    Leider nicht gut produziert.

    Die Geschichte ist nett. Das war es leider auch schon für mich. Ich bin bis zum Schluss nicht wirklich in die Geschichte reingekommen. Zwischendurch gab es mal ein paar spannende Stellen, die dann aber nicht richtig gegriffen haben. Ich glaube, dass bei diesem Buch tatsächlich nicht an der Geschichte liegt, sondern an der Machart des Hörbuches. Vier Stimmen lesen vier Charaktere aus dem Buch. Jonas Nay liest Richard Flynn, Stephan Kampwirth liest Peter Katz, Volker Lechtenbrink spricht Roy Freeman, Sebastian Rudolph ist John Keller und Sascha Rotermund spricht den allgemeinen Erzähler.So weit, so gut. Die Geschichte wird durch Zeitsprüngen und verschiedene Charaktere erzählt. Peter Katz, der Autor in dem es in „Das Buch der Spiegel“ geht, kommt immer wieder vor und stellt den Hauptcharakter dar. Was für mich fatal war ist, dass der Charakterwechsel, nicht mitgelesen wird. Es wechseln einfach nur die Sprecher. Man muss schon hochkonzentriert sein, um das direkt mitzubekommen. Ich kann ja nicht verstehen, dass auch der Charakterwechsel nicht mit einer offensichtlichen PAUSE gekennzeichnet wird. Mir ist es so erschienen, als ob das Hörbuch in einem durchgelesen wird. Tatsache ist, durch die fehlende Kennzeichnung der Charaktere, ich spätestens in der Mitte des Hörbuches so verwirrt war, dass ich gar nicht mehr wusste wer Wer ist. Dadurch habe ich ganz viele Zusammenhänge nicht feststanden. Zudem ist auch einige Schnittfehler hörbar.

    Ich muss also sagen, dass mir das Hörbuch nicht gefallen hat. Darum bewerte ich es mit 1/5 Sternen.

    Rezensionen, bookisch Events und weitere Artikel könnt ich auch auf meinem Blog zeilenfuchs.com finden :-)

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    walli007s avatar
    walli007vor 2 Jahren
    Flynns Wahrheit

    Der Literaturagent Peter Katz wird sehr neugierig als der Autor Richard Flynn ihm ein Exposé und die ersten Seiten eines Romans zukommen lässt. Darin geht es um einen Mord, der vor langen Jahren begangen wurde und in den Flynn verwickelt war. Bevor Katz jedoch mehr erfahren kann verstirbt Flynn an einer schweren Krankheit. Katz kann jedoch nicht von der Sache lassen und will nun selbst herausfinden, was Richard in seinem Manuskript zu sagen hatte. Die Suche nach der Wahrheit gestaltet jedoch völlig anders als erwartet.


    Die Ereignisse aus der Sicht verschiedener Personen, x-mal das Gleiche lesen? Man könnte befürchten, dass es da zu Längen kommen kann oder gar muss. Doch weit gefehlt, zum Glück. Bei der Wahrheit aus verschiedenen Blickwinkeln kommen recht unterschiedliche Wahrheiten heraus, die sich überschneiden oder ergänzen und manchmal auch ähneln, die aber nie völlig gleich sind. Und das macht einen besonderen Reiz aus. Wie bei der Häutung einer Zwiebel entblättert sich nach und nach ein Gesamtbild, das irgendwie immer noch Rätsel aufgibt. Nicht alles wird komplett geklärt. Jede Wahrheit ist sehr von der Sicht auf die Wirklichkeit der Person geprägt, deren Gedanken gerade im Mittelpunkt stehen. Immer tiefer dringt der Autor in die verschiedenen Schichten vor und wirft dabei immer neue Fragen auf. Wahrhaft angefixt bleibt man an dem Roman kleben. Wenn man als passionierter Leser von Kriminalromanen vielleicht auch gerne eine komplette Aufklärung wünschte, so ist man doch fasziniert von dem geschickten Aufbau der Story, die hinter jeder Ecke eine neue Spur vermuten lässt.


    Hervorragend ist hierbei auch die Produktion des Hörbuches, bei dem die unterschiedlichen Teile von unterschiedlichen Lesern vorgetragen werden. Diese wurden ausgesprochen passend für ihre Parts ausgesucht und malen mit ihren Stimmen ein lebendiges Bild der Szenerie. Ein sehr gelungenes Hörbuch für einen sehr gelungenen Roman.

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    Equidas avatar
    Equidavor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Sehr facettenreich und nebulös
    Mirakel der menschlichen Seele

              Der Literaruragent Peter Katz erhält ein Manuskript des Autors Richard Flynn worin dieser über die Ermordung des Psychologie Professors Joseph Wieder schreibt.Die Ermordung Wieders 25 Jahre zuvor in Princeton konnte nie aufgeklärt werden.Katz ist sofort interessiert,denn er erhofft sich durch Flynn eine Aufklärung des Mordes.Leider verstirbt Flynn bevor Katz ihn kontaktieren kann und der Rest des Manuskriptes bleibt verschollen.
    Katz,der einen Bestseller wittert will jedoch so schnell nicht aufgeben.Er versucht Laura Baines ausfindig zu machen.Laura Baines war während ihres Studiums Wieders Assistentin und laut Manuskript zeitweilig die Geliebte von Richard Flynn.
    Katz dringt immer tiefer in die damaligen Geschehnisse und Ermittlungen ein,scheint sich aber von der Lösung dieses Falles immer weiter zu entfernen.
    Ist das Rätsel um Wieders Tod überhaupt zu lösen?

    Der transsilvanische Autor E. O. Chirovici schrieb mit " Das Buch der Spiegel" senen ersten Roman in englischer Sprache und verfasste  einen Bestseller, der in 38 Länderverkauft wurde und momentan sehr gehypt wird.
    Dieses Buch ist kein Kriminalroman und wer einen solchen erwartet,der wird zwangsläufig enttäuscht sein. Wie Chirovici in seinem Nachwort schreibt fragt er nicht danach,"Wer es getan hat",sondern: " Warum wurde es getan?"
    So erschuf er ein Werk,das immer nebulöser wird,je weiter man in es vordringt. Der Leser taucht in eine  sehr interessante Erzählung aus mehreren Perspektiven heraus ein,die viele Mirakel miteinander verwebt.Meisterhaft gelingt es dem Autor in die verschiedenen Facetten des menschlichen Gedächtnisses einzutauchen.Aber sind die Erinnerungen der Protagonisten wirklich Erinnerungen,oder gaukelt ihnen ihr Gedächtnispalast diese Erinnerungen nur vor?  Denn " Die Wahrheit des Einen ist die Lüge des Anderen!"
    Ein interessantes und lesenswertes Buch,das von mir eine Leseempfehlung und 4 Sterne bekommt!
           

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    Flaventuss avatar
    Flaventusvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Für Genrefans sicherlich interessant, alle anderen suchen sich lieber einen anderen Lese- bzw. Hörstoff.
    Nur für Genrefans interessant

    Im Grunde genommen ist der Plot sehr vielversprechend und gut umgesetzt. Auch dass im Hörbuch jede Passage von einem anderen Sprecher gesprochen wurde, verspricht ein interessantes Lesevergnügen. Aber dennoch konnte mich dieses Buch nicht so richtig in seinen Bann ziehen. Warum ist dem so?

    Es sind insgesamt drei Perspektiven und vier Sprecher, die die teils komplexe Geschichte rund um die Ermordung des angesehenen Psychiaters Joseph Wieder erzählen. Es beginnt bei einem Literaturagenten, dem ein eingereichtes Manuskript ins Auge fällt, aber abrupt endet.

    Komplexe Handlung

    Mit dem Manuskript beginnt die eigentliche Geschichte, die teilweise recht langatmig erzählt wird. Die Geschichte nimmt zwar zwischendrin an Fahrt auf, aber der Wind wird recht schnell durch Passagen aus den Segeln genommen, die mehr sachlich als emotional erzählen.

    Es mag daran liegen, dass ich recht viele Thriller und spannende Werke gelesen habe und dadurch ganz andere Texte gelesen habe, die den Leser tatsächlich zu fesseln vermögen. Aber dieses Buch ist sehr weit davon entfernt, spannend zu sein. Es ist definitiv eine Erzählung und kein Thriller oder Krimi.

    Der Erzählstil wechselt zwischen bildlicher Darstellung und emotionsloser Erzählung. Das ist gerade in den langatmigen Passagen etwas ermüdend, so dass es einiges an Konzentration bedarf, um bei der Sache zu bleiben.

    Nur am Rande bemerkt und für die Leser, die sich in der Geschichte verloren fühlen: Lest es bis zum Ende. Spätestens dort erfährt der Leser, weshalb das Buch seinen Titel Das Buch der Spiegel erhalten hat.

    Charaktere

    Das störendste an dem Plot sind sicherlich die oberflächlichen Charaktere. Dadurch, dass die Perspektiven wechseln, wird nicht nur das Geschehen aus einem anderen Betrachtungswinkel erzählt, sondern die Charaktere verlieren ihren Tiefgang, der gerade erst aufgebaut wurde.

    Leider verpufft so auch das Element der wechselnden Sprecher, die eben diesen Eindruck verstärken. Anstelle die Geschichte abwechslungsreicher zu erzählen, wird der Leser aus seinem Konzept gerissen und beginnt gedanklich von vorn.

    Sprecher

    Es sind wie schon erwähnt vier Sprecher, die dieses ungekürzte Buch lesen. Das klingt vielversprechender als es am Ende ist. Leider kann keiner der Sprecher vollkommen überzeugen. Zwei der Sprecher sind bisher noch gar nicht in Erscheinung getreten, was man als Hörer finde ich auch hört.

    Aber auch die anderen beiden glänzen nicht durch eine charakterstarke Lesung, sondern verstärken oftmals in den langatmigen Passagen durch eine langweile Betonung den anstrengenden Effekt.

    Fazit

    Eine komplexe Geschichte langweilig zu erzählen ist nicht die beste Voraussetzung für ein packendes Buch. Da hilft es auch wenig, wenn das Setting und der angewandte Erzählstil interessant sind. Das ist für mein Gefühl zu wenig, um eine Lese- bzw. Hörempfehlung auszusprechen.

    Leider spielen die Sprecher dieses Hörbuchs nicht in einer Liga, in der es sich allein ihretwegen lohnt, ein Buch anzuhören.

    Deswegen lautet mein Fazit: Für Genrefans sicherlich interessant, alle anderen suchen sich lieber einen anderen Lese- bzw. Hörstoff.


    Diese Rezi findet sich auch auf meinem Blog.

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