Eckart Liebau Das Gymnasium

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Inhaltsangabe zu „Das Gymnasium“ von Eckart Liebau

Die Bezeichnung "höhere Volksschule" wird in der öffentlichen Diskussion über das Gymnasium häufig in pejorativer Bedeutung verwendet. Es ist aber ein Ehrentitel für eine Schulform, die den schwierigen Weg von einer ständisch geprägten Elitenschule zu einer demokratischen höheren Massenschule bisher schon auf höchst erstaunliche Weise bewältigt hat. Denn ohne Zweifel ist das Gymnasium der Hauptgewinner der Bildungsexpansion der letzten dreißig Jahre. Seine At-traktivität ist ungebrochen. Mancherorts liegen die Übergangsquoten bei über 50%. Hier liegt jedoch zugleich ein zentrales Problem des modernen Gymnasiums. Denn die traditionelle Gymnasialkultur paßte zwar gut zu einer Ausbildungsstätte einer kleinen Elite, zur heutigen gymnasialen Massenschule paßt sie hingegen kaum. Der Herausforderung, die sich aus der Diskrepanz zwischen dem überkommenen gymnasialen Schulkonzept und der heutigen, sehr heterogenen gymnasialen Schülerschaft ergibt, müssen die Schulen sich stellen. Dieser Band trägt dazu bei, daß das Gymnasium ein neues, zu seiner empirischen Situation passendes pädagogisches Selbstverständnis entwickeln kann und regt zugleich die wissenschaftliche Diskussion an. Erfahrungen aus dem Schulalltag, Berichte über Reformansätze, Darstellungen zu den historischen, soziologischen und politischen Hintergründen und bildungstheoretische Erörterungen zeichnen ein Bild von Gegenwart und Perspektive für das Gymnasium. Inhalt: Einleitung: E. Liebau, W. Mack, C.T. Scheilke: Das Gymnasium im Wandel. Alltag: J. Bilstein: Im Reich der Lehrer. Beobachtungen im Lehrerzimmer. T. Ziehe: Engagement und Enthaltung. Jugendliche und Schule in der zweiten Modernisierung. G. Becker: Lusten und Lasten. 20 Jahre Lehrer an einem Gymnasium. C. Geprägs: Erfahrungen im Elternbeirat. Randnotizen eines Vaters. H. Rumpf: "40 Schultage - Tagebuch eines Studienrats". Dreißig Jahre danach. W. Harder: "Was erwartet ihr eigentlich noch alles von mir?" Wie Kinder und Jugendliche Schule erfahren - und was zu ändern wäre, damit es anders wird. Reformen: E. Risse: Auf dem Weg zum Haus des Lernens. Aus der Praxis des Elsa-Brandström- Gymnasiums. T. Kopfermann: Fachtage am Gymnasium. Ein Versuch zur Unterrichtsreform. W. Geisler: Europa als Schulprogramm. Erfahrungen und Perspektiven der Alexander-von-Humboldt-Schule Viernheim. C. Ladleif: Profilbildung in der Gymnasialen Oberstufe. Ein Versuch der Friedensschule Hamm. W. Esser: Salem College. Eine Insel ohne Grenzen. Hintergründe: H.- G. Herrlitz: Bildung und Berechtigung. Zur Sozialgeschichte des Gymnasiums. K. Schäfer-Koch: Studienvorbereitung. Zur Genese eines Problems. E. Matthes: "Kampfzeiten". Der Weg der Mädchen zur gymnasialen Bildung. M. v. Engelhardt: Arbeit und Beruf der Gymnasiallehrer. B. Koch-Priewe: Schulreformen aus weiblicher Sicht. J. Schweitzer: Neue Chancen. Die KMK- Vereinbarung zur Gymnasialen Oberstufe. Bildungstheoretische Perspektiven: E. Liebau: Allgemeinbildung als Laien- und Bürgerbildung: Eine Aufgabe für das Gymnasium? F. Schweitzer: Ethik-Bildung. Neue Herausforderungen gymnasialer Bildung. H. Heid: Berufsbedeutsamkeit gymnasialer Bildung. L. Huber: Fähigkeit zum Studieren - Bildung durch Wissenschaft. Zum Problem der Passung zwischen Gymnasialer Oberstufe und Hochschule. W. Mack: Heterogenität und Bildung. Leistungsförderung und Integration im Gymnasium. C.T. Scheilke: Bildung und Schulentwicklung. Konsequenzen für das Gymnasium.

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