Eben Alexander Blick in die Ewigkeit

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Inhaltsangabe zu „Blick in die Ewigkeit“ von Eben Alexander

Die Ärzte hatten ihn schon aufgegeben. Als Eben Alexander an bakterieller Meningitis erkrankt und schlagartig ins Koma fällt, fallen seine Gehirnfunktionen nach und nach aus. Doch nach sieben Tagen erwacht er wie durch ein Wunder – und berichtet von einer der faszinierendsten Nahtoderfahrungen, die je ein Mensch erlebt hat. Als international renommierter Neurochirurg überprüft Dr. Alexander seine Reise ins Jenseits nach streng wissenschaftlichen Kriterien. Die Ergebnisse lassen nur einen Schluss zu: Wir alle sind Teil eines universalen, unsterblichen Bewusstseins – es gibt tatsächlich ein Leben nach dem Tod!

Beeindruckendes Buch mit WOW-Effekt. Berührende Erkenntnisse.

— Kari_Lessir
Kari_Lessir

Für Gläubige ein Muss, für Zweifler neues Futter! Ein Neurochirurg auf dem Weg ins Innerste?

— Wichmann
Wichmann

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  • Rezensionen
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  • Themen
  • Sehr erhellend und berührend

    Blick in die Ewigkeit
    Kari_Lessir

    Kari_Lessir

    12. July 2017 um 13:26

    Schon von ein paar Jahren, kurz nach Erscheinen dieses Buches, kreuzte es meinen Weg, doch ich ignorierte es. Trotzdem fand das Thema »Nahtoderfahrung« immer wieder zu mir (in Form anderer Bücher), doch an dieses habe ich mich jetzt erst gewagt. Warum mein Zögern? Das Buch ist zutiefst berührend. Vor allen Dingen die Kombination »Naturwissenschaftler (Neurochirurg) liegt eine Woche im Koma und reist dabei 'in den Himmel', erlebt Gott und die Engel und wird in die Geheimnisse des Universums eingeweiht«. Das ist phänomenal. Das ist einmalig und einzigartig. Interessant fand ich dabei Dr. Alexanders Ringen um die passenden Worte dessen, was er erlebt hat und wie er es einordnen soll. Nichts ist einfach mal so unüberlegt zu Papier gebracht. Der Autor hat sich mit dem Thema »Wo kommen wir her und wo gehen wir nach dem Tod hin?« ausführlich beschäftigt. Ob man ihm zustimmt oder nicht, gut formuliert sind die Gedanken und Erlebnisse allemal. Auch der Wechsel aus seiner Perspektive (Reise »in den Himmel«) und zu der der Familie, die eine Woche damit beschäftigt war, ihn wieder ins Leben zurückzuholen, ist gut durchdacht und überzeugend erzählt. Ja, mitunter sind Fachbegriffe im Text, die sich mir aber erschlossen haben, weil der Autor sie kurz erklärt.Insgesamt also für mich ein Buch, das mich sehr für sich eingenommen hat und viele Dinge bekräftigt, die ich selbst ähnlich empfinde (zumindest in Bezug auf die Verbindung zum Universum und zu Gott). Ganz klare fünf Sterne ⭐️ ⭐️ ⭐️ ⭐️ ⭐️ dafür von mir.

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    • 3
  • Nahtoderlebnis mal aus wissenschaftlicher Sicht

    Blick in die Ewigkeit
    Buchwurm80

    Buchwurm80

    08. June 2016 um 10:13

    Zitat aus dem Buch: „Ich weiß sehr wohl, wie außergewöhnlich, wie offen unglaublich, all das klingt. Hätte jemand, sogar ein Arzt, mir in den alten Tagen solch eine Geschichte erzählt, wäre ich mir ziemlich sicher, er wäre unter dem Bann einer Verblendung.“ Dr. Eben Alexander hat in Harvard studiert und arbeitet als Neurochirurg, als ihn 2008 aus heiterem Himmel eine nicht erklärbare schwere Form bakterieller Meningitis für 1 Woche ins Koma befördert. Seine Überlebenschancen liegen praktisch bei Null und trotzdem überlebt er die Infektion fast unbeschadet, was laut seiner Darstellung ein medizinisches Wunder darstellt. Während seines Komas sind sämtliche Hirnfunktionen, die für alle bekannten oder wissenschaftlich erklärbaren Phänomene verantwortlich sind, ausgefallen. Seine Erlebnisse während des Komas versucht er, der aufgrund seiner Ausbildung und Erfahrung überzeugter Atheist ist, wissenschaftlich zu erklären und kommt zu dem Schluss, dass dies in keinster Weise möglich ist. Sein Fazit seiner Erlebnisse lautet: es gibt eine Existenz nach dem Tod und es gibt Gott! Da ich selbst eine Mischung aus Atheistin und Agnostikerin bin, mich aber schon immer für übersinnliche Phänomene interessiert habe, jedoch ebenfalls der Meinung bin, dass sich alles rein wissenschaftlich erklären lässt, stieß dieses Buch natürlich auf großes Interesse bei mir. Denn auf der einen Seite beschäftigt sich wohl jeder Mensch zu gewissen Zeitpunkten im Leben mit dem Thema Tod und Sterben und dem evtl. Danach, auf der anderen Seite konnte ich die bisherigen Bücher immer als „Esoterik-Blödsinn“ abtun, da es letztendlich eigentlich immer logische bzw. wissenschaftliche Erklärungen für die Phänomene gab. Deshalb war es für mich extrem spannend, solch eine „Reise“ durch die Augen eines Neurochirurgen zu erleben. Denn wer könnte solch ein Erlebnis besser werten und analysieren als ein Fachmann, der selbst vorher absoluter Atheist war? Interessant ist jedoch unter diesem Aspekt, dass Dr. Alexander und seine Darstellungen im Buch wohl sehr umstritten sind. Bemüht man etwas das Internet, gibt es wiederum interessante Gegendarstellungen, was seine Glaubwürdigkeit anbelangt. Hierzu muss sich wohl jeder seine eigene Meinung bilden. Spannend und anregend war das Buch auf jeden Fall, auch wenn ich es natürlich trotzdem nicht wirklich glauben kann. Auch regt es dazu an, sich näher mit Einsteins Relativitätstheorie und Stephen Hawking auseinander zu setzen.

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  • Es ist und bleibt eine Glaubenssache

    Blick in die Ewigkeit
    Wichmann

    Wichmann

    03. June 2016 um 22:50

    Das Buch beschreibt die Erfahrung des Neurochirurgen Eben Alexander als er schwer erkrankt und als unheilbar deklariert im Koma liegt. Erzählt wird, wie seine Familie mit der Situation umgeht, was die Behandlung ermöglicht und was er selbst während dieser Zeit erlebt.Die Ausführungen was in seinem Körper passiert sind auch für einen Nichtmediziner lesenswert und nachvollziehbar. Hier werden zwar Fachbegriffe genannt, jedoch auch interessant erklärt, sodass es Spaß macht diese zu lesen. Immer wieder geht der Autor auf seine eigenen Erfahrungen als Arzt ein und zieht Vergleiche. Er scheut sich nicht auch seine damalige Sichtweise auf das Paradies vor dem Koma darzulegen. Auch gibt er zu aufgrund seiner wissenschaftlichen Karriere kein religiöser Christ gewesen zu sein. Auf diese Weise wirkt das Buch authentisch.Es gelingt ihm, den Leser an besuchten Welten teilhaben zu lassen, indem er Vergleiche zu irdisch-Bekanntem zieht. Die Unterwelt wird mit schmutziger Götterspeise und metallenem Pochen beschrieben, die ihn umfängt, bis er erkennt an diesem Ort falsch zu sein. Die Dunkelheit wurde schließlich von einem Licht zersplittert und der Autor erlebt eine neue Welt in die er eintauchen kann. Die Musik ist lieblich, der Schlamm weicht grünen Wiesen. Diese Stelle ließt sich, als hätte ihn jemand gefunden und gerettet. Erstmals ist hier auch von der Kontaktaufnahme zu anderen Wesen die Rede und wie diese erfolgt. Ebenso wird das Verständnis und Lernen in dieser neuen Welt kurz umrissen. So bietet dieser Bericht viele Anhaltspunkte, dass Wissen nicht verblasst und Auswendiglernen einer der Flüche ist, die wir nur auf der Erde erleben müssen.Zwischenzeitlich berichtet der Autor von seinem Leben, seinen Ängsten und Hoffnungen aus seiner Kindheit und seinem Erwachsenenalter und betont die Wichtigkeit der Familie, was sich schließlich zu einem überraschenden Ende oder besser einer Erkenntnis formiert, die dem ganzen Bericht eine weitere Tiefe verleit.Immer wieder wird sein Bericht von den Tätigkeiten seiner Ärzte und seiner Familie unterbrochen. Sie sind bei ihm, halten seine Hand und versuchen sogar über ein  Medium mit ihm Kontakt aufzunehmen. Ihre Gebete gaben ihm Energie.Diese ‚Handlungsstränge‘ sind sinnvoll miteinander verwoben, sodass der zeitliche Ablauf wunderbar wiedergegeben wird.FazitDer Autor gibt nicht nur die Sicht frei in diese Welt nach dem irdischen, sondern berichtet auch von Wesen, die über uns wachen. Jedoch wirkt die anschließende Genesung  unglaubhaft, da sie sehr sehr schnell erfolgt. Sein Zustand wandelt sich von todkrank auf 100 Prozent.

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  • Ein Leben nach dem Tod?

    Blick in die Ewigkeit
    goldfisch

    goldfisch

    20. September 2014 um 20:04

    Wenn ein geliebter Mensch stirbt, dann kommen diese Fragen.....Ist tot auch wirklich tot ? Gibt es eine Seele ? Wohin gehen wir ? Gibt es ein Jenseits ? Eben Alexander gibt darauf keine Antworten, aber er beschreibt seine Zeit im Koma,als seine Gehirnfunktionen ausfallen.Er sei in einer anderen Welt gewesen, schreibt er....und diese Erfahrungen hat er aufgeschrieben. Für manche vielleicht Fakten...für manche vielleicht ein Strohhalm, an den man sich klammern kann.Ja, es geht meinen Lieben gut, da drüben,wo immer das auch ist.

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  • Es geht

    Blick in die Ewigkeit
    Sutaho

    Sutaho

    12. May 2014 um 14:46

    So an sich gut. Habe mir aber mehr drunter vorgestellt. Es wird viel in der Fachärztlichen Sprache geschrieben. Aber es gibt auch leichter zu verstehende einblicke die mich überrascht haben.

  • Wunderliches

    Blick in die Ewigkeit
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Was ich in Rezensionen gelesen habe über Eben Alexanders Blick in die Ewigkeit, führt mich dazu, keinen Cent für das Buch auszugeben. Alexander war eindeutig nicht tot und seine Ärzte irrten offensichtlich, wenn sie davon ausgingen, dass sein Hirn irreparabel geschädigt gewesen sei. Der Nahtod ist eben gerade kein Tod. Was er "erlebte" waren vermutlich Träume oder Halluzinationen. Wenn "Fliegen über Bäume und Felder und Wiesen und Wasserfälle" ein Eindruck aus dem Jenseits gewesen sein soll, dann war ich in meinem Leben schon oft aus dem Leben geschieden, hatte ich doch schon in meinen jungen Jahren ähnliche Träume. Als Neurologe hätte Alexander sich eher der Untersuchung darüber zuwenden sollen, ob komatöse Patienten so wie nicht komatöse träumen bzw. ob sie überhaupt träumen, wovon ich ausgehe. Das hätte dann mit Wissenschaft zu tun gehabt. Was er verfasst hat, gehört nicht zur Kategorie Sachbuch. Wenn sein Konstrukt in den USA ein Science-Fiction-Bestseller geworden wäre, könnte ich das verstehen. So muss ich mich wundern. Aber: Wunder (Wunderliches) gibt es immer wieder.

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    • 2
    Arun

    Arun

    09. May 2014 um 12:48
  • Fiktion und Wirklichkeit

    Blick in die Ewigkeit
    Levus

    Levus

    08. May 2014 um 17:37

    Ein Neurochirurg schildert seine Nahtoderfahrung und den »Blick in die Ewigkeit«. Auch wenn seine Erzählung kaum als Beweis gelten kann, wie er es verlauten lässt, ist sie doch unterhaltsam und lesenswert. Der Umstand, dass hier ein Hirnspezialist berichtet, gibt den Anschein eines Tatsachenberichtes. Aber auch Eben Alexander kann hier nichts neues bieten und natürlich auch keine ultimative Antwort auf die Frage nach einem Leben nach dem Tode geben. Jeder Leser muss für sich selbst entscheiden, was er davon glauben will. Schlussendlich ist es einfach eine schön geschriebene, persönliche Geschichte.

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  • Leider nicht annähernd so faszinierend wie erhofft...

    Blick in die Ewigkeit
    Schwertlilie79

    Schwertlilie79

    01. April 2014 um 22:00

    Lange hatte ich darauf gewartet, dieses Buch endlich lesen zu können - leider bin ich eher enttäuscht als fasziniert von der Nahtoderfahrung des Neurochirurgen Eben Alexanders. Möglicherweise bin ich mit den falschen Erwartungen an dieses Buch herangegangen. Ich hatte mir wohl etwas Konkretes erhofft, quasi einen handfesten Beweis dafür, dass es nach dem Tod nicht vorbei ist. Sicher, im Anhang des Buches diskutiert der Autor in Kurzform, warum es nicht sein kann, dass er sich diese Erfahrung nur eingebildet hat. Leider ist dieser Teil dermaßen mit Fachwörtern gespickt, dass ein Normalsterblicher (ha!) kein Wort versteht. Schade. Seine "reale" Geschichte erzählt Alexander in verständlichen Worten, der Leser erfährt viel über seine Familie und den Verlauf seiner Krankheit, die schließlich seine Nahtodeserfahrung "ermöglicht" hat. Geht es jedoch um die Erfahrung an sich, also das, was Alexander während seines mehrtägigen Komas erlebt, drückt sich der Autor meiner Meinung nach eher unbeholfen aus, teilweise - vor allem gegen Ende des Buches - sind seine Ausführungen doch etwas langatmig, teilweise wiederholt er sich. Er selbst erklärt diese "Unbeholfenheit" damit, dass es eigentlich keine passenden Worte für eine derartige Erfahrung gibt. Diese Erfahrung zu Papier zu bringen, sei vergleichbar damit, einen Roman zu schreiben, ohne alle Buchstaben des Alphabets zur Verfügung zu haben. Dieser Vergleich mag durchaus zutreffen. Zunächst befindet sich der Autor in einer Art "Regenwurmperspektive", nur langsam dringt er in höhere Sphären vor. Später befindet er sich oft in Gesellschaft eines Engels, der sich mit ihm zusammen auf einem Schmetterlingsflügel befindet. Nun ja. Ich kann nur sagen, dass ich mir gewünscht hätte, dass ein Neurochirurg andere Worte findet, um mir das Leben in einer höheren Bewusstseinsebene, nach dem Ende des irdischen Lebens näher zu bringen. Aber wenn er es tatsächlich so erlebt hat, kann er natürlich auch nichts anderes schreiben. Um ehrlich zu sein war ich enttäuscht darüber, dass nur sehr wenige Sätze des Autors mein Herz wirklich erreicht haben - von einer "faszinierenden" Lektüre war hier leider nicht die Rede. Ich würde das Buch nicht unbedingt weiterempfehlen.

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  • Glauben oder nicht glauben?...

    Blick in die Ewigkeit
    bouquineur

    bouquineur

    06. November 2013 um 11:16

    ... das ist hier die Frage. Das "Leben nach dem Tod" ist etwas, über das ich mir selbst ab und an Gedanken mache. Ich gehöre nicht wirklich zu den Menschen, die sich was Glauben und Religion angeht sehr sicher sind und die regelmäßig in die Kirche gehen. Nicht mal annähernd... Ich glaube jedoch an "Etwas" und kann und will auch nicht glauben, dass nach dem Tod das "große schwarze Nichts" kommt. Von daher fand ich die Erzählung von Dr. Alexander in dieser Hinsicht schon mal sehr ermutigend. Wenn man das denn so sagen kann. Seine Beschreibungen sind sehr schön. Hell, freundlich... nicht immer nachvollziehbar. Aber das kann man bei Nahtoderfahrungen wohl auch kaum erwarten und er selbst erwähnte das Problem der Wiedergabe ja ab und an. Die Frage ist natürlich: Was ist real und was ist Einbildung? Aber selbst das lässt sich ja nicht wirklich charakterisieren, wenn man davon ausgeht dass die Seele vom Körper losgelöst ist... Was soll ich groß schreiben ohne eventuelle Leser zu verwirren? Ich habe noch kein Buch über das Thema gelesen. (Außer Romane...)  Ich als Laie würde das Buch weiterempfehlen. Mir gefiel es sehr gut. Der Autor hat seinem Leben danach scheinbar einen ganz neuen Sinn gegeben - das finde ich beneidenswert.

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  • Faszinierendes Buch

    Blick in die Ewigkeit
    leserin

    leserin

    27. July 2013 um 17:50

    Faszinierender Bericht eines Neurochirugen, der 1 Woche im Koma lag, und  in dieser Zeit Unglaubliches erlebte.

    Für mich erscheint alles sehr realistisch und glaubwürdig.

  • Trostspendende Lektüre

    Blick in die Ewigkeit
    Sophia!

    Sophia!

    01. May 2013 um 00:02

    "Dieses Leben ist nicht sinnlos. Doch das können wir von hier aus nicht erkennen - zumindest meistens nicht. Was mir passierte, während ich im Koma lag, ist zweifellos die wichtigste Geschichte, die ich jemals erzählen werde."_Berichte von Nahtoderfahrungen gibt es viele und von dem berühmten Licht am Ende des Tunnels hat auch schon jeder etwas gehört. Nicht selten werden solche Erfahrungen als illusionäre Hoffnung oder wage Träumereien abgetan und schlecht geredet. Anders sieht es aus, wenn ein renommierter Neurochirurg die vermeidlichen Hirngespinste als Faktum erkennt und zwar nicht aufgrund der Beschreibungen Dritter, sondern durch eigenes Erleben._Es ist ein plötzlicher Schicksalsschlag, der den jungen Arzt und Familienvater mit einem Mal quasi wörtlich aus dem Leben reißt. Mit starken Schmerzen erwacht er eines morgens, um nur kurze Zeit später ins Koma zu fallen. Die Diagnose: ein generalisierter epileptischer Krampfanfall, beide Gehirnhälften betroffen. Faktisch ist sein Gehirn während der Tage des Komas nicht mehr funktionsfähig und rein wissenschaftlich betrachtet folglich nicht in der Lage, die als Phantasie betitelte Traumwelten eines jenseitigen Lebens zu imaginieren. Und dennoch: Ebens Geist existierte weiter, dessen war sich der Arzt die ganze Zeit bewusst.Auf hochinteressante und eindringliche Weise berichtet er in einem autobiographischen Rückblick von der Zeit des Komas und seiner im wahrsten Sinne des Wortes erfahrenen Bewusstseinserweiterung. Vom Unterschied zwischen dieser Welt und der Jenseitigen, von Körperlichkeit und neuen Gefühlen, vom Eingehen in das schwarze Nichts und dem langsamen Durchbrechen auf zu einer vollkommen neuen Lichtexistenz. Wie heilsam diese Erfahrung für ihn gewesen ist, stellt er Schritt für Schritt heraus und lässt die Leser dankenswerterweise daran teilhaben. Entstanden ist ein zutiefst eindringlicher sowie mutiger Erfahrungsbericht eines Arztes, der sicherlich jedem Mut macht und Hoffnung schenkt, dass das Leben sowohl einen tieferen Sinn hat als auch potenziell nie endet. Alles, was sich verändert, ist die Daseinsform und die Umgebung._Fazit: Ein Bericht, der bestens geeignet ist für alle am Leben und an der Spiritualität Interessierten und ohne Zweifel auch für Trauernde.  

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