E.W. Heine

 3.6 Sterne bei 14 Bewertungen
Autor von Toppler, Magna Mater und weiteren Büchern.

Neue Bücher

New York liegt im Neandertal

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Neu erschienen am 11.10.2018 als Hardcover bei TERRA MATER BOOKS.

Alle Bücher von E.W. Heine

Toppler

Toppler

 (14)
Erschienen am 15.03.2018
Magna Mater

Magna Mater

 (6)
Erschienen am 13.02.2012
Kaiser Wilhelms Wal

Kaiser Wilhelms Wal

 (2)
Erschienen am 18.03.2013
New York liegt im Neandertal

New York liegt im Neandertal

 (1)
Erschienen am 11.10.2018
Magna Mater: Roman

Magna Mater: Roman

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Erschienen am 13.02.2012
Schreckmümpfeli 3

Schreckmümpfeli 3

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Erschienen am 22.09.2006
Papavera - Der Ring des Kreuzritters

Papavera - Der Ring des Kreuzritters

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Erschienen am 01.07.2006

Neue Rezensionen zu E.W. Heine

Neu
Sikals avatar

Rezension zu "New York liegt im Neandertal" von E.W. Heine

Von der Höhle bis zum virtuellen Raum
Sikalvor 4 Tagen

„Keine Aussage über die Vergangenheit ist so unmittelbar wie die Bauten einer Epoche. Der Mensch formt seine Umwelt so, wie er sich selbst in ihr erlebt. Das findet seine elementarste Darstellung in der Art, wie er baut. Warum baut eine bestimmte Zeit so und nicht anders?“

 

Architekt und Autor E.W. Heine listet in diesem Buch unterschiedliche Bauten auf, die uns zum Teil spannende Einblicke in den jeweiligen historischen Kontext geben. Warum gerade so und nicht anders gebaut wurde, welche Intentionen dahinter steckten oder auch welche Auswirkungen auf die Nachfolge-Epoche erzielt wurden. Er versucht aufzuzeigen, dass jede Kultur ein eigenes Verhältnis zu Raum und Zeit besessen hat, will die Sprache der Bauten verständlich machen. Von der Menschenschnecke ausgehend, erfahren wir einiges über die Höhle, die Pyramiden, Pagoden, Moschee, Grashütte, das Grandhotel und einiges mehr bis wir letztendlich beim virtuellen Raum ankommen.

 

Die historischen Einflechtungen kann ich nicht so ganz nachvollziehen und diverse Behauptungen des Autors können auch nicht nachgeprüft werden – ein Literatur- sowie Quellenverzeichnis fehlen nämlich. Obwohl ich fasziniert den Thesen und philosophischen Ergüssen gefolgt bin, war mir das Kapitel über die Pagoden doch zu sehr esoterisch. Ebenso sollen die Pyramiden gar nicht als Pharaonengrab erbaut worden sein, sondern sind laut Heine Zeugnis einer vorsintflutlichen Kultur. So soll die Cheopspyramide ein kosmisches Kraftwerk unbekannter Energien sein, deren Sinn uns unbekannt ist. Sehr gewagte Denkansätze werden hier vorgestellt, die historisch belegten Fakten werden auch mal beiseite geräumt …

 

Interessant fand ich die Erläuterungen über die Baustile, die Romanik und Gotik und die Unterschiede zwischen diesen beiden Stilen. Was mich am meisten zum Nachdenken anregte war das Kapitel über den Termitenhügel: „Die Häuser der Zukunft werden kurzlebige Industrieprodukte oder gigantische Termitenhügel sein. Es kommt in Zukunft nicht mehr darauf an, wie ein Gebäude aussieht, sondern vielmehr darauf, dass es so praktisch ist wie eine Maschine.“  Wo werden diese Gebäude in einigen Jahrhunderten sein?

 

Interessante Ansätze mit teilweise haarsträubenden Erläuterungen – trotzdem vergebe ich gerne 4 Sterne dafür.

 

Kommentare: 2
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Luthien_Tinuviels avatar

Rezension zu "Magna Mater" von E.W. Heine

Futuristischer Roman, teilweise sehr neutral und emotionslos
Luthien_Tinuvielvor einem Jahr

"Magna Mater" von E. W. Heine fasziniert zunächst durch seine Zukunftsvision. In der Welt der Zukunft regiert ein Orden von Frauen und die normalen Menschen altern körperlich nicht mehr und sind den größten Teil ihres Lebens asexuell.
Das Buch erzählt von dieser Welt aus der Sicht einer Ordensfrau, die irgendwie anders ist.

Die Vision, die Heine beschwört, ist interessant, teilweise jedoch für mich nicht ganz logisch und nachvollziehbar. Teilweise habe ich Lücken in meinem Bild der zukünfitgen Welt, die ich gerne geschlossen wüsste.

Auch liest sich das Buch über weite Strecken sehr sachlich und die Handlung geht gefühlt nicht voran.

Dennoch ist das Weltbild interessant, weshalb das Buch für Leute, die es eher nüchtern sachlich mögen und nicht so emotional, sicher einen Blick wert.

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Raines avatar

Rezension zu "Magna Mater" von E.W. Heine

Magna Mater
Rainevor 4 Jahren

In einer fernen Zukunft lebt die Menschheit in einer vollkommen veränderten Welt. Als ewige Kinder bevölkern sie den südlichen Teil der Welt auf vielen kleinen Inseln. Geführt werden sie von einem Orden aus erwachsenen Frauen, denen die Magna Mater vorsteht. Eine dieser Ordensfrauen erzählt ihre Geschichte in diesem Buch, berichtet von den Gegebenheiten ihrer Welt und dem sozialen Gefüge und erzählt von einem Ereignis, welches ihr ganzes Leben in Frage stellt. Ein wirklich spannendes Buch über die Zukunft, welches religiöse, soziale und biologische Themen anspricht und auf interessante Weise behandelt und einen nachdenklich zurücklässt.

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