Eberhard Neubronner

 5 Sterne bei 2 Bewertungen
Autor von Mensch Mayer.

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Mensch Mayer

Mensch Mayer

 (2)
Erschienen am 06.10.2016

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Rezension zu "Mensch Mayer" von Eberhard Neubronner

Mensch und Erfinder Mayer
HEIDIZvor 2 Jahren

"Mensch Mayer" - viele kennen diesen Ausspruch - wo kommt er her?

Lest das Buch, dann wisst ihr es ...

 

Das Buch, welches ich gestern Abend zu Ende gelesen habe, erzählt die Biografie von Johann Samson Wilhelm Meyer, der von 1787 bis 1852 in Baden Württemberg lebte. Er war ein passionierter Tüftler, wohnhaft in Esslingen am Neckar und Erfinder des Stiefelfetts, der Gewürztinte und des Frostbalsams. Auch Luftfeuerwerke und Mittel gegen Schmerzen entstammen seinem Tüfteln.

 

Er musste sich immer wieder in seiner Zeit behaupten, es war nicht einfach für ihn. Der Autor Eberhard Neubronner gestattet dem Leser der Biografie Einblicke in das Leben und wirken Mayers und in seine Zeit - die Romantik, den Biedermeier bis zum Vormärz und die Industrialisierung.

 

1824 befreit Simón Bolivar Peru von der spanischen Herrschaft, in London gründet man einen Tierschutzverein. Preußen lässt die ersten öffentlichen Briefkästen aufstellen. 33 Gedichte von Harry Heine werden veröffentlicht, unter ihnen "Die Loreley". Ludwig von Beethoven vollendet jene Neunte Sinfonie, deren Finale zu Friedrich Schillers Poem "An die Freude " man feiert. ...

 

meine zusammenfassende Meinung:
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Das Buch ist erst einmal äußerlich sehr ansprechend gestaltet, es ist einiges an Bild- und Dokumentationsmaterial eingefügt (z. B. historische Aufnahmen und Dokumente). Abschließend gibt es noch einen Stammbaum der Familie des Johann Samson Wilhelm Mayer.

 

Die Schreibweise ist eine sehr eingängige, die flüssig zu lesen ist. Es handelt sich um eine Romanbiografie, die spannend und oft auch amüsant geschrieben ist und inhaltlich wirklich hochwertig für meine Begriffe.

 

Ich kann absolut nichts bemängeln - wunderbare Biografie - extrem gelungen - inhaltlich wertvoll und kurzweilig zu lesen.

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ChattysBuecherblogs avatar

Rezension zu "Mensch Mayer" von Eberhard Neubronner

Mein Leseeindruck
ChattysBuecherblogvor 2 Jahren

Wer kennt ihn nicht, den Anspruch: Mensch Mayer?! Aber woher kommt dieser Spruch? Wer war Mayer? Und weshalb ist dieser Ausspruch so geläufig?
In der vorliegenden Romanbiografie wird es erklärt.

Schon beim Aufschlagen blickt man auf eine wunderschöne Zeichnung von Esslingen. Auch die nachfolgenden Fotografien und Abbildungen wurden meines Erachtens mit großer Sorgfalt ausgewählt. Sie verdeutlichen sehr eindrucksvoll den Weg, die Stationen und der Erfindergeist des Württemberger "Käpsele" Johann Samson Wilhelm Mayer. 

Der Leser erfährt mit sehr eindrucksvollen Wörtern, dass Johann, genannt Samson oder Sami, ein sehr fleißiger und wissbegieriger Schüler war. Alles wollte er wissen und genau untersuchen, dann jedoch machte ihm sein Vater einen Teich durch die Rechnung. Er sollte ihm künftig als Kupferschmied zur Hand gehen und dafür bräuchte er die Schule nicht. Hier war das Handwerk gefragt. Und so musste er als Zunftmitglied auf Wanderschaft und seinen eigenen Weg gehen. Aber bald stellt er fest, dass er mehr will. Und sein Leben wird spektakulär!

Der Autor beschreibt sehr anschaulich, bedingt auch durch die dialektischen Sätze, das Leben in der Zeit 1787-1852, samt allen Höhen und Tiefen in der Gesellschaft. Auch die Randgeschehnisse wurden sehr interessant dargestellt, so dass es ein Genuss war, dieses Buch zu lesen. Keine trockene Biografie wie man sie aus dem Deutschunterricht kennt. Sondern ein sehr unterhaltsamer Roman, der das Leben und Wirken beschreibt. Johann Samson Wilhelm Mayer wurde mir während des Lesens immer sympathischer und seine Gedanken ließen sich gut nachvollziehen. Beim Anblick des Totenscheinabdruckes verspürte ich einen richtigen Kloß im Magen, wohl weil mir die Person inzwischen so vertraut war.

Fazit:

Der Preis von 19,90 € für die 295 Seiten ist meines Erachtens absolut gerechtfertigt. Es handelt sich um eine Romanbiografie, die unterhaltsam aber auch beklemmend verläuft. Man wird dieses Buch wohl kaum ohne einen Seufzer zur Seite legen.

Bitte mehr davon, Silberburg Verlag!


 

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