E.O. Chirovici The Book of Mirrors

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Inhaltsangabe zu „The Book of Mirrors“ von E.O. Chirovici

Sold in 38 territories around the world, THE BOOK OF MIRRORS is a truly global phenomenon. 'Intelligent and sophisticated - a crime story told the way Picasso painted pictures. Highly recommended.' Lee Child 'I loved this twisty mind game! The Book Of Mirrors starts with a secret manuscript about a cold-case murder and then uses a host of characters and perspectives to make you look in every direction but at the truth. Who is lying? Is anyone's recall perfect? This isn't just a very clever thriller---it leaves us wondering how much we subconsciously manipulate our own memories to protect ourselves.' Julia Heaberlin (bestselling author of Black Eyed Susans) 'A literary thriller - complex, gripping and a beautiful read.' Jenni Murray 'An elegant, gripping, multi-layered tale about the illusory nature of truth and memory. I loved it.' Tammy Cohen When big-shot literary agent Peter Katz receives an unfinished manuscript entitled The Book of Mirrors, he is intrigued. The author, Richard Flynn is writing a memoir about his time at Princeton in the late 80s, documenting his relationship with the famous Professor Joseph Wieder. One night in 1987, Wieder was brutally murdered in his home and the case was never solved. Peter Katz is hell-bent on getting to the bottom of what happened that night twenty-five years ago and is convinced the full manuscript will reveal who committed the violent crime. But other people’s recollections are dangerous weapons to play with, and this might be one memory that is best kept buried. (Quelle:'E-Buch Text/26.01.2017')
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  • Ungewöhnlicher Roman über einen Kriminalfall

    The Book of Mirrors

    anushka

    26. February 2017 um 16:16

    Der Literaturagent Peter Katz erhält das Manuskript des unbekannten Autors Richard Flynn zugesandt, in dem es um einen Mordfall aus den 1980er Jahren geht. An der Elite-Unversität Princeton wurde damals der renommierte Psychologieprofessor Joseph Wieder ermordet. Der Fall ist bis heute nicht aufgeklärt. Flynn hat damals für Wieder gearbeitet. Nun möchte er darüber schreiben, was damals wirklich passiert ist. Doch das Manuskript endet nach ein paar Kapiteln und Flynn kann die restlichen Seiten des Buches nicht mehr schicken, da er mittlerweile tot ist. Katz ist sofort von dem Manuskipt gefesselt und will unbedingt herausfinden, welche Wahrheit Flynn endlich über den Mord aufdecken wollte. Doch auf der Suche nach der Wahrheit tauchen immer mehr Unstimmigkeiten auf. An sich ist die Grundidee des Buches nichts Ungewöhnliches. Ein alter Mordfall, ein Sterbenskranker, der endlich die Wahrheit loswerden will, eine Frau, die eine zwielichtige Rolle spielt. Und trotzdem empfand ich das Buch als außergewöhnlich. Für mein Empfinden gab das Buch ein gutes, zügiges Tempo vor. Es ist nicht so temporeich, wie es vielleicht ein Thriller wäre. Aber es handelt sich hierbei um einen Roman und man ist Teil der Nachforschungen, die sich naturgemäß aufgrund der Jahrzehnte, die zwischen Mord und Manuskript liegen, nicht einfach gestalten und nicht immer sofort zu Ergebnissen führen. Ganz besonders ist dieses Buch durch die Konstruktion der verschiedenen Erinnerungen. Immer wieder stößt man auf frustrierende Abweichungen zwischen den Erinnerungen von Zeugen und Personen, die etwas mit Wieders Tod zu tun haben könnten, legen nicht freiwillig und sofort ein Geständnis ab. Hilflos schaut man den Figuren beim Lügen zu, aber es bleibt bei dem Gefühl, dass sie Lügen und man erhält nie absolute Gewissheit. Gerade diese Alltagsnähe macht das Buch so gut. Immer wieder wird erwähnt, dass das Mordopfer sich mit der Natur von Erinnerungen befasst hat und das ist auch implizit zentrales Thema des Buches. Ein gutes Instrument dieses Buches ist die Erzählperspektive: die Geschichte wird in drei Teilen aus der jeweiligen Ich-Perspektive des Literaturagenten, eines Journalisten und eines ehemaligen Detectives erzählt. So hat man niemals einen allwissenden Erzähler und verfügt immer nur über begrenzte und subjektiv eingefärbte Informationen. Alle Personen, die mit Wieder zu tun hatten, hatten in irgendeiner Form ein Motiv und der Professor selbst hat ethisch fragwürdige Dinge getan. Zum Schluss hat man das Gefühl, durch ein Spiegelkabinett zu wandern und nicht mehr zu wissen, welches Bild das richtige ist. Für mich ein pefekt konstruierter, kurzweiliger, intelligenter und durchaus spannender Roman, den ich gern gelesen habe und der mich aus dem anstrengenden Alltag entführt hat.

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  • Geschönte Erinnerungen

    The Book of Mirrors

    Cambridge

    24. September 2016 um 20:55

    Ein Manuskript über einen 30 Jahre zurückliegenden Mord an einem Psychologieprofessor findet seinen Weg auf den Schreibtisch eines Literaturagenten. Der ist sofort angetan von dieser True-Crime-Story, vor allem da der Autor selber beteiligt war und sogar kurz unter Verdacht stand. Leider hat er nur einen Teil geschickt. Als der Literaturagent Kontakt aufnehmen will, erfährt er, das der Autor an Krebs verstorben ist. Der Rest des Manuskripts, der wichtige Teil, der den Täter enthüllen könnte, ist unauffindbar. Also engagiert er einen Reporter, ein wenig herumzuforschen und noch einmal in dem alten Fall zu stöbern. Dieser kann tatsächlich mit einigen der beteiligten Personen sprechen, aber jeder erzählt die Story etwas anders. Man sollte über die Story nicht allzu viel vorher wissen. Etwas distanziert erzählt, ist der Fokus ganz auf die Entwicklung der Geschichte und das langsame aufdröseln der Verwicklungen gerichtet. Wir bekommen den Verlauf von drei verschiedenen Personen erzählt. Man kommt den Figuren nicht recht nahe, aber das ist auch nicht nötig. Hier geht es darum, wie jeder sich erinnert, an was er sich erinnert und glaubt zu wissen. Beschäftigte sich der ermordete Professor schon mit der menschlichen Erinnerung, so ist sie auf jeden Fall ein wichtiger Bestandteil des Buches. Die Story ist verzwickt und verschachtelt und bietet einige Twists. Ich war von der ersten Seite an gefesselt und mir hat diese etwas andere Krimigeschichte sehr gut gefallen. Wie sagt der Autor in seinem Nachwort: „This ist not a whodunit,  but a whydunit“.

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