Eckhard Henscheid Gott trifft Hüttler in Vaduz

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Inhaltsangabe zu „Gott trifft Hüttler in Vaduz“ von Eckhard Henscheid

Goethe, Hegel, Papst Alexander VI., Kant, der heilige Franz von Assisi, Lili Marleen, Nero, Edmund Stoiber, Lenau, Beckenbauer, Hüttler, Eva Braun, Elsa von Brabant und nicht zuletzt Gott selbst bilden das zentralgestirnlich figurierende Personal von Eckhard Henscheids kleiner Kulturgeschichte, die uns eben diese erschöpfend, ja richtiggehend neu erklärt. Behandelt wird, im Grund- wie im Aufriss, die Problematik des New Yorker WTC-Anschlags wie die Thematik der deutschen Wiedervereinigung im Verbund mit der gleichzeitigen Reichspogromnacht; gestreift die immerhin ziemlich parallele Frage nach der auch fortan geltenden Theodizee; und gründlich durchgenommen bereits im Eingangsessay das Geheimnis, was es mit dem Jahr 1492 auf sich hat. Wer wissen will, wie ein subatomares Meson-Neutrino-Teilchen oder ein Windows-System für Visual Control Objects funktioniert, wie ein Holidaycheckup-Sieselschlump geht oder gar, was die Neue Mitte ist, der wird in diesem Buch garantiert nicht fündig. Alle anderen Menschheitsfragen aber finden sich an seinem Ende gelöst. Mit Ausnahme der Logik der Primzahlen. Und des Mysteriums der Trinität natürlich. Die bleibt weiterhin mysteriös. Aber der Autor will, im Hinblick auf einen möglichen Folgeband, dranbleiben. Wir heißen euch schon mal hoffen. 'Eckhard Henscheid ist einer der wenigen großen und originellen Erzähler seiner Generation, aber auch ein begnadeter Polemiker, der zu so funkelnden, krachkomischen Hasstiraden fähig ist wie nur wenige andere.' Uwe Wittstock, Literarische Welt.

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  • Rezension zu "Gott trifft Hüttler in Vaduz" von Eckhard Henscheid

    Gott trifft Hüttler in Vaduz

    Duffy

    16. February 2012 um 18:59

    Jaaaa, der Henscheid, gleichwohl schon genug gelobt für seinen hervorragenden Beitrag zur deutschen Gegenwartsliteratur, dieser Henscheid erklärt uns nun auch die Welt, also den kulturgeschichtlichen Teil derselben und weiß dann auch wieder trefflich "vom Leder zu ziehen" und ein für alle Mal mit Verkrustungen in unseren Hirnstrukturen aufzuräumen. Hier erfahren wir endlich die Wahrheiten über Papst, Stoiber, Hüttler, über die Sprache, die Musik und nicht zuletzt Gott, die uns vorenthalten wurden, hier bekommen wir einen Hinweis, wie man Gedachtes auch begreifen kann und überhaupt, es ist nun mal ganz wichtig, dass wir wissen, dass es auch mal einen anderen Kaiser als Beckenbauer gegeben hat. Ob Henscheid und Nietzsche Freunde geworden wären, darf bezweifelt werden, dafür können wir uns aber beruhigt zurücklehnen und brauchen nicht mehr verzweifeln, wenn wir den Kameraden nicht verstanden haben - Henscheid sei Dank. Die Heransgehensweise an die einzelnen Themen ist zwar ein wenig willkürlich, aber Hand aufs Herzchen, wo will man anfangen, in dieser weltlichen Wüste der Missverständnisse. Und nur 180 Seiten zur Verfügung haben. Aber eine Fortsetzung wurde wohl angedacht. Sie ist notwendig, möge sie uns geschenkt werden. Aus.

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