Eckart zur Nieden Sein letzter Zug

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Inhaltsangabe zu „Sein letzter Zug“ von Eckart zur Nieden

Jens Kaltenbacher hat sein Leben satt: Familie weg, Job weg, Wohnung weg. Als er sich von einem Baugerüst stürzen will, kommt er dem Einbrecher Karl Aumann in die Quere. Eine Partie Schach soll über Leben und Tod entscheiden. Kann Karl den lebensmüden Jens retten? Was beide nicht ahnen: Es ist nicht das erste Mal, dass sich die Wege ihrer Familien kreuzen. In fünf spannenden Rückblicken erzählt Eckart zur Nieden vom Schicksal der Familienmitglieder im Laufe der Geschichte: Angefangen bei den Pestseuchen im 14. Jahrhundert über die Reformation und den 30jährigen Krieg bis in die Gegenwart. Bewegende Geschichten über zwei Familien an den Knotenpunkten der Geschichte.

Tiefgründige Geschichte über Menschen in Grenzsituationen!

— mabuerele
mabuerele

Dieses Buch hat einen bleibenden Eindruck bei mir hinter lassen und ich werde es sicher gerne wieder zur Hand nehmen

— Taluzi
Taluzi

geniales Buch über die VErflechtung der LEbenslinien zweier Familien in der VErgangenheit

— gusaca
gusaca

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    Sein letzter Zug
    mabuerele

    mabuerele

    „...Manchmal schlagen wir andere Menschen und merken nicht, dass wir dabei Jesu treffen...“ Jens Kaltenbach hat Arbeit und Familie verloren. Als ihm nun auch noch die Wohnung gekündigt wird, denkt er an Selbstmord. Er klettert auf ein Baugerüst. Dort spricht in Karl Aumann an. Karl nutzt das Baugerüst, um in die im Haus vorhandenen Geschäfte einzubrechen. Er überredet Jens, ihn zu begleiten. Im Möbelgeschäft finden sie ein Schachbrett. Eine Partie Schach soll darüber entscheiden, wie es nach dem Einbruch weitergeht. Dann kommt ein kursiver Einschub. Zwei Engel unterhalten sich über die Schachspieler. Einer der Engel blendet zurück in die Vergangenheit. Jens und Karl sind verwandt, doch sie wissen es nicht. Und ihre Vorfahren sind sich schon öfter begegnet. Der Autor hat ein tiefgründiges Buch geschrieben, das zeigt, wie Menschen verschiedener Jahrhunderte ihrer Glauben in den entsprechenden Zeitverhältnissen gelebt haben. Um 1348 sorgte nicht nur in Deutschland die Pest für Angst und Schrecken. Eine junge Frau flieht vor der Gefahr. Doch sie kehrt um und löst ihr Versprechen ein. Etwa 200 Jahre später stehen sich die Herren Kaltenbach und Aumann als Künstler gegenüber. Hier geht es um Neid und Missgunst, aber auch Reue und Vergebung. Im nächsten Zeitabschnitt spielt der Krieg eine entscheidende Rolle. Auch ein Soldat darf die vergebende Liebe Jesu empfangen. Einmal noch blendet der Engel zurück. In der Zeit der Revolution denkt ein Herr Kaltenbach über den Sinn seines Lebens nach. Das Buch ist spannend beschrieben. Es lässt sich zügig lesen. Das liegt nicht zuletzt daran, dass der Autor Grenzsituationen im menschlichen Dasein in den Mittelpunkt stellt. Immer geht es um Schuld und Versagen, aber auch um Reue und Neuanfang. Der Schriftstil ist ausgefeilt. Trotz der Kürze der Rückblicke werden die Zeitverhältnisse gut wiedergegeben und die Protagonisten ausreichend charakterisiert. Glaubensfragen werden so gekonnt in die Erzählungen integriert, dass sie nie aufgesetzt wirken. Inhaltsreiche Gespräche bilden den Mittelpunkt jeder der Geschichten. Der Autor versteht es, wichtige Themen genau auf den Punkt zu bringen. Er formuliert Sätze, die man sich merken sollte. Es zeigt sich, dass uns die Vergangenheit auch heute viel zu sagen hat. Obiges Zitat fällt in einer Situation tiefer Reue. Als besonderes Stilmittel setzt der Autor die Dialoge der beiden Engel ein. Nach jedem Kapitel fassen sie den Kerngedanken im Gespräch zusammen und heben die Besonderheiten des Menschen hervor. Das Cover mit der Treppe und den Fotos passt zum Thema. Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Die Geschichten haben mich nicht nur gut unterhalten, sondern häufig zum Nachdenken über eigenes Tun und Lassen gebracht. Es zeigt auf, wie oft sich manch Lebenswege der Generationen von Menschen gekreuzt haben.

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    • 4
  • Leserunde zu "Sein letzter Zug" von Eckart zur Nieden

    Sein letzter Zug
    Arwen10

    Arwen10

    Im Brendow Verlag ist gerade dieser Roman des bekannten Autors Eckart zur Nieden erschienen. 3 Leser haben nun die Gelegenheit sich hier darüber auszutauschen. Vielen Dank an dieser Stelle an den Brendow Verlag für die Bereitstellung der Rezensionsexemplare. Sein letzter Zug von Eckart zur Nieden Zum Inhalt: Jens Kaltenbacher hat sein Leben satt: Familie weg, Job weg, Wohnung weg. Als er sich von einem Baugerüst stürzen will, kommt er dem Einbrecher Karl Aumann in die Quere. Eine Partie Schach soll über Leben und Tod entscheiden. Kann Karl den lebensmüden Jens retten? Was beide nicht ahnen: Es ist nicht das erste Mal, dass sich die Wege ihrer Familien kreuzen. In fünf spannenden Rückblicken erzählt Eckart zur Nieden vom Schicksal der Familienmitglieder im Laufe der Geschichte: Angefangen bei den Pestseuchen im 14. Jahrhundert über die Reformation und den 30-jährigen Krieg bis in die Gegenwart Eine Leseprobe findet ihr hier: http://www.brendow-verlag.de/media//leseproben/978-3-86506-778-4/978-3-86506-778-4.pdf Zum Autor: Eckart zur Nieden (Jahrgang 1939), nach technischer und theologischer Ausbildung 35 Jahre bei ERF-Medien beschäftigt als Redakteur für Radio- und Fernsehsendungen sowie als Schriftleiter der Programmzeitschrift. Nebenbei Autor von etwa 50 Büchern für Erwachsene und Kinder: Erzählungen, Romane und Aufarbeitung biblischer Themen. Produzent von Kinderhörspielen, Texter christlicher Lieder. Seit 2004 im Ruhestand. Falls ihr eines der 3 Exemplare gewinnen wollt, bewerbt euch bis zum 06. September 2015, 24 Uhr hier im Thread mit der Antwort auf die Frage:  Was interessiert euch an diesem Buch ? Wichtige Hinweise zu eurer Bewerbung: Ein Gewinn verpflichtet innerhalb von ca 4 Wochen nach Erhalt des Buches zum Austausch in der LR mit den anderen Teilnehmern über alle Leseabschnitte sowie zur Veröffentlichung einer Rezension, die möglichst breit gestreut werden soll. Bewerber mit privatem Profil , erwiesene Nichtleser , sowie jene ohne Rezensionen werden nicht berücksichtigt. Bitte beachtet, dass es sich hierbei um eine CHRISTLICHE LESERUNDE handelt. In diesem Buch spielen christliche Werte eine wichtige Rolle. Ich freue mich auf eure Bewerbungen. Wer mit einem eigenen Exemplar bei dieser Leserunde mitlesen möchte, ist natürlich herzlich willkommen. ACHTUNG : ES GIBT EIN NEUES BEWERBUNGSVERFAHREN VON LOVELYBOOKS. NUR WER SICH UNTER BEWERBUNG EINTRÄGT KANN NACHHER AUSGEWÄHLT WERDEN !!! BEI MIR FUNKTIONIERT DAS MIT DEN ADRESSEN NICHT: ICH BRAUCHE VON DAHER DIE ADRESSEN NACH DER AUSLOSUNG !! Ich möchte darauf hinweisen, dass ich die Bücher selber verschicke. Deshalb müssen wir euch darum bitten, im Gewinnfall 1,60 Euro Portokosten zu überweisen. Bewerbt euch nur, wenn ihr dazu bereit seid.

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    • 43
  • Familien und Schicksale und Begegnungen

    Sein letzter Zug
    Taluzi

    Taluzi

    02. October 2015 um 18:26

    Eine ungewöhnliche Begegnung führt Karl Aumann und Jens Kaltenbacher zusammen. Jens Kaltenbacher will sich umbringen und begegnet dabei den Einbrecher Karl Aumann. Aumann verwickelt Kaltenbacher in ein Gespräch und anschließend in ein Schachspiel. Das ist der Rahmen einer Familiengeschichte, die weit weit weit zurück reicht. Die Familien Kaltenbacher und Aumann sind sich schon mehrmals begegnet und haben sich wieder aus den Augen verloren. Da waren z. B. 1538 zwei Künstler, der Maler Aumann und der Steinbildner Kaltenbacher, die eine Kirche renovierten oder 1732 als Pfarrer Thomas Aumann seinen Schützling Felix Kaltenbacher musikalisch förderte und bildete. Immer wieder trafen sich im Laufe der Jahrhunderte die Familie Kaltenbacher und Aumann. Ihre Schicksale kreuzten und beeinflussten sich immer wieder. Diese Beeinflussung und Begegnung der Familien erfährt der Leser durch einen Dialog von zwei Engeln, die familiären Verbindungen erläutern und kommentieren. Man kann fast sagen, die Episoden der Vergangenheit sind kleine Geschichten in einer großen Gesamtheit. Das Buch hat sich zügig (ich wollte es nicht aus der Hand legen) lesen lassen und ich war fast ein wenig enttäuscht als es zu Ende war. Gerne hätte ich noch mehr über die Begegnungen der beiden Familien erfahren. Der Schreibstil ist lebendig und bildhaft. Die Schicksale der Familien sind mal traurig oder fröhlich, aber auf jeden Fall regten sie mich immer zum Nachdenken an. Oft taucht in den Geschichten ein Schachspiel auf, das hatte etwas vertrautes und beständiges. Das Buch vermittelt in seiner Geschichte christliche Werte. Beeindruckt haben mich folgende Worte: „Manchmal schlagen wir andere Menschen und merken nicht, dass wir dabei Jesus treffen. Weil die Menschen, die wir hassen, das, was sie tun, für Jesus tun. Wir merken nicht, oder zu spät, dass sich unser Hass immer gegen Gott richtet.“ Seite 79 Dieses Buch hat einen bleibenden Eindruck bei mir hinter lassen und ich werde es sicher gerne wieder zur Hand nehmen. Ich kann es nur empfehlen!

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  • Vergangenheit und GEgenwart

    Sein letzter Zug
    gusaca

    gusaca

    22. September 2015 um 13:37

    Nach einem erneuten Schicksalsschlag will sich Jens Kaltenbacher  umbringen als er den Einbrecher KArl Aumann kennenlernt. Karl überredet JEns dazu eine Partie Schach über sein LEben entscheiden zu lassen. Zwei Engel beobachten die beiden Männer und eröffnen dem LEser in kurzen sehr intensiven GEschichten, das sich der LEbensweg dieser beiden FAmilien in der Vergangenheit schon öfter gekreuzt hat. Historisch reale BEgebenheiten in den verschiedensten Zeitepochen und persönliche BEgegnungen der beiden Familien werden gekonnt miteinander verwoben. Jede GEschichte regt für sich genommen den LEser zum NAchdenken an. DAs Schach-Spiel , das immer wieder in den Geschichten auftaucht, erhält schnell Symbolcharakter. Es steht für die MAchtlosigkeit der kleinen Bürger , die den politischen Intrigen der Mächtigen immer wieder wehrlos ausgesetzt sind. Die VErgebung Gottes dem reuigen und fehlerbehafteten Menschen gegenüber spielt immer  wieder eine große Rolle. LEben und Tod liegen in diesen GEschichte nah beieinander. DAs Schicksal der Familien Aumann und KAltenbacher ist über mehrere JAhrhunderte immer wieder miteinanderverwoben. Und die VErgangenheit mit ihren Entwicklungen und Entscheidungen hat häufig unbewußt Einfluss auf die nachfolgenden GEnerationen. Diese ungewöhnliche VErmischung von GEgenwart und VErgangenheit, beobachtet von göttlichen Wesen, die beides dem LEser heiter und auch mit einem Augenzwinkern verdeutlichen, hat mich sehr beeindruckt. Die Sinnfrage wird immer wieder gestellt und mit dem christlichen Glauben beantwortet. Auch das Ende in dem keiner der Schachspieler den letzten Zug tätigen will, hat mich einfach überzeugt. Dieser Roman unterhält, ruft historische Begebenheiten in Erinnerung und zeigt die BEdeutung des Glaubens für unser tägliches LEben auf.

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  • Zufälle gibt's nicht

    Sein letzter Zug
    Smilla507

    Smilla507

    22. September 2015 um 09:42

    Wenn man dieses Buch gelesen hat, mag man gar nicht glauben, dass es diesen Satz enthält: „Das Schachspiel ist schwierig ohne Partner. Zumal es ja auch nur ein Spiel ist, ohne jede Bedeutung für das wirkliche Leben.“ (S. 126) Für Jens Kaltenbacher hat das Schachspiel jedoch eine sehr große Bedeutung für sein Leben – eines nachts entscheidet es über sein Leben oder seinen Tod! Jens beschließt nach einigen Schicksalsschlägen seinem Leben ein Ende zu setzen. Aber sein Selbstmordplan wird durchkreuzt von Karl Aumann, der Jens davon überzeugen kann, mit ihm eine Partie Schach zu spielen. Der Gewinner darf entscheiden, wie es für Jens weitergeht. Was beide nicht wissen: Während sie Schach spielen werden sie beobachtet von zwei Engeln, die sich über die beiden Männer unterhalten. Der eine Engel zeigt dem anderen, welche geschichtlichen Verbindungen Jens und Karl haben. Über mehrere Jahrhunderte hinweg begegneten sich Vorfahren beider Familien: Im Mittelalter während der Pestseuche, im 16. Jahrhundert zur Zeit der Reformation, im 17. Jahrhundert während des Dreißigjährigen Krieges, im 18. Jahrhundert während der Aufklärung und Mitte des 19. Jahrhunderts. Jede dieser Episoden ist ein kleiner historischer Roman für sich, die das Leben zur damaligen Zeit realistisch beschreibt. Die Umstände, die dazu führten, dass sich die Vorfahren der beiden Protagonisten begegneten, bergen eine gewissen Spannung. Das Schachspiel und der Glaube an Gott spielen immer wieder eine mehr oder weniger große Rolle. Eckart zur Nieden vermittelt eine sehr klare und deutliche Botschaft und zeigt auf, dass die Menschen damals und heute mit ihren Verfehlungen zu kämpfen haben und Vergebung und Erlösung bei Gott finden können. Trotz der vielen, unterschiedlichen Episoden liest sich dieser Roman wie aus einem Guss. Er birgt so viele Details und verleitet den Leser dazu noch lange über Zufälle nachzudenken, die keine Zufälle sind. Es ließe sich noch vieles darüber erzählen – aber ich empfehle, es selbst zu lesen und sich überraschen zu lassen!

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