Earl Warren , Markus Topf Gespenster-Krimi 1: Mörderbäume

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Inhaltsangabe zu „Gespenster-Krimi 1: Mörderbäume“ von Earl Warren

In den schottischen Grampian-Mountains reißen die Vermisstenfälle nicht ab. Seit Jahren verschwinden dort Touristen und Reisende auf rätselhafte Weise – so auch der Bruder der Journalistin Vera Lorrimer. Die junge Frau macht sich auf die Suche und stößt dabei auf eine Mauer des Schweigens.Die Bewohner der kleinen Ortschaft Killamy hüten offenbar ein schreckliches Geheimnis. Als die Bäume des Geisterwalds zu mörderischem Leben erwachen, muss sich Vera dunklen Mächten stellen! Mit Christine Pappert, Jürgen Holdorf, Jürgen Thormann, Uve Teschner, Volker Brandt, Tobias Kluckert, Helmut Krauss, Christian Rudolf, Peter Weis, Max von der Groeben u.v.m. Es ist wieder soweit! Der wahre Grusel kehrt endlich zurück - in modernem Gewand: Packende Horror-Schocker mit Starbesetzung! Contendo Media, das Team hinter der hochgelobten Thriller-Reihe "Mord in Serie", verspricht in Co-Produktion mit den Kollegen von Audionarchie ("MindNapping") eine Mischung aus Romanadaptionen und exklusiv für die Reihe geschriebenen Gruselstories. Genre-Autoren wie Earl Warren ("Professor Zamorra", "Dämonenkiller"), Markus Topf ("Mord in Serie", "Geister-Schocker") und Markus Duschek ("Dreamland Grusel", "Detektei Bates") u.a. wechseln sich dabei in steter Regelmäßigkeit ab und sorgen auf diese Weise für frischen, abwechslungsreichen Horror zum Hören.

Macht Lust auf weitere Folgen.

— Elmar Huber
Elmar Huber

Zur Spannung noch die Gänsehaut...

— Jare
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  • Mörderbäume

    Gespenster-Krimi 1: Mörderbäume
    Elmar Huber

    Elmar Huber

    16. July 2015 um 10:11

    „Diese Gegend hier ist schon sehr lange vom Menschen besiedelt, wenn auch nicht besonders dicht. Schon als es noch eine Landverbindung zwischen England und dem Festland gab – in längst vergessener Zeit – lebten hier Menschen. Ihre Priester beherrschten Dinge, von denen unsere Wissenschaftler heute noch nicht einmal träumen. Viel viel später kamen die Kelten, immer noch vor der Zeitenwende, und ihre Druiden übernahmen das Erbe der Priester.“ STORY Bei einer Fahrradtour durch das schottische Hochland geraten die drei Pfadfinder Fred, Elroy und Liam in einen seltsamen Teil des Waldes, der von den Tieren offenbar gemieden wird. Plötzlich erwachen die Bäume zum Leben und holen sich Elroy als Opfer. Einige Wochen später sucht Elroys Schwester Vera Lorrimer die Gegend auf, angeblich um in ihrer Eigenschaft als Journalistin einen Artikel über die Gegend verfassen zu wollen, doch in Wahrheit auf der Suche nach ihrem Bruder. Zumal schon jahrelang immer wieder Personen in dem sogenannten „Geisterwald“ verschwunden sind. Sie muss feststellen, dass die Magie der Kelten und Druiden in der Gegend um Killamy noch sehr lebendig ist. „Ich war in Killamy, einen Dorf hier in der Nähe, und habe mich ungehört. Oder vielmehr, ich habe es versucht. Sobald die Rede auf den Geisterwald kam, verstanden die Einheimischen mich nämlich nicht mehr oder hatten ganz dringend etwas Besseres zu tun.“ MEINUNG Bereits vor gut 10 Jahren hat Lübbe Audio – Im Zuge des John Sinclair-Erfolgs – sechs Folgen der Heftroman-Anthologiereihe GESPENSTER-KRIMI vertont. Offenbar wurden trotz des hohen Produktionsstandards, der ebenfalls dem der Sinclair-Hörspiele entsprach, und der durchweg positiven Hörermeinungen, nicht der erhoffte Erfolg erzielt, so dass die Produktion der Serie wieder eingestellt wurde. Mit freundlicher Genehmigung der Bastei Lübbe AG darf nun Contendo Media, bekannt für MORD IN SERIE, das GK-Label verwenden und darunter neue Hörspiele produzierten. Für den Auftakt der neuen Serie haben sich die Mannen von Contendo Media und Ko-Produzent Audionarchy gleich eine echte Gespenster-Krimi-Folge als Vorlage hergenommen, nämlich GK 138 MÖRDERBÄUME, der damals Brian Elliott als Autor auf dem Cover nannte. Später erschien der Roman noch zweimal mit der Autorenangabe Earl Warren, nämlich als DÄMONENLAND 20 von Bastei und GEISTER-SCHOCKER 68 bei Romantruhe. Bei beiden Aliassen handelt es sich um Routinier Walter Appel. Die leicht okkulte Story, der Handlungsaufbau und die Personencharakterisierung von MÖRDERBÄUME versprühen tatsächlich das wohlige Flair vergangener Tage (der Roman ist aus dem Jahr 1976), auch wenn einige Modernisierungen, wie z.B. der Einsatz einer Digitalkamera, vorgenommen wurden. Die moderne Produktion und der namhafte Cast (u.a. Jürgen Holdorf, Christine Pappert, Uve Teschner, Jürgen Thormann, Tobias Kluckert, Helmut Krauss, Volker Brandt) müssen sich jedoch vor den Lübbe Audio-Hörspielen nicht verstecken. Mit dem hörbaren Ziel, eine anspruchsvolle Produktion abzuliefern, ist es allen Beteiligten gelungen, den ersten GK in einem mustergültigen Zusammenspiel von SprecherInnen, Musik, Effekten und Schnitt zu einem gelungenen Stück Ohrenkino zu machen, das irgendwo zwischen DORIAN HUNTER und den GEISTER-SCHOCKER-Hörspielen von Romantruhe Audio anzusiedeln ist. Lediglich das Skript hätte noch 1-2 Straffungen vertragen können. Manche Szene sind schlicht unnötige, einige Dialoge zu sehr in die Länge gezogen. Empfindlich macht sich das ausgerechnet im aufgeblasenen Finale bemerkbar. Das Layout wurde einem kleinen Facelift unterzogen, so dass das Reihenlogo ohne die bekannten Bastei-Zinnen auskommen muss. Über die neuen Titelbilder aus der digitalen Retorte kann man geteilter Meinung sein. In diesem speziellen Fall vermisst wohl niemand weder das grottige Originalcoverbild noch das „Remake“ vom Geister Schocker. FAZIT Trotz einiger Längen überzeugt der Start der neuen GESPENSTER-KRIMI-Reihe mit zeitgemäßen Produktionswerten und einem namhaften Sprecherensemble. Macht Lust auf weitere Folgen.

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  • Gelungene Neuauflage

    Gespenster-Krimi 1: Mörderbäume
    ChrischiD

    ChrischiD

    16. February 2015 um 00:20

    Die Journalistin Vera Lorrimer will das Verschwinden ihres Bruders nicht einfach so hinnehmen und macht sich auf den Weg nach Killamy. In den schottischen Grampian-Mountains hat ihr Bruder sich zuletzt aufgehalten und er ist nicht der erste, der danach nicht mehr gesehen wurde. Doch die Dorfbewohner scheinen schreckliche Angst zu haben und außerdem ein Geheimnis zu hüten. Vera kommt nicht richtig an sie heran, es wird sogar versucht sie aus dem Ort zu verjagen. So schnell gibt die junge Journalistin aber nicht auf und macht eine erschreckende Entdeckung... Eine Legende rankt sich um die schottischen Wälder und den alten Achaz, aufgeschrieben von Earl Warren, vertont von Markus Topf und Contendo Media. Einen Gespenster-Krimi der Extraklasse gibt es gleich mit der ersten erschienenen Folge „Mörderbäume“. Schon nach den ersten Sekunden springt die Atmosphäre auf den Hörer über und beschert ihm ein ums andere Mal eine Gänsehaut. Wenn nicht schon dem Inhalt alleine dies gelingt, so spätestens in Verbindung mit der unheimlichen Geräuschkulisse, die das Geschehen untermalt und alles und jeden zum Erschauern bringt. Die Dorfbewohner leben in ständiger Angst und Anspannung, die sich schnell auf den Hörer überträgt, bis er selber glaubt ein Teil der Bevölkerung zu sein. Seit jeher stellt der Mensch sich die Frage, ob es nicht doch mehr zwischen Himmel und Erde gibt als rational erklärbar ist. Gibt es wirklich Menschen, die Magie wirken können oder gab es sie zumindest? Ganz abwegig erscheint der Gedanke nicht, schließlich sind nach wie vor manche Ereignisse nicht wissenschaftlich zu erklären. Entsprechend ergibt sich die Möglichkeit, dass sich die Geschichte der Mörderbäume tatsächlich genau so abgespielt hat und vielleicht sogar wieder abspielen könnte. Die Authentizität wächst und beschert dem Hörer noch ein bißchen mehr Unbehagen. Dennoch kann man sich dem Sog einfach nicht entziehen und die Geschichte abbrechen. Denn man muss und möchte wissen wie es weiter- und schlussendlich ausgeht. Die Faszination überragt die Anspannung, weshalb einen die Geschichte mehr und mehr mitreißt. Atemlose Spannung von Anfang bis Ende sowie einiges an überraschenden Wendungen bietet diese Produktion, die der Gespenster-Krimi-Reihe einen mehr als würdigen (Neu-)Auftakt bereitet.

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  • Ein Klassiker wird neu aufgelegt!

    Gespenster-Krimi 1: Mörderbäume
    Jare

    Jare

    29. January 2015 um 17:49

    Nach dem Verschwinden ihres Bruders Elroy kommt die junge Journalistin Vera Lorrimer in die schottischen Grampin-Mountains, um nach ihrem Bruder zu suchen. Allerdings sind die eigenbrötlerischen Dorfbewohner, allen voran Bürgermeister James Dennison alles andere als begeistert, als Vera anfängt unbequeme Fragen zu stellen. Zumal in den vergangenen Monaten immer wieder Menschen in dem Waldstück verschwunden sind. Vera beginnt auf eigene Faust zu ermitteln und trifft auf einen jungen Mann, Edward Mackintosh, der als Findling eines Druiden namens Achaz im Wald lebt. Genau dieser Achaz ist es, der das Dorf in Angst und Schrecken versetzt. Sehr schnell muss Vera auch erkennen warum.  In den 70er Jahren gehörte der Gespenster-Krimi neben John Sinclair und Jerry Cotton zu den Kultserien der Romanheftszene. Anfang 2000 sollte die Serie dann im Fahrwasser der erfolgreichen John-Sinclair-Hörspiele seine Renaissance erleben - doch nach wenigen Folgen kam wieder das Aus.  Jetzt versucht sich das Label Contendo Media an der Serie. Und die Zeichen stehen gut, dass es diesmal ein Auftakt ist, der ein längeres Serienleben garantiert. Als Autor wurde Markus Topf verpflichtet, der schon mit der Thrillerserie "Mord in Serie" unter Beweis gestellt hat, dass er ein Händchen für packende Geschichten hat. Hier adaptiert er den alten Gespenster-Krimi-Klassiker "Mörderbäume" von Earl Warren aus dem Jahr 1976. Heraus kommt eine Mischung aus Horror und Fantasy, die auch im Jahr 2015 noch hervorragend funktioniert und an keiner Stelle angestaubt oder verbraucht klingt. Vielmehr liefert Markus Topf ein ausgewogenes und durchdachtes Script ab, dass nur an einer Stelle enttäuscht: auf die Selbstgespräche von Vera hätte er zu Gunsten des Erzählers verzichten sollen, da so zum Beispiel die Szene in der Schlossruine wesentlich authentischer und atmosphärischer geworden wäre. Davon abgesehen liefert Markus Topf ein stimmiges und spannendes Script ab, das zwar keine großen Überraschungen birgt, aber sehr unterhaltsam ist.  Getragen wird die Inszenierung durch den Sound von Marcel Schweder, der jederzeit dafür sorgt, den jeweiligen Schauplatz in den Ohren des Hörers lebendig werden zu lassen.  Bei den Stimmen hat man ebenfalls ordentlich geklotzt: satte 22 Sprecher sorgen dafür, dass die Mörderbäume sehr authentisch zum Leben erwachen. Allen voran Christine Pappert. Die hörspielerfahrene Synchronstimme von Carrie aus "King Of Queens" lebt in der Rolle der energiegeladenen Journalistin Vera Lorrimer förmlich auf. Gleiches gilt für Uve Teschner, der als etwas weltfremder Naturbursche Edward Mackintosh zu hören ist. Und natürlich Jürgen Thormann. Die deutsche Stimme von Michael Caine, der derzeit auch als Butler Alfred in den Batman-Hörspielen zu erleben ist, spricht den Bösewicht Achaz mit der Intensität, die man von ihm kennt. In weiteren Rollen sind u.a. Volker Brandt, Tobias Kluckert, Helmut Krauss oder Christian Rudolf dabei, der hier allerdings bei weitem nicht die Genialität seiner Joker-Darstellung aus den Batman-Hörspielen erreicht.  Fazit: Mit einer satten Spielzeit von fast 90 Minuten ist "Mörderbäume" ein mehr als gelungener Auftakt der Gespenster-Krimi. Horrorfans kommen bei diesem stimmungsvollen und atmosphärischen Hörspiel voll auf ihre Kosten. Natürlich muss man sich in diesem Genre am Branchenprimus John Sinclair messen lassen. Aber diesen Vergleich besteht diese Folge mühelos. Plot, Stimmung und Sprecher sind absolut überzeugend, so dass man weiteren Folgen nur gespannt entgegensehen kann. 

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