Earl Biggers Der chinesische Papagei

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Inhaltsangabe zu „Der chinesische Papagei“ von Earl Biggers

Der Held: Charlie Chan war der erste ethnische Detektiv der Kriminalliteratur: Wer 1925 als Chinese Polizist auf Honolulu wurde, musste mit Vorurteilen rechnen. Charlie Chan begegnet ihnen mit asiatischem Gleichmut, konfuzianischer Philosophie und chinesisch klingenden Weisheiten. Nicht nur im Kriminalroman feierte Earl Biggers' Held Erfolge, sondern auch in über vierzig Verfilmungen u. a. mit Warner Oland und Sidney Toler.§Der Schauplatz: Die USA der Prohibitionszeit§Das Motto: "Seid guter Dinge. Wenn die Melone reif ist, fällt sie von selbst."§Die kalifornische Wüste ist Schauplatz des zweiten Krimiklassikers von Earl Biggers: Honolulus chinesischer Detektiv Charlie Chan soll einen gewaltigen Deal absichern, der ihm bald merkwürdig erscheint. Um sich aus ihrer finanziellen Schieflage zu befreien, will Alice Phillmore-Jordan dem Finanzmogul P. J. Madden ihre Perlen-Erbstücke verkaufen. Nun muss die teure Fracht noch von Hawaii auf Maddens kalifornische Ranch gebracht werden. Der gewitzte Charlie Chan lässt sich als Maddens Koch anstellen - und stößt in dessen Anwesen auf einen Papagei, der Szenen eines Mordes vor sich hinkrächzt.

An und für sich kein schlechter Krimi, aber einige Kapitel zu lang. Ich bin viel zu schnell hinter die Auflösung gekommen.

— TheRavenking

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  • Charlie Chan im Wilden Westen

    Der chinesische Papagei

    Stefan83

    06. October 2011 um 20:56

    Es sollte eigentlich der langersehnte Urlaubstrip für ihn werden. Charlie Chan, Detective bei der Polizei von Honolulu, wird von seiner alten Freundin Alice Phillmore-Jordan, für deren Familie er in jungen Jahren als Dienstbote arbeitete, gebeten, ihre kostbaren Halsperlen sicher von Honolulu nach San Francisco zu überführen. Dort sollen sie dem mächtigen Börsenspekulanten und exzentrischen Multimillionär P.J. Madden verkauft werden, um damit die von ihrem nichtsnutzigen Sohn Victor ausgebeutete leere Familienkasse wieder aufzufüllen. Einst märchenhaft reich, ist dieses Geschäft die letzte Möglichkeit, um einen vollkommenen finanziellen Ruin abzuwenden. Als Vermittler zwischen den Parteien dient Alice Jordan dabei der bekannte Diamantenhändler Alexander Eden, der als ebenfalls alter Freund von ihr den höchstmöglichen Preis herauszuschlagen gedenkt. Schon bald ist man sich einig über die Summe, und die Erleichterung auf Seiten der Jordans groß. Gemeinsam mit Edens Sohn Bob reist Charlie Chan inkognito in die trockene Wüste Kaliforniens, um Madden die Perlen auf seiner nahe Eldorado gelegenen Farm zu überreichen. Bevor die Übergabe jedoch zustande kommt, weckt ein seltsamer Vorfall Chans Misstrauen. In der ersten Nacht auf dem Anwesen des Millionärs werden Bob und er vom Schrei des Hauspapageien Tony geweckt, der in seinem Gekrächze die letzten Worte eines um Gnade bettelnden Todgeweihten wiederholt. Sollte auf der Farm womöglich vor kurzem ein Mord geschehen sein? Chan, als neuer chinesischer Haushälter Ah Kim verkleidet, und der abenteuerlustige Bob Eden, nehmen die Ermittlungen auf und versuchen dabei den Geschäftsabschluss so lange wie möglich rauszuzögern. Gibt es hier überhaupt ein Verbrechen? Diese Frage wird sich der Leser dieses Buch unweigerlich eine ganze Zeitlang insgeheim stellen, ist Biggers mit der Herausgabe von Indizien und Hinweisen doch ziemlich geizig und lässt uns lange im Dunkeln tappen. Nur eines scheint klar. Irgendwas ist merkwürdig am Verhalten von Madden und dessen düsteren Sekretär Thorn. Wie auch schon im ersten Fall Charlie Chans hat es Biggers alles andere als eilig, die Kriminalhandlung seines Buches voranzutreiben und hält sich stattdessen wie gewohnt mit der Ausarbeitung von Figuren und der näheren Umgebung auf. Sein Fach beherrscht er dabei jedoch gekonnt, denn dank Biggers schillernder, farbenfroher Schilderungen scheint man sich bald selbst in der Hitze der Wüste wieder zu finden und in den wilden Westen der 20er Jahre einzutauchen. Und nach und nach greift diese stimmungsvolle, angespannte Atmosphäre auf der Farm auch auf den Leser über, wenngleich Spannung im Sinne eines althergebrachten Krimis eher nicht aufkommt. Für Rätselfreunde und Liebhaber von Detektivgeschichten sollte diese kurzweilige und irgendwie modern daherkommende Geschichte aber allemal was sein, zumal das Ende bei mir für Überraschen gesorgt hat. Insgesamt ist "Der chinesische Papagei" ein mit orientalischer Gelassenheit vorgetragener Whodunit, der mir besser als der erste Band gefallen hat und den ich Fans klassischer Krimigeschichten nur ans Herz legen kann. Schade, dass nur diese ersten zwei Fälle des ungewöhnlichen Detektivs innerhalb der DuMont-Kriminalbibliothek erschienen sind.

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