Eben Alexander

 3.8 Sterne bei 50 Bewertungen
Autor von Blick in die Ewigkeit, Vermessung der Ewigkeit und weiteren Büchern.

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Tore ins unendliche Bewusstsein

Neu erschienen am 01.10.2018 als Hardcover bei Ansata.

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Blick in die Ewigkeit

Blick in die Ewigkeit

 (44)
Erschienen am 11.04.2016
Vermessung der Ewigkeit

Vermessung der Ewigkeit

 (5)
Erschienen am 10.04.2017
Tore ins unendliche Bewusstsein

Tore ins unendliche Bewusstsein

 (0)
Erschienen am 01.10.2018
Blick in die Ewigkeit

Blick in die Ewigkeit

 (1)
Erschienen am 20.12.2013
Na dit leven / druk 6

Na dit leven / druk 6

 (0)
Erschienen am 26.08.2014
La mappa del paradiso

La mappa del paradiso

 (0)
Erschienen am 01.10.2014

Neue Rezensionen zu Eben Alexander

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dietrich_pukass avatar

Rezension zu "Vermessung der Ewigkeit" von Eben Alexander

Interessante Erforschung des Jenseits und der Ewigkeit
dietrich_pukasvor 5 Monaten

Eben Alexander mit Ptolemy Tompkins:
Vermessung der Ewigkeit –
7 fundamentale Erkenntnisse über das Leben nach dem Tod
Aus dem amerikanischen Englisch übersetzt von Juliane Molitor

3. Aufl. München 2017

Rezension von Dietrich Pukas vom 24.06.2018

Das Buch stellt die Fortsetzung und Vertiefung der Konsequenzen aus der einmaligen Nahtoderfahrung des Gehirnchirurgen Dr. med. Eben Alexanders dar, die er in seinem Weltbestseller „Blick in die Ewigkeit“ anschaulich geschildert hat. Eine schwere bakterielle Meningitis hatte ihn 2008 für sieben Tage in ein tiefes Koma gestürzt und sein Bewusstsein völlig ausgeschaltet. Währenddessen erlebte er als sein wahres oder spirituelles Selbst eine fantastische, aber wirklich anmutende Reise ins Jenseits zu Gott im himmlischen Reich der Ewigkeit. Wie durch ein medizinisches Wunder kehrte er ins Leben zurück und wurde vollständig gesund, sodass er seitdem als aktueller Botschafter Gottes mit leidenschaftlichem Engagement den Menschen auf der Erde Hoffnung und Zuversicht spendet. Aufgrund einer ganzheitlichen Verbindung von Wissenschaft, Spiritualität und persönlicher Erfahrung erforscht er nun unser irdisches Leben im großen Rahmen der Geschichte und der spirituellen Entwicklung des Universums und ergründet die Unsterblichkeit unserer Seele als Bestandteil eines universalen Bewusstseins, wobei ihn eine Vielzahl betroffener Informanten und Helfer unterstützt hat und fördert.

Aus der Fülle dessen, was er alles an spirituellem Wissen hinter und

Jedenfalls können wir am Ende rational und emotional begründet an die Unsterblichkeit unserer Seele glauben und auf ein in Gott gefügtes Jenseits hoffen (vgl. ausführlicher D. Pukas: Philosophie zwischen Wissbarkeit und Glaube 2018). über unserer konkreten, irdischen, in Zeit und Raum bestimmten Welt zusammen getragen hat und vor uns ausbreitet, greife ich einige schlüsselwortartige Aspekte auf. In der Einleitung setzt er sich auf vielfältige Weise mit dem Begriff der Realität auseinander, dass der Mensch nur zum Teil als Körper aus Erde gemacht ist, die Materie aus chemischen Elementen besteht und die chemische Struktur des Lebens auf Kohlenstoff basiert. Zudem findet ein ständiger Austausch der Elemente und eine Erneuerung der Körperzellen statt. Die also „handfeste“ Materie der uns umgebenden physischen Welt befindet sich im chemischen Wandel und laufend im Fluss. Demgegenüber präsentiert sich der „himmlische Teil des menschlichen Wesens“, nämlich unsere unsterbliche Seele durchaus als beständig und existent. „Liebe, Schönheit, Herzensgüte und Freundschaft“ seien „so real wie Regen, Butter, Holz, Stein, Plutonium, die Ringe des Saturn oder Salpeter“. Früher zweifelten die Menschen nicht daran, dass die spirituelle Welt real ist und Alexander zitiert den Quantenphysiker Max Blanck, der als Urgrund der Materie einen intelligenten Geist annahm. Die quantenmechanischen Experimente auf subatomarer Ebene sind auf unsere Vorstellungskraft und das Bewusstsein angewiesen, sodass Physik und Hirnforschung ein unabhängig vorhandenes Bewusstsein als Basis von allem, was ist, akzeptieren müssten. Daraus folgt die zentrale Bedeutung des Bewusstseins sowie die Einstufung des Menschen als spirituelle Wesen mit Seelen, die in einer geistigen Welt existieren, und als materielle Wesen mit Körper und Gehirn, die in einer materiellen Welt leben. So sollten wir uns der Wahrheit öffnen, die unsere Vorfahren noch kannten: „Es gibt eine größere Welt hinter der, die wir Tag für Tag um uns herum wahrnehmen.“ Nach Alexanders Verheißung erweist sich diese Welt liebevoller, als wir uns es vorstellen können, und tief in uns sollten wir nach der Erinnerung daran suchen, wobei uns das Buch leiten soll.

Im Rückgriff auf die großen vorchristlichen Denker Platon und Aristoteles sowie die Mysterienreligionen legt Alexander anschaulich dar, welches Wissen über die jenseitigen Welten bereits die Menschen der Antike hatten, und er fordert von den modernen Wissenschaften, dass sie daran anknüpfen sollten, um die universale Welt heute umfassend zu deuten. Er bezieht sich dabei auch auf sein Nahtoderlebnis, das als eine Art moderne Mysterieninitiation seine einst verengte Weltsicht als Hirnchirurg gewaltig verändert und für übersinnlichen Input geöffnet hat. So wurde er wie Andere ein „Eingeweihter“ und Bewohner zweier Welten und widmet sich der Mission, neue Eingeweihte oder Anhänger für ein höheres Weltverständnis zu gewinnen, in dem der Geist des Mystikers Platon und der des Realisten Aristoteles zusammen kommen einschließlich innovativer Methoden und Wege dorthin. Unter Bezugnahme auf Natur- und Geisteswissenschaftlicher wie Newton und Descartes führt er uns von der körperlichen Sehkraft in der äußeren, materiellen Welt unter die Oberfläche zum spirituellen Sehen in der inneren Sphäre des Geistes, der Seele und des universalen Bewusstseins. Das Aufregende für mich ist dabei, dass er seit seiner Nahtoderfahrung den Mystikern darin zustimmt, dass das „Himmelreich“ nichts Abstraktes, kein Wunschdenken oder keine Traumlandschaft ist, sondern dass es dort Objekte gibt wie Bäume, Felder, Menschen, Tiere, sogar Städte, Seen, Flüsse, Meere, Gewitterregen. Allerdings funktionieren diese Dinge nicht nach unseren irdischen Regeln, sondern nach den „Gesetzen der himmlischen Physik“. Sie sind ultra-real: „viel zu real, um real zu sein“, alles ist eins und hängt zusammen, ist ohne grundlegende Trennung; Raum, Zeit und Bewegung gehen in den spirituellen Modus über. Indes sei gewiss, dass wir dort landen und hingehören, wo uns die Liebe in uns und als „Essenz des Himmels“ leitet. Und wir sind gut beraten, Liebe, Mitgefühl, Vergebung, Ehrlichkeit bereits im Diesseits walten zu lassen, denn die Liebe (die Gott ist) besteht in beiden Seinsbereichen und bleibt uns erhalten.

Im Gesamtzusammenhang hält Alexander ein Plädoyer für den Glauben, weil er die Gläubigen stark macht, insofern er eine feste Zuversicht auf das ist, was man erhofft. Wissenschaft bzw. Wissen und Glaube sind als beide Arten von Weltverständnis eng miteinander verflochten und haben unsere Kultur geformt. Wissen setzt den Glauben voraus, um die Welt verstehen zu können. Denn wir müssen glauben, dass sie einen Sinn hat und für dieses Verständnis offen ist, was die unabdingbare Glaubenskomponente hinter jeder Art von Wissenschaft ist und den geistigen Bereich als real erweist. Und der Mensch ist mehr als die einfache irdische Person, er muss bereit sein zu sterben, um das größere Wesen der himmlischen Person zu werden. Das können nicht die empirische Psychologie und Hirnforschung ergründen, dazu sind wissenschaftliche Befragungen nach mystischen Erfahrungen und Erleuchtungserlebnissen angebracht. Damit könnte begriffen werden, dass „unsere Odyssee durch die Materie“ kein Test ist, sondern die Evolution des Kosmos selbst mit uns als Hoffnungsträger Gottes. Jedenfalls liegt es in der Verantwortung der Wissenschaftler, kein Wissen zu unterdrücken, wie heikel es auch sei. Wissenschaft, Religion und Spiritualität müssen als Partner betrachtet werden und als solche agieren, damit das Universum ganzheitlich erschlossen, auch das Leid auf der Welt als Drama der irdischen Existenz relativiert und überwunden werden kann, indem wir die Fesseln des Lebens in der linearen Zeit sprengen und uns (wieder) zu dem multidimensionalen Wesen entfalten, das wir im Kern immer sind und in früheren bzw. östlichen Religionen übereinstimmend als Teil Gottes in uns selbst angesehen wurde und das Göttliche zum Zentrum aller Gipfel und Mittelpunkte macht.

In seinem Schlusswort des Buches hat mich Alexander auch noch mit einer unerwarteten Überraschung verblüfft. Er stellt den Sinnspruch voran: Wer das Geheimnis des Klanges enträtselt, der kennt das Mysterium des gesamten Universums. Wie wir von seinem Nahtodereignis wissen, „bildeten Musik, Klang und Schwingungen Schlüssel für den Zugang zum gesamten Spektrum der geistigen Reiche“ – von der „kreisenden Melodie aus reinem weißem Licht“ bis hin zu den Engelschören und schließlich zu Om, der Gottheit des Urklanges (in der hinduistischen Tradition). Dieses Erlebnis mit dem Om als dem Ursprung von allem Existierenden hat Alexander zur Klangforschung geführt, wo ihm mit dem Einsatz von Musik und Manipulationen von Klangfrequenzen ein ungewöhnlicher Ausflug in tief transzendente Bewusstseinszustände ermöglicht wurde. So wollte er die Informationsarbeit seines Neokortex im Gehirn neutralisieren, um die großartige Bewusstseinserweiterung während seiner Jenseitsreise nachzuahmen, indem er seine Gehirnwellen mit bestimmten Frequenzen synchronisierte. Und es gelang seit 2011, mit Hilfe ausgeklügelter Techniken von erfahrenen Klangspzezialisten und Audio-Komponisten das Gehirn in wachem Zustand von außen durch elektrisches Stimulieren so zu beeinflussen – da im subatomaren Bereich alles Schwingung ist –, dass ihm wie auch Anderen vorübergehend in Klang gestützten Meditationen tiefgründige, spirituelle Erlebnisse wie aus seinem Koma-Geschehen zuteil wurden. Und was zudem erstaunlich ist, die Klangforscher griffen zur Gestaltung ihrer Verfahren auf archaeoakustische Untersuchungen, nämlich das Studium der akustischen Eigenschaften alter Kultstätten zurück. Man hat festgestellt, dass etwa die Große Pyramide von Gizeh in Ägypten und die prächtigen mittelalterlichen Kathedralen auf der Welt wie Notre-Dame de Chartres so gebaut wurden, dass ihre Gebäudestruktur bestimmte Klänge verstärkt. Orgelmusik und Chorgesänge bescherten den Gottesdienstbesuchern in Resonanz mit der besonderen Akustik erhebende spirituelle Erlebnisse, die sie dem Göttlichen nahe sein ließen. Alexanders Schlussappell: Wir sollen unsere Achtsamkeit kultivieren und die Tiefe sowie wahre Natur unseres Bewusstseins, unsere persönliche Verbindung zu allem, was ist, selbst erforschen. Seien wir dazu bereit, mit Alexanders Büchern können wir den Einstieg wagen! Jedenfalls können wir am Ende rational und emotional begründet an die Unsterblichkeit unserer Seele glauben und auf ein in Gott gefügtes Jenseits hoffen (vgl. ausführlicher D. Pukas: Philosophie zwischen Wissbarkeit und Glaube 2018).

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dietrich_pukass avatar

Rezension zu "Blick in die Ewigkeit" von Eben Alexander

Faszinierendste Nahtoderfahrung und intensivste Jenseitsoffenbarung aller Zeiten
dietrich_pukasvor 10 Monaten


Kommentare: 1
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Kari_Lessirs avatar

Rezension zu "Blick in die Ewigkeit" von Eben Alexander

Sehr erhellend und berührend
Kari_Lessirvor einem Jahr

Schon von ein paar Jahren, kurz nach Erscheinen dieses Buches, kreuzte es meinen Weg, doch ich ignorierte es. Trotzdem fand das Thema »Nahtoderfahrung« immer wieder zu mir (in Form anderer Bücher), doch an dieses habe ich mich jetzt erst gewagt. Warum mein Zögern? Das Buch ist zutiefst berührend. Vor allen Dingen die Kombination »Naturwissenschaftler (Neurochirurg) liegt eine Woche im Koma und reist dabei 'in den Himmel', erlebt Gott und die Engel und wird in die Geheimnisse des Universums eingeweiht«. Das ist phänomenal. Das ist einmalig und einzigartig. Interessant fand ich dabei Dr. Alexanders Ringen um die passenden Worte dessen, was er erlebt hat und wie er es einordnen soll. Nichts ist einfach mal so unüberlegt zu Papier gebracht. Der Autor hat sich mit dem Thema »Wo kommen wir her und wo gehen wir nach dem Tod hin?« ausführlich beschäftigt.
Ob man ihm zustimmt oder nicht, gut formuliert sind die Gedanken und Erlebnisse allemal. Auch der Wechsel aus seiner Perspektive (Reise »in den Himmel«) und zu der der Familie, die eine Woche damit beschäftigt war, ihn wieder ins Leben zurückzuholen, ist gut durchdacht und überzeugend erzählt. Ja, mitunter sind Fachbegriffe im Text, die sich mir aber erschlossen haben, weil der Autor sie kurz erklärt.
Insgesamt also für mich ein Buch, das mich sehr für sich eingenommen hat und viele Dinge bekräftigt, die ich selbst ähnlich empfinde (zumindest in Bezug auf die Verbindung zum Universum und zu Gott). Ganz klare fünf Sterne ⭐️ ⭐️ ⭐️ ⭐️ ⭐️ dafür von mir.

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