Eberhard Jäckel Das deutsche Jahrhundert

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Inhaltsangabe zu „Das deutsche Jahrhundert“ von Eberhard Jäckel

Es hätte Deutschlands Jahrhundert sein können - im positiven Sinne; und es wurde Deutschlands Jahrhundert - aber mit schlimmen Folgen zumindest bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges, denn erst 1949 formierte sich ein funktionierender demokratischer Staat. Doch wie kam es zu einer Entwicklung, die im III. Reich staatlichen Massenmord und Kriegstreiberei unterstützte und danach eine solche Kehrtwendung hervorbrachte?
Um dies zu erklären, beginnt der Historiker Jäckel seinen Marsch durch die deutsche Geschichte im Kaiserreich. Hier herrschten eigentlich gute Startbedingungen, denn es war dies, entgegen,landläufiger Meinung, ein funktionierender Rechtsstaat mit Parlament, aber eben auch mit "eingebauten" Problemen, die in einem Krieg mündeten. Mit der verbreiteten Idee der "Urkatastrophe" Erster Weltkrieg, der dann in direkter Folge zum nächsten Krieg führte, räumt Jäckel genauso auf, wie mit üblichen Vorstellungen über Hitlers Machtergreifung. Vielmehr schreibt er dagegen an, daß sich das III. Reich unabdingbar aus den vorhergegangenen Ereignissen in Kaiserreich und Weimarer Republik ergab - die gängige These des deutschen Sonderweges. Jäckel sieht Hitler als Zusammentreffen mehrerer unabhängiger Ereignisse, die seinen Aufstieg begünstigten, etwa Strukturmängel des Staates oder politische Unvereinbarkeiten.
Der Schwerpunkt des Buches liegt in der Analyse der historischen Ereignisse bis 1945, im Sinne seines Buchtitels nimmt sich Jäckel aber gleichfalls der bis heute folgenden Jahre an. Auch hier äußert er ungewöhnliche Gedankengänge, so über die Hintergründe der deutschen Staatsgründungen oder des Wirtschaftswunders. Nicht trotz der Zerstörungen des Zweiten Weltkrieges gelang Deutschland der Wiederaufstieg, sondern vielmehr gerade wegen ihnen hatten wir gute Ausgangsbedingungen!
Jäckels Betrachtung unserer Historie im 20. Jahrhundert räumt mit so mancher eingebürgerten Sichtweise auf und bietet durchaus neue Erklärungsansätze, ohne Scheu vor unbequemen Aussagen. Vieles spricht für Jäckels Thesen, denn Geschichte ist zumeist komplexer, als es manche einfachen Interpretationen zulassen möchten. Auf jeden Fall aber gibt sein Buch Anlaß, vermeintlich historische "Sicherheiten" einmal anders zu betrachten - der begrüßenswerte Effekt eines modernen Geschichtsbuches.--Joachim Hohwieler

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