Eckhard Meyer-Zwiffelhoffer Imperium Romanum

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Inhaltsangabe zu „Imperium Romanum“ von Eckhard Meyer-Zwiffelhoffer

Hatte Rom bis ins 4. Jahrhundert immer wieder um die schiere Existenz zu kämpfen, so entwickelte es sich in der Folgezeit zur führenden Macht im Mittelmeerraum und spätestens seit den Tagen des Augustus zu einer antiken Weltmacht. Im Zuge dieser Expansion wurden immer mehr Völker und Reiche unterworfen und ihre Gebiete zu römischen Provinzen gemacht. Wie dieser welthistorische folgenreiche Prozess verlief, wird in dem vorliegenden Buch anschaulich und kompetent beschrieben.

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  • Rezension zu "Imperium Romanum" von Eckhard Meyer-Zwiffelhoffer

    Imperium Romanum

    Admiral

    27. January 2013 um 11:01

    Einleitung In einem, wie üblich, kurzen Buch der Beck'schen Reihe versucht Meyer-Zwiffelhoffer einen Überblick über die römischen Provinzen in gesamtrömischer Zeit zu entwerfen. Zusammenfassung Ein Buch, das, wie viele andere auch, eine römische Geschichte umschreibt. Aber aus einer ganz anderen Perspektive: nämlich die der Provinzen. In wenig Raum und Kapiteln beschreibt Meyer-Z. diverse Punkte, die die Provinzen betreffen. Wie es überhaupt zur Provinzialisierung der jewieligen Gebiete kam, welche Ideen dahinter standen, wie Rom mit ihnen umgingen, nachdme sie in republikanischer Zeit erobert worden waren, wie sie in kaiserzeitlicher Zeit konsolidiert wurden und wie sie in der Spätantike immer weiter marginalisiert wurden. Sehr anschaulich beschreibt er die römischen Tätigkeiten in den Provinzen, durch den Aufbau einer intakten Infrastruktur, die Präsenz des Heeres, der steuerlichen Abgaben und die Rechtsprechung. Aber auch aus provinzialer Sicht: Wo gab es politische oder religiöse Konflikte ? Wie nahmen die Provinzen die römische Herrschaft generell auf ? Wie wurden sie an der Herrschaft beteiligt ?Was gab es an Integrationsmöglichkeiten, an Teilnahmemöglichkeiten des römischen Alltags (Kaiserverehrung etwa), Einbindung in das römische Klientel-System und wie erfolgte die Romanisierung, wenn es denn eine gab ? Fazit Ein sehr gutes Buch, das mit der vorgegebenen Perspektive dem Leser einen völlig neuen Blick auf das Imperium Romanum eröffnet. Mit dem sehr knappen Raum und der sehr (!) großen Themen- und Zeitvorgabe, kam Meyer-Z. auch ganz gut zurecht. Leider keine Quellenangabe, aber sehr schön hinten die ausführlichen Hinweise auf fortführende Literatur.

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