Eberhard Schuy

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Eberhard SchuyObjektfotografie
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Objektfotografie
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Erschienen am 01.06.2012
Eberhard SchuyObjektfotografie (Digital fotografieren)
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Objektfotografie (Digital fotografieren)
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Erschienen am 01.12.2012
Eberhard SchuyObjektfotografie
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Erschienen am 01.09.2014
Eberhard SchuyObjektfotografie im Detail
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Objektfotografie im Detail
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Erschienen am 07.12.2012

Neue Rezensionen zu Eberhard Schuy

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Rezension zu "Objektfotografie im Detail" von Eberhard Schuy

Rezension zu "Objektfotografie im Detail" von Eberhard Schuy
sascha_basmervor 6 Jahren

Wer kennt die Bilder nicht, in der das Befüllen eines Weinglases eingefroren wird und der Blick auf den Moment, der nur einen Bruchteil einer Sekunde andauert, für den Betrachter zur Ewigkeit wird.

Solche Bilder – und viele weitere – sind es, die man von Eberhard Schuy kennt. In jedem seiner Bilder steckt eine klar durchdachte Botschaft. Manchmal sind die Bilder so außergewöhnlich, dass man annehmen könnte, dies wäre nur mit einigen Stunden Bildbearbeitung möglich.

Dass es gerade die einfachen, alltäglichen Objekte sein können, die den Betrachter fesseln, liegt wohl daran, dass sich Eberhard Schuy sehr intensiv mit dem Objekt befasst, bevor es an das Fotografieren geht.

Wie er sich mit den jeweiligen Objekten auseinandersetzt, schildert Eberhard in einem Kapitel, nachdem er die Unterschiede zwischen Sachaufnahme, Produktaufnahme und Stilllife erklärt hat. Auch finden ein paar Worte zu den Grundlagen der Lichtführung, ebenso wie gewollten und ungewollten Spiegelungen und anderen Tricks, ihren Platz in einem eigenen Kapitel, bevor es an die etwa 50 Beispielbilder geht, die sich in Art und Weise größtenteils arg unterscheiden.

Wie die Idee zum Bild entstanden ist und wie sich diese dank gekonnter Ausleuchtung, gezieltem Einsatz von Reflektoren, Abschattern oder Diffusoren und etwas Geduld verwirklichen ließ, erklärt Eberhard im Einleitungstext eines jeden Bildes.

Ob dabei mehrfach belichtet wird, oder mit Vaseline auf einer Glasscheibe für Beleuchtungseffekte gesorgt wird, wird natürlich ebenso verraten, wie der Aufbau des Sets, mit dem die Aufnahme entstanden ist.

Ein wenig merkwürdig finde ich, dass Eberhard die Kapitel "Bedeutung der Technik" und "Blickführung" an das Ende des Buches setzt. Vor den Bildern mit den dazugehörigen Sets und Erklärungen erscheinen mir diese Kapitel sinnvoller, zumal er bei den Bilderklärungen nicht selten auf diese nachfolgenden Kapitel verweist.

Das ändert jedoch nichts an der hohen Qualität der Inhalte, die sich in erster Linie an Fotografen richtet, die sich mit den Grundlagen der Fotografie bereits auskennen und so kann ich das Buch ruhigen Gewissens weiterempfehlen, sofern man sich für das Fotografieren von Objekten interessiert.

Fazit:

Wer sich für Sachaufnahmen, Produktbilder oder Stilllife interessiert, macht mit diesem Buch sicherlich keinen Fehler, vorausgesetzt, man weiß, wie man die Kamera einstellen muss.

Themen wie Grundlagen der Belichtung sucht man in diesem Buch vergeblich. Eberhard setzt bei diesem Buch dort an, wo die Grundlagen der Fotografie enden, so dass man sich auf das Wesentlich konzentrieren kann.

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sascha_basmers avatar

Rezension zu "Praxistraining Fotografie: Objekte im Detail - Video-Training" von Eberhard Schuy

Rezension zu "Praxistraining Fotografie: Objekte im Detail - Video-Training" von Eberhard Schuy
sascha_basmervor 7 Jahren

Vor wenigen Wochen war ich Teilnehmer eines Adobe-Connects der Video2Brain-Lounge in der Michael Müller den Fotografen Eberhard Schuy und sein neues Video-Training "Objekte im Detail" vorgestellt hat.

In dieser Session hat Eberhard "Mac" Schuy ein paar Bilder und die fotografische Umsetzung dazu präsentiert. Ich war dermaßen fasziniert, dass ich mit das entsprechende Video-Training sofort besorgt habe.

Endlich in meinem Laufwerk angekommen, Habe ich erst einmal die Kapitel durchforstet und war auch hier wieder von der ordentlichen Struktur von video2brain angetan.

Angefangen bei der notwendigen und sinnvollen Ausrüstung, wie der Kamera, die nicht wie man zu glauben scheint, zwangsläufig eine digitale Spiegelreflexkamera sein muss und den entsprechenden Lichtquellen geht es im folgenden Kapitel um den Einsatz von Studiolicht und die Charakteristika der jeweiligen Lichtformer.

Somit ist auch für angehende Studio-Fotografen dieses Kapitel äußerst Lehrreich.

Im drittel Kapitel widmet sich Mac Schuy dem wichtigsten Punkt überhaupt in der Fotografie. Dem Licht und wie verschieden Lichtrichtungen auf das abzulichtende Objekt wirken. Auch die kleinen Tricks wie zum Beispiel schwebende Glasplatten, die für einen spiegelnden Hintergrund sorgen, werden hier nicht geheim gehalten!

Bei den Hilfsmitteln die im vierten Kapitel erklärt werden, ist mir so manches Mal ein Licht aufgegangen, denn wenn ich Bilder betrachte - ob Objektfotografie oder Portraits - versuche ich zu analysieren wie es fotografiert worden sein könnte. Nicht immer hatte ich eine Antwort auf meine Fragen.

Ab dem darauffolgenden Kapiteln ging es aber ans Eingemachte. Die Bilder, die ich zum Teil bereits aus der video2brain-Lounge kannte.

Bevor es aber in zum Praxisteil geht, gilt es erst einmal die Grundlagen der Objektfotografie zu kennen. Das geht über die Definition der einzelnen Kategorien der Objektfotografie bis hin zu allgemeinen Regeln wie der Goldene Schnitt oder Blickführung

Wer hier jetzt langweilige Theorie erwartet, den muss ich leider enttäuschen. Zwar wirkt Eberhard auf den ersten Blick etwas trocken und wenig humorvoll, aber auch hier wieder weit gefehlt. Die Art wie er dieses theoretische Basiswissen vermittelt und die Hilfsmittelchen die er zur Veranschaulichung verwendet, überzeugen einen sehr schnell vom Gegenteil.

Im Praxisteil - der sich praktischerweise zudem auf DVD befand, so dass ich es gemütlich auf der Couch betrachten konnte - wird die Theorie im Anschluss gleich vertieft und es entstehen teilweise atemberaubende Bilder mit allen erdenklichen Lichtquellen wie Studioblitzen, einer Tischleuchte oder gar einem Dia-Projektor. Auch die Aufnahmetechniken wie die Mehrfachbelichtung oder die Langzeitbelichtung kommen hier zum Einsatz.

Das Ergebnis sind Bilder bei denen es eigentlich keiner digitalen Nachbearbeitung mehr bedarf.

Dennoch wird die Bildbearbeitung der im letzten Kapitel besprochen, bei dem es nicht nur um die Raw-Entwicklung geht sondern auch darum, wie man aus der ohnehin schon guten Basis mit Hilfe von Anpassungen, Retusche und Composings in Adobe Photoshop das perfekte Objektfoto erstellt.

Fazit:

Das video2brain "Objekte im Detail" ist für mich als Fotograf der überwiegend Modelle im Studio ablichtet vom Namen her erst einmal uninteressant gewesen, aber wer es einmal gesehen hat, weiß, dass alles was man dort sieht nicht nur bei der Fotografie von Gläsern oder Tomaten hilfreich ist.
Man sollte sich also vom Titel einer DVD nicht irritieren lassen.

Mehrfach habe ich mich beim Betrachten der Clips dabei ertappt, dass mein Blick abgeschweift ist um zu sehen, was ich denn fotografieren könnte um es mal auszuprobieren.
Insbesondere die Techniken wie "Mehrfachbelichtungen" die mir aus analogen Zeiten noch geläufig sind, haben dabei meine Experimentierfreudigkeit geweckt.

Zwar werde ich meinen Fotografieschwerpunkt jetzt nicht ändern und in die Objektfotografie eintauchen, aber einige Dinge, die ich in den Clips gesehen habe, setze ich nun sogar ganz bewusst bei der Fotografie im Studio um, wenn es darum geht, ein Model in Szene zu setzen!

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