Eckhard Henscheid Die Vollidioten

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Inhaltsangabe zu „Die Vollidioten“ von Eckhard Henscheid

Der erste Roman der Trilogie von Eckhard Henscheid. Es geht um die Verwirrungen, die dadurch entstehen, dass sich ein Schweizer Gastarbeiter in Frl. Czernatzke verliebt. Robert Gernhardt lobte neidlos: „Sehr komisch, dafür sorgt schon das Roman-Personal, allen voran Herr Kloßen, ein Pflastertreter von gigantischer Banalität. Und dann die andern Verwirrten, die sich um ihn und den Erzähler gruppieren, die Kulturkrauter, ständig in seltsame Geschäfte verwickelt, wenn sie nicht gerade hinter Bier und Frauen her sind.“ Herbert Rosendorfer, auch ein Dichter-Kollege, nennt „Die Vollidioten“ den „komischsten deutschen Roman seit 1945. Aber die beiden anderen Romane der Trilogie sind noch besser“. Mit Erläuterungen des Autors. Dass Henscheid zu den lustigsten Schriftstellern der deutschen Nachkriegsliteratur gehört, merken selbst die Germanisten. Das Lexikon der Deutschen Gegenwartsliteratur setzt Henscheid humormäßig an die Spitze. Für Neuleser/innen hier noch einmal der Inhalt der phänomenalen Tripelromane:

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  • Rezension zu "Die Vollidioten" von Eckhard Henscheid

    Die Vollidioten
    oblomow

    oblomow

    05. August 2010 um 21:20

    Ein wirklich merkwürdiges Buch. Da plätschert eine Nichtgeschichte irgendwo zwischen Walsers "Ehen in Philipsburg" und "Herr Lehmann" vor sich hin, kommt irgendwie nicht voran und soll wohl auch nicht vorankommen. Herr Jackopp verliebt sich in Fräulein Czernatzke und es wird getrunken, gelabert und geschissen, irgendwie Allzutägliches aus einem länst vergangenen Deutschland. Natürlich Satire, leider entsteht aber, zumindest bei mir, das schale Gefühl auf, dass all dieses belanglose Geschehen in dieser Frankfurter Vorstadtkneipe, soviel besser ist, als das, was sich an den Theken unserer Tage abspielt... Die Freude des Leser beim Lesen ist wahrscheinlich nur halb so groß wie die Freude des Autors beim Schreiben dieses Unsinns, aber groß, sehr groß...

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