E.T.A Hoffmann Die Elixiere des Teufels

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Inhaltsangabe zu „Die Elixiere des Teufels“ von E.T.A Hoffmann

Zahlreichen Kennern gilt er als Höhepunkt der fantastischen Erzählkunst E. T. A. Hoffmanns - der schaurig düstere Roman "Die Elixiere des Teufels" (1815/16). Überaus effektvoll verbindet Hoffmann hier klassische Sujets der Schauerromantik wie das Doppelgängermotiv mit der irrlichternden Suche nach der eigenen Identität. Seine Geschichte vom Mönch Medardus, der vom geheimnisumwitterten Teufelselixier kostet und den fortan brennende Leidenschaft und Mordlust verzehren, bis er sich seiner Herkunft gewiss wird, ist ein Glanzstück der deutschen Literatur.

Ein phantastisch-düsterer Schauerroman des großen romantischen Erzählers.

— NicolasDierks
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  • Rezension zu "Die Elixiere des Teufels" von Ernst Th. A. Hoffmann

    Die Elixiere des Teufels
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    07. February 2011 um 11:00

    Eigentlich ist diese Geschichte vom Mönch, der ein Elixier des Teufels trinkt und tatsächlich schon genetisch (durch seine männlichen Vorfahren) dazu bestimmt ist, den Versuchungen des Lebens zu erliegen und der so auf einer Reise nach Italien allerlei Abenteuer erlebt, irdischen Gelüsten erliegt und auch vor Mord nicht schreckt, nichts weiter als eine katholische Predigt. Denn allerorts geht es um Versuchung, Sünde, Reue, Buße, Beichte, Vergebung und all solche christlichen Gewissensarbeiten. So geht leider jegliche psychologische Note verloren, denn sogar der Wahnsinn wird als ein den-teuflischen-Versuchungen-Erliegen verstanden. Dennoch wird der Eindruck durch die vielen schaurigen Elemente doch aufgewertet. Zwar sind sie gerade sprachlich allzu pathetisch dargestellt (da wird sich ständig vor Gram und Seelenqual auf die Erde geworfen und die Tränen stürzen aus den Augen – beispielsweise), vermögen aber durchaus Atmosphäre zu schaffen, die schon an einen Meister wie Poe erinnert (der aber natürlich stilistisch ganz anders arbeitet). Und wenn man Geschichte wie Stil mit einem "The Castle of Otranto" vergleicht, wird man fast zur Lobhudelei verleitet. Doch all diese Verwicklungen, die sich da im Laufe des Buches auftun (oder auch nur an einer Stelle gehäuft), all die Verwandtschaftsverhältnisse und Verwechslungen bleiben absolut verwirrend und undurchsichtig. Dem Entwirren kann man einfach nicht folgen. Und Zufall oder Vorhersehung werden auch allzu sehr strapaziert. Ein gemischtes Gefühl bleibt zurück. Und eine großartige Aufforderung: “Geh und verzweifle!”

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