Eberhard Rathgeb Cooper

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Inhaltsangabe zu „Cooper“ von Eberhard Rathgeb

Es ist ein Tag wie jeder andere. Eine junge Familie fährt in das neue kleine Wochenendhaus auf dem Land. Doch wer ist dieser böse, abweisende Junge an der einsamen Tankstelle? Was geschieht der Mutter, Lisa, als sie plötzlich den schweren schwarzen Schatten im Rücken spürt, allein im Haus? Was wird aus ihrem Mann Jakob und den beiden Töchtern, als die helle, freundliche Welt auf einmal ins Schreckliche kippt? Der schlimmste Angriff des Schicksals steht ihnen noch bevor. Mit sparsamsten Mitteln und größter Intensität erzählt Rathgeb von der tiefen Unsicherheit, die in jedem Leben ist und auf die Angst nicht die einzige Antwort sein muss. Wenn Lisa weiterleben will, muss sie eine andere finden.

HOFFNUNGSERWECKENDe Tragödie

— nicekingandqueen

Keine wohltuende Schauergeschichte

— Milagro

Cooper - ein lesenswerter Roman

— Sofie41

spezieller Schreibstil, spannende Geschichte und mit einigen interessanten Gedanken - typische Schullektüre zum Interpretieren :D

— niklas1804

Ein Buch voller Metaphern und Überlegungen zum Schicksal der Menschen, das sehr nachdenklich macht

— EvelynM

Düster, beklemmend - aber auch interessant. Dennoch nicht so meins, leider!

— SigiLovesBooks

Immerhin hatte das Buch nur 139 Seiten...

— Sommerregen

Muss man nicht mögen, aber kann man - mir hat es gefallen mit all seinen Facetten. Genauso nebulös wie das Cover

— Kerstin_KeJasBlog

Verwirrend, belanglos und komisch. Anders kann man es nicht beschreiben..

— LaureenSanoo

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  • Ein eigenartiges Buch

    Cooper

    Duffy

    05. April 2017 um 17:46

    Vorab: Rathgebs Schreibstil, der den Leser ab der ersten Seite ganz sicher überrascht und vielleicht ein wenig abschreckt, ist schnell zu verinnerlichen. Was ihn eher unüblich macht, ist die Verwendung von langen Sätzen, als würde ein Punkt nicht manchmal die bessere Option sein. Es ist nicht so schlimm wie beispielsweise Saramago, doch wenn man sofort damit konfrontiert wird, überlegt man sich schon mal, ob man weiterliest. Doch keine Angst, des Autors Sprache ist geschmeidig und leicht, sie lebt von Bildern und widerstandslosem Erzählen.Es ist die Geschichte einer jungen Familie, die sich ein Haus auf dem Land gekauft hat und nun dort die Wochenenden und Ferien verbringen will. Doch schon beim ersten Aufenthalt gibt es ein Ereignis, das Folgen für Mutter Lisa hat, denn eine intensive Begegnung mit etwas Schrecklichem wird sie zu einem therapeutischen Genesungsaufenthalt zwingen. dennoch ist niemand bereit, das Haus aufzugeben und es wird nochmals für einen längeren Aufenthalt besucht. doch das Schicksal hält jetzt ein noch viel größeres Unheil bereit.Das was wirklich wie ein Roman beginnt, hält einige seltsame Überraschungen bereit. Ein dramaturgisch vollkommen rätselhaftes und eigentlich nichtssagendes zweites Kapitel, im weiteren Verlauf ein zwar schlüssiger Handlungsablauf, dann aber, nachdem das Unglück geschehen ist, auf den der Spannungsaufbau hinläuft, nimmt das Buch eine weitere rätselhafte Wendung. Plötzlich, auf den letzten 30 Seiten, taucht plötzlich der ominöse Cooper auf, der dem Buch den Titel gegeben hat und mit dem man schon gar nicht mehr gerechnet hat. Was dann folgt, hat den Charakter eines philosophischen Exkurses, mehr essayistisch als belletristisch, um auf den letzten Seiten wieder auf eine Hauptfigur zu kommen, die den Roman auch beschließt, ein wenig vorhersehbar zwar, aber gut und mit der gebotenen Sanftheit, sodass es hier nicht auch noch zu einer Verwirrung des Lesers kommt.Natürlich wird sich Rathgeb einiges bei diesem Buch gedacht haben. Es schimmert natürlich durch, dass hier viel von Ängsten die Rede ist, aber dennoch - ein schlüssiges Fazit muss für den Verfasser dieser Zeilen unterbleiben. Entweder fehlt ihm die Sensibilität, oder es ist dem Autor tatsächlich nicht gelungen, den Leser für sich einzunehmen. Wobei die Grundstimmung durch den Stil von Rathgeb, wie oben beschrieben, immer gleichbleibend angenehm und versiert bleibt. Es ist nur schade, dass es inhaltlich irgendwie nicht passt/zu passen scheint.

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  • HOFFNUNGSERWECKENDe Tragödie

    Cooper

    nicekingandqueen

    16. March 2017 um 18:45

    Cooper - mit diesem Wort verband ich bisher immer nur ein Auto - doch nach dem Lesen des Romans von Eberhard Rathgeb, ist mir eingefallen, dass es den Namen Cooper ebenfalls gibt. Inhaltlich geht es um eine klassisch glückliche Familie Anfang des 20. Jahrhunderts, welche einen Urlaub im neu gekauften Ferienhaus verbringen will. So weit auch so verständlich. Auf dem Weg dorthin beginnen komische Dinge, die den Mitgliedern der vierköpfigen Familie geschehen. Das verstärkt sich bei einem zweiten Besuch. Mehr will ich gar nicht verraten. Allerdings sind diese komischen Dinge wirklich verwirrend, teilweise unverständlich, verworren und empfehlenswert ist das Werk ganz sicher nicht für Menschen mit schwachen Nerven oder Abergläubige. Das Werk gibt für beide Typen einfach zu wenig Hoffnung und mehr Verängstigung vor Unheimlichem. Durch die Wirrungen ist der Leser gezwungen selbst sehr viel nachzudenken und zu vermuten, aber wem das zusagt - kauft das Buch! Zum Schreibstil kann ich sagen, dass es erfrischend neu für mich war, denn bisher war ich gewohnt, dass bei direkter Rede Anführungszeichen existieren, auf die Rathgeb allerdings verzichtet hat und diese nur durch ein Komma veranschaulicht. Spannung ist sehr schnell vorhanden, aber fast genauso schnell ist die Verwirrung da. Aufgrund der Kürze des Romans dauert es aber nicht lange, bis man zum erlösenden Ende kommt, was mir ganz gut gefallen hat. Ebenfalls teilweise offen beschrieben, aber dem Leser wird schnell klar, was geschehen wird. Mit diesem Werk kann sich eigentlich jeder Leser identifizieren, der Mutter, Vater oder erwachsenes Kind ist und kleine Ängste hegt, die werden sicher behoben dank dem Werk - aber keine Garantie.

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  • Schauergeschichte

    Cooper

    dominona

    23. February 2017 um 18:14

    Da kam schon leichtes Edgar Alan Poe-Feeling auf, wenn ein Haus im Wald besessen ist, eine Familie es kauft und man sich die Geschehnisse von außen anguckt, aber der Stil hat mich sehr gestört. Ich habe selten so etwas Zerrissenes gelesen (auch wenn das wohl den Schauereffekt unterstützen soll). Desweiteren hat der Autor diese kleine Geschichte dazu genutzt, floskelhafte Lebensweisheiten einzubauen. Die Kürze des Ganzen hat es dann doch noch auf drei Sterne gehoben.

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  • Ein Glücksgriff

    Cooper

    heinoko

    12. December 2016 um 15:47

    Eine Familie hat ein Haus auf dem Land gekauft und fährt das erste Mal mit den zwei Töchtern dorthin, um das Haus den Kindern zu zeigen. Eine erste Verstörung des Lesers beginnt bereits auf diesen ersten Seiten während dieser Fahrt, nämlich der Halt an einer menschenleeren Tankstelle, der Begegnung mit einem seltsamen Jungen und einer einäugigen schwarzen Katze. Das Cover, das diese nebelverhangene Tankstelle zeigt, lässt alles offen. Es verrät nichts, und genau das lässt Neugierde entstehen und ein erstes ungutes Gefühl. Und dann findet man etwas Großartiges: Eine ganz eigene Weise des Erzählens, als ob der Autor mit der Rundumsicht von Facettenaugen eines Insekts die Gleichzeitigkeit des Geschehens, Fühlens und Denkens darstellen wollte, ein gedrängtes Vorwärtseilen, um doch eigentlich zu verharren. Ineinandergeschobene Sätze und lyrisch schöne Bilder erzählen eine packende Geschichte des Unerklärlichen. Die Zufälligkeit des Schicksals und die Botschaft der Ohnmacht des Menschen, sein Leben willentlich zu steuern, die Verwobenheit des Menschen in einem unentrinnbaren Gefüge - all das verläuft am Ende des Buches, zerrinnt, löst sich auf.... Und man möchte es sofort noch einmal lesen, um weiter in die Tiefe des Textes einzudringen. Dieses Buch ist ein absoluter literarischer Glücksfall!

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  • Schaurig, aber nicht schön

    Cooper

    Milagro

    12. December 2016 um 12:09

    Schaurig, aber nicht schön. Diese auf wenigen Seiten erzählte Geschichte ist wirklich schaurig, gleich von Beginn an, als das junge Paar aufbricht, um den kleinen Töchtern das neu erworbene Ferienhaus zu präsentieren. Schon an der Tankstelle kommt es zu einer merkwürdigen Begegnung, oder besser, zu merkwürdigen Begegnungen. Der Autor streut geschickt Andeutungen, der Leser hat Angst um diese sympathischen Figuren, die ihm gleich nahe sind. Die Atmosphäre bleibt dicht, der Vater ist mit den Mädchen an einem See, man hält den Atem an, bei jedem Schritt der Kinder am Uferrand. Die Mutter, rastlos plötzlich, allein im einsam gelegenen Haus am Wald kämpft mit ihren eigenen Dämonen. Welch ein Unglück. Ein kleiner Zeitsprung, der Leser bangt weiter um seine Figuren, was sollen diese ganzen Katzen, doch wohl nur Unglück bringen. Es kommt ein neues Unglück dazu, doch damit ergab sich für mich ein harter Schnitt. Nach dem Wendepunkt war die Geschichte für mich bei weitem nicht mehr so interessant, obwohl sie ja ein Ende brauchte. Obgleich, vielleicht hätte ich an dem Punkt dann 5 Sterne vergeben.

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  • „Cooper“ ist ein Roman, der einen stellenweise schauern lässt

    Cooper

    WinfriedStanzick

    28. November 2016 um 12:58

    Meistens denken wir nicht daran. Wir leben unser Leben und unseren Alltag mehr oder minder glücklich und zufrieden. Doch wie zerbrechlich alles Glück sein kann, das beschreibt mit einer knappen sehr metapher- und bildreichen Sprache der Schriftsteller Eberhard Rathgeb in seinem neuen schmalen Roman mit dem Titel „Cooper“.Er erzählt von Lisa und ihrem Mann Jakob und ihren beiden Kindern Carlotta und Nora.  Der Leser erfährt zunächst, dass Lisa, die Mutter unter schweren Depressionen und Angstzuständen leidet, die in einem Suizidversuch müden. Nach einer langen Kur, während der die Kinder extrem verunsichert sind, kehrt sie zurück und alles scheint wieder in Ordnung zu sein. Doch mit viel Geschick hat Rathgeb all die Zeit mit kleinen Andeutungen im Leser die Erwartung befeuert, dass das richtige Unglück erst noch geschehen wird.Nachdem die Familie in ihr neu gekauftes Ferienhaus gefahren ist (schon auf der Fahrt geschehen seltsame Dinge), widerfährt dem Vater und seinen beiden Töchtern ein schreckliches Unglück, das aber nicht näher beschrieben wird.Auf sich allein gestellt, wechselt Lisa ihren Wohnort und trifft dort auf Cooper, einen Mann, der ganz in sich selbst ruht und ihr gut tut. Aber hat Lisa ihre große Angst und ihre Depression wirklich überwunden? „Cooper“ ist ein Roman, der einen stellenweise schauern lässt und zum Nachdenken einlädt darüber, was im Leben, auch und gerade im eigenen, wirklich wichtig ist.

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  • Gewöhnungsbedürftig

    Cooper

    HK1951

    26. September 2016 um 11:10

    Gewöhnungsbedürftig Eberhard Rathgeb´s Roman „Cooper“ klang vom Klappentext her „Es ist ein Tag wie jeder andere. Eine junge Familie fährt in das neue kleine Wochenendhaus auf dem Land. Doch wer ist dieser böse, abweisende Junge an der einsamen Tankstelle? Was geschieht der Mutter, Lisa, als sie plötzlich den schweren schwarzen Schatten im Rücken spürt, allein im Haus? Was wird aus ihrem Mann Jakob und den beiden Töchtern, als die helle, freundliche Welt auf einmal ins Schreckliche kippt? Der schlimmste Angriff des Schicksals steht ihnen noch bevor. Mit sparsamsten Mitteln und größter Intensität erzählt Rathgeb von der tiefen Unsicherheit, die in jedem Leben ist und auf die Angst nicht die einzige Antwort sein muss. Wenn Lisa weiterleben will, muss sie eine andere finden...“ sehr vielversprechend und 144 Seiten sind nun schnell ausgelesen gewesen, doch irgendwie hatte ich mir mehr von dem Buch versprochen ehrlich gesagt... Der Schreibstil war wirklich gewöhnungsbedürftig, ich kam erst gar nicht in das Buch hinein irgendwie. Als ich mich dann daran gewöhnt hatte, war das Buch quasi schon ausgelesen... „Strange“ trifft es wohl noch am ehesten, wenn ich gefragt würde, wie ich das Buch mit einem Wort beschreiben sollte... Die Personen kamen mir leider nicht wirklich nahe, da blieb ich leider auf Distanz... Wie der Nebel auf dem Cover kam mir auch das Buch vor: irgendwie nebulös, alles wie von einem weißen Schleier umhüllt, nicht greifbar... Leider war dieses Buch nichts für mich, obwohl ich es auch nicht abwerten möchte, denn die Geschichte ist gut erzählt, nur der Stil war eben für mich nichts und brachte mich immer wieder raus. Hätte das Buch noch mehr Seiten gehabt, hätte ich es vielleicht abgebrochen, doch wie schon gesagt, 144 Seiten sind ja nicht wirklich viel.

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  • Cooper - ein lesenswerter Roman

    Cooper

    Sofie41

    25. September 2016 um 12:21

    In dem Roman „Cooper“ von Eberhard Rathgeb handelt es sich um eine Familie, die ihr Leben in Ruhe und Frieden lebt. Bei strahlendem Sonnenschein fahren sie gemeinsam ins Wochenende und nichts deutet auch nur im Geringsten darauf hin, dass das Unheil auf sie bereits lauert. Was geschieht der Mutter, Lisa, als sie plötzlich den schweren schwarzen Schatten im Rücken spürt, allein im Haus? Was wird aus ihrem Mann Jakob und den beiden Töchtern, als die helle, freundliche Welt auf einmal ins Schreckliche kippt? Der schlimmste Angriff des Schicksals steht ihnen noch bevor. Es ist ein Nachbar namens Cooper, der Lisa nach dem Unglück hilft, das Leben so zu nehmen, wie es kommt. Der Roman hat meine Erwartungen übertroffen. Es gelang dem Autor sehr gut, die Spannung so hoch zu halten, dass man beim Lesen nur noch mit darauf wartete, dass etwas jetzt, genau jetzt passiert. Eberhard Rathgeb versteht es auch, die Spannung zu steigern, indem er in die eigentliche Geschichte immer wieder kurze Zwischenabschnitte setzt, die zeigen, wie schnell man aus dem normalen Leben ins totale Chaos stürzen kann. Ein lesenswerter Roman, wenn auch die Sprache am Anfang etwas sperrig zu sein scheint

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  • Buch wie das Cover, nebulös

    Cooper

    anchel

    21. September 2016 um 10:28

    Ein Buch das explizit als Literatur bezeichnet wird, verspricht schon von vorneherein, dass es nicht so einfach als Entspannung zu lesen ist. Man muss also etwas Anstrengung aufbringen beim Lesen. Dabei hilft für gewöhnlich wenn man einige Erfahrung hat mit ähnlichen Büchern, die Erwartungshaltung bestimmt ja auch das Lesevergnügen. Zuerst war ich froh, dass das Buch nicht in bestimmten vorhersehbaren Bahnen verlief. Aber was tut man wenn man das Geschehen oder die Aussage nicht fassen kann? Irgendwann aufgeben. Das Cover ist hier besonders gut gewählt, denn genauso kont mir das Buch vor. Die Grundgeschichte um die Familie ist das Gebäude, die philosophischen oder Erfahrenen Grundgedanken die Lichter. Der Rest einfach nur Nebel .

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  • Spannend wie ein Krimi!

    Cooper

    Igela

    20. September 2016 um 14:08

    Lisa und Jakob fahren mit ihren Töchtern in ihr neues Wochenendhaus.Es soll eine Überraschung für die Mädchen werden. Als der Vater mit den Mädchen eine Wanderung unternimmt während die Mutter zurück bleibt um die Fenster zu putzen, schlägt das Schicksal zu und verändert ihr Leben von einer Minute auf die andere. Dieses Buch ist mit 144 Seiten relativ schnell gelesen. Doch nicht nur wegen der geringen Seitenzahl bin ich durch die Geschichte geflogen. Spannend wie ein Krimi liess mich das Schicksal der jungen Familie nicht mehr los! Der Autor erzeugt von der ersten Seite an eine unterschwellige Bedrohung, die mich gefangen genommen und gefesselt hat. Der Schreibstil ist sehr einfach, doch mit sehr langen und verschachtelten Sätzen.Die sehr rar eingesetzte direkte Rede macht den Leser zum Beobachter und die philosophischen Gedanken und Überlegungen nachdenklich. Was ist Schicksal im Leben und wann zeigt es sein wahres Gesicht? Die Figur Cooper, dessen Rolle ich hier spoilere hat erst gegen Ende der Story seinen Auftritt . Als sehr gelungen sehe ich es an, diese "Figur" zu charakterisieren und obwohl sie einen Auftritt auf wenigen Seiten hat die eine Hauptrolle spielen zu lassen !

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  • Poetisch,Grandios,Berührend

    Cooper

    Mitchel06

    19. September 2016 um 21:21

    Cooper von Eberhard RathgebZum Inhalt: Es ist ein Tag wie jeder andere. Eine junge Familie fährt in das neue kleine Wochenendhaus auf dem Land. Doch wer ist dieser böse, abweisende Junge an der einsamen Tankstelle? Was geschieht der Mutter, Lisa, als sie plötzlich den schweren schwarzen Schatten im Rücken spürt, allein im Haus? Was wird aus ihrem Mann Jakob und den beiden Töchtern, als die helle, freundliche Welt auf einmal ins Schreckliche kippt? Der schlimmste Angriff des Schicksals steht ihnen noch bevor. Mit sparsamsten Mitteln und größter Intensität erzählt Rathgeb von der tiefen Unsicherheit, die in jedem Leben ist und auf die Angst nicht die einzige Antwort sein muss. Wenn Lisa weiterleben will, muss sie eine andere finden.Meine Meinung:Ich muss gestehen der Schreibstil ist einfach grandios und anziehend. Ich war von der ersten Seite an in diesem Buch gefangen. Eberhard Rathgeb hat ein Buch geschaffen in welchem er die poetische Schreibweise auf so faszinierende Weise beschreiben kann, dass es dem Leser einfach macht sich in die Geschichte hinein zu finden. Der Autor hat es geschafft den Leser auch nachhaltig die Geschichte näher zu bringen. Ich saß auch noch Tage später mit einem sehr beklemmenden und nachdenklichen Gefühl und habe das Buch auf mich wirken lassen. Ich glaube für jeden Leser gibt es eine andere Lehre aus diesem Buch. Das Cover finde ich passt einfach nur perfekt zu dieser Geschichte. Der Nebel wurde sehr gut gewählt, so dass man schon einen Eindruck von der Geschichte erhalten kann. Alles in allem muss ich sagen fand ich dieses Buch einfach nur grandios sowohl den Schreibstil auch die Lehre aus der Geschichte die der Autor dem Leser mit auf dem Weg geben will.Meiner Meinung nach sollte man jeden Tag genießen und in Glück leben und niemals im Streit zu Bett gehen.

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  • Grandioser,poetischer Albtraum

    Cooper

    Equida

    19. September 2016 um 14:37

              Eine glückliche Familie.Lisa,Jakob, Nora und Carlotta. Lisa und Jakob erwerben ein Häuschen auf dem Lande,um dort zusammen mit ihren Töchtern die Wochenenden zu verbringen. Sie träumen von Glück und Harmonie.Doch schon ihr erster Besuch im neuen Heim wird für die Familie zum Albtraum. Die Begegnung mit einem sehr seltsamen Jungen und einer einäugigen schwarzen Katze an einer verlassenen Tankstelle scheint etwas düsteres und schreckliches ins Rollen zu bringen . Fortan verlässt das Glück die kleine Familie und das Schicksal nimmt erbarmungslos seinen schrecklichen Lauf und schlägt nicht nur einmal,sondern noch ein weiteres mal wie ein zerstörender Blitz in die Familie ein.Eberhard Rathgeb ist ein grandioser Meister des poetischen Albtraums.Seine Sprache ist klar und bildhaft,gepaart mit einer  Sprache,die wie ein zarter Sommerregen hinunterperlt. Ohne Brutalität und Übertreibung  erzeugt er eine düstere Spannung ,die wie der Nebel auf dem Cover immer dichter und dichter wird,den Sonnenschein verschluckt  und den Leser schleichend umwabert,bis er ihn vollständig verhüllt.Dadurch,daß die Geschehnisse nicht klar ausgesprochen werden steigt die Spannung ,und das Grauen legt sich wie eine eiskalte Hand um den Leser. Die Tatsache,daß solche Geschehnisse jeden von uns täglich ereilen können,daß sich täglich das Blatt des Glückes wenden kann und durch die Unwissenheit, wann und wo das Schicksal zuschlagen wird steigt die Spannung fast ins unerträgliche.Bis der Protagonist Cooper,dann endlich etwas Hoffnung aufkeimen lässt....Dieses Buch hat mich von den ersten Sätzen an  gefesselt und in seinen düsteren Bann gezogen. Wie unter hypnotischem Zwang musste ich von Anfang bis zum Ende, nach Erlösung lechzend, in einem Stück durchlesen.       

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  • Cooper

    Cooper

    Maddinliest

    12. September 2016 um 19:45

    Eine Parabel über das Schicksal einer jungen Familie. Die Eltern einer vierköpfigen Familie beschließen eine Wochenendehaus in einer einsamen Gegend zu kaufen. Die Kinder werden mit dem ersten Besuch überrascht und alle erleben sehr schöne Tage in ihrem neuen Heim. Während der Vater sich mit den beiden Töchtern zum naheliegenden See aufmacht, bleibt die Mutter zurück und kümmert sich um das Haus. Währenddessen erleidet sie eine Attacke, die Spuren bei der ganzen Familie hinterläßt. Nach langen Kampf soll das Haus allerdings nicht verkauft werden und es kommt zu einem zweiten Besuch, ein Besuch mit Folgen... Eberhard Rathgeb erzählt die Geschichte "Cooper" in einem anspruchvollen und teilweise poetischen Schreibstil. Dies hat mich zunächst fasziniert und mich irgendwie in einen Sog geszogen, so dass ich immer weiterlesen musste. Das Buch hat sich mir aber leider nie wirklich erschlossen. Es hat mich zunächst nachdenklich zurückgelassen und ich habe versucht für mich zu erschließen, was der Autor ausdrücken wollte. Zu einem wirklichen Ergebnis bin ich auch nach dem Studieren unterschiedlicher Bewertungen nicht vorgedrungen. Die Atmosphäre in dem Buch ist sehr düster und beklemmend, was auch schon in dem, aus meiner Sicht sehr gelungenen, Cover angedeutet wird und der außergewöhnliche Schreibstil hat bei mir positive Eindrücke hinterlassen. Insgesamt konnte mich Cooper nicht überzeugen, was aber durchaus daran liegen kann, dass ich den Autor nicht verstanden habe. Für den tollen Schreibstil gebe ich drei von fünf Sterne!!

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  • Von der Vergänglichkeit des Glücks

    Cooper

    Hanz

    22. August 2016 um 18:44

    Der Roman "Cooper" von Eberhard Rathgeb aus dem Hause Hanser erzählt die Geschichte einer Familie, der es scheinbar gut geht. Dieses Wohlgefühl wird jedoch schlagartig um 180 Grad gedreht und das Leben ist plötzlich ein ganz anderes... Das Cover finde ich recht neutral, es passt zwar zur zum Teil recht düsteren Stimmung des Buches, ist meiner Meinung nach aber nicht wirklich ansprechend bzw. es fehlt mir ein Eye-Catcher Element. Spannender hingegen ist der Schreibstil des Autors, da dieser denke ich stark polarisieren wird. Es ist keine triviale Kost, denn Rathgeb bemüht sich um Vergleiche und Assoziationen in seiner Schriftsprache. Teilweise kann es anstrengend sein, aber ich fand es eher positiv, da das Buch dadurch irgendwie auch interessanter wird. Von mir 5 Sterne, da es kein 0815 Roman ist.

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  • ungewöhnliches Leseerlebnis

    Cooper

    Venice

    22. August 2016 um 16:56

    Eine junge Familie hat in einiger Entfernung ein Wochenendhaus gekauft und freut sich darauf ihren beiden Töchtern das Haus an einem Wochenende zu zeigen. Unterwegs müssen sie an einer einsam gelegenen Tankstelle tanken. Die Mädchen treffen dort auf eine schwarze Katze während der Vater einen merkwürdigen Jugendlichen trifft. Am Haus angekommen sehen die Mädchen dort wieder die schwarze Katze. Am nächsten Morgen geht der Vater mit den Kindern zu einem nahegelegenen See während die Frau im Haus saubermacht. Dabei hat sie ein so schreckliches Erlebnis das dazu führt das sie einige Zeit in einer Klinik verbringt. Monate später fährt die Familie wieder in das Haus. Während die Frau noch schläft, fährt der Vater mit den Kindern Brötchen holen und kommt nicht mehr zurück. Jetzt ist die Frau alleine und lebt in einem kleinen Dorf wo sie sich mit Cooper, einem Nachbarn anfreundet. All diese Ereignisse werden in fast philosophischen Schreibstil beschrieben. Was genau passiert erfährt der Leser nicht. Das bleibt alles ebenso im Nebel wie das Coverbild zeigt. Ein ungewöhnliches Leseerlebnis das ohne wörtliche Rede zu benutzen eher einer Erzählung gleicht als einem Roman. Das war mein erstes Buch von Eberhard Rathgeb und ich bin mir nicht sicher ob ich ein weiteres lesen möchte.

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