E.W. Heine

 3.6 Sterne bei 16 Bewertungen
Autor von Toppler, New York liegt im Neandertal und weiteren Büchern.

Lebenslauf von E.W. Heine

E.W. Heine, in Berlin geboren, arbeitete über ein Jahrzehnt als Architekt in Südafrika und mehrere Jahre in arabischen Ländern. Er ist ein Meister der kleinen Form satirisch-makaberer Miniaturen wie der großen Form des opulenten historischen Romans. Mit seiner Mittelalter-Trilogie erweckte er höchst erfolgreich eine Welt voller Geheimnisse, Sinnlichkeit und Tragik zum Leben. Heine lebt als freier Autor in der Nähe von Regensburg.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von E.W. Heine

Cover des Buches Toppler (ISBN: 9783791728193)

Toppler

 (14)
Erschienen am 15.03.2018
Cover des Buches New York liegt im Neandertal (ISBN: 9783990550007)

New York liegt im Neandertal

 (8)
Erschienen am 11.10.2018
Cover des Buches Magna Mater (ISBN: 9783570101254)

Magna Mater

 (6)
Erschienen am 13.02.2012
Cover des Buches Kaiser Wilhelms Wal (ISBN: 9783570101483)

Kaiser Wilhelms Wal

 (2)
Erschienen am 18.03.2013
Cover des Buches Toppler (ISBN: 9783791761305)

Toppler

 (0)
Erschienen am 15.03.2018
Cover des Buches Magna Mater: Roman (ISBN: 9783641072513)

Magna Mater: Roman

 (0)
Erschienen am 13.02.2012
Cover des Buches Papavera - Der Ring des Kreuzritters (ISBN: 9783837173222)

Papavera - Der Ring des Kreuzritters

 (0)
Erschienen am 01.07.2006
Cover des Buches Schreckmümpfeli 3 (ISBN: 9783856162979)

Schreckmümpfeli 3

 (0)
Erschienen am 22.09.2006

Neue Rezensionen zu E.W. Heine

Neu

Rezension zu "New York liegt im Neandertal" von E.W. Heine

Erweitert den Horizont und ist sooo spannend!
Manuela_Kraemervor 10 Monaten

Bürokratische Römer, chinesische Pagoden, vergängliche Grashüten in Afrika, sinnlich-natürlich religiöse Romanik, andersgläubig-verfolgende Gotik ... 


Der Autor-Architekt-Weltenbummler schreibt nicht nur Histo-Romane mit beindruckender Sprache & Hintergrundrecherche (Das Halsband der Taube), sondern auch dieses Fachbuch, das sich auch noch äußerst spannend liest. 


Ich finde in jedem Kapitel neue Erkenntnisse und werde von Seite zu Seite mit sehr vernünftigen - aber nie dagewesenen - Zusammenhängen überrascht. Schade, dass Heines Bücher momentan nicht verlegt werden. Hoffen wir das Beste, denn gute Bücher sollten unter möglichst viele Leser.


Horizonterweiternd. 


PS: Heines Bücher kann man dennoch momentan erwerben: Antiquariate gibt es auch online! Gott-sei-Dank!

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Rezension zu "New York liegt im Neandertal" von E.W. Heine

Die Pyramiden als Kraftwerk?
Bellis-Perennisvor 2 Jahren

„Am Anfang war die Höhle, was folgte, erzählt die Architekturgeschichte. Die alten Pyramiden Ägyptens gelten als die technisch vollkommensten Bauten.“ – Dieser Auszug aus dem Klappentext hat mich eine Geschichte der Architektur und erwarten lassen. Nun, diese Erwartung hat sich leider nicht ganz erfüllt.

 

Der Architekt Heine beleuchtet zwar die Bauweise der unterschiedlichen Epochen und Völker, gleitet aber stellenweise in philosophische und esoterische Betrachtungen ab. Manche Hypothesen, wie die über die Entstehung und den Zweck der Pyramiden, werden einfach behauptet, ohne sich darum zu kümmern, dass die Wissenschaft dazu andere Erkenntnisse bereithält.

 

Gut gefallen haben mir die Erklärungen zu Romanik und Gotik.

Dass die jeweilige Architektur Ausdruck der entsprechenden Menschen ist, ist wohl nicht wirklich überraschend.

 

Das Buch ist bereits 1984 erscheinen und wurde nun aktualisiert und um das Kapitel „virtueller Raum“ erweitert.

 

Fazit:

 

Dieses Buch hat mich nicht wirklich überzeugt, unter anderem auch deswegen, da seine gewagten Hypothesen nicht nachprüfbar sind, weil sowohl ein Literatur- als auch ein Quellenverzeichnis fehlen. Daher kann ich diesmal nur 3 Sterne vergeben.

 

 


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Rezension zu "New York liegt im Neandertal" von E.W. Heine

Von der Höhle bis zum virtuellen Raum
Sikalvor 2 Jahren

„Keine Aussage über die Vergangenheit ist so unmittelbar wie die Bauten einer Epoche. Der Mensch formt seine Umwelt so, wie er sich selbst in ihr erlebt. Das findet seine elementarste Darstellung in der Art, wie er baut. Warum baut eine bestimmte Zeit so und nicht anders?“

 

Architekt und Autor E.W. Heine listet in diesem Buch unterschiedliche Bauten auf, die uns zum Teil spannende Einblicke in den jeweiligen historischen Kontext geben. Warum gerade so und nicht anders gebaut wurde, welche Intentionen dahinter steckten oder auch welche Auswirkungen auf die Nachfolge-Epoche erzielt wurden. Er versucht aufzuzeigen, dass jede Kultur ein eigenes Verhältnis zu Raum und Zeit besessen hat, will die Sprache der Bauten verständlich machen. Von der Menschenschnecke ausgehend, erfahren wir einiges über die Höhle, die Pyramiden, Pagoden, Moschee, Grashütte, das Grandhotel und einiges mehr bis wir letztendlich beim virtuellen Raum ankommen.

 

Die historischen Einflechtungen kann ich nicht so ganz nachvollziehen und diverse Behauptungen des Autors können auch nicht nachgeprüft werden – ein Literatur- sowie Quellenverzeichnis fehlen nämlich. Obwohl ich fasziniert den Thesen und philosophischen Ergüssen gefolgt bin, war mir das Kapitel über die Pagoden doch zu sehr esoterisch. Ebenso sollen die Pyramiden gar nicht als Pharaonengrab erbaut worden sein, sondern sind laut Heine Zeugnis einer vorsintflutlichen Kultur. So soll die Cheopspyramide ein kosmisches Kraftwerk unbekannter Energien sein, deren Sinn uns unbekannt ist. Sehr gewagte Denkansätze werden hier vorgestellt, die historisch belegten Fakten werden auch mal beiseite geräumt …

 

Interessant fand ich die Erläuterungen über die Baustile, die Romanik und Gotik und die Unterschiede zwischen diesen beiden Stilen. Was mich am meisten zum Nachdenken anregte war das Kapitel über den Termitenhügel: „Die Häuser der Zukunft werden kurzlebige Industrieprodukte oder gigantische Termitenhügel sein. Es kommt in Zukunft nicht mehr darauf an, wie ein Gebäude aussieht, sondern vielmehr darauf, dass es so praktisch ist wie eine Maschine.“  Wo werden diese Gebäude in einigen Jahrhunderten sein?

 

Interessante Ansätze mit teilweise haarsträubenden Erläuterungen – trotzdem vergebe ich gerne 4 Sterne dafür.

 

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