Eckart zur Nieden Rebekkas Tagebuch

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Inhaltsangabe zu „Rebekkas Tagebuch“ von Eckart zur Nieden

Berlin 1939. Immer enger zieht sich die Schlinge des nationalsozialistischen Regimes um die letzten noch in Deutschland lebenden Juden. Nachdem Rebekka und Aaron Schimmel die letzte Gelegenheit zur Flucht verstreichen ließen, bleibt ihnen nur ein Versteck auf dem Bauernhof von Familie Born. Das gläubige Ehepaar nimmt sie herzlich auf, doch sind nicht alle in der Familie damit einverstanden … Wuppertal 1992. Der junge Familienvater Paul Born verlangt schon lange zu wissen, wer sein Vater ist. Doch seine Mutter schweigt eisern. Da findet er auf dem Dachstuhl des Familienhofs ein altes Tagebuch. Wird sich das Familiengeheimnis nun endlich lüften? Und welche Rolle spielt sein verstockter Großvater, ein ehemaliger Wehrmachtsoffizier, in der Sache? Eckart zur Nieden erzählt die bewegende Geschichte einer Familie in vier Generationen.

Ein junger Mann findet ein Tagebuch. Schritt um Schritt erfährt er mehr über seine geheimnisvolle Herkunft.

— Buchperlentaucher
Buchperlentaucher

Beeindruckender Roman über gelebten Glaube!

— mabuerele
mabuerele

Ich finde es schön die Sicht eines Täters zu lesen und mich dort mal in die Rolle ein denken zu dürfen.

— Seelensplitter
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    Rebekkas Tagebuch
    Buchperlentaucher

    Buchperlentaucher

    19. March 2015 um 20:13

    In diesem Buch hat der bekannte Autor Eckart zur Nieden viel - aus meiner Sicht zu viel - in dieses Buch gepackt. Holocaust, Wege zum Glauben, Generationenstreit, jüdisches Ehepaar im Untergrund, strenge Nachkriegsjahre usw. usw. sind in diesen Roman "verwoben". Irgendwie gab es für mich zu viele  "Zufälle" und nicht immer stimmige Geschichtsabläufe. 

  • Ein beeindruckendes Buch!

    Rebekkas Tagebuch
    LEXI

    LEXI

    „Wie auch immer, es ist bei aller Angst und allem Leid ein tröstlicher Gedanke, dass meine – unsere – Geschichte irgendwo aufgezeichnet ist“. Bei „Rebekkas Tagebuch“ handelt es sich um eine Geschichte, die in zwei Zeitebenen spielt. Der eine Erzählstrang widmet sich dem jungen Ehepaar Paul und Stefanie Born, die auf dem alten Bauernhof von Pauls Großvater Harald wohnen. Der Inhalt des zufällig entdeckten Tagebuchs der Jüdin Rebekka Schimmel liefert den Part aus der Vergangenheit, wo in Form von Tagebucheinträgen nach und nach die Geschichte der beiden Familien aufgerollt wird. Zu Beginn stellt der Autor seinen Lesern den 26jährigen Paul Born vor, der auf dem Pfalzhof eine Bildhauerwerkstatt betreibt und dort mit seiner Ehefrau Stefanie, ihrer gemeinsamen kleinen Tochter Leoni, seiner Mutter Thea und seinem Großvater Harald lebt. Der Fund des alten Tagebuchs weckt die Neugier der beiden jungen Menschen, und Stefanie entziffert in mühsamer Kleinarbeit die beinahe verblasste, aber noch erkennbare Bleistiftschrift in deutscher Sprache. Die beiden vertiefen sich immer mehr in diese Aufzeichnungen, und dunkle Familiengeheimnisse drängen ans Tageslicht. Das kleine, alte Buch erzählt die Geschichte des jüdischen Ehepaares Rebekka und Aaron Schimmel, denen es zwar noch gelang, ihren kleinen Sohn Jakob ins sichere Ausland zu schicken, denen ihre eigene Flucht jedoch nicht mehr möglich war. Und es erzählt von der herzlichen Aufnahme der beiden Flüchtlinge durch Ludwig und Elisabeth Born, die die Schimmels auf dem Heuboden ihres Bauernhofes versteckten, und die ihnen nicht nur Unterkunft und Verpflegung, sondern auch Anteilnahme, Ermutigung und Trost zuteil werden lassen. In tiefsinnigen Gesprächen über den christlichen Glauben zwischen den beiden Paaren, bei denen auch die kleine Enkelin Thea einbezogen wird, offenbart sich dem Leser der Grund für ihr selbstloses Handeln. Bereits beim Titel dieses Buches drängt sich unweigerlich der Vergleich zum Tagebuch der 13jährigen Jüdin Anne Frank auf, deren Vermächtnis mittlerweile zur Weltliteratur gehört. Ich habe sowohl Anne Franks Tagebuch, als auch das vorliegende Werk des Autors Eckart Zur Nieden gelesen. Und ich bin der Meinung, dass man diese beiden Bücher nicht miteinander vergleichen kann. Bei Anne Franks Tagebuch handelt es sich um die privaten Niederschriften eines jungen Mädchens, das ihren Gedanken und Gefühlen, ihren Ängsten und Sorgen, Ausdruck verlieh. Bei „Rebekkas Tagebuch“ verarbeitet der Autor teilweise wahre Begebenheiten aus seiner Familiengeschichte, verwebt damit aber auch fiktive Handlungen. Durch die Romanform und die in kursiver Schrift gehaltenen Tagebucheinträge trennt er die Erlebnisse der jüdischen Familie Schimmel von den Ereignissen in der Gegenwart. Er versteht die Kunst, den Leser bereits vom ersten Moment an ans Buch zu fesseln. Sein flüssiger und äußerst einnehmender Schreibstil verbunden mit einer bewegenden Geschichte machte dieses Buch für mich zu einem wahren „pageturner“ und ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Der Autor fragt an einer bestimmten Stelle im Buch: „Was bringt Menschen dazu, sich selbst in größte Gefahr zu begeben, um andere zu schützen?“ Ich denke, durch seinen großartigen Roman verstand er es auf unvergleichliche Art und Weise, diese Frage durch seine Geschichte zu beantworten. „Rebekkas Tagebuch“ ist eine sehr berührende, exzellent geschriebene Geschichte von Schicksalen, die beispielhaft für abertausend andere zu jener Zeit steht. Eckart zur Nieden versteht die Kunst, sie vielen Lesern nahe zu bringen und - vielleicht - auf seine Art und Weise ein Mahnmal für zukünftige Generationen zu setzen. Zutiefst beeindruckend, mitreißend, klug, von tiefem Glauben durchwoben – ein Werk, das ich zu einem persönlichen Lese-Highlight zählen und jedem als Lektüre empfehlen möchte.

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    • 2
  • Leserunde zu "Rebekkas Tagebuch" von Eckart zur Nieden

    Rebekkas Tagebuch
    Arwen10

    Arwen10

    Ich möchte euch ganz herzlich zu einer neuen Leserunde einladen. Der Brendow Verlag stellt zwei Exemplare des Romans  „Rebekkas Tagebuch“ von Eckart zur Nieden zur Verfügung. Vielen Dank an den Verlag für die Unterstützung der Leserunde! Zum Inhalt: Berlin 1939. Immer enger zieht sich die Schlinge des nationalsozialistischen Regimes um die letzten noch in Deutschland lebenden Juden. Nachdem Rebekka und Aaron Schimmel die letzte Gelegenheit zur Flucht verstreichen ließen, bleibt ihnen nur ein Versteck auf dem Bauernhof von Familie Born. Das gläubige Ehepaar nimmt sie herzlich auf, doch sind nicht alle in der Familie damit einverstanden … Wuppertal 1992. Der junge Familienvater Paul Born verlangt schon lange zu wissen, wer sein Vater ist. Doch seine Mutter schweigt eisern. Da findet er auf dem Dachstuhl des Familienhofs ein altes Tagebuch. Wird sich das Familiengeheimnis nun endlich lüften? Und welche Rolle spielt sein verstockter Großvater, ein ehemaliger Wehrmachtsoffizier, in der Sache? Eckart zur Nieden erzählt die bewegende Geschichte einer Familie in vier Generationen. Falls ihr eines der zwei Exemplare gewinnen wollt, bewerbt euch bis zum 17. September 2014,  24 Uhr hier im Thread und gebt einen kurzen Einblick, inwiefern der Inhalt dieses Buch  euch interessiert. Ich möchte darauf hinweisen, dass ich  die Bücher selber verschicke. Deshalb müssen wir euch darum bitten, im Gewinnfall 1,60 Euro Portokosten zu überweisen. Bewerbt euch nur, wenn ihr dazu bereit seid. Die Bücher werden erst nach der Überweisung des Geldes versendet. Im Gewinnfall verpflichten sich die Teilnehmer der Leserunde  innerhalb von vier Wochen zum Austausch in jedem einzelnen Leseabschnitt, wobei nicht einfach der Inhalt zusammengefasst, sondern auch auf die anderen Testleser eingegangen und diskutiert werden soll. Die Zurverfügungstellung eines Exemplares beinhaltet zugleich auch die Verpflichtung zum Schreiben einer Rezension im genannten Zeitraum, die nicht nur bei Lovelybooks, sondern auch auf einer anderen Internetseite (amazon, Verlagshomepage…) veröffentlicht wird. Ich möchte zudem darauf hinweisen, dass Bewerber mit „privaten (geschlossenen) Profilen“ sowie jene, die noch keine Rezensionen auf ihrer Profilseite veröffentlicht haben, bei einer Auslosung nicht berücksichtigt werden. Beachtet außerdem, dass es sich um eine CHRISTLICHE LESERUNDE handelt. Der Glaube an Gott spielt in diesem Buch eine Rolle. Ich freue mich auf eure Bewerbungen. Wer ohne Verlosung mitlesen möchte, kann dies natürlich auch sehr gerne tun.

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    • 35
  • Gelebter Glaube in dunkler Zeit

    Rebekkas Tagebuch
    mabuerele

    mabuerele

    „…Wenn du nicht weißt, was du glauben sollst, weil du nicht weißt, wer recht hat, dann richte dich nicht danach, was die Leute sagen, sondern danach, was sie tun…“ Paul hat seine Bildhauerwerkstatt im alten Kuhstall eingerichtet. Doch der Platz wird eng. Deshalb steigt er auf den alten Heuboden, um sich die Konstruktion des Bretterbodens anzusehen. Als er einen Stapel roter Ziegelsteine zur Seite räumt, findet er ein Buch, eingeschlagen in ein Tuch. Es ist ein Tagebuch und in Sütterlin geschrieben. Die Geschichte spielt auf zwei Ebenen. Zum einen geht es in der Gegenwart um Paul und seine Familie, zum anderen werden nach und nach die Einträge des Tagebuches vorgelesen. Sie beginnen am 3. Juni 1941 und wurden von Rebekka Schimmel geschrieben. Paul Born lebt mit seiner Frau Stefanie und der fünfjährigen Tochter Leonie auf dem Hof des Großvaters. Auch Pauls Mutter Thea wohnt hier. Der Autor hat eine bewegende Familiengeschichte geschrieben. Paul erlebt eine zweite Überraschung. Ein Unbekannter schickt ihm eine größere Summe Geld, da er eine Schuld bei der Familie begleichen wolle. Paul glaubt, dass der Absender sein unbekannter Vater ist, dessen Name ihm die Mutter immer verschwiegen hat. Pauls Urgroßeltern hatten 1941 das jüdische Ehepaar Schimmel auf dem Heuboden des Kuhstalls versteckt. Über diese Zeit schreibt Rebekka. Schimmels waren zwar Juden, hatten aber ihren Glauben nie wirklich gelebt. Das Tagebuch ist für mich der eigentliche Kern des Romans. Zwischen den Familien Born und Schimmel finden tiefgreifende Gespräche statt. Schimmels erleben, wie gelebter Glaube aussieht. Er stellt sich gegen Hass, zeichnet sich durch Barmherzigkeit und gelebte Nächstenliebe aus. Als die kleine Thea auf den Hof kommt, erhalten die Unterhaltungen eine gewisse Leichtigkeit. Das heißt, dass sie zwar nach wie vor ernsthaft geführt wurden, aber kindlicher Glaube findet ganz andere Worte als Erwachsene in ihrer Diskussion. Plötzlich erscheint manches ganz einfach und unkompliziert. Paul erhält den Auftrag, ein Denkmal für die ermordeten oder verschwundenen Juden zu schaffen. Das führt zu Konflikten in der Familie. Plötzlich durchdringt die Vergangenheit die Gegenwart. Lange Verschwiegenes bricht auf. Das Buch lässt sich zügig lesen und hat mich schnell in seinen Bann gezogen. Dazu hat auch der Sprachstil beigetragen. Aussagekräftige Dialoge in beiden Zeitebenen und griffige Metapher für Glaubensfragen zeichnen ihn aus. Gut herausgearbeitet wurden die vielschichtigen Beziehungen zwischen den Protagonisten. Gleichzeitig fand der Autor die richtigen Worte, um aufzuzeigen, wie die einfachen Menschen die Kriegszeit erlebten. Viele kleine Lebensgeschichten von Mut, Hilfe und Dank sind in der eigentlichen Handlung verborgen. Das Cover passt ausgezeichnet zur Geschichte. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Der Autor hat deutlich herausgearbeitet, dass der Glaube den Mut zur Tat gibt, auch wenn der Hass Staatsdoktrin ist. Andererseits haben auch gläubige Eltern nie die Garantie, dass ihnen die Kinder auf ihren Weg folgen.

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    • 2
  • Wie weit führt Hass?

    Rebekkas Tagebuch
    Seelensplitter

    Seelensplitter

    30. September 2014 um 20:22

    Meine Meinung zu dem Buch Rebekkas Tagebuch:Dieses Buch von Eckart zur Nieden war für mich eine Bereicherung. Denn das Thema 2. Weltkrieg ist einfach sehr bewegend, so auch in diesem Buch. Normalerweise liest man oft nur von den "Opfern" des 2. Weltkrieges, selten von den "Tätern". Doch genau dies ist das Thema in diesem Buch.Was ist wenn ein Mensch der Juden hasst, weil er das so gelernt hat, Jahrzehnte später bemerken muss, das sein Enkel kein Arischer ist, sondern Halbjude. Wenn die geliebte Ur-Enkelin sozusagen Vierteljude ist. Für Harald ist genau das in diesem Buch eine lange Reise zu sich selbst, aber auch zu seinem Schöpfer.Denn genau dieses Wissen führt zu Ereignissen die sehr tiefgehend sind. Als Harald erfährt das sein Engel Paul für die Juden ein Denkmal herstellen soll, aus Stein, denn Paul ist Steinhauer, macht er den dümmsten Fehler den er wohl noch begehen kann in seinen Augen, wo ich kurz sauer auf Harald wurde denn ich konnte ihn zu Anfang nicht verstehen, irgendwann wurde mir aber sein Verhalten klar und ich habe ihn etwas verstanden auch wenn ich diesen Schritt sehr falsch empfinde. Letztlich führt aber genau das dazu, dass ich das Buch klasse finde. Es ist bis auf eine Stelle absolut nicht übertrieben und auch der christliche Glaube kommt sehr gut zur Geltung. Bis auf einen einzigen Punkt fand ich die Geschichte perfekt. Der Schriftstil war jedoch ein klein wenig Gewöhnungsbedürftig für mich. Denn die Kapitel waren teilweise eher wie kleinere Kurzgeschichten die zusammengefasst, zu dieser einen Geschichte führte. Eckhard Zur Nieden gibt auch Preis das der größte Teil seines Buches Fiktion ist, doch ein Teil von dieser Geschichte ist wirklich so passiert, und das macht das Buch wirklich glaubhaft und es ist auch spannend.

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