Eckhard Bausch

 5 Sterne bei 4 Bewertungen
Autorenbild von Eckhard Bausch (©privat)

Lebenslauf von Eckhard Bausch

Eckhard Bausch, Jahrgang 1951, ist seit 1979 als selbständiger Rechtsanwalt in Pirmasens tätig. Da Fantasy und Science Fiction Literatur schon immer eine starke Faszination auf ihn ausübten, entschloss er sich im Jahr 2013, ein Buchprojekt in Angriff zu nehmen. Unter dem Titel „Die Dunstein Chroniken“ entstand ein sechsbändiges Epos, das den Bogen von Fantasy zu Science Fiction schlägt. Mit seinem an die Szenenfolge von Filmen angelehnten Schreibstil versucht der Autor, den veränderten Wahrnehmungsgewohnheiten der heutigen Zeit Rechnung tragen, ohne zugleich die bildhafte Sprache der klassischen Erzähltradition aufzugeben. Die ersten vier Bände des Gesamtwerks mit den Titeln "Die Spur der weißen Kreise", "Das versteinerte Grauen", "Die Artefakte der Macht" und "DIe Toten von Rabenstein" sind von 2019 bis 2020 im MysticVerlag erschienen. Die beiden letzten Bände ("Splitter einer vergangenen Zukunft" und "Die Gilde der Seelenlosen") werden ebenfalls noch im Jahr 2020 veröffentlicht.

Alle Bücher von Eckhard Bausch

Cover des Buches Die Spur der weißen Kreise (ISBN: 9783947721092)

Die Spur der weißen Kreise

 (3)
Erschienen am 04.02.2019
Cover des Buches Das versteinerte Grauen (ISBN: 9783947721146)

Das versteinerte Grauen

 (1)
Erschienen am 01.07.2019

Neue Rezensionen zu Eckhard Bausch

Neu

Rezension zu "Das versteinerte Grauen" von Eckhard Bausch

Eine würdige Weiterführung
Risenvor einem Jahr

Die Geschichte eines fiktiven Kontinents in einer Zeit schwerer Schicksalsschläge geht weiter. Eine gewissenlose Frau missbraucht das Elixier des Lebens zur Wiedererweckung einer scheinbar unbesiegbaren Schattenarmee. Im Gefolge eines grausamen Hochkönigs rollt sie wie eine Walze der Vernichtung über den Westen des Kontinents hinweg, bis sich ihre Blutspur in den eisigen Weiten des hohen Nordens verliert. Zur gleichen Zeit findet in den Tiefen eines tropischen Dschungels das Spiel zweier Mächtiger ein ebenso überraschendes wie tödliches Ende. Jahrhunderte alte Strukturen zerbrechen. Aus den Trümmern einer sich verändernden Welt erwachsen ungewöhnliche Freundschaften und verdichten sich zu einem Hoffnungsschimmer. Unbemerkt wächst aber auch die Bedrohung durch einen unscheinbaren Stein, der ein schreckliches Geheimnis birgt. Noch wird die verheerende Gefahr, die zunehmend Gestalt annimmt, nicht einmal von den weisesten Gelehrten wahrgenommen.

Eckdaten:

Format: Taschenbuch / Ebook

Verlag: Mystic Verlag

Erscheinungstermin: 01.07.2019

Kosten: 4,99 € (Ebook) / 13,99€ (Taschenbuch)

ISBN: 978-3-947721-14-6

 

Rezension

Es geht weiter mit den Dunstein – Chroniken.

Das versteinerte Grauen schließt direkt an den ersten Teil an. Die Eisgrafen müssen den Verlust zwei ihrer Mitglieder verkraften. Ebenso müssen sie sich neuen Aufgaben stellen, die ihnen alles an Kraft und auch ihr Vertrauen in einander abverlangen.

Diesmal hat es Eckhard Bausch geschafft, das ich wirklich mitgelitten habe, was ein solches Werk bei mir noch nicht ausgelöst hat.

Diese Charaktere wachsen einem richtig ans Herz und lassen einen mit auf die Reise durch diesen verworrenen Kontinent gehen.

Auch hier bekommt das Leserherz was es begehrt, entscheidende Schlachten, mitfühlende Charaktere. Eine Geschichte voll mit den faszinierendsten und auch gefühlvollen Charakteren. Ein Rätsel, das man denkt anzufangen zu lösen aber immer neue Rätsel aufwirft.

 

Ganz klare Leseempfehlung von mir. Meiner Meinung nach braucht sich diese Reihe nicht verstecken und kann sich mit so mancher großen Reihe messen.

Vielen Dank an den Mystic – Verlag und Eckhard Bausch für das zur Verfügung stellen des Rezensionsexemplares.

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Rezension zu "Die Spur der weißen Kreise" von Eckhard Bausch

Kraftvoll und spannungsgeladen!
buchlilievor einem Jahr

Cover:

Das Cover ist in einem malerischen Stil gehalten mit angenehmen Grau- und Grüntönen. Vor dem Setting einer Festung, umgeben von Wald sowie steinernen Säulen, richtet sich die Aufmerksamkeit des Betrachters auf die grauhäutige Zogh und Eisgräfin Octora in stählener Kampfmontur. Zu ihren Füßen verkündet eine schriftrollenartige Botschaft die erste Episode der Dunstein-Chroniken. Gemeinsam mit dem Haupttitel über ihr ergibt sich so ein ästhetisches, harmonisches Gesamtbild, das durchaus die Neugier auf die Geschichte weckt.


Meine Meinung:

„Also hatte ihre Mutter doch recht gehabt: Es gab eine Verschwörung, die die gesamte bekannte Welt betraf.“ (Die Spur der weißen Kreise, S. 225)

Wer gern dem Abenteuer komplexer Phantastik verfällt, wird an Eckhard Bauschs Auftakt seiner Dunstein-Chroniken seine literarische Freude haben! Auf knapp 500 Seiten entfaltet sich vor dem inneren Auge ein Kontinent, dessen Geologie, Flora, Fauna und Kultur ausgesprochen vielseitig und damit überaus faszinierend ist.

So schützen im rauen Norden gemeinsam mit dem Hüter der Flammen neun Eisgrafen die vereinten Nordlande. Sie sind zugleich Wächter der sagenumwobenen Eisbäume, denen etwas Magisches und überaus Altehrwürdiges anhaftet. Im Herzen des Kontinents dagegen scheinen die Bewohner Obesiens an raupenähnlichen Tieren Gefallen zu finden, während die Priester des Wissens sich eher der Forschung verschrieben haben. Weiter südwestlich wartet in Sindra der Nachkomme einer uralten Hochkönigen-Dynastie auf, dessen Land mich aufgrund der Hitze und geschichtsträchtigen Bauten ein wenig an Ägypten erinnert. Und im Südosten leben in Regenwäldern und Steppengebieten zwei überaus interessante, indigene Völker.

Obwohl die Fülle an Orten und Einwohnern damit längst nicht erschöpft ist, genügt allein dieser Ausschnitt, um zu zeigen, was für eine beeindruckende Kulisse der Autor erschaffen hat. Vor dieser entfaltet sich eine Geschichte, die mich derart fesselte, wie es schon lange keinem High-Fantasy-Roman mehr gelungen ist.

Der Einstieg ist aufgrund einer geplanten Hinrichtung zwar sehr actionreich, doch im Anschluss setzt die Erzählung drei Monate zuvor an, sodass man nach und nach die Hintergründe hierzu erfährt. Das aufmerksame Lesen bleibt einem jedoch nicht erspart. Immer wieder treten Perspektivenwechsel ein und jeden Charakter treiben selbstredend eigene Ziele voran. Pandor Sahn beispielsweise bemüht sich, der Wahl des Eisbaumes als seinen neuen Wächter gerecht zu werden, während die Halbschwestern Baradia und Senesia Sida einen erbitterten Kampf austragen, um einerseits ihre Unsterblichkeit zu sichern, andererseits ihrer gegenseitigen Abhängigkeit zu entkommen. Dadurch entwickelt der Roman eine eigene Dynamik, die keinen Raum für Langeweile lässt. Der allwissende, auktoriale Schreibstil mit teils poetischem Flair trägt nicht minder zum vergnüglichen Leseerlebnis bei.

Was die einzelnen Schicksale für die Gesamtgeschichte bedeuten, kann man hier nur erahnen. Doch eines ist sicher: Das Ränkespiel um Macht, ewiges Leben und Liebe hat gerade erst begonnen. Und über alledem steht eine Bedrohung, die man so nicht erwartet und die den Kontinent in seinen Grundfesten zerstören könnte. So grandios muss komplexe High-Fantasy sein – und genau das bekommt der Leser hier!


Fazit:

Vielseitige Settings, individuelle Charaktermotive, dunkle Bedrohungen und ein dynamischer Erzählstil machen den Auftakt der Dunstein-Chroniken zu einem Glanzstück der fantastischen Unterhaltungskunst. Ich vergebe fünf Sterne.

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Rezension zu "Die Spur der weißen Kreise" von Eckhard Bausch

Eine spannende neue Welt!
Flavia_Zimmermannvor einem Jahr

Verlauf und Geschichte:
Zu Beginn starten wir mit einer geplanten Hinrichtung. Man wird damit eigentlich mitten ins Geschehen geworfen. Erst danach reisen wir drei Monate zurück. Pandor Sanh führt uns dann nach und nach in die Welt ein und wir verstehen immer mehr was im ersten Kapitel geschehen ist, was es mit diesen Eisgrafen auf sich hat. Unsere Hauptfigur hegt jedoch nur ein Ziel, er will die verschollenen Bewohner seiner Stadt wieder finden, die spurlos verschwunden sind. Das dies nicht so leicht zu bewerkstelligen ist und viele Abenteuer auf ihn warten, damit hätte er wohl nicht gerechnet. Denn um diesen einfachen Mann ranken sich mehr Geheimnisse als man zuerst denkt. Begleitet wird er von Octora einer starken Kriegerin, die ich einfach mochte. Denn sie hat mal richtig Power. Natürlich geht es auch um die beiden Halbschwestern Senesia Sida und Baradia die mit Härte ihre jeweiligen Pläne versuchen umzusetzen. Gylbax der Hochkönig von Sindra ist dabei nur eine von unzähligen Figuren, die in dieser Geschichte eine wichtige Rolle spielt.
Denn in diesem Werk erwartet einem nicht nur eine atemberaubende Welt, sondern eine sehr verstrickte und verzwickte Story. (Das es sechs Bände dazu gibt, muss man auch etwas an Plot haben.) Aber man wird definitiv des öfteren sehr überrascht.

Schreibstil:
Es war seit langem wieder ein Buch aus der dritten Person. Daher brauchte ich zuerst etwas um wieder hinein zu kommen. Aber der Schreibstil des Autor ist sehr schön und es packte mich sehr schnell. Selbst wenn ich zuerst mit Pandor Sanh nicht so warm wurde, war es der Stil des Buches und die Atmosphäre die mich packte.

Fazit:
Für mich war es eine Geschichte die mich tief in eine neue Welt eintauchen ließ. Eine Geschichte die es für mich sehr wohl mit Game of Thrones aufnehmen könnte. Denn mal lernt eine ganzen neuen Kontinent mit seiner eigenen Geschichte kennen. Man hat auch unzählige Charakter die einem die Welt näher bringen. Es ist nicht das typische Buch wo Protagonist 1 einem durch Buch führt, sondern die Charakter stellen einem die Welt vor, die Eigenheiten und man Trift oftmals auf Hinweise die erst später wieder wichtig sind. Besonders die Eisgrafen haben es mir angetan. Wobei ich zwar finde, dass sie bis jetzt im ersten Teil noch nicht als so mächtig auftauchten. Auf den ersten Blick scheint mir ihre Magie eher etwas langsam zu sein. Aber vielleicht hat man hier diese einfach immer auf dem falschen Fuß erwischt. Immerhin - Eisgraf hin oder her - vermutet man nicht hinter jeder Ecke einen Gefahr und geht total paranoid durch Leben. (Zwar wäre ich ein Eisgraf, dann würde ich genau das tun ab dem ersten Buch...)

Das einzige Problem das ich zuerst etwas hatte war der Einstieg. Nach dem Prolog folgte das erste Kapitel, dass extrem Aktion geladen daher kam. Aber es war mir damals etwas viel auf einmal. So dass ich ab und an später nochmals zurück blätterte um sicher zu gehen, dass ich auch alles richtig verstanden habe. Denn erst durch Pandor Sanh wurde ich richtig in die Welt eingeführt und konnte darin etwas zurecht finden.

Es war auch eine der Gründe warum ich es nicht nur als E-Book wollte (Da sich als Rezi Exemplar vom Verlag bekommen habe) sondern eben auch als Taschenbuch und ich erst dann richtig lass, als ich dieses habe. Denn ich finde solche Geschichten wirken auf die alt gebackene Form einfach besser. (Zudem konnte ich immer wieder die Charakterbeschreibungen am Ende des Buches ansehen, Oder mal zurück blättern...)

Ein anderer Punkt der es mir zum Teil etwas schwer machte waren die vielen Charakteren und das man eigentlich in den Kapitel die Sichten wechselte. So kam es ab und an vor, dass zuerst nicht mitbekam, dass es wieder um einen anderen Charakter ging. Bis man es unweigerlich merkte. (Da ich leider etwas Zeit brauche, bis ich mir alle Namen einprägen kann, war es auch etwas schwer sich wieder in Erinnerung zu rufen, wer das jetzt ist und was er zu Letzt tat.) Wenigstens am Anfang war es etwas schwer. Aber sobald man die Charakter und die Welt kennt gab es keine Probleme für mich mehr. Es ist einfach eine Geschichte in die man wirklich eintauchen muss. Warum ich mir auch die Zeit nahm das Werk wirklich gründlich zu lesen. Was am Ende etwas länger dauerte. Aber ich wollte immer weiter lesen. Es war niemals so als müsste ich mich quälen. Durch die vielen Charakteren hat man schnell eine interessante Dynamik in dem Buch, was ich sonst eher seltener so vorfinde. Was ich aber sehr wohl liebe... Da ich nie der 0815 Typ Mensch bin, der immer die Charakter lieb welche alle mögen. So fühlte ich mich in dem Werk sehr gut aufgehoben.

Trotz den paar kleinen Mängel, die in meinen Augen eher auf mich als Person zurückzuführen sind. Fand ich das Buch genial. Wer ein gutes Fantasy Geschichte lesen möchte, die eine verzwickte Handlung und eine schön ausgearbeitete Welt wie in Game of Thrones wieder gibt, der sollte dieses Werk definitiv lesen.

Darum gebe ich diesem Buch 4,5 Sterne. Denn ich freue mich schon auf Band zwei!
Denn für mich hat die Welt etwas faszinierendes und man merkt, dass extrem viel Arbeit in dieses Buch gelegt wurde. Besonders musste man sich nicht durch die Seiten quälen, da durch die wechselnden Charakter (Bis auf die Einführung) so automatisch eine interessante Mischung entstand.
Für mich definitiv ein lesenswertes Buch!
★★★★ 0,5

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Eckhard Bausch wurde am 16. Juni 1951 in Pirmasens (Rheinland-Pfalz) geboren.

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