Eberhard Homann , Wilfried Krusekopf Bretagne. Handbuch für individuelles Reisen und Entdecken

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Inhaltsangabe zu „Bretagne. Handbuch für individuelles Reisen und Entdecken“ von Eberhard Homann

Wo die Druiden ihre Zaubertränke brauten, locken noch heute wilde Klippen und feinsandige Buchten, windumtoste Inseln und verwunschene Wälder, Moore, Burgen, Kathedralen und stille Dörfer. Vom Mont St. Michel bis zum mediterranen Süden, von den Calvaires im Westen bis zu den trutzigen Schlössern im Osten führen die frankreicherprobten Autoren Wilfried und Marie-Jo Krusekopf, Eberhard Homann und Klaus Werner den Leser quer durch die Bretagne.<p> Ihr geballtes Wissen breiten die Verfasser schließlich auf knapp 650 Seiten aus, wobei -- wie immer bei Reise Know-how -- die für Individualreisenden so wichtigen Informationen zu Übernachtung, Verpflegung und Transport den größten Platz einnehmen. Doch bleibt auch viel Raum für kreative inhaltliche Ausflüge, die von der Standardroute abweichen. Da werden etwa die wichtigsten bretonischen Trachten skizziert, Anleitungen zum Hummerfang gegeben oder ausführlich über die Artus-Sage philosophiert. Der eingeschobene, 24-seitige Farbbilderblock ist unorthodox. Denn die gelegentlich unscharfen Bilder thematisieren weniger die großen Highlights als die kleinen Dinge des Lebens: ein reetgedecktes Haus auf dem Land, ein Dudelsack spielender Bretone oder Vorbereitungen für ein Fest am Meer.<p> Damit keine Missverständnisse aufkommen: Auch im mehr als 100-seitigen Allgemeinteil und innerhalb der darauf folgenden Ortsbeschreibungen werden rund 150 Fotos platziert, nur eben in Schwarz-Weiß. Analog dazu gibt es bei den Karten zwei Dutzend eingestreute Stadtpläne und dann -- in Farbe -- einen zusammenhängenden Atlasteil am Ende des Buchs. Detailreich und autofahrerfreundlich kann man diese Karten jedoch nicht nennen.<p> Bei aller inhaltlichen Aktualität der Adressen und des Zeitgeschehens durchweht diesen Guide der Geist der Vergangenheit. Das fängt bei den ausführlichen Beschreibungen der Menhire und Dolmen an und geht über die in Überschriften verwendete altertümliche Schriftart bis hin zu auffallend selten angegebenen Internetadressen. Aber selbst bei einem derartigen Reiseziel wie der Bretagne, wo einst Druiden ihre Zaubertränke brauten, bietet sich das heute durchaus an. <i>--Christian Haas</i>
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