Eberhard Fohrer

 4.8 Sterne bei 25 Bewertungen
Autor von Sardinien Reiseführer Michael Müller Verlag, Kreta und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Eberhard Fohrer

Eberhard Fohrer wandte sich schon früh dem Reisejournalismus zu. Seine zahlreichen Reiseführer gehören seit vielen Jahren zum Standardgepäck der Urlauber in Italien, Griechenland und auf den Kanaren. Seit Anfang 2015 schreibt er auch für das Verlagshaus Würzburg.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Lago Maggiore Reiseführer Michael Müller Verlag

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Neu erschienen am 29.04.2020 als Taschenbuch bei Müller, Michael.

Alle Bücher von Eberhard Fohrer

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Cover des Buches Kreta9783899533651

Kreta

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Erschienen am 01.05.2009
Cover des Buches Gardasee9783956542015

Gardasee

 (1)
Erschienen am 12.01.2016

Neue Rezensionen zu Eberhard Fohrer

Neu
W

Rezension zu "Venetien Reiseführer Michael Müller Verlag" von Eberhard Fohrer

(Fast) alles drin...
wschvor 3 Monaten

Venetien besteht aus sieben Regionen: Venezia (logo, inklusive 'dem' Venedig), Rovigo, Padova, Verona, Vicenza, Treviso und im Norden Belluno. 

Alle Regionen mit ihren bedeutsamsten Städten werden von Eberhard Fohrer detailliert und unterhaltsam beschrieben. 

Zu den Städten gehören zum einen kleinere, aber dennoch sehenswerte Städtchen wie Torbole, Malcésine, Garda, Bardolino, Lazise oder Sirmione, alle am Ostufer des Gardasees gelegen. Das Westufer lässt der Autor ‚links‘ liegen: dieses Ufer des Gardasees gehört schliesslich zur Provinz Lombardia. Naja, Sirmione eigentlich auch, aber der touristischen Bedeutsamkeit wegen wird hier inhaltlich ein Auge zugedrückt.

Klar gegliedert, mit 30 Karten und zahlreichen Farbfotos illustriert wird über alle wichtigen Fakten, aber auch nett zu wissende Hintergrundinformationen informiert. Ein Beispiel im Zusammenhang mit dem Casa di Giulietta (Haus der Julia, Stichwort Shakespeare 'Romeo und Julia'). Zitat: "Darüber kann man andachtsvoll den berühmten Balkon der Julia bestaunen, den Romeo einst im Mondschein auf einer Leiter erklettert haben soll, um Julia seine Liebe zu gestehen. Allerdings handelt es sich dabei um einen historischen Sarkophag, den man erst im frühen 20. Jahrhundert an die Hausfassade anbaute. Für 800 € kann man sich seit einigen Jahren auf dem Balkon auch das Ja-Wort geben". 

Wie lange die Ehen, die in einem Sarg geschlossen wurden gehalten haben, wurde noch nicht erforscht...

Der Reiseführer selbst entspricht dem hohen Michael-Müller-Standard. Im konkreten sind auf den ersten Seiten mehr allgemeine Informationen zu den verschiedenen Regionen abgedruckt. Ausführlich geht es im letzten Teil des 439 Seiten starken und damit auch recht schweren, für die Brusttasche eines Sommerhemdes eher ungeeigneten Reiseführers zur Sache: Geographie, Umwelt, Geschichte, Kunst und Kultur, Anreise bis Zoll. Die oben erwähnten sieben Provinzen nehmen den grössten Teil des Reiseführers ein. Inklusive zahlreicher aktueller Hinweise auf empfehlenswerte Übernachtungsmöglichkeiten, Restaurants, Cafés und Bars. Blöderweise sind auch meine zwei Lieblings-Hotelchen aufgeführt. In einem der Beiden ist Trüffel Trumpf. Die Fleischgerichte werden auf einem enormen nachmittags gegen 17:00 Uhr angefeuerten Holzgrill (keine Holzkohle, sondern Buchenscheite!) gegrillt.. Wer es genau wissen will, schaue sich im Buch mal Seite 65 an. In dieser Neuauflage hat jetzt auch das Castello San Antonio, nur wenige Kilometer vom Lazises Ufer entfernt, Platz gefunden. Es ist trotz des nur einen Sterns eine richtig nette Adresse. Die Zimmer sind relativ klein, vor allem das Bad. Zum Ausgleich haben aber die Zimmer einen kleinen Balkon. Von denen man ebenso wie von der Frühstücksterrasse einen traumhaften Blick über Lazise und den südlichen Teil des Gardasees hat. Dieser Ausblick macht die knochenharten Brötchen zum Frühstück mehr als wett…

Ein sehr schönes B&B in Marostica wird zu meinem Glück nicht erwähnt. Eben so wenig wie das recht teure, aber sehr gute Restaurant im Innenhof des Castello Superiore. Der Hinweis auf den DIESEL-Outlet-Shop wenige Kilometer vor Marostica kann ruhigen Gewissens geknickt werden…

MM-Standard ist das am Ende des Reiseführers zu findende Kapitel "Etwas Italienisch", das umfangreiche Stichwortverzeichnis und eine beiliegende Übersichts- und Straßenkarte im Massstab 1:500.000. Wer von Lazise auf kleinen Strassen mitten durch die Reblandschaft nach Verona fahren möchte, um dort eine Aufführung in der Arena di Verona zu geniessen, braucht also eine bessere Straßenkarte. Meine Empfehlung: die ausgezeichneten Karten aus Österreich: freytag & berndt heisst der Verlag.

Apropos Arena di Verona:

Eberhard Fohrer hat zu den Opern-Aufführungen in der Arena zwei wichtige Hinweise vergessen. Wer eine Aufführung zu moderaten bis supergünstigen 30,00 oder 40,00 EUR besuchen möchte (Gradinata non numerata) sollte sich je nach Besucherandrang erstens etwa gegen 18:30 Uhr vor dem entsprechenden Tor der Arena anstellen, um Einlass zu bekommen. Dabei werden die seitlichen Tore werden nicht gar so bestürmt. Die Sitzplätze, der Name sagt es schon, sind eh nicht nummeriert. Man steht sich dann zwar bis gegen 20:00 Uhr (offizielle Einlasszeit) die Beine in den Bauch. Beim Anstehen ist dann abwechseln angesagt. Zweitens: die gegen 3,00 € Gebühr verliehenen Kissen sind mehr als dünn. Ein aufblasbares Flugzeugnackenkissen mit zu nehmen ist somit keine schlechte Idee. Die Steinstufen in dieser Preisklasse sind auf keinen Fall bequemer oder unbequemer als die genauso ungepolsterten Metall-Klappsitze in den teuren Bereichen. Drittens: sehr oft kommt gegen 21:30, 22:00 Uhr ein empfindlich kühler Wind auf. Gegen das Frösteln hilft eine mitgebrachte Jacke ungemein...


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Rezension zu "Oberitalienische Seen Reiseführer Michael Müller Verlag" von Eberhard Fohrer

Bella Italia
kassandra1010vor 8 Monaten

Für den Lago Maggiore suchten wir nicht explizit nach einem Reiseführer, der nur diesen See abhandelt. Somit bleibt für eine Grobplanung nur eine begrenzte Auswahl zur Verfügung.


Immerhin 64 Seiten behandeln den See mit seinen wichtigsten Ausflugszielen, mehr oder weniger interessanten Tipps und dankenswerter Weise auch den üblichen Gepflogenheiten sowie einem sehr übersichtlichen Wörterbuch in Deutsch – Italienisch.


Teilweise sind Reiseführer im eigentlichen Sinn mit Tipps für Übernachtungsmöglichkeiten im heutigen Zeitalter ja schon ein wenig überholt. Wer aber eine neutrale Bewertung wünscht, findet hier sicherlich die bessere Alternative zu den üblichen Buchungswebsiten.


Unsere Auflage war die 6. aus 2017. Neueres war auch aus anderen Verlagshäusern nicht verfügbar.


Übersichtlich gestaltet findet man schnell Ausflugstipps und Tagesziele.


Die Ausflugsziele waren wirklich gut und aktuell beschrieben. Die Wasserfälle von Cittiglio kann man getrost weglassen. Hier wird zwar auf die zerstörten Wege hingewiesen, aber wir fanden hier nur riesige Müllhaufen, Schuttmassen und wirklich nicht betretbare Trampelpfade.


Gefreut hätte ich mich über eine kleine Übersichtskarte für Varese. Das Tourismusbüro haben wir trotz längerer Suche nicht gefunden, aber dank Smartphone dann doch noch zu unseren Zielen gelangt.


Mir fehlten jedoch entscheidende Hinweise wie z. B. dass man sich im Oktober schon in der Nebensaison befindet und wir auf der Ostseite des Lago dann wirklich in Italienisch kommunizieren konnten. Völlig übergangen wurde auch die Situation, dass für normalsterbliche Bürger kaum sowie gar keine Bade- bzw. Strandmöglichkeiten am Lago existieren. Die winzigen öffentlichen „Strände“ die den Bürgern zur Verfügung stehen bieten keinerlei Parkplätze und sind nur sehr steil durch teilweise nur schlecht als recht geschotterte Wege zu erreichen. Angekommen sind diese jenseits von Sauber und hübsch anzusehen.


Mir ist schon klar, dass es sich um einen „Bergsee“ handelt und die Zugänge dementsprechend begrenzt sind. Aber den Hinweis, dass man hier alles wo es nur ging privatisiert hat, wäre schon hilfreich gewesen.


Im Hinterland finden sich bezaubernde und exzellent ausgeschilderte Wanderwege, welche hier gänzlich unerwähnt blieben. Schade, aber auch ohne betreffenden Wanderführer kommt man sehr gut vorwärts.


Mein Fazit:


Übersichtlicher Reiseführer, der jedoch nur zur Grobplanung dient und man vorher noch mal die Hinweise und Tipps auf ihre Aktualität überprüfen sollte.

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W

Rezension zu "Friaul - Julisch Venetien Reiseführer Michael Müller Verlag" von Eberhard Fohrer

Wer's nicht kennt, hat was verpasst.
wschvor 9 Monaten

Je nach Ausgangspunkt führt der schnellste Weg nach Istrien oder an die kroatische Adria samt der zahlreichen Inseln entweder über das österreichische Villach. Oder auf der italienischen Autobahn an Udine oder Venedig und Triest im Eiltempo vorbei über die Grenze nach Slowenien und ab nach Kroatien. Was dabei alles links oder rechts von den Autobahnen achtlos liegen gelassen wird, beschreibt der neue Reiseführer sehr ausführlich. Mit angenehm zu lesenden Texten. Mit schönen, wenn auch dem Buchformat geschuldeten kleineren Farbfotos. Mit neun Wandervorschlägen je nach Geschmack in Alpenregionen oder durch Weinberge. Und für die Meer Suchenden und Badefreudigen ist vieles dabei.

Klar gegliedert, mit zahlreichen Kartenausschnitten sowie besagten Farbfotos illustriert informiert Eberhard Fohrer wird über alle wichtigen Fakten. Von den Reiseführern des Michael Müller Verlages ist man es gewohnt, über interessante Hintergrundinformationen  lesen zu können. So auch in diesem Band. 

Die in den früheren Ausgaben der MM-Reiseführer gleich zu Beginn zu findenden allgemeinen Infos zu Geographie, Umwelt, Geschichte, Kunst und Kultur, zu Anreise bis Zoll sind jetzt in den hinteren Teil des Buches verlagert. 
Die Region selbst wird in drei Kapiteln (Nord, Mitte, Küste) im Detail erläutert. Natürlich inklusive zahlreicher aktueller Hinweise auf empfehlenswerte Übernachtungsmöglichkeiten, Restaurants, Cafés und Bars. Erneut blöderweise wird auch in diesem Reiseführer wie bei dem Band über Veneto meine absolute Lieblingsunterkunft in Triest als sehr empfehlenswert vorgestellt. Hoffentlich bekommen wir nach wie von bei Princy und Andrea ein Zimmer…

Dem MM-Standard entspricht das am Ende des Reiseführers zu findende Kapitel "Etwas Italienisch", das umfangreiche Stichwortverzeichnis. Eine separate Karte ist in diesem Fall mal nicht beigelegt. Die herausragend guten und genauen Karten aus Österreich vom Verlag freytag & berndt sind nach wie vor die absoluten Favoriten. Beigelegte Karte, Shell- Aral-, Esso- oder sonstige Karten hin oder her…

Im Zusammenhang mit Triest: sehr erfreulich ist es, zumindest nach meiner Ansicht, dass die kleine Metzgerei in der Altstadt von Triest nicht erwähnt wird! Dort gibt es einen der weltweit besten Schinken. Aber derart gute Schinken, Käse und Wein wird in der Region sehr oft angeboten. Ein Grund mehr, nicht nur über die Autobahn zu ‚düsen‘.

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Gespräche aus der Community

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L
Hallo Leute! Bin auf der Suche nach guten Reiseführern für Sardinien - Habt jemand Tipps? Bzw. könnt Ihr diesen empfehlen?
3 Beiträge
Letzter Beitrag von  Ein LovelyBooks-Nutzervor 10 Jahren
Marco Polo oder sowas willst du nicht?
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